<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593</id><updated>2011-11-10T10:37:01.380+01:00</updated><category term='Vietnam'/><category term='Indien'/><category term='Nepal/Indien 2011'/><category term='Petty + Poly'/><category term='Australien'/><category term='Südamerika'/><title type='text'>Petty on tour</title><subtitle type='html'>Petty reist gerne und viel - und wer mag, kann hier an ihren Erlebnissen teilhaben.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>200</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5814707621497843478</id><published>2011-10-28T17:14:00.002+02:00</published><updated>2011-10-28T17:17:54.725+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Zusammenfassung und Schluss: die "Liste"</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Nach 49 Tagen Reise durch Nepal und &lt;em&gt;Indien&lt;/em&gt; &lt;em&gt;(kursive Schreibung)&lt;/em&gt; hier nun „die Liste“, die eine Art Resumé sein soll – kurz, stichpunktartig, um die Fülle der Erlebnisse irgendwie zu bündeln: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Statistisches:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Bereiste Länder: 2 (Nepal und Indien)&lt;br /&gt;Zeitumstellung: 3 ¾ Stunden (Nepal) bzw. 3 ½ Stunden (Indien)&lt;br /&gt;Neue Stempel im Pass: 6 (plus 2 Visa)&lt;br /&gt;Gelesene Bücher: 13 + 2 Reiseführer&lt;br /&gt;Bereiste Kilometer: 250 km zu Fuß + 250 km mit dem Bus (Nepal) / &lt;em&gt;1.500 km von Delhi bis Kalkutta mit dem Zug, 2.500 km von Kalkutta nach Goa mit dem Flugzeug, 1.000 km von Goa über Hampi nach Kalkutta&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Unterschiedliche Betten: 18 (Nepal), &lt;em&gt;8 (Indien), 4 Nächte im Zug&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Gewicht des Rucksacks beim Hin- und Rückflug: 16 bzw. 15 kg&lt;br /&gt;Höchster Punkt: Thorong-Pass (5.419 m)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Am Anfang:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;In Kathmandu das Gefühl bei der Taxifahrt zum Hotel: endlich wieder Asien! Schlaglöcher, lebensmüde Taxifahrer, Straßenstände, Staub, Müll, Kühe – es ist herrlich!&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erster Eindruck in Delhi: die Rucksäcke werden auf das Taxidach verfrachtet und nicht festgebunden auf der Fahrt vom Flughafen in Delhi in die Innenstadt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Klimatisches&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Heißester Tag: die ersten beiden Trekkingtage durch die Reisfelder / &lt;em&gt;Delhi (Disneyland Tempel), 34 Grad in der Sonne&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Kältester Tag: bei Schneegestöber oben am Thorong-Pass (unter 0 Grad) / &lt;em&gt;Hampi morgens um 5 Uhr bei der Fahrt mit der Rikscha und in den Sundarbans abends auf dem Boot bei Regen, beides Mal etwa 25 Grad&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;--&amp;gt; September in Indien: zu heiß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Unterkunft/Verpflegung&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Beste Unterkunft: &lt;em&gt;Beleza/Goa (und beim normalen Backpacker-Budget: Alka Hotel/Varanasi)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Schlimmste Unterkunft: &lt;em&gt;Hotel Delite/Kalkutta&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Bestes Essen: Café Mitra in Kathmandu und rein subjektiv sämtliches Essen während des Treks, da permanentes Hungergefühl / &lt;em&gt;südindisch in Delhi und Café Basilico in Mumbai&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Schlimmstes Essen: &lt;em&gt;Maras Chicken Curry in Agra (daraufhin wurde sie zumindest temporär zum Vegetarismus bekehrt) und das Frühstück in Khajuraho mit dem Schimmeltoast&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;--&amp;gt; insgesamt waren Hotels und vor allem das Essen viel besser als erwartet&lt;br /&gt;Seltsamstes Essen/Getränk: &lt;em&gt;Paan, Bittermelonen, Kingfisher-Bier im 2l-Pitcher&lt;/em&gt;, Snickers Roll, Raksi (Reisschnaps)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Gepäck&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Beliebtestes Accessoire: &lt;br /&gt;Kopftuch (hilft gegen Sonne und Kälte gleichermaßen)&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Geldkatze (der „Anschnallbauch“, gefüllt mit lecker riechendem Geld und immer (!) Klopapier&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Lonely Planet (dazu die Frage von Nitschis Freundin im Vorfeld: „Willst Du den wirklich mitnehmen? Der ist doch so schwer?!“)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schal zur Unterstützung der Mundatmung bei olfaktorisch besonders, naja, interessanten Orten sowie bei zu kalter Klimaanlage und bei Moschee-Besuchen; so ein Teil ist vielseitig einsetzbar&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gepäck, das sich als praktisch erwiesen hätte, wäre es denn im Rucksack gewesen:&lt;br /&gt;Bessere Sonnencreme&lt;br /&gt;&lt;em&gt;das richtige Ladegerät&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bodylotion&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Klingenschutz für den Rasierer&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überflüssige Gepäckstücke:&lt;br /&gt;Regenschirm (zumindest meiner war nie in Benutzung und wurde am Ende des Treks auch an unseren Träger verschenkt)&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Moskitonetz (in dreifacher Ausführung dabei, nie im Einsatz)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Stativ (zumindest, wenn die Mitreisende exakt das gleiche dabei hat)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Drei schlechte Bücher (= Mara hatte kein Glück mit dem Lesestoff)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Primaloft Jacke (so kalt war’s nun wirklich nie)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unersetzliche und liebste Gepäckstücke:&lt;br /&gt;Energy-Gummibärchen&lt;br /&gt;Bücher!!!&lt;br /&gt;Schlafsack (zumindest in Nepal unverzichtbar!)&lt;br /&gt;Wäscheleine&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Handhygienelotion (reinigt ohne Händewaschen!) und Hygienetücher in allen Geschmacksrichtungen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Instantkaffeepulver&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kindle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kopfkissen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nobite in zigfacher Ausführung&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schloss zum Anschließen der Rucksäcke&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verbrauchte Medikamente:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Vomex,&lt;/em&gt; Breitbandantiotikum, Nasenspray, Kopfschmerz- und Halswehtabletten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Vor Ort&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Liebstes Tier: &lt;em&gt;Lakshmi, der Tempelelefant in Hampi, und der Gecko in Goa, der ein wenig überambitioniert war, was die Größe seiner Mahlzeit anging, und die Streifenhörnchen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Anti-Tier: &lt;em&gt;der Hund, der am Straßenrand in Agra das tote Schwein angefressen hat, sowie alle räudigen, sich kratzenden Hunde und natürlich die Mosquitos&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlimmste Begegnungen:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Christian aus Tirol im Hotel in Varanasi (nerviger Typ)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Kellner im Café in Kalkutta, der immerzu unsere noch halbvollen Kaffeetassen abräumen wollte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- die nervtötenden Kartenspieler im überfüllten Zug aus Hampi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- der empfindliche Rikschafahrer in Varanasi, der mich fast aus seiner Rikscha geworfen hätte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- die beiden Moschee-„Türsteher“ in Delhi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Netteste Begegnungen:&lt;br /&gt;- unser Trekking-Organisator Ngima und unser Träger Lhakpa&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- unser Guide AJ und seine Bootskumpels in Sundarban&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Baba Blacksheep in Varanasi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- der ältere Herr, der Nitschi den Umgang mit Paan erklärt hat, in Mumbai&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und seeeeehr viele mehr!!!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewegendste Momente:&lt;br /&gt;- in der Krankenstation des Ashrams in Delhi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;No-go-area:&lt;br /&gt;- &lt;em&gt;Müllhalde mit Agra, direkt neben dem Taj Mahal, die als öffentliche Toilette genutzt wird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- General Post Office in Kalkutta (verschimmelt) und der Maidan Park (das soll ein Park sein?)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Straßenüberquerungen auf 8spurigen vielbefahrenen Straßen ohne Ampel&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- stehende Gewässer und Zuggleise sind gerade bei großer Hitze stets zu meiden (merke: da stinkts!)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bester Einkauf: Softshelljacke von „North Face“, &lt;em&gt;Kleider, Stoffe und Schals bei Baba Blacksheep in Varanasi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Schlechtester Einkauf: &lt;em&gt;Nitschis Wohlfühlhosen vom Connaught Place in Delhi (Löcher und zu enge Bündchen!), Maras Flipflops aus Colva&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Sprüche/Wörter: &lt;em&gt;„Was denkt der Inder?“, „In Ländern wie diesen…“, „Kakerlakerl“, „Chai!“, „Waaaaay too much! We came for [beliebigen Betrag einsetzen]!“, „No problem“, „Good price“, „süß“ [lispelnd ausgesprochen], „Der ganze Bua a Depp!“, „Diese Farben!“, Bisleri Wasser, „Finis? Sauer?“ [Der Inder kann kein „sch“ aussprechen, weshalb „finish“ und „shower“ meist so klangen], „Stop! In the name of love“, „We’re leaving – on a jet plane”, “Das schmeckt ja sogar?!” (eine erstaunte Mara bei einem ihrer ersten indischen Abendessen)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Gesten: &lt;em&gt;die komische Zählweise der Inder (immer ohne Daumen) und die Bizepsknutscherei in “Bodyguard”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Schreibweisen: Waldoof Salat / &lt;em&gt;Kichen (für „kitchen“), Hundai (Autoaufkleber hinten auf einem Taxi, das definitiv nicht von Hyundai war), Snakes (für „snacks“), Please Q (für „please queue“)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Reiseplanung&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Preis-/Leistungsverhältnisse:&lt;br /&gt;teuer: &lt;em&gt;Sundarbans, Rikschas in Varanasi, Flughafenessen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;billig: &lt;em&gt;Lassis, Bananen, ein Kleid maßschneidern lassen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nie mehr machen: 8 Stunden Busfahren bei offenem Fenster und Straßenstaub / &lt;em&gt;nur 2 Stunden in Hampi verbringen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Wieder machen: mitten in Nepal in heißen Quellen herumsitzen / &lt;em&gt;dem Pool im Hotel Khajuraho einen Besuch abstatten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lust auf mehr: einen Trekking-Peak in der Everest-Region erklimmen / &lt;em&gt;Rajasthan (Nitschi und Mara), Yoga-Ashram (Nitschi), Ayurveda in Kerala (Mara), Darjeeling, Bangalore und Busfahren (Nadine)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann merkt man, dass man lange genug unterwegs ist:&lt;br /&gt;- wenn man sein T-Shirt nach 3 Tagen Dauertragen und heftigem Schwitzen für gut genug befindet und es einen weiteren Tag anzieht&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- die Geldkatze mit dem Geld darin das dort aufbewahrte Klopapier dermaßen kontaminiert haben, dass es zum Himmel stinkt, es aber trotzdem auf der Toilette ohne Ekel noch benutzt wird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;- wenn die Schönheitspflege alle paar Tage aus Augenbrauenzupfen und vielleicht einer Beinrasur besteht – und man nach der Rückkehr nach Hause erstmal lange überlegen muss, wie das mit dem Schminken eigentlich so vonstatten ging&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- wenn man es für eine super Geschäftsidee hält, Gangeswasser abzufüllen und in kleinen Fläschen über den Homeshopping-Sender als die Super-Diät „GangaPur“ zu vertreiben&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Und am Ende&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Heimkommen: Frisches Bett, frische Klamotten, Obst, Salat, Käse, Wein, Kaffee!&lt;br /&gt;Und: aufhören, lauthals über Leute zu reden, die direkt neben einem stehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verluste: Trekkingschuhe und –hose, &lt;em&gt;Turnschuhe, Siggflasche, Nitschis Lieblingsschal, Honig aus Sundarban, diverse T-Shirts, Hosen, Nitschis Uhr, 3 schlechte und 4 gute Bücher, Monsuntampons (in der Packung aufgequollen von der Dauerfeuchtigkeit)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Was kann der Inder bis zum nächsten Mal bitte noch verbessern?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Tischabräumverhalten ändern&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- immerwährendes Rülpsen und Rotzen und Sackkratzen einstellen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Geruchsoptimierung vornehmen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Verbesserung des Fahrstils und Einstellen der Huperei&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Müll- und Straßenköterproblem lösen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Zugeben, wenn er einfach mal keine Ahnung hat&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Versuchen, den schlechten Geschmack ein wenig zu verbessern, v.a. was Kleidung, Einrichtung und Musik angeht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Schnurrbartmode überdenken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;FAZIT:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich waren’s streng genommen zwei total unterschiedliche Urlaube, die ich dieses Mal unternommen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Wochen in Nepal, von denen wir drei Wochen in der totalen Bergeinsamkeit verbracht haben, waren trotz körperlicher Betätigung unglaublich erholsam und entspannend – der Kopf war aufgeräumt wie noch nie, die Natur unfassbar schön, das sportliche Erlebnis berauschend und die Nepalesen haben wir fest ins Herz geschlossen. Unserer Erfahrung nach sind sie lange nicht so aufdringlich wie Inder, und ein sicherlich nach wie vor bitterarmes Volk. Mit Pokhara und Kathmandu haben wir außerdem zwei überraschend schöne Städte kennengelernt. Das muss unbedingt wiederholt werden, am besten mit einer weiteren Trekkingtour. Und sobald wie möglich, solange wir noch einigermaßen trainiert sind! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser relativ ruhigen Zeit, in der mir nur eine mehrtägige fiese Rundumerkältung negativ in Erinnerung geblieben ist, ging’s dann ins wohl verrückteste Land der Welt. Es folgten drei Wochen voller Großstädte, Trubel, Lärm, Schmutz, aber auch herrlicher Erlebnisse, toller Gespräche mit den Mädels („3 Schützen für India“), mit tausenden neuen Eindrücke und dem Wunsch auch nach dem zweiten Besuch: ich will da unbedingt wieder hin! &lt;br /&gt;Denn alles hier war längst nicht so schlimm, wie erwartet – vor allem Mara und Nitschi waren durchaus erleichtert, dass wir kaum von hungernden Kindern oder entstellten Obdachlosen angebettelt wurden und auch vom Brechdurchfall u.ä. verschont blieben.&lt;br /&gt;Auch das Essen war nicht so scharf wie erwartet, und teilweise sogar für die „scharfe Mara“ viel zu fad. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Werbespruch des indischen Tourismusamtes „Incredible India“ trifft in jedem Fall den Nagel auf den Kopf – in allen Bedeutungsrichtungen. Ein Land der Gegensätze, hier trifft dick (Frauen!) auf dünn (Männer!), arm auf reich, modisch schick auf seltsame Geschmäcker, ein Wechselbad der Gefühle eben. „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thums_Up"&gt;Thums up&lt;/a&gt;“, sag ich da nur!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein war es wieder einmal perfekt, in der absoluten Nebensaison unterwegs zu sein. In Nepal waren wir quasi allein auf dem Trek, in Indien waren kaum andere Backpacker zu sehen. Und trotz Regen oder Hitze konnte ich so beide Länder in ihrer Ursprünglichkeit erleben, ohne den allzu großen Touristenrummel.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5814707621497843478?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5814707621497843478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/10/zusammenfassung-und-schluss-die-liste.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5814707621497843478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5814707621497843478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/10/zusammenfassung-und-schluss-die-liste.html' title='Zusammenfassung und Schluss: die &quot;Liste&quot;'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3954708809364879740</id><published>2011-09-28T08:37:00.000+02:00</published><updated>2011-09-28T08:37:35.039+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Heimreise mit Hindernissen (18./19.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Nach dem lustigen Abend vorher schlafen wir tief und fest bis halb acht, dann gestaltet sich leider das Duschen als etwas schwierig, da die einzige Dusche auf dem gesamten Stockwerk in Dauerbenutzung ist und man sich buchstäblich einreihen muss. Irgendwann ist aber auch das geschafft, und für die quasi letzte Mahlzeit wählen wir wieder das "indische Frühstück". Heute, am Sonntag, gibts &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Idli"&gt;Idlis&lt;/a&gt; mit Dip und ein scharfes Curry mit frittierten Quarkkringeln, wie gewohnt fettig und würzig, da hat man länger was davon. In der "Mumbai Times", die wir während des Frühstücks durchblättern, ist ein Foto vom "german beer festival" drin, mit zünftigen Mädels in Tracht. So langsam holt uns also die Heimat auch hier ein. Schnell ist fertig gepackt, im Rucksack ist immer noch Platz.&lt;br /&gt;Wir verabschieden uns unten auf der Straße herzlich von Mara, die noch ein paar Tage in Indien bleibt, und die uns mit einem Taschentuch (oder sollte es etwa Klopapier sein?) im Taxi hinterherwinkt, als wir Richtung Flughafen aufbrechen. Diesmal konnten wir den Fahrer überzeugen, dass das Gepäck auf der Rückbank besser aufgehoben ist, als auf dem Dach des Kleinwagens. Besagter Fahrer rast dann leider wie ein Verrückter durch die leeren Straßen, es bleibt kaum Zeit, letzte Eindrücke der Stadt aufzunehmen. Im Eiltempo gehts vorbei an den Slums, aber leider so schnell, dass man das Gesehene überhaupt nicht verarbeiten kann.&lt;br /&gt;Gegen halb zehn treffen wir am Flughafen ein, Nitschi wird vom Uniformierten am Eingang aufgehalten, der sich eine Weile über ihren "komischen" Nachnamen lustig macht, bevor er sie zum Check-In lässt. Ich muss mir dort von Nitschi noch 6 Rupien (= 10 Cent) borgen, denn die Flughafengebühr ist noch zu entrichten, und ich habe noch genau 252 Rupien in der Tasche, freue mich schon, dass ich so mein letztes indisches Geld loswerde, doch leider kostet die Gebühr 258 Rupien. Mist.&lt;br /&gt;Beim Security Check interessiert sich wieder einmal niemand für unsere volle Wasserflasche im Rucksack, dahingegen wird die Geldkatze (= der Umschnallbauch) aufs Genaueste untersucht. Leider fällt mir in der sterilen Atmosphäre des Flughafens auf, dass das Ding nach den vielen Wochen Körperkontakt und Geldkontamination leider extrem unangenehm riecht, aber die Sicherheitsangestellte zeigt sich unbeeindruckt.&lt;br /&gt;Wir investieren Nitschis letzte Rupien in Kaffee und Tee und Muffins in einem Café bei den Gates, unsere Geduld wird noch einmal auf die Probe gestellt, denn der Angestellte ist der wohl langsamste Mensch der Welt, und so bleibt gar nicht mehr viel Zeit, bevor Nitschi in den Flieger steigt. Der Plan ist, dass wir uns in London-Heathrow am Flughafen wieder treffen, denn ab dort fliegen wir gemeinsam nach München. Also verabschieden wir uns nur kurz, und schon ist sie weg.&lt;br /&gt;Ich habe noch Zeit, meine Maschine soll etwas später starten, aber dann kommt alles anders. Der Abflug verzögert sich wegen "technischer" Probleme um gut 1 Stunde, mir ist klar: das wird verdammt knapp in London. Und richtig, als wir endlich, nach stundenlangem Rumstehen und der Erkenntnis, dass der Inder jetzt nicht der bestorganisierteste Mensch der Welt ist, in der Luft sind, sehe ich mich die Nacht in London verbringen. Egal, mit Rotwein und Filmen gehen auch die 8 Stunden Flug rum, übrigens ist man als Vegetarier auch an Bord gut dran, denn man bekommt das Essen immer als erstes!&lt;br /&gt;Die Stewardess bietet mir noch an, mich nach der Landung in London als erstes Aussteigen zu lassen, und rät mir, so schnell zu rennen wie möglich, doch leider ist die Maschine Richtung München tatsächlich schon weg. Eine kurze SMS an Nitschi, die wohl noch versucht hat, das Bodenpersonal zum Warten zu überreden, und ein Anruf an Norman - leider kann ich erst auf ein Flugzeug am nächsten Mittag umgebucht werden.&lt;br /&gt;Bei der British Airways bekomme ich also ein neues Ticket, Bustickets und Hotelvoucher, ein "Overnight Baggage" mit allen Nötigen (= hässliches T-Shirt in XXL, Zahnbürste, Kamm, ...) drin - mein Gepäck bleibt nämlich am Flughafen - und dann stehe ich nach stundenlangem Warten bei der Einreise draußen am Busterminal und kriege einen Temperaturschock. In London hat's doch tatsächlich nur 11 Grad, und ich habe in meinem Handgepäck nur eine Strickjacke und einen Schal, bin ich doch bei fast 40 Grad in Mumbai losgeflogen. Ach herrje.&lt;br /&gt;Zum Glück ist das Marriott Hotel nicht weit, der Check In dort dauert aber leider Stunden, denn ich bin nicht die einzige "gestrandete" an diesem Sonntag abend. Um kurz vor 22 Uhr endlich halte ich Schlüssel und Essensgutscheine in der Hand und stürme noch schnell das Salatbuffett, bevor ich auf mein Zimmer gehe. Die Dusche, die weißen Handtücher, das riesige Bett mit den Unmengen Kissen und den weißen Laken ist herrlich, und so schlafe ich diese Nacht selig und halbwegs versöhnt mit der Welt.&lt;br /&gt;Leider riechen meine Klamotten am nächsten Tag auch nicht besser als vorher, ich hab ja nichts zum Wechseln dabei, aber na gut, ist ja nur noch für ein paar Stunden. Ich kann mich am Frühstücksbuffett (Obst! Kaffee! Müsli! Saft! Zeitung!) gar nicht sattsehen und -essen, leider muss ich um 8 Uhr schon Richtung Flughafen aufbrechen. Dort findet sich zumindest mein Gepäck und wird zum richtigen Flieger gebucht, und nun bleibt auch noch ein wenig Zeit zum Shoppen, bevor endlich (auch mit Verspätung) die Maschine Richtung München abhebt.&lt;br /&gt;Im Flugzeug stelle ich, sitzend zwsichen all den Anzugmenschen, fest, dass mein Rucksack und meine Klamotten noch schlimmer riechen, als befürchtet, aber ich versuche, mir die gut 2 Stunden lang nichts anmerken zu lassen. Nur als ich meinen Rucksack öffne, um meinen Ipod herauszuholen, schüttelt's mich einen kurzen Moment.&lt;br /&gt;Und endlich, mit fast 18 Stunden Verspätung, lande ich am Nachmittag im schönen München, werde abgeholt und bin wirklich froh, wieder zuhause zu sein. Sofort wird alles ausgepackt, die Sachen im Rucksack sind allesamt feucht und mufflig nach der langen Reise, die Waschmaschine wird angeworfen (leider wird's auch nach der ersten Wäsche nicht besser, da müssen härtere Geschütze aufgefahren werden) und zur Feier des Tages gibts Champagner - und eine Käseplatte. Das ist so herrlich und schmeckt wie das beste Essen der Welt!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3954708809364879740?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3954708809364879740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/heimreise-mit-hindernissen-1819092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3954708809364879740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3954708809364879740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/heimreise-mit-hindernissen-1819092011.html' title='Heimreise mit Hindernissen (18./19.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8836499441628546918</id><published>2011-09-27T09:10:00.000+02:00</published><updated>2011-09-27T09:10:17.960+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Wo gehts hier zum Mittelpunkt der Welt??? (17.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ausschlafen. Zeitung lesen (die praktischerweise wieder außen an der Zimmertür steckt). Frühstück im Bett (weil wir nicht mal einen vernünftigen Tisch im Zimmer haben). Heute bestellen wir das "indian breakfast", da das "continental" gestern nicht grade berauschend war. Es gibt also &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dosa"&gt;masala dosas&lt;/a&gt; mit Kartoffelcurry und Kokosdip. Wir bekommen kein Besteck dazu, und unsere Nachfrage führt beim Hotelangestellten auch nur zu Vewirrungen und einem entsetzten "no fork!" - immer diese Sonderwünsche der verrückten Touristen, also wirklich. Na, dann essen wir eben das fettige Ding mit den Fingern. Das sättigt sicher eine ganze Weile.&lt;br /&gt;Unten an der Rezeption stellen wir fest, dass es einen eigenen Angestellten dafür gibt, der den lieben langen Tag davor sitzt und jedem geflissentlich die Tür öffnet, der hinein- oder hinausmöchte.&lt;br /&gt;Draußen finden wir ein Taxi, das uns nach Malabar Hill bringt, wir wollen zum "Mittelpunkt der Welt", dem &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Banganga_Tank"&gt;Banganga Tank&lt;/a&gt;. Leider ist dieser dem Fahrer unbekannt, und da auch mehrmaliges Nachfragen bei diversen Polizisten, bereits im richtigen Stadtteil, widersprüchliche Aussagen liefern und wir irgendwann keine Lust mehr auf sinnfreies Hin- und Herwenden haben, steigen wir aus. Das kann ja nicht mehr weit sein, schließlich befinden wir uns ja in Malabar Hill, dem Reichenviertel mit Villen und schicken Hochhäusern oben am Hügel mit Blick über das Meer an Mumbais Westseite. &lt;br /&gt;Hübsch ist es, aber als wir zum dritten Mal erst in die eine, dann wieder in die andere Richtung geschickt werden und die immer gleiche Straße entlangwandern, brauchen wir eine Pause und besichtigen spontan stattdessen den großen Jain-Tempel, der am Weg steht. Die Jains, eine große Hindu-Sekte, haben eine ganz eigene Art der Tempelbauweise, und auch eine eigene Form der Andachten dort. Drinnen ist gerade eine zugange, wir dürfen als Ungläubige also nicht in den Hauptraum, aber von der Galerie im 1. Stock auszuschauen. Unten legt ein alter Mann aus verschiedenfarbigen Gewürzen eine Art Mandala auf den Steinboden.&lt;br /&gt;Beim Rausgehen fragen wir nochmal verschiedene Leute nach dem Weg zum Becken, und so langsam kristallisiert sich der richtige Weg heraus. Zehn weitere Gehminuten später biegen wir vo nder Hauptstraße ab in kleine Gässchen, hier reiht sich ein Tempel an den anderen, es tönen Gesänge heraus. Barbiere bieten auf einfache Stühlen direkt am Weg einen Haarschnitt oder eine Rasur an, überall&amp;nbsp;kann man Blumenketten oder -gestecke als Opfergabe kaufen.&lt;br /&gt;Endlich stehen wir vor dem sagenumwobenen Wasserbecken, in dem rituelle Waschungen vorgenommen werden und an dessen Stufen rundherum die verschiedenartigsten Zeremonien durchgeführt werden. Es ist faszinierend, ich könnte stundenlang zusehen, ohne auch nur ansatzweise zu verstehen, um was es dabei geht. Nach einer Weile trennen wir uns davon und marschieren die Hauptstraße des Viertels wieder den Hügel hinauf; oben erreiche wir die sog. "hängenden Gärten" (naja), einen Park mit Blick auf's Meer und für indische Verhältnisse ganz hübsch angelegten Blumenbeeten und herrlichen, riesigen alten Bäumen. Einmal wird rundum flaniert, dann überqueren wir die Straße und betreten den gegenüberliegenden Kamala-Nehru-Park, ähnlich aussehend, mit einem leicht armselig aussehenden Spielplatz.&lt;br /&gt;Von dort aus spazieren wir zu Fuß einen steilen Weg hinunter, bekichert von einer entgegenkommenden Schulklasse, und stehen wenig später am berühmten Mumbaier Stadtstrand, dem Chowpatty Beach. Leider führt eine vielbefahrene, mehrspurige Straße direkt daran entlang, das stört ein wenig, ebenso der viele Müll, der herumliegt, und das schmutzige Wasser, das zumindest uns nicht zum Baden einlädt. Das stört aber die vielen Inder, die hier ihre Mittagspause verbringen oder gleich ganz hier wohnen, nicht weiter.&lt;br /&gt;Wieder einmal kommt ein kurzer Nieselregen auf, aber auch diesmal ist er vorbei, noch bevor wir die Regenjacken anhaben. Als wir grade alles wieder in den Taschen verpacken, fällt unser Blick auf die daneben liegende tote Ratte, die von einer Krähe genüsslich zerhackt wird. Sehr appetitlich ist das hier.&lt;br /&gt;Wir setzen unsere Stadtwanderung fort, nun in Richtung Chor Bazaar, wir hoffen auf ein paar hübsche Marktstände, um die letzten Einkäufe zu tätigen. Leider ist der Weg dorthin viel weiter als gedacht, immer wieder müssen wir nach dem Weg fragen. Eine Gruppe junger Mädchen, die sich als Pfadfinderinnen herausstellt, ist ganz begierig darauf, uns zu helfen, und freuen sich ein Loch in den Bauch, als&amp;nbsp;sie uns in die richtige Richtung weisen können.&lt;br /&gt;Nitschi liebäugelt immer noch mit dem Kauf einer Sitar, also kehren wir in ein Musikgeschäft ein, das Instrument soll hier um die 100 Euro kosten, ein toller Preis - doch die ständige Feuchtigkeit und Hitze in dieser Stadt macht mir ein wenig Sorgen, das Holz ist daher sicherlich total verzogen und kann sich an unsere Klimaverhältnisse nicht anpassen, daher sieht sie schweren Herzens vom Kauf ab.&lt;br /&gt;Die Straßen werden immer enger, die Gehsteige immer voller, und irgendwann sind wir mitten im Gewühl im Bazaar-Viertel angekommen. Doch leider stellt sich heraus, dass hier von Autoersatzteilen bis Gemüse zwar alles mögliche verkauft wird, aber nichts davon erfreut unser Touristenherz. Wir schlendern noch ein bisschen nach links und nach rechts, setzen unseren Weg dann aber zügig fort und erreichen den musilimischen geprägten Teil. Hier gibt es formschöne Burkas und züchtige Unterwäsche zu kaufen, Männer und Frauen sind in Kutten gehüllt, und die Mode hier zeugt von einem noch schlechteren Geschmack als eh schon der Rest, den's im restlichen Indien zu kaufen gibt. Sehr erstaunlich.&lt;br /&gt;Irgendwann schieben wir uns inmitten der Menschenmassen (vergleichbar mit der Kaufinger Straße am Adventssamstag) vorbei an Ständen voller Tand, alle paar Meter rollen Frauen aus einer Art Lehm und Kuhdung (?) faustgroße Kugeln und bieten diese zum Verkauf an, es bleibt rätselhaft, wozu man die braucht. Es reicht, wir sind erledigt, haben keine Ahnung mehr, wo wir überhaupt sind, und kehren ins nächstbeste vegetarische Restaurant ein. Der Chef himself bedient uns im arktisch temperierten Lokal, das Essen ist echt "indisch", ich bekomme grünen Pampf (Palaak Paneer) und roten Pampf (Alu Gobi), beides bis zur Unkenntlichkeit verkocht. Das ist nicht meins, aber dafür kostet's auch nur 2 Euro. Immerhin kann uns der Kellner auf der Karte zeigen, wo wir uns gerade befinden, und so laufen wir gestärkt zurück in Richtung unseres Hotels. Inzwischen kennen wir uns zumindest in den umliegenden Vierteln soweit aus, dass wir uns dort zurechtfinden.&lt;br /&gt;Wir fragen uns alle paar Meter nach dem nächsten Internetcafé durch, jeder Straßenhändler weiß Bescheid, und alle schicken uns in die gleiche Richtung, und letzten Endes landen wir genau gegenüber unseres Hotels im "Cyber Café", das uns bisher noch nicht weiters aufgefallen ist. Hier verdaddeln wir die nächsten 90 Minuten, mailen ein letztes Mal vor dem Heimflug mit den Lieben. Als wir rausgehen, stellen wir fest, dass unsere Stadtbesichtigung (inkl. vollkommen erfolglosen Shoppingversuchen) doch den ganzen Tag gedauert hat, es ist schon nach 18 Uhr!&lt;br /&gt;Also schnell ins Hotel, Nitschi und ich machen uns ans Packen, währenddessen suchen wir die perfekte Location für unseren letzten gemeinsamen Abend. Um 19 Uhr holt Nitschi bei den &lt;a href="http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/die-tapferen-schneiderlein-15092011.html"&gt;armen Schneiderlein&lt;/a&gt; ihren fertig genähten Seiden-Schlafsack ab. Alle Klamotten, die wir nicht mehr mit nach Hause nehmen wollen (darunter die alten Laufschuhe, an deren Sohlen immer noch gefühlt der ganze Dreck Varanasis klebt, T-Shirts, Socken, Hosen sowie der Honig aus Sundarbans, der nicht besonders appetitlich riecht und auch noch mit einer Ameise "garniert" ist), kommen in eine Tüte, die Nitschi dem Wachmann mit den kaputten Schuhen in die Hand drückt. Sie fragt ihn, um ihm Peinlichkeiten zu ersparen, ob er jemanden wüsste, der die Sachen brauchen könnte. Er bejaht dies eifrig, und noch während sie weggeht, beäugt er schon interessiert die Schuhe. Na also.&lt;br /&gt;Gegen 19 Uhr starten wir ins Abendprogramm, mit dem Taxi gehts ins Café Mocha in der Nähe des Marine Drives, eine gemütliche Bar, in der viele indische Studenten sitzen. Wir sind heute mal prollig und bestellen gleich einen 2-Liter-Pitcher Kingfisherbier zum Aufwärmen, dazu Burger, Pasta, Salat und gemischtes Fingerfood als Vorspeise. Der indische Service toppt sich mal wieder selbst: die Hauptspeisen kommen alle weit nacheinander, und die Vorspeisenplatte wird geliefert, als wir das Hauptgericht bereits längst gegessen haben. Wir bestellen einen weiteren Pitcher und halten uns mit Kommentaren dazu zurück. Nun setzen wir uns an die "Liste", eine Art Resumé der Indienreise, die der letzte Blogeintrag dazu werden wird.&lt;br /&gt;Dazu lassen wir die letzten drei Wochen nochmal Revue passieren und sind uns einig, dass der gemeinsame Urlaub wirklich viel Spaß gemacht hat und wir sehr viel erlebt haben.&lt;br /&gt;Noch ein Gruppenfoto und einen Cocktail (den Mara für uns alle zurückgehen lässt und mit herzallerliebstem Augenaufschlag um etwas mehr Rum darin bittet), dann fahren wir mit dem Taxi zurück zum Hotel. Der Fahrer antwortet auf meine Frage nach der Uhrzeit mit "5 minutes only", und versucht krampfhaft, bei jedem Schaltvorgang durch übertrieben weites Ausholen des Arms meinen Oberschenkel zu berühren.&lt;br /&gt;Als wir ankommen, öffnet uns der nette, turbantragende Türsteher des Nachbarlokals netterweise die Tür, und wir flüchten so schnell, dass Nitschi ihren geliebten Schal im Taxi vergisst.&lt;br /&gt;Eines gibt es nun noch zu tun: Mara will auch Paan probieren, am Stand gegenüber mixt ein Paan-Wallah für die beiden Mädels aus Betelblatt, kandierten Früchten, Kokosraspeln, Betelnuss und anderen geheimen Zutaten in Windeseile ein Paanpäckchen, und dann stehen die beiden am Straßenrand und kauen das Riesending angestrengt vor sich hin. Ich bin raus, mein Magen will geschont werden. Schließlich wird ausgespuckt, und wir gehen für eine letzte Nacht ins Hotelzimmer, wo wir erst einmal wieder die Räucherstäbchen-Luftreinigung durchführen müssen.&lt;br /&gt;Vor lauter Albernheit beschliessen wir, noch ein paar Gruppenfotos zu machen, und "verkleiden" uns dazu als Inder, indem wir uns unsere Wimperntuschen und Kajals als Schnurrbart unter die Nase klemmen. Dazu machen wir typische Gesten wie die seltsame Art der Inder, zu zählen (niemals wird dazu der Daumen verwendet, deshalb gab es immer wieder Schwierigkeiten, wenn wir drei Chais o.ä. bestellt haben) und blödeln ziemlich herum, bevor wir uns gegen Mitternacht in die klammen und muffligen Betten legen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8836499441628546918?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8836499441628546918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/wo-gehts-hier-zum-mittelpunkt-der-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8836499441628546918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8836499441628546918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/wo-gehts-hier-zum-mittelpunkt-der-welt.html' title='Wo gehts hier zum Mittelpunkt der Welt??? (17.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3693033826890825598</id><published>2011-09-26T16:50:00.000+02:00</published><updated>2011-09-26T16:50:55.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Von Elefanten, Göttern und einem Bodyguard (16.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Beim nächtlichen Klogang stelle ich fest, dass die vier Angestellten des Hotels einfach auf dem Flur schlafen, und offenbar auch dort leben, denn die sind 24 h täglich da und auch immer "betriebsbereit". Arme Seelen. An unserer Zimmertür steckt morgens eine Zeitung, wir bekommen Frühstück auf's Zimmer serviert (Omelett und Toast ohne Rinde - war wahrscheinlich angeschimmelt, wie Nitschi vermutet) in Ermangelung eines Speisesaals, gegen den immerwährenden muffigen Geruch wird ab sofort mit Räucherstäbchen angegangen, alles Textilien sind leicht klamm. Naja, das Bad ist sauber, immerhin.&lt;br /&gt;Gegen 10 Uhr brechen wir auf, nett verabschiedet vom jungen Wachmann, der den lieben langen Tag und auch nachts aufpasst, dass kein Fremder das Hotel betritt. Als wir an ihm vorbeigehen, stelle ich mit Entsetzen fest, dass sich die Schuhe des Mannes komplett auflösen, er aber offenbar selbst die 5 Euro, die hier ein neues Paar kostet, nicht hat. Wir beschließen, ihm bei unserer Abreise irgendein Geschenk zu geben.&lt;br /&gt;Mit dem Taxi fahren wir zum Colaba Market, leider besteht der nur aus Gemüse- und Obstständen auf der Straße, zwischendrin gibt's den einen oder anderen (ungekühlten) geruchsintensiven Fischstand und den üblichen Mief. Ich bin heute sehr geruchsempfindlich, weil mir ein wenig übel ist, und daher ist das alles überhaupt keine gute Idee. Immerhin finden wir in einem Sarigeschäft in einer Gasse endlich &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lungi"&gt;Lungis&lt;/a&gt;, die Nitschi einer Freundin mitbringen möchte, und die seit Anbeginn der Reise gesucht werden - bisher erfolglos, obwohl jeder zweite Mann auf der Straße hier einen trägt.&lt;br /&gt;Dann verschwinden wir von dort und gehen zu Fuß zum Meer, spazieren an der dreckigen Brühe entlang, passieren das wunderschöne &lt;a href="http://www.tajhotels.com/Luxury/Grand-Palaces-And-Iconic-Hotels/The-Taj-Mahal-Palace-Mumbai/Overview.html"&gt;Taj Palace Hotel&lt;/a&gt;, das seit den Anschlägen 2008 außen abgesichert ist wie eine Festung, mit Polizei, Securitys, Durchleuchtungsapparten,... Auch der Platz rund um das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gateway_of_India"&gt;Gateway of India&lt;/a&gt; ist hermetisch abgeriegelt, beim schmalen Eingang werden die Taschen durchsucht. Die Straßenhändler davor verkaufen sensationellen Blödsinn, nämlich etwa 1,50 m große Riesenluftballons, und können so gar nicht verstehen, warum wir die nicht sofort kaufen wollen.&lt;br /&gt;Wir leisten uns ein "Deluxe Boat Ticket" für stolze 130 Rupien (gut 2 Euro) nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elephanta_Island"&gt;Elephanta Island&lt;/a&gt;, denn unsere Reiseführer behauptet in einem Nebensatz, dass damit eine Führung vor Ort inklusive sei. Da dieses Ticket nur läppische 50 Cent mehr kostet als das reguläre, glauben wir das einfach mal. Das Boot ist nicht besonders "deluxe", das Wasser spritzt die ganze Zeit rein, wenigstens sitzen wir im überdachten Unterdeck, denn zwischendurch regnet es mal kurz und heftig. Die Fahrt auf dem sehr unruhigen Wasser dauert etwa 1 Stunde, ich bin knapp vor der Seekrankheit, als wir - wieder bei Sonnenschein und Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit - auf der Mumbai vorgelagerten Insel ankommen.&lt;br /&gt;Der 20minütig Weg bis zum Eingang ist gesäumt von zahllosen Verkaufsständen, wo man allen möglichen (Glitzer-)Schnickschnack erstehen kann. Bei hübschen kleinen Döschen und Spiegelchen werden wir schwach, nehmen aber wenigstens Abstand davon, uns in einer Sänfte (= ein Holzstuhl, an dem vier Stangen befestigt wurden) die Stufen zum Eingang hinauftragen zu lassen. Als wir oben ankommen, sind wir total nassgeschwitzt. Luftfeuchtigkeit ist ein Arschloch!&lt;br /&gt;Auf unsere Nachfrage nach der ominösen Führung werden wir an einen älteren Herrn verwiesen, der uns dann etwa eine halbe Stunde durch den Haupttempel führt, sehr viel (und leider etwas unverständlich) spricht und überhaupt ein wirklich schräger Vogel ist. Unter anderem müssen wir wie bei einem Quiz Fragen beantworten, er macht die ganze Zeit seltsame Witze, ohne auch nur eine Miene zu verziehen, und lässt uns am Ende einfach mit dem Hinweis stehen, wir sollten selbstständig noch ein wenig herumwandern und alles in Ruhe anschauen. Nun gut, die vielen Darstellungen Shivas und Parvatis, die in die Felshöhlen gehauen sind, sind wirklich wunderschön. Am beeindruckendsten in der sog. "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trimurti"&gt;Trimurti&lt;/a&gt;", ein dreiköpfiger Shiva, viele Meter hoch. Wir sind begeistert, dass gerade die Darstellung Shivas als Zerstörer mit Schnurrbar dargestellt ist. Immerzu diese Schnurrbärte in Indien, was haben die nur damit?&lt;br /&gt;Die kleineren Tempel drumherum sind nicht mehr ganz so spektakulär, die Luft riecht nach Fledermauskot und ist ein wenig abgestanden. Auf den Wegen draußen tollen Unmengen Affen herum, von denen einige recht krank ausschauen - wir versuchen, die Viecher nicht direkt anzugucken, um sie nicht zu provozieren, und halten unsere Getränke gut in den Taschen versteckt - die können nämlich ziemlich aggressiv werden.&lt;br /&gt;Bevor wir uns auf den Rückweg machen, gibt's einen kurzen Zwischenstop in einer Bar, mit viel kaltem Wasser und Schokomilch. Dann shoppt Nitschi noch herrliche Kitschbilder von &lt;a href="http://spirits-of-om.piranho.de/goeter/devi_1.jpg"&gt;Hindugöttern&lt;/a&gt;, die so eine Art Kippeffekt haben, und wir machen uns auf den Weg zur Bootsanlegestelle.&lt;br /&gt;Die Boote fahren hier quasi im Minutentakt ein und aus, und um kurz nach 14 Uhr legen auch wir ab - allerdings nicht, bevor ein anderes Boot seine Passagiere durch unser Boot aussteigen lässt. So ganz klappt das mit dem Anlegen nämlich nicht. Die Wellen schaukeln ganz schön hin und her, aber die sehr beeindruckende Skyline Mumbais entlang der Küste entschädigt dafür. Gegen halb vier legen wir - nach diversen "Umparkmanövern" - wieder am Gateway an, und weil wir Hunger (!) haben (!), machen wir uns schnellstens ins etwa 10 Minuten entfernte&amp;nbsp;Café "&lt;a href="http://www.cafebasilico.com/"&gt;Basilico&lt;/a&gt;" auf. Das ist ein sehr hippes Lokal, das fast vergessen&amp;nbsp;lässt, dass man sich in Indien befindet. Die Kürbisravioli mit Käsesauce von Nitschi sind ein Traum, mein Couscous mit Gemüse ist sehr lecker, und Mara wagt sich sogar an einen Salat! Zum Abschluss können wir den Torten nicht widerstehen, natürlich mit Cappucchino. Ein bisserl schämen wir uns, als die Rechnung kommt, liegt doch der Preis um ein Vielfaches höher als man sonst in Indien beim Essen ausgibt. Egal, das war's wert.&lt;br /&gt;Entlag des Colaba Causeways schlendern wir langsam Richtung Bahnhof, probieren Schuhe, feilschen um Schals, und begucken die Kolonialgebäude, die wir passieren. Wir finden ein CD-/DVD-Geschäft, in dem ich ein wenig meine Bollywood-Sammlung aufpeppe, und als wir wieder auf der Straße stehen und auf die Uhr schauen, beschließen wir, zur nächsten Vorstellung ins nächstgelegene Kino mit dem vielversprechenden Namen "Eros" zu eilen, um uns den aktuellen und vielbeworbenen Bollywood-Blockbuster "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bodyguard_(2011_film)"&gt;Bodyguard&lt;/a&gt;" anzuschauen.&lt;br /&gt;Der Kartenverkäufer freut sich sehr, als er uns bedient, weist aber noch besorgt darauf hin, dass der Film doch nur in Hindi sei, das ist uns aber herzlich egal. Exakt pünktlich eine Minute nach Filmbeginn nehmen wir unsere Plätze im leider um 18:45 Uhr fast leeren Kinosaal ein. Sogleich stopfen wir uns das allzeit verfügbare Klopapier in die Ohren, es ist unerträglich laut. Egal, der Film ist so grottenschlecht und mit blöder Handlung, dass wir tatsächlich auch ohne Übersetzung relativ problemlos folgen können. Am besten sind immer noch die Tanzszenen, aber z.B. die Actionszenen sind einfach nur zum Lachen. Daher amüsieren wir uns auch wirklich gut, und übernehmen sogleich ein paar der übertriebenen Gesten des Hauptdarstellers. Nach gut zwei Stunden ist der Spaß dann auch schon vorbei.&lt;br /&gt;Unten im Kinofoyer steht ein riesiger Pappaufsteller des "Bodyguards" Salman Khan. Mara und ich stellen uns daneben, Nitschi soll uns fotografieren. Sogleich schreitet der Wachmann ein, Fotografieren&amp;nbsp;ist hier drin natürlich nicht erlaubt, aber die herumlungernden Angestellten sind herrlich amüsiert über unsere vermeintliche Leidenschaft fü den Hauptdarsteller (dem Inder ist Ironie fremd) und überreden den Uniformierten, kurz ein Auge zuzudrücken. Na also.&lt;br /&gt;Beim Rückweg kehren wir im Café Universal ein, eine Traube Jungs hängt von außen an dessen Fenstern, aha, im Fernsehen drinnen wird gerade ein Cricketspiel übertragen, dauss auch die indischen Gäste an den Tischen zu unvermuteten Begeisterungsstürmen hinreißt. Die Mädels bestellen Cocktails und Burger, ich bleibe bei Saft und Nudelsuppe, nach dem ganzen Seegang heute will ich nichts riskieren. Die Bar ist wirklich ganz gemütlich, nur der Kellner ist mal wieder "echt indisch" und bringt unaufgefordert die Rechnung, als wir ausgetrunken haben. Na gut, dann gehen wir halt die paar Häuser weiter zurück ins Hotel und ins Bett, es ist eh schon halb zwölf.&lt;br /&gt;Drinnen müssen wir allerdings erst wieder mit Räucherstäbchen den Mief ausräuchern, die Kissen sind klamm, die Bücher wellen sich -&amp;nbsp;der Reiseführer hat das Hotel deutlich hübscher beschrieben, als es in Wirklichkeit ist. Aber diese Dauerfeuchtigkeit und Schwüle zermürbt wahrscheinlich früher oder später jedes Mauerwerk, viele Häuser haben schwarzen Schimmel (von uns liebevoll "Patina" genannt) an den Außenwänden.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/V42XnJzbhpo/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/V42XnJzbhpo&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/V42XnJzbhpo&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3693033826890825598?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3693033826890825598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/von-elefanten-gottern-und-einem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3693033826890825598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3693033826890825598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/von-elefanten-gottern-und-einem.html' title='Von Elefanten, Göttern und einem Bodyguard (16.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8434700053443751792</id><published>2011-09-23T09:02:00.000+02:00</published><updated>2011-09-23T09:02:08.018+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Die tapferen Schneiderlein (15.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ab 5 Uhr sind wir wach, das Licht geht an, und so behalten wir die vorbeiziehenden Bahnhöfe im Auge. Zum Glück gibts es schon einen Chaiwallah, während wir den süßen und heißen Tee schlürfen, räumt der übereifrige, korpulente Steward quasi unter unserem Hintern die Decken und Laken wieder weg und erzählt uns zig Mal, dass jetzt gleich der "final stop" kommt. Und so fahren wir um kurz nach 6 Uhr bei völliger Dunkelheit im größten Bahnhof Mumbais, dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chhatrapati_Shivaji_Terminus"&gt;Victoria Terminus&lt;/a&gt;, ein.&lt;br /&gt;Zu unserer Verwunderung schläft die Stadt noch tief und fest, als wir rausgehen und uns draußen umschauen, spricht uns niemand an, keine Taxifahrer, Gepäckträger, Verkäufer stehen Spalier. Es ist nass draußen, wir wechseln von den Flipflops in die Turnschuhe, denn nach den Rutschpartien in Varanasi soll kein Risiko eingegangen werden.&lt;br /&gt;Leider hat selbst der McDonalds am Bahnhof noch geschlossen, doch zum Glück ist unsere Unterkunft nicht weit, und so marschieren wir die 10 Minuten zu Fuß ins Welcome Hotel, vorbei an schlafenden Gestalten auf dem Gehweg.&lt;br /&gt;Wir dürfen dort leider erst ab 8 Uhr in unser Zimmer, können aber immerhin unser Gepäck dalassen und stehen pünktlich um 7 Uhr, zur angeschriebenen Öffnungszeit, wieder vor dem McD - der dann auch mit "nur" 15 Minuten Verspätung öffnet, und auch bis zur Bestellung und deren Bearbeitung dauert's ein wenig. Aber schließlich sind wir gesättigt und mit Kaffee versorgt, und beziehen zurück im Hotel unser Dreibettzimmer.&lt;br /&gt;Es ist klamm, ohne nennenswertes Fenster, mit ohrenbetäubender Klimaanlange und mit Gemeinschaftsbad und -dusche auf dem Flur, dafür im teuren Mumbai halbwegs bezahlbar. Draußen geht gerade der heftigste Regenguss nieder, den ich je gesehen habe, dafür ist Mumbai in der Monsunzeit berühmt. Wie gut, dass wir bereits im Trockenen sind.&lt;br /&gt;Und so nehmen wir uns Zeit, um auszupacken, zu duschen und ein wenig herumzuräumen. Als wir aufbrechen wollen, regnet es immer noch, und da wir nach der ganzen Zugfahrerei zu erledigt für Sightseeing sind, fahren wir mit dem Taxi durch die morgendliche Rush Hour in die Phoenix-/Palladium Mall im Norden Mumbais. Die Fahrt dauert fast 1 Stunde, die Stadt nimmt kein Ende, auf den Straßen geht es aber tatsächlich ein wenig gesitteter zu, und zum ersten Mal fahren hier uach "westliche" Autos wie BMW oder Mercedes. Richtig großstädtisch sieht es ringsherum aus.&lt;br /&gt;Die Palladium-Mall ist vollkommen übertrieben luxuriös, sauber, gut riechend, mit Läden wie Mövenpick, Zara oder Adidas. In der Phoenix Mall nebenan hat wenigstens schon ein Café geöffnet, wir pimpen uns mit Koffein, so richtig fit sind wir immer noch nicht. Schließlich shoppen wir den Vormittag über so vor uns hin, kaufen hübsche Klamotten bei &lt;a href="http://www.fabindia.com/"&gt;FabIndia&lt;/a&gt; und bummeln hin und her. &lt;br /&gt;Gegen Mittag suchen wir uns ein Taxi, der Fahrer, der als erster zu unserem Preis einknickt, spricht leider nicht wirklich Englisch und kann offenbar auch nicht lesen. Als er uns an einem falschen Ort aussteigen lassen will, müssen ihm Passanten erklären, wo wir eigentlich hinwollen. Nämlich zu einer Pizzeria direkt am Marine Drive, dort essen wir leckere Pizza und Pasta zu sehr europäischen Preisen.&lt;br /&gt;Als ich auf die Toilette gehe, die in der Bar nebenan ist, stelle ich fest, dass ich den Ort kenne, weil ich dort 2007 mit Norman mal einen Abend verbracht habe. Schon ein Zufall in einer geschätzten 18-Millionen-Einwohner-Metropole.&lt;br /&gt;Die Reserven sind nach dem Essen wieder deutlich aufgefüllt, und so gehen wir zu Fuß durchs Churchgate- und Fortviertel zurück zum Hote. Wir schlendern dabei entlang von Straßenständen, ich erstehe fürs nächste Schrottwichteln und nach erfolgreichen Verhandlungen die Scheußlichkeit des Jahres (mehr wird nicht verraten), und gegen 16 Uhr sind wir endlich da.&lt;br /&gt;Weit Nitschi aus ihrer in Varanasi gekauften Seide noch einen Schlafsack nähen lassen will, fragen wir an der Rezeption nach einem Schneider. Und siehe da, im 1. Stock des Gebäudes gibt es wohl eine Schneiderei. Ich begleite Nitschi dorthin. Und wer "&lt;a href="http://www.indien-netzwerk.de/navigation/kulturgesellschaft/literatur/artikel/r_mistry-gleichgewicht.htm"&gt;Das Gleichgewicht der Welt&lt;/a&gt;" von Rohinton Mistry (eines der bewegendsten und großartigsten Bücher, das ich je gelesen habe), kennt: wir stehen mittendrin im Elend eines Mumbaier Schneider-Daseins. In einem 2x2m großen Zimmerchen stehen zwei alte Singer-Nähmaschinen. Der restliche Raum ist vollgestopft mit Stoffen, auf dem Boden liegen Stoffreste und Fussel, und überall liegt Staub in so dicken Schichten, die vermuten lassen, dass seit Jahrzehnten hier nicht mehr geputzt wurde. In diesem Verhau liegt ein Mann am Boden und schläft, ein anderer liegt oben auf der Kommode, dem einzigen Möbelstück, dösend, ein dritter sitzt am Boden und bügelt mit einem vorsintflutlichen Bügeleisen, einer vierter näht, ein fünfter steht herum. Alle sind deutlich über 40/50 und gehören sichtlich zur ärmeren Bevölkerungsschicht.&lt;br /&gt;Es ist beklemmend, uns fehlen fast die Worte, und als der Preis fürs Nähen des Schlafsacks - nach diversen Vermessungen und Fachsimpeleien - genannt wird, klingt der zwar fast unverschämt hoch (gut 3 Euro!), aber ich glaube, Nitschi wäre bereit, auch das Doppelte zu zahlen, so schlimm ist der Anblick. Der Riss in meinem schon sehr dünn gewordenen grünen Seidenschlafsack wird en passant mit dem bereits eingespannten blauen Faden genäht, aber ich habe keine Lust, da pingelig zu sein. Wir flüchten von diesem trostlosen Ort in unser gleich viel freundlich wirkenderes Zimmer, und machen eine gut zweistündige Siesta, in der wir drei tief und fest schlafen.&lt;br /&gt;Nach dem servierten "Abendtee" machen wir uns gegen 19 Uhr, es ist bereits dunkel draußen, auf ins Nachtleben. Zu Fuß spazieren wir Richtung Colaba, unterwegs erstehe ich im Liquor Store eine kleine Flasche Old Monk-Rum als Mitbringsel zu einem deutlich höheren Preis als noch in Goa. Wir passieren Bars, Essensstände, Banken, Bettler, tausende Geschäfte, überall sind Menschen auf der Straße unterwegs. In Colaba selbst reiht sich ein Straßenstand mit Schuhen, Schals, Schmuck, Tand und anderem Schnickschnack an den anderen, jeder Händler spricht uns mit einem "Yes, madam, have a look" an. An diese Straße kann ich mich von meinem Aufenthalt in Mumbai vor&amp;nbsp;4 Jahren noch gut erinnern.&lt;br /&gt;Wir shoppen dies und das (Räucherstäbchen für unser muffliges Zimmer!) und verziehen uns dann in eine Seitengasse in ein Internetcafé. Nitschi ist früher fertig als Mara und ich, stromert alleine draußen herum und kehrt stolz wie Oskar mit zwei kleinen Päckchen "Sweet Paan" (also ohne Tabak) zurück. Die Verkostung dieser in ein grünes Blatt eingewickelten Spezialität (gefüllt mit Kardamom, Anis und anderen Gewürzen), etwa streichholzschachtelgroß und auf jeden Fall auf einmal in den Mund zu nehmen, vollzieht sie unter Anleitung eines sehr freundlichen älteren Herrn und photographisch dokumentiert von Mara draußen auf der Straße. Scheint ganz lecker zu sein, nur das mit dem Ausspucken muss wohl noch geübt werden. Die zweite Portion wird an das nächstbeste bettelnde Kind verschenkt...&lt;br /&gt;Obwohl es schon fast 22 Uhr ist, brummt das Leben auf der Straße und in den umliegenden Bars. Wir kehren im berühmten "&lt;a href="http://www.leopoldcafe.com/"&gt;Café Leopold&lt;/a&gt;", einer echten Institution Mumbais, ein. Es ist gerammelt voll, junge Inder und auch ein paar Touristen sitzen an den kleinen Tischen, es gibt Pitcher mit Bier und typisches Bar-Essen, es ist laut, die Kellner sind Spaßvögel.&lt;br /&gt;Wir bestellen, nachdem wir vom Türsteher erst durchsucht und dann zu einem freien Platz gewiesen wurden, auch einen solchen Pitcher und Nachos, und kurz darauf liegt eine Serviette auf unserem Tisch, von den indischen Jungs am Nebentisch mit schwülstigen Komplimenten beschrieben. Wir kommen uns vor wie die Teenager, spielen aber doch ein wenig mit, reichen Zettelchen hin und her, und als Nitschi auf dem Klo verschwindet, nutzt der eine vermeintliche Herzensbrecher die Gelegenheit und passt sie am gemeinsamen Waschbecken draußen ab und spricht sie an. Er ist sichtlich betrunken, setzt sich an unseren Tisch und ergeht sich in schlecht einstudierten Komplimenten. Kurzerhand erfinden wir drei daraufhin komplett neue Identitäten für uns, und machen uns ein bisschen einen Spaß mit ihm. immer besorgt beäugt von den umsitzenden Indern an den Nebentischen und den Kellern, die uns alle signalisieren, dass wir nur ein Zeichen geben müssten, wenn wir den Kerl loswerden wollen. Irgendwann wird er von seinem Kumpel, dem das alles sichtlich peinlich ist, nach Hause komplimentiert. Kaum ist er weg, entschuldigen sich die Jungs am Nebentisch für das "schlechte Benehmen" ihres Landmanns, auch keine schlechte Anmache, und wir sind sofort wieder im Gespräch und bekommen Ausgehtipps.&lt;br /&gt;Nachdem der zweite Bier-Pitcher geleert ist, beenden wir den Abend gegen Mitternacht und fahren mit dem Taxi zurück ins Hotel. Auf den Straßen liegen dicht an dicht eingewickelte Menschen und schlafen. So nah liegen hier Spaß, Großstadtleben, westlich orientierte Lebensweise und der Umgang mit topausgebildeten, reichen Indern und die Armut, der schlichte Überlebenskampf, Dreck, Elend und Hunger nebeneinander.&lt;br /&gt;Ich erinnere mich wieder deutlich, dass es genau diese Mischung war, die mich damals schon so an Mumbai fasziniert hat. Und es ist immer noch da, ich finde diese Stadt gerade wegen ihrer Gegensätzlichkeit einfach großartig, lebendig, ständig überraschend und zutiefst berührend.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8434700053443751792?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8434700053443751792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/die-tapferen-schneiderlein-15092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8434700053443751792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8434700053443751792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/die-tapferen-schneiderlein-15092011.html' title='Die tapferen Schneiderlein (15.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5717502414948150475</id><published>2011-09-22T16:10:00.000+02:00</published><updated>2011-09-22T16:10:17.772+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Eine Zugfahrt, die ist lustig... (14.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Das ist ein echter Urlaub für Frühaufsteher - um 5 Uhr klingelt der Wecker, ich springe unter die kalte Dusche, und hab leider mal wieder ein bisschen Bauchschmerzen, die wir inzwischen alle kennengelernt&amp;nbsp;und "Wehen für Anfänger" getauft haben. Aber alles halb so wild, um 5:30 Uhr stehen wir mitsamt Gepäck in der Dunkelheit auf der Straße, im tiefschlafenden Hampi, das gut und gerne einen Tag Aufenthalt mehr wert gewesen wäre!!&lt;br /&gt;Zum Glück steht unsere Rikscha bereit, wir steigen ein, und verschlafen lassen wir uns Minute für Minute durch die recht kühle (man braucht sogar einen Schal über dem T-Shirt!) Morgenluft fahren. So ganz langsam dämmert es am Horizont, und um kurz vor 6 Uhr hält unser Fahrer an und verkündet, dass wir am Ziel sind. Leider stimmt das nicht, denn er hat uns zum Busbahnhof chauffiert, wir wollen aber in den Zug steigen. Wir werden etwas pampig, schliesslich fährt unser Zug in 30 Minuten ab, der Fahrer beschwichtigt uns und steigt erstmal kurz aus, um nach dem Weg zu fragen. In aller Seelenruhe kommt er eine gefühlte Ewigkeit später zurück. Um einen Inder in Hektik zu versetzen, braucht's offenbar mehr als läppische Zugfahrpläne.&lt;br /&gt;Zum Glück ist der Bahnhof nur ein paar weitere Fahrminuten entfernt. Und dann hat unser verschnarchter Fahrer auch noch den Mumm, um eine Erhöhung des vereinbarten Fahrpreis zu bitten, schließlich habe er jetzt ja auch viel weiter fahren müssen. Da kommt er aber an die Falschen, wir geigen ihm unsere Meinung dazu und betreten schimpfend den Bahnhof.&lt;br /&gt;Hier gibt es zum ersten Mal überhaupt eine richtige Anzeigetafel mit allen nötigen Informationen, das ist ja luxuriös, und wir gehen zum Gleis, sitzen dort ewig herum, denn unser Zug hat Verspätung. Über uns in den Bäumen kreischen Fledermäuse, es gibt frischen Chai am Stand nebenan, und wir beobachten, wie die Zug-Chai-Verkäufer ihre Kannen und Becher für den nächsten Einsatz vorbereiten. Auch das läuft hier immer ein wenig umständlicher und langsamer ab, als man sich das bei uns vorstellen könnte...&lt;br /&gt;Der Zug ist rappelvoll, wir müssen ein wenig die bereits auf unseren Plätzen sitzenden Jungs verscheuchen, letzten Endes sitzen wir auf den 6 Plätzen, die jedes Abteil bietet, zwischenzeitlich zu acht. Auf den zwei Plätzen im Gang lassen sich sogar bis zu fünf Inder nebeneinander nieder und sitzen dort geduldig wie die Hühner auf der Stange.&lt;br /&gt;Es sind fast nur Männer unterwegs, und es wird ganz schön kuschelig. Diesmal vergehen die acht Stunden Fahrt nur im Schneckentempo, wir haben leider kaum Platz, um mal die Sitzposition zu wechseln oder gar ein Nickerchen zu machen. Es ist ganz schön warm, denn jedes Mal, wenn draußen ein Regenschauer niederprasselt, werden alle Fenster geschlossen und die Raumtemperatur steigt sofort um 10 Grad an.&lt;br /&gt;Die jungen Männer neben uns spielen Stunde um Stunde begeistert Canasta auf einem ausgebreiteten Tuch. Nitschi ist heute besonders mutig und probiert tatsächlich das Mittagessen, welches die Zugverkäufer anbieten (Reis mit Gemüse). Zum Glück bleibt das folgenlos...&lt;br /&gt;Mit gut einer Stunde Verspätung erreichen wir Margao in Goa wieder - wir haben nun 90 Minuten bis zur Weiterfahrt, sind also doch recht knapp getaktet. Daher reicht die Zeit nicht aus, um den Bahnhof zu verlassen, und so kehren wir zum Essen in die Bahnhofsspelunke ein. Die Nudeln mit Gemüse sind aber erstaunlich lecker, und auch dieses Mahl werden wir wohl unbeschadet überleben.&lt;br /&gt;Am Stand draußen statten wir uns mit Nüssen und Cola aus, und lösen unter dem strengen Blick des Angestellten unsere Rucksäcke aus, dürfen diese aber keinesfalls im Gepäckraum öffnen. Na gut, dann eben draußen auf dem Bahnsteig, wo wir beim Umpacken interessiert von den Umstehen beäugt werden. &lt;br /&gt;Der Zug nach Mumbai fährt relativ pünktlich ein, wir hoffen für die nun folgende 14-Stunden-Fahrt auf etwas mehr Platz als bei der vorhergehenden Etappe. Da unsere gewohnte "&lt;a href="http://seat61.com/India.htm#classes"&gt;Sleeper Cla&lt;/a&gt;ss" hier schon ausgebucht war, haben wir uns die bessere, klimatisierte "AC 3-tier Class" geleistet, und wirklich, hier sitzen nur wenige Passagiere, und die sind sichtlich wohlhabender.&lt;br /&gt;Wir machen's uns gemütlich, holen Knabberzeug, Becher, Rum, Mangosaft&amp;nbsp;und Cola heraus und ratschen uns gerade so schön ein, als der Schaffner kommt. Er verkündet, dass wir "upgegradet" wurden und in die noch bessere "AC 2-tier class" umziehen dürfen. Aus unerfindlichen Gründen. Leider müssen wir dazu mit unserem gesamten Gepäck einmal durch den gesamten, fahrenden und damit ruckelnden Zug rennen.&lt;br /&gt;So richtig hübsch ist es in unserem neuen Domizil nicht, eher ist das Abteil schon etwas "verwohnt". Luxuriös ist nur, dass es hier Vorhänge vor den Liegen gibt, immer nur 2 (und nicht 3) übereinander angebracht sind, diese sogar ein klitzeklein wenig länger sind, wie Nitschi feststellt, und uns ein eigener "Wagon-Steward" mit Laken, Decken und Kissen versorgt. Nicht schlecht.&lt;br /&gt;Die Sache mit unserem Rum gefällt diesem Herrn aber gar nicht, offenbar ist Alkohol im Zug verboten, also trinken wir die Flasche ganz schnell aus. Auch in diesem Abteil laufen Verkäufer mit Getränken und Essen durch, allerdings schreien sie nicht ganz so laut. Als "Betthupferl" kaufen wir uns einen Becher "garam" (=heiß) tomato soup im Becher, weil die gar so enthusiastisch angepriesen wird. Die indische Großfamilie mitsamt dauerrülpsender Oma im pastellrosafarbenen Sari bettet sich neben uns zur Ruhe, also legen auch wir uns in unsere schmalen Betten. Wenn man den Vorhang zuzieht, hat es ein wenig Gefängnis- oder Sargatmosphäre, weil man wegen der hochgepriesenen Klimaanlage auch die Fenster nicht öffnen kann. Die sind doppelverglast und wegen der Feuchtigkeit im Zwischenraum angelaufen, so dass man auch nicht rausgucken kann.&lt;br /&gt;So schlafe zumindest ich mehr schlecht als recht, trotz der besseren Klasse ist es auch hier die ganze Nacht über unruhig, mal schreit ein Kind, mal steigen Leute ein und aus, mal läuft Wachpersonal mit Taschenlampen durch, dazu bleibt der Zug auch stetig und über längere Zeiträume einfach mitten irgendwo in der Dunkelheit stehen und fährt dann ruckelnd wieder an...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5717502414948150475?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5717502414948150475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/eine-zugfahrt-die-ist-lustig-14092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5717502414948150475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5717502414948150475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/eine-zugfahrt-die-ist-lustig-14092011.html' title='Eine Zugfahrt, die ist lustig... (14.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7754611980678653490</id><published>2011-09-21T17:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-21T17:15:55.004+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Ruinen-Besichtigung im Schnelldurchlauf (13.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um 6:30 Uhr verlassen wir unser schönes Hotelzimmer, draußen steht schon ein Taxi für uns bereit. Leider verlangt der Fahrer einen irren Preis, aber in Ermangelung von Alternativen müssen wir wohl oder übel leicht grantig zustimmen. Am Bahnhof von Margao gibt es doch tatsächlich eine Gepäckaufbewahrung; der Angestellte dort ist leider ein wenig ein Korinthenkacker und nimmt seine Vorschriften sehr genau. Bevor er überhaupt auf irgendeine unserer Fragen bezüglich Preis und Procedere antwortet, wiederholt er stoisch zigmal "Lock!" und zeigt dabei auf die Reißverschlüsse unserer Rucksäcke. Ja doch, irgendwann haben wir verstanden und holen unsere Schlösser hervor, er kriegt die Krise, also wir dazu die Rucksäcke öffnen und sagt weiter, schon leicht agressiv, "Lock!!!". Ja-ha, aber dazu müssen wir doch erst den Rucksack aufmachen... Endlich ist alles ordnungsgemäß verstaut und verschlossen, Mara sagt trocken beim Rausgehen aus der Gepäckaufbewahrung: "D'r ganze Bua a Depp!", wir können also unsere Reise nach Hampi nur mit den Tagesrucksäcken antreten.&lt;br /&gt;Am Kiosk kaufen wir Nüsse, Kekse und Wasser als Proviant und trinken noch einen Chai, während schmutzige Kinder und Mütter uns anbetteln. Wir ignorieren sie nach beherztem "No" weitgehend, nur wenn sie uns anfassen, werden wir ungemütlich, das muss nun wirklich nicht sein.&lt;br /&gt;Ein sehr räudiger Hund liegt neben uns, im Gleis stinkt es schon wieder erbärmlich. Hunderte Leute warten bereits, als der Zug endlich einfährt. Wir finden unser Abteil in der Sleeper Class, der Zug ist zumindest in dieser Klasse nicht ganz so überfüllt wie in der billigsten, 2. Klasse.&lt;br /&gt;Die folgenden knapp 8 Stunden Fahrt verbringen wir mit lesen, Kekse essen, Chai trinken - es ist erstaunlich, wie viel Zeit man an einem hellichten Tag mit nichtstuendem Herumliegen vertrödeln kann. Es wird draußen deutlich kühler, sehr hügelig, grün, mit Palmen dicht bewachsen. Kurz nach 15 Uhr, mit nur wenigen Minuten Verspätung, fahren wir in Hospet ein. Mit Rikschafahrer Ravi werden wir nach ausgiebigsten Verhandlungen einig, und los gehts, denn die Uhr tickt!&lt;br /&gt;Zunächst werden wir zum Hauptkomplex der königlichen Tempelruinen chauffiert; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hampi"&gt;Hampi&lt;/a&gt; war knapp 300 Jahre eine Hauptstadt mit etwa 500.000 Einwohnern, bevor es Mitte des 16. Jahrhunderts von den konkurrierenden Herrscher platt gemacht wurde. Die Anlage ist riesig, wohin man blickt, stehen verfallene Tempel im Grünen und auf den umliegenden Hügeln. Bevor wir reingehen, kaufe ich mir noch schnell eine frische Kokosnuss und trinke das leckere Wasser.&lt;br /&gt;Drinnen sind wir schon am ersten Tempel die Hauptattraktion einer großen Gruppe indischer Damen. Sie nehmen uns in ihre Mitte, umarmen uns und es müssen zig Fotos davon gemacht werden. Na gut, wenigstens kommen wir so endlich mal zumindest kurz mit Frauen in Kontakt, und die Ladys sind auch wirklich sehr lieb und winken uns noch eine Weile nach. Sie sind wunderschön in ihren knallbunten Saris, hach, diese Farben!&lt;br /&gt;Auf eigene Faust stromern wir nun im Schnellgang über das Gelände, vorbei an ehemaligen Elefantenställen mit eigener Garage für jedes Tier. Es tollen Streifenhörnchen herum, und einige Bauarbeiter(innen) sind am Werkeln - offenbar soll noch vieles mehr wiederaufgebaut und restauriert werden, die hinduistische Stätte gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.&lt;br /&gt;Wieder draußen, erwartet uns unser Fahrer und bringt uns zum nächsten sehenswerten Gebäude, dem ehemaligen Bad der Königin. Wir müssen uns nun ein wenig beeilen, denn alles wird um 17 Uhr geschlossen, und wir haben noch 5 Minuten bis dahin. Aber wir nehmen uns einfach die Japaner zum Vorbild, wenn die Europa in 8 Tagen bereisen können, schaffen wir auch die Ruinen Hampis in den uns insgesamt zur Verfügung stehenden 90 Minuten. Im Bad scheucht uns der "Bademeister", ein alter Mann mit Stock, einmal rundherum, zeigt im Schnelldurchlauf hier einen Balkon, dort ein vermodertes Relief, sagt im Befehlston ab und zu "Photo!", und ist ein bisschen beleidigt, weil wir ihm kein Trinkgeld geben wollen. Schnell beschleunigen wir unseren Schritt, draußen balgen sich vier Affen um den Inhalt eines Mülleimers, und wir hüpfen wieder in die Rikscha.&lt;br /&gt;Ravi bringt uns wilder Fahrt - es geht kurvig 5 km lang um noch viel mehr alte Tempel, verfallene Paläste und Häuser herum - nach "Hampi City". Das Dorf wirkt sehr mittelalterlich, die paar vorhandenen Häuser sind grade mal ein Stockwerk hoch, viele davon sind verfallen oder wirken verlassen. Mitten auf der Straße steht eine rostige, aus Wellblechplatten zusammengezimmerte Art Kirche. Die Hauptattraktion ist aber natürlich der Virupaksha-Tempel, eine wichtige Hindu-Gebetsstätte und Ziel vieler Pilger.&lt;br /&gt;Bevor wir ihn betreten, kaufen wir noch Cola zur Stärkung und einen Haufen Bananen bei einer Straßenhändlerin. Denn drinnen im Tempel steht die 22jährige Elefantendame Lakshmi, die begierig nach unseren Bananen rüsselt und sich dafür geduldig streicheln lässt. Gegen ein paar Rupien würde sie uns noch segnen, erzählt der Elefanten-Wallah, aber wir finden, Bananen sind genug.&amp;nbsp;In Ruhe schauen wir uns den relativ großen Tempel an, nur beäugt von den vielen Affen, die wohl auf unsere Cola spitz sind. Also lieber schnell austrinken.&lt;br /&gt;Vor dem Eingang wartet Ravi immer noch auf uns und bringt uns zum Hotel Gopi, wo wir ein kleines Doppelzimmer mit Extramatratze auf dem Boden beziehen, das Mara mit geübtem Augenaufschlag auch noch im Preis runterhandelt.&lt;br /&gt;Schnell wollen wir nochmal raus, bevor's endgültig dunkel wird, und shoppen in der Bude nebenan toll glitzernde Hindu-Götterpostkarten in rauhen Mengen. Leider sind die beiden Geldautomaten, die im Reiseführer eingezeichnet sind, wahlweise geschlossen oder das Gebäude ist nur noch eine Ruine. Ich bin komplett blank, und so müssen wir mit der Rikscha ins nächstgelegene Dorf fahren, um an Geld zu gelangen. Ganz passend geht gerade während der Fahrt zwischen den vielen Ruinen am Horizont die Sonne in spektakulärem Rosa unter. Allein dafür lohnen sich die acht Stunden Zugfahrt.&lt;br /&gt;Und für das Restaurant Mango Tree, direkt am Fluss gelegen, eine Art Lounge mit tollem Essen (Falafel! Salat!), lecker Cola (na gut, vor allem lecker, weil wir sie mit unserem mitgebrachten Rum aufpeppen - in Hampi ist Alkohol nämlich strikt verboten, der Ort ist schließlich heilig), zirpenden Grillen, wir sitzen im Kerzenschein unter Bäumen, nur die Mosquitos sind angriffslustig. Aber zum Glück haben wir ja Nitschi dabei, die im Zweifelsfall eh das beliebteste Opfer ist.&lt;br /&gt;Als wir die letzten Gäste sind, werden wir von einem Bub mit Taschenlampe durch einen Palmengarten zur Straße zurück geleitet, dafür stecken wir ihm doch gerne ein paar Münzen zu und laufen noch die paar Meter im Stockdunklen zurück ins Dorf. Hier gibt es mehr Internetcafés als in ganz Kalkutta, also lassen wir uns das nicht entgehen, und sitzen mal wieder für 1-2 Stunden am Computer. Draußen muht hin und wieder eine Kuh, drinnen sitzt ein riesiger Grashüpfer zwischen den verstaubten PCs.&lt;br /&gt;Im Hotel richte ich's mir gemütlich auf der Matratze am Boden ein, immerhin finden wir im Flur ein Regal, in dem die Handtücher aufbewahrt werden. Die Trekkinghandtücher in meinem Rucksack sind nämlich nicht mehr ganz so taufrisch...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7754611980678653490?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7754611980678653490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/ruinen-besichtigung-im-schnelldurchlauf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7754611980678653490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7754611980678653490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/ruinen-besichtigung-im-schnelldurchlauf.html' title='Ruinen-Besichtigung im Schnelldurchlauf (13.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3713668761851132737</id><published>2011-09-17T14:14:00.000+02:00</published><updated>2011-09-17T14:14:03.832+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Please insert card (12.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Die Betten hier sind herrlich, und so liegen wir wach ab frueh morgens faul herum und koennen uns nicht davon trennen. Wieder gibts Kaffee ans Bett, draussen scheint schon die Sonne. Na gut, gegen 9 Uhr raffen wir uns auf und gehen zum Fruehstuecksbuffet. Heute gibts frische Melone, Ananassaft, Vitamine also!&lt;br /&gt;Nach dem Essen duerfen wir fuer 1 Stunde wieder an den PC im Buero, dort versuchen wir, unseren Ausflug nach Hampi und unsere Weiterfahrt nach Mumbai zu organisieren.&lt;br /&gt;Gar nicht so einfach, denn es stellt sich heraus, dass der Hotelmanager, der freundlich all unsere Fragen beantwortet, keine Ahnung hat, wovon er spricht. So erzaehlt er uns felsenfest ueberzeugt, dass die Fahrt nach Hampi mit dem Zug 4 Stunden dauert. Laut Online-Fahrplan dauerts dann aber doch fast doppel so lange, was bei unserer Planung einen gewaltigen Unterschied macht. Ausserdem gibt er verwirrende Auskuenfte daruber, wie lang man vom Bahnhof ins Stadtzentrum braucht - letzten Endes stellt sich heraus, &amp;nbsp;dass die Angestellten alle selbst noch nie in Hampi waren und aber wie alle Inder mal wieder nicht zugeben koennen, dass sie nix darueber wissen.&lt;br /&gt;Wir recherchieren also lieber selbst, zu unserem Entsetzen stellen wir fest, dass die meisten Zuege schon ziemlich ausgebucht sind, also muessen wir ein wenig hin- und herjonglieren, dann haengt das Online-Buchungssystem, schliesslich geht die Kreditkarte nicht... Endlich ist alles fertig, auch die Hotels in Hampi und Mumbai sind per Mail angefragt und reserviert Wir fluechten aus dem Buero, denn bei allem, was wir im Internet gemacht haben, wurde uns interessiert ueber die Schulter geguckt, auch als Nitschi kurz hoeflich darauf hinweist, dass sie gerde ihre Kreditkartendetails eingibt. "In Laender wie diesen" gibt es eine ganz eigene Definition von Privatsphaere.&lt;br /&gt;Jetzt muessen wir aber dringend an den Pool, es folgt vierstuendiges komatoeses Herumliegen, ich schwimme eine Weile, lese, doese, schreibe Tagebuch, irgendwann bestellen wir Lassis. Heute brennt die Sonne ziemlich vom Himmel, zum Glueck finden wir einen Schattenplatz. Rund um den Pool bluehen Hibiskus- und Frangipanibuesche in allen Farben, und gemaeht wird heute gluecklicherweise nicht.&lt;br /&gt;Am spaeten Nachmittag laufen wir nochmal zum Meer, auf dem Weg dorthin fragt uns der am Hoteleingang herumlungernde Mann wieder einmal, ob wir ein Taxi braeuchten. Sehen wir so aus, im Badeanzug, mit Flipflops und mit Handtuechern in der Hand???&lt;br /&gt;Im Meer gibts heute ganz schoen hohe Wellen, weiter als bis zum Bauch trauen wir uns daher nicht rein, dafuer tollen wir umso wilder in den Brechern herum. Das Wasser hat vielleicht 25/26 Grad.&lt;br /&gt;Als wir uns im Sand sitzend ausruhen, steuern sofort drei Inderinnen in Saris auf uns zu und wollen uns ein Gespraech aufzwingen, das unweigerlich darin enden wird, dass sie uns irgendwas verkaufen wollen. Also sind wir wortkarg, aber die Damen glauben, wenn sie uns nur oft genug anquatschen, geben wir irgendwann auf. Sie setzen sich ungefragt dicht neben uns, obwohl wir vorgeben zu schlafen, und belaestigen uns weiter, bis ein Inder eingreift und die Nervbacken verscheucht. So richtig verstehen wir diese ewige Anquatschtaktik nicht. Als ob man, wenn man einmal "Nein danke" gesagt hat, durch staendiges Weiterbohren doch noch zum Kauf ueberredet werden kann. Wahrscheinlich denken die, dass man einfach irgendwann entnervt aufgibt und kauft, um seine Ruhe zu haben.&lt;br /&gt;Inzwischen sind wir auch dazu uebergegangen, auf die Frage nach unserer Herkunft, die einem jeder dahergelaufene Passant und Schulbub ungefaehr 50x am Tag stellt, mit "Liechtenstein" zu beantworten. Ich wurde daraufhin von einem aelteren Herrn sogar der Luege bezichtigt:" This country doesn't exist, I never heard that before!" Und unsere richtigen Namen sagen wir auch schon lange nicht mehr, stattdessen sind wir Heidi, Anna und Maria.&lt;br /&gt;Da die Stranderholung fehlgeschlagen ist, gehen wir duschen und danach in der Daemmerung nochmal in den Ort. Der Liquor Store hat gluecklicherweise geoeffnet, wir kaufen eine 0,75l-Flasche "Old Monk" Rum fuer 2 Euro, verkauft wird das Zeug praktischerweise in einer Plastikflasche, vie besser im Gepaeck als Glas!&lt;br /&gt;Wir muessen relativ lange suchen, bis wir ein Internetcafe finden, offenbar fuehren die meisten Geschaefte so kurz vor Saisonbeginn eine Rundumerneuerung durch und sind daher momentan geschlossen. Ueberall sind Schilder in Kyrillisch angebracht, das laesst darauf schliessen, dass hier offenbar viele russische Touristen Urlaub machen.&lt;br /&gt;Im Internet versuchen wir, eine bessere Zugverbindung nach Mumbai zu finden, leider erfolglos, wir mailen und ich rufe fuer 10 Minuten Norman an. Seit knapp 2 Wochen sprechen wir endlich miteinander, wenn auch nur kurz. Praktischerweise ist das Internetcafe gleichzeitig eine Eisdiele, und so trauen wir uns an drei Kugeln sehr leckeres Baskin-Robbins-Eis fuer den Rueckweg.&lt;br /&gt;Im HOtel gehts direkt ins Restaurant, und wunderbarerweise wurde offenbar eine neue CD entdeckt, es toenen Nirvana und die Rolling Stones aus den Lautsprechern. Nitschi bestellt ein Linsengericht, das ein wenig aussieht wie ein Kuhfladen, Mara und ich essen Nudeln mit Gemuese und Salat, alles ist sehr lecker.&lt;br /&gt;Bevor wir in unser Zimmer gehen, wollen wir noch die offenen Rechnungen bezahlen, da wir am naechsten Morgen frueh aufbrechen muessen. Der junge Mann an der Rezeption scheint das Kartenlesegeraet zum ersten Mal in seinem Leben zu bedienen. Irgendwie klappt es mit meiner Karte nicht, er haendigt mir diese nach mehreren Fehlversuchen aus und behauptet, sie wuerde nicht funktionieren. Auf meine Nachfragen, was denn auf dem Geraet als Fehler angegeben ist, antwortet er: "Please insert card." Aha.&lt;br /&gt;Nitschi gibt ihm also ihre Karte, da ist Diskutieren ueberfluessig, aber erst nach zwei Telefonaten mit wem auch immer kann der junge Mann das Ding richtig bedienen und die Zahlung abwickeln.&lt;br /&gt;Nachdem das geschafft ist, koennen wir uns auf dem Balkon unserem Rum widmen, mit Cuba libres in der Hand sitzen wir in der lauen Ncht und beobachten, wie ein Gecko ein der Wand einen Kaefer frisst, der groesser ist als er selbst.&lt;br /&gt;Obwohls draussen sehr gemuetlich ist, muessen wir uns irgendwann aufraffen, unsere Rucksaecke zu packen. als musikalische Untermalung laeuft MTV India mit den neuesten Bollywood-Hits im Fernsehen. Davon lassen wir uns bis zum Einschlafen berieseln.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3713668761851132737?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3713668761851132737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/please-insert-card-12092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3713668761851132737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3713668761851132737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/please-insert-card-12092011.html' title='Please insert card (12.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6167225689650941446</id><published>2011-09-17T13:48:00.000+02:00</published><updated>2011-09-17T13:48:57.450+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Poolnixen (11.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Sehr frueh am Morgen bricht Hektik in unserem Zimmer aus - es regnet heftig, und in Windeseile sind wir wach und holen unsere saemtlichen Klamotten, Rucksaecke, Schals und Schuhe vom Balkon rein, dann lauschen wir dem prasselnden Regen, waehrend wir im Bett liegen und doesen.&lt;br /&gt;Um 8 Uhr serviert Nitschi Kaffee ans Bett, wir haben naemlich einen Wasserkocher und Kaffeepulver im Zimmer, es ist geradezu luxurioes. Irgendwann schaffen wir es aufzustehen, und bewegen uns hinunter ins Restaurant. Dort gibt es ein annehmbares Fruehstuecksbuffet, wir stuerzen uns auf das frisch aufgeschnittene Obst (Ananas und Papaya), wie lecker, endlich wieder Obst!!! Leider gibts nur fettigen Chai und keinen Kaffee, aber sonst ist alles da, was gluecklich macht, sogar Muesli mit Nuessen!&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck belagern wir das Buero des Hotels, drin steht der einzige Computer mit Internetzugang, der fuer die Gaeste zugaenglich ist. So recherchieren wir ein wenig unsere Weiterreise und checken Mails. Immer wieder prasselt draussen derweil ein heftiger Schauer runter. Also koennen wir solange eh nix unternehmen und sortieren im Zimmer unsere Waesche zum Trocknen hin und her.&lt;br /&gt;Dann wagen wir uns - es scheint nun trocken zu bleiben - in die zu Fuss etwa 20 Minuten entfernte "City" von Colva. Wir laufen entlang von Kokospalmen, Fischerhuetten, einigen verrammelten Lokalen, es ist eindeutig Nebensaison in Goa.&lt;br /&gt;Auf einer Muellhalde an der Strasse frisst sich ein Schwein den Bauch voll, an einem Stand leistet Mara sich neue Flipflops und entsorgt ihre alten, die seit Varanasi mit Tape geflickt sind. Leider hat der Liquor Store heute geschlossen, im sehr christlich gepraegten Goa ist der Sonntag also auch heilig.&lt;br /&gt;Beim Rueckweg spazieren wir gemuetlich am Strand entlang. Dort ist der indische Sonntagsausflug im Gange, ausser uns sind keine Weissen zu sehen. Auf den ersten paar Metern werden wir von diversen Maedchen angesprochen, die uns Hennatattoos oder Schmuck verkaufen wollen. Hin und wieder zueckt auch mal wieder einer sein Handy und schiesst heimlich ein Foto von uns.&lt;br /&gt;Es ist gerade Flut und zudem recht windig, die Wellen sind hoch und ueberall wird die rote Flagge als Warnung gehisst. Nicht weit draussen sind Dutzende Fischerboote unterwegs, auch am Strand reihen sich einfache Boote aneinander, die gerade mit Netzen bestueckt werden.&lt;br /&gt;Daneben schleppen Kinder koerbeweise Fische an Land und werfen schuesselweise Fischinnereien einfach zurueck ins Meer. Die Kraehen sind darueber begeistert, Moewen gibt es hier nicht.&lt;br /&gt;Nach dem Fussmarsch, bei dem Fuesse und Hosenbeine durch die Wellen doch ein wenig nass geworden sind, lassen wir uns auf den Liegen am Pool nieder und bleiben fuer den restlichen Nachmittag alleine dort. Es ist wunderbar, ich lese, doese, zwischendurch gibts einen Lassi. Waehrend Mara und Nitschi sich im Spa massieren lassen, schwimme ich endlich wieder einmal richtig viele Bahnen.&lt;br /&gt;Ein wenig nervt nur der Angestellte, der mit einem Rasentrimmer in Seelenruhe und ueber Stunden den gesamten Rasen der Anlage maeht.&amp;nbsp;Daneben saeubert sein Kollege mit dem Dampfstrahler die Fliesen rund um den Pool, auch das bedaechtig und mit vielen Pausen. Hier wird nicht gehetzt!&lt;br /&gt;Gegen 17 Uhr schnappe ich mir T-Shirt und Ipod und gehe zum ersten Mal seit 6 Wochen laufen - barfuss, am Strand. Ich jogge etwa 4 km nordwaerts, an Fischern, cricketspielenden Jungs, Lifeguards vorbei, ueber Muscheln und durch die Wellen. Die indischen Spaziergaenger gucken zwar interessiert, lassen mich aber in Ruhe. Der Strand ist endlos, man kann wohl gut 20 km problemlos entlanglaufen. Ich drehe nach einer halben Stunde um und renne zurueck. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, dehne ich mich ein wenig mit den Fuessen im weichen Sand, und huepfe dann zur Abkuehlung noch ins Meer. So eine Laufstrecke haette ich gerne oefter!&lt;br /&gt;Obwohl ich im Badeanzug wirklich zuechtig bekleidet bin, gucken die Inder doch sehr interessiert. Ein komisches Verstaendnis vom Angemessen-Gekleidet-Sein haben sie ja schon. Sobald man/frau Schultern oder sogar Knie zeigt, wird man begafft. Aber die indische Frau zeigt im Sari einen dermassen nackten Bauch, das stoert hier weiter keinen. In allen Faellen ist dieser Bauch auch noch leider sehr unansehnlich, denn die indische (verheiratete) Frau ist ziemlich dick, sobald sie Mutter ist. Bei uns ist der Bauch bei Frauen die Koerperstelle, die als erstes gut verpackt wird, sollte sie nicht ganz so knackig sein, hier dagegen bekommt man nackte Baeuche zu sehen, die man niemals haette sehen wollen. Auch Sport macht hier (zumindest in der Oeffentlichkeit) keiner...&lt;br /&gt;Zurueck im Hotel huepfe ich nochmal in den Pool, die Maedels kommen dazu und wir kriegen wieder unseren Volleyball zugeworfen. Damit spielen wir noch ein Weilchen herum, bevor wir uns in der Dusche den Sand abwaschen. Die Handtuecher auf unseren Betten sind liebevoll in Tierfiguren gefaltet, und die frisch gewaschene Waesche wird geliefert und riecht herrlich sauber.&lt;br /&gt;Hungrig gehts ins Restaurant, wir wagen uns an indische Gerichte, die leider nicht punkten und viel zu fettig sind - siehe oben. Aber der Papayasalat und der griechische Salat sind super! Leider ist mein Magen ein bisschen empfindlich, fuer mich gibts daher keinen Cocktail heute. Wir spielen das lustige Wuerfelspiel "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schweinerei_(Spiel)"&gt;Schweinerei&lt;/a&gt;", bis uns die Musik im Restaurant so nervt (seit 2 Tagen laeuft die gleiche CD mit Gruselsongs von UB40 und Bryan Aadams, hilfe!), dass wir auf unseren Balkon fluechten und dort noch ein wenig weiterzocken.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6167225689650941446?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6167225689650941446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/poolnixen-11092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6167225689650941446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6167225689650941446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/poolnixen-11092011.html' title='Poolnixen (11.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5874093384120777530</id><published>2011-09-17T13:25:00.001+02:00</published><updated>2011-09-17T13:26:02.221+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Meer! Strand! Frische Handtuecher! Saubere Betten! (10.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um 6 Uhr duerfen wir endlich aufstehen - ich will mir sofort den Bettmief abwachen, leider ist wohl das Wasser der Dusche ueber Nacht abgestellt worden, also gut, dann gibts eben nur eine Katzenwaesche. Waehrenddessen packen Mara und Nitschi weiter ihre Sachen zusammen, und entdecken dabei einige Kaefer, die rund um und in unsere Rucksaecke krabbeln. Aber auch das ist uns schon vollends egal.&lt;br /&gt;Draussen muessen wir die auf dem Boden schlafenden Angestellten wecken, denn das Tor zur Strasse ist abgeschlossen. Dort kommt schon der erste wache Taxifahrer auf uns zu, macht uns sogar gleich ein vernuenftiges Angebot und bringt uns in gut halbstuendiger Fahrt zum Flughafen.&lt;br /&gt;Auf den regennassen Strassen ist zwar noch nicht viel Verkehr, dafuer sind schon viele Menschen unterwegs und beginnen ihr Tagwerk. Der Inder ist ein Fruehaufsteher!&lt;br /&gt;Wir fahren am "Huehnermarkt" vorbei, wo zerzaustes Federviel an den Fuessen zusammengebunden, noch lebendig in Buendeln auf der Strasse liegt und vor sich hinzappelt. Es stinkt zum Gotterbarmen. Daneben putzen sich Menschen auf den Gehwegen die Zaehne, waschen sich notduerftig, manche liegen noch in Decken eingewickelt und schlafen. Auffallend ist wieder, wie maennerlastig die Oeffentlichkeit ist, nie sind Frauen zu sehen. Die werden wohl zuhause versteckt, wir hatten die ganze Reise bisher praktisch nur Kontakt mit Maennern, von ein paar Bettlerinnen einmal abgesehen.&lt;br /&gt;Beim Check-In am Flughafen wird uns zunaechst eroeffnet, dass wir ggf. auf einen besseren Flug umbuchen koennen, nach ein wenig Hin- und Herrennerei klappts aber doch nicht, wieder mal wusste der eine Angestellte nicht, was der andere macht und umgekehrt. Das Gepaeck wiegt im Durchschnitt 16 kg pro Person, das ist also noch im Rahmen.&lt;br /&gt;Dann gibts erst einmal Kaffee und Sandwiches, waehrend wir knapp 2 Stunden auf den Abflug warten. Natuerlich muessen auf dem Weg ins Flugzeug zehn verschiedene Angestellte unsere Bordkarten und Gepaeckanhaenger kontrollieren und stempeln, schliesslich muessen die ganzen Menschen in diesem riesigen Land ja irgendwie beschaeftigt werden. Trotzdem faellt keinem auf, dass ich eine Literflasche Wasser mit durch den Security Check und mit ins Flugzeug nehme, ich bemerke die Flasche auch erst beim Einsteigen.&lt;br /&gt;Wir fliegen knapp 3 Stunden nach Mumbai und landen dort mittags bei 39 Grad und dichter Bewoelkung.&lt;br /&gt;Zum Glueck duerfen wir gleich wieder ins klimatisierte Flughafengebaeude. Auch hier werden wir wieder zigfach kontrolliert und durchleuchtet, und wieder darf meine Wasserflasche unbeschadet mit durch. Seltsam.&lt;br /&gt;Am tollsten sind die Inderinnen beim Sicherheitspersonal, die uns immerzu abtasten, und die tatsaechlich einen offiziellen Polizei-Sari in Olivgruen mit Abzeichen auf der Schulter tragen.&lt;br /&gt;Im Mumbaier Flughafen essen wir zu mittag - der Inder, egal ob Verkaeufer oder Kunde, geht auch hier alles seeehr relaxt an - und spruehen uns dann in einem Geschaeft selig mit Parfuem ein. Endlich riechen wir wieder mal richtig lecker, was zunaechst zu Irritationen fuehrt ("Was riecht denn hier so gut? Ach, das bin ja ich?!").&lt;br /&gt;Um halb drei startet dann unser JetAirways-Flug nach Goa, knapp eine Stunde spaeter landen wir, es ist sehr gruen und huegelig draussen, man sieht schon das Meer, und es hat 31 Grad.&lt;br /&gt;Gut 4 Stunden Flugzeit waren es nun insgesamt ab Kalkutta, das ist wirklich ziemlich gross...&lt;br /&gt;Als wir unsere Rucksaecke wiederhaben, sind die Regenhuellen, die zum Schutz aussenrum gemacht wurden, vollkommen verdreckt und haben damit ihren Zweck bestens erfuellt.&lt;br /&gt;Vor dem Flughafen leisten wir uns ein Prepaidtaxi, einen richtigen Kleinbus, der uns die 30 km nach Colva in unser Hotel bringt. Im Auto dreht der Fahrer eine Art "Hindi-Latino-Pop" auf, dazu fahren wir ueber gruene Huegel mit Palmen, die Strassen sind relativ sauber, es wird kaum gehupt, rechts und links stehen immer wieder sehr huebsche Villen im Palmenwald - wir fuehlen uns ein wenig, als seien wir in einem anderem anderen Land als noch am Morgen.&lt;br /&gt;Kurz darauf fahren wir an der Rezeptions des Hotels Beleza vor. Der Fahrer ist recht grantig, als wir ihm das Trinkgeld verweigern, aber die Fahrt war nun wirklich schon teuer genug. Im Hotel werden wir nett empfangen, es gibt ein Glas kalte Limo, und dann beziehen wir unser Reich fuer die naechsten 3 Naechte: ein wunderschoenes Zimmer, mit riesigem Balkon zum Garten, und das Bad ist eine Wucht! Die Laken sind bluetenweiss, es gibt Handtuecher in Huelle und Fuelle und eine Minibar. Damit kann man uns nach der letzten Nacht wirklich gluecklich machen!!!&lt;br /&gt;Hektisch beginnen wir, unsere stinkigen Schlafsaecke und die klammoen Klamotten aus den Rucksaecken zu raeumen, nach wenigen Minuten ist eine Waescheleine ueber den Balkon gespannt, und alles haengt zum Lueften draussen, auch die leeren, muffligen Rucksaecke.&lt;br /&gt;Es ist inzwischen halb sechs, schnell gehen wir die paar Meter zum Strand und huepfen noch ins Meer, gerade ist Ebbe, trotzdem reichen die Wellen aus, um wie die Kinder drin herumzutollen. Der Strand ist ansonsten nur von ein paar indischen Spaziergaengern bevoelkert.&lt;br /&gt;Als wir aus dem Wasser kommen, wollen ein paar Halbwuechsige unbedingt Fotos von uns machen, zuechtig wickle ich mich vorher aber lieber noch ins Handtuch.&lt;br /&gt;Auf dem Hotelgelaende probieren wir den menschenleeren Pool aus, ein Angestellter wirft uns einen Volleyball zu, und damit sind wir ein Weilchen beschaeftigt und haben viel Spass. Als die Sonne untergeht, gehen wir aufs Zimmer, und zur Kroenung gibts einen Cuba libre mit unseren mitgebrachten Rumresten aus Delhi, die Nitschi im Flachmann bis hierher gerettet hat. Es wird ausgiebigst geduscht, und schliesslich treibt uns der Hunger ins hoteleigene Restaurant unten am Pool.&lt;br /&gt;Fuer indische Verhaeltnisse ist es dort ziemlich teuer, dafuer ist alles aber auch wirklich sehr lecker. Ausser uns sind noch ca. 10 andere Gaeste da, groesstenteils Inder. Es gibt Bier und Longdrinks zum Essen, in der Kueche stehen mehr Koeche mit schicker Kochmuetze, als Gaeste da sind, es ist wunderbar warm draussen und fast Vollmond.&lt;br /&gt;Spaeter im Zimmer, im sauberen Bett mit richtiger (!) Matratze lesen wir noch eine Weile. Draussen quaken die Froesche und zirpen die Grillen, heute gehts also wahrscheinlich ohne Oropax!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5874093384120777530?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5874093384120777530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/endlich-am-meer-10092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5874093384120777530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5874093384120777530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/endlich-am-meer-10092011.html' title='Meer! Strand! Frische Handtuecher! Saubere Betten! (10.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7150348282026879027</id><published>2011-09-15T17:47:00.000+02:00</published><updated>2011-09-15T17:47:24.732+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Na endlich: Monsun! (09.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Nachts ist es unfassbar heiss, wegen des Regens muessen die Luken unter Deck geschlossen bleiben, und so schwitzen wir vor uns hin. Erst gegen Morgen klart es auf, und ein Lueftchen weht durch die Kojen. Draussen biselt der Steuermann laut vernehmlich ueber die Reling, und angelt anschliessend im selben Wasser... Bin ich froh, dass wir alle das vegetarische Essen gebucht haben!!!&lt;br /&gt;Nach dem Aufstehen lungern wir wieder an Deck herum, werden fleissig mit heissem Chai versorgt, um kurz nach 8 Uhr gibts Fruehstueck, natuerlich wieder ein pikantes Kartoffelcurry mit im Fett rausgebackenen Fladen. Sehr gesund bestimmt. Ein wenig grummeln uns allen die Baeuche nach dem vielen indischen Essen der letzten Tage.&lt;br /&gt;Gegen halb 10 brechen wir auf, zunaechst zu Fuss die paar Meter vom Boot ueber glitschigen Matsch zum Uferweg, ganz vorsichtig, um ja nicht im Dreck auszurutschen. Am Weg wartet schon wieder eine Fahrradrikscha auf uns, wir werden auf die Ladeflaeche komplimentiert, und unser Fahrer liefert sich wilde Rennen mit seinen Konkurrenten. Wir hoppeln dabei wild ueber Stock und Stein, waehrend uns sein Schweissgeruch um die Nase weht. Fasziniert sind wir von den Beleuchtungsapparten der Fahrraeder, oft ist vorne einfach ein kleines Petroleumfaesschen mit Docht angebracht. Unverzichtbares Accessoire sind auch die fantasievollen Hupen und Klingeln.&lt;br /&gt;Nach etwa 30 Minuten erreichen wir den Bootsanlegesteg, die erste selbstgezimmerte Schaluppe ist schon recht voll, wir beschliessen, die naechste abzuwarten. In dem Moment, also wir auf deren schlecht zusammengefuegten Planken sitzen, beginnt es zu regnen - und es schuettet die gesamte naechste halbe Stunde ohne Unterlass immer staerker und staerker, waehrend wir ungeschuetzt im Freien sitzen. Irgendwann laeuft das Wasser in die Regenjacken und Schuhe, als wir endlich am Festland ankommen, triefen wir nur noch vor uns hin. So nass bis auf die Unterhose war ich schon lange nicht mehr.&lt;br /&gt;In einer Garage improvisiert AJ mitleidig eine Art "Umkleidekabine" aus aufgehaengten Tuechern fuer uns, nur leider geben unsere kleinen Rucksaecke kaum frische Klamotten her, und so binde ich mir einfach mein Handtuch als Rock um. Ein wenig kess zwar, aber wenigstens trocken.&lt;br /&gt;Die nassen Sachen werden ausgewrungen, und wir quetschen uns etwas ernuechtert wieder in den Jeep, der schon zu unserer Abholung bereit steht, und der sofort innen komplett beschlaegt.&lt;br /&gt;Wie sich im Folgenden herausstellt, funktioniert der Frontscheibenwischer nicht, was recht unpraktisch ist, da kein Ende des Regens in Sicht ist. Der Fahrer haelt aber einfach in aller Seelenruhe alle Stunde an, pflueckt ein Palmblatt und wischt damit aussen ueber die Scheibe, das Wasser perlt daraufhin doch tatsaechlich fuer die naechsten drei Minuten recht professionell ab. Er faehrt leider trotzdem wie eine gesengte Sau, zum Glueck tragen die Frauen hier alle so bunte Saris, sonst wuerde er wohl alle Dorfbewohnerinnen am Strassenrand, auf Rikschas und Raedern ueber den Haufen fahren. Die Maenner sieht er immer erst in der letzten Sekunde. Mehrmals koennen Hunde, Schafe und Enten im allerletzten Moment grade noch zur Seite huepfen. Ich versuche, nicht mehr vorne auf die Strasse zu schauen, sondern betrachte eingehend die Palmen links am Strassenrand, das ist besser fuer die Nerven, bin aber nach der Haelfte der Strecke schon wieder komplett zermuerbt. Auch Nitschi bittet prophylaktisch zwischendurch um Vomex-Tabletten.&lt;br /&gt;Kurz vor Kalkutta soll ich, wieder auf dem Beifahrersitz sitzend, den Sicherheitsgurt anlegen. Als ich nach dem nichtvorhandenen Einstecker suche, wird mir versichert, dass es, falls die Polizei reinguckt, vollkommen genuegt, wenn ich den Gurt einfach nur festhalte. Aha.&lt;br /&gt;Nach weit mehr als dreieinhalb Stunden Fahrt erreichen wir Kalkuttas Innenstadt und das Buero des Touranbieters. Dort wird uns noch ein Hotel empfohlen, wir nehmen unsere grossen Rucksaecke in Empfang, verabschieden uns und marschieren durch den Nieselregen im Handtuckroeckchen ins Hotel Delite.&lt;br /&gt;Der Name ist leider nicht Programm, wir beziehen dort ein winziges, schmuddeliges, schimmliges Zimmer ohne Fenster, das aber wenigstens nur 800 Rupien pro Nacht kostet und fuer die eine Nacht genuegen wird. Das ganze Etablissement hat den Charme eines Stundenhotels, mit roter Lampe innen und Klingel aussen an der Zimmertuer. Auch die Angestellten sind ein wenig zwielichtig.&lt;br /&gt;Wir sind alle ein wenig angeschlagen und ziemlich ernuechtert, unsere Sachen sind alle nass oder zumindest klamm, und auch, nachdem Waescheleinen gespannt und Klamotten aufgehaengt sowie Turnschuhe mit Zeitungen ausgestopft wurden, ist es eindeutig klar, dass in diesem per se schon feuchten Zimmer sicher nichts bis zum naechsten Morgen trocknen wird.&lt;br /&gt;Nun gut, wir brauchen jetzt erst mal was zu essen. Im Blue Sky Cafe gegenueber gibts Suppe, Lassis und Pizza, und als die Lebensgeister wieder halbwegs geweckt sind - inzwischen ist es auch schon halb 5 - lassen wir uns mit dem Taxi zur Hauptpost fahren. Das Gebaeude, im Fuehrer als Sehenswuerdigkeit gepriesen, ist zwar ganz huebsch, weiss, im Kolonialstil, aber leider wie auch der ganze Rest Kalkuttas von der Dauerfeuchtigkeit total verrottet.&lt;br /&gt;Drinnen muessen wir zu drei verschiedenen Schaltern, um Briefmarken fuer unsere Postkarten und die dazugehoerigen Stempel zu kriegen, mal schauen, ob und wann die wohl ankommen. Zu Fuss spazieren wir durch den Stadtteil&amp;nbsp; BBD Bagh zurueck, es ist unglaublich, wie viele Menschen sich auf den Gehwegen draengeln. Zu allem Uebel stehen auch noch dicht an dicht Strassenhaendler mit Tand und vor allem mit viel fettigem Essen am Rand, es ist ein immerwaehrendes Geschiebe. Ploetzlich habe ich eine fremde Hand am Hintern, drehe mich um und schreie laut den jungen Mann an, der hinter mir laeuft. Zunaechst grinst er noch daemlich, dann erschrickt er aber doch und macht sich davon.&lt;br /&gt;Als wir endlich am "New Market" ankommen, sind wir mit den Nerven ein wenig runter und daher nicht unbedingt in bester Shoppinglaune. was die ganzen sich aufdraengenden und uns verfolgenden Verkaeufer aber nicht weiters interessiert. Mara liebaeugelt kurzzeitig mit einem Salwar Kameez, ist aber entsetzt ueber die Hosengroesse (es gibt die nur in Einheitsgroesse XXXXXXL mit Schnur zum Zubinden, fuer jedermann passend), und moniert beim Haendler: "I'm not an elephant!". Sofort steht der naechste findige Verkaeufer bei Fuss, hat keine Ahnung, um was es geht, mischt sich aber trotzdem ein: "Oh, if you're looking for something with an elephant print, I have lots of trousers with elephants!" Aaaaah, so geht das die ganze Zeit, wir werden wortkarg und fluechten.&lt;br /&gt;In einem Geschaeft werden wir von einem aelteren indischen Herrn auf Deutsch angesprochen, er ist Arzt, hat lange in Deutschland studiert und praktiziert und ist aeusserst kultiviert. Wir unterhalten uns eine Weile mit ihm, er warnt uns vor den Abzockern in der Markthalle - so dicht beeinander liegt hier der Aerger ueber die Inder und andererseits auch die Freude ueber deren Freundlichkeit.&lt;br /&gt;Schliesslich sind wir wieder in unserer "Heimat", der Sudder Street, wo wir fuer 2 Stunden in einem Internetcafe vor dem Wahnsinn draussen verschwinden. Waehrend ich blogge, informieren Nitschi und Mara sich ueber Hotels in Goa, und buchen schliesslich drei Naechte im &lt;a href="http://www.belezagoa.com/our_resort.html"&gt;Beleza Resort&lt;/a&gt; in Colva. Die Bilder sehen traumhaft aus, mit Strandzugang, Pool, Spabereich - und das 3er-Zimmer kostet nur 40 Euro pro Nacht. Hurra, ein Lichtblick! Wir sind begeistert, die Vorfreude ist gross. Und da es schon 21 Uhr ist und wir nur moeglichst wenige Stunden im schrecklichen Hotel verbringen wollen, gehen wir wieder in unsere Stammkneipe, das "Super Pub" gegenueber.&lt;br /&gt;Der Tuersteher begruesst Nitschi sogleich mit Handschlag, drinnen freuen sich die Kellner wieder sehr ueber unseren Besuch, obwohl oder weil wir weit und breit die einzigen Damen sind. Kurz darauf stehen Bier, Chips, Veggie Burger und spaeter Gin mit Limejuice vor uns, die Kellner tragen schwarze Westen und weisse Hemden, das Ambiente erinnert an Bilder aus Bars im Havanna der 50er Jahre.&lt;br /&gt;Wir bleiben bis zur Sperrstunde um 23 Uhr, gehen dann unwillig ins Hotel und in unser muffliges Zimmer, in dem die nassen Klamotten vor sich hinmodern. Im Ausguss des Waschbeckens stinken dazu Mottenkugeln uebelkeiterrengend vor sich hin. Die Frage ist, wie es wohl stinken wuerde, wenn die nicht drin liegen wuerden.&lt;br /&gt;Wir packen und versuchen ganz schnell einzuschlafen, es ist abartig warm, aber der Ventilator droehnt viel zu laut, als dass man ihn ueber Nacht laufen lassen koennte. Mara ermahnt durchs Fenster zur Lobby, das auch noch vergittert ist (Gefaengnisfeeling) die im Flur laut herumkrakelenden Angestellten zur Ruhe.&lt;br /&gt;Nachts wache ich um 2 Uhr auf und bin froh, dass der Wecker schon vier Stunden spaeter klingeln wird...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7150348282026879027?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7150348282026879027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/na-endlich-monsun-09092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7150348282026879027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7150348282026879027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/na-endlich-monsun-09092011.html' title='Na endlich: Monsun! (09.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3809621875172483594</id><published>2011-09-15T17:14:00.001+02:00</published><updated>2011-09-20T15:02:51.002+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Fishermen and Honeycollectors (08.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Sehr frueh, ich glaube, es ist kurz nach 6 Uhr, kommt Leben ins Schif, es wird rumort, aber wur haben eh ausgeschlafen und lungern faul auf unseren Betten herum. Eine nette Inderin (keine Ahnung, wo die auf einmal herkommt), bringt uns Chai, und um 7 Uh wird der Anker gelichtet. Wir fahren los zum Museum des Sundarbans Tiger Reserve auf der Nachbarinsel. Ganz indianlike versuchen wir dort unser Glueck in Flipflops, werden aber auf dem vollgeregneten, glitschigen Boden belehrt, dass das wohl fuer uns ungeuebte Europaer nix ist.&lt;br /&gt;Im Museum gibts nun wirklich nicht viel zu sehen, ein paar Fotos von Tieren und Pflanzen, die im Reservat heimisch sind, draussen gibts noch ein paar Teiche mit angeblich Tieren drin, ausser einem kleinen Krokodil ist aber auch von dort nichts Nennenswertes zu berichten. Ach doch: eine giftige Schlange kriecht ueber den Weg, aber das scheint ausser uns niemanden zu kuemmern.&lt;br /&gt;Fuer den gesamten Tag haben wir als Begleiter einen offiziellen Nationalpark-Guide mit dabei, er kommt mit uns zurueck aufs Boot, und im Folgenden schippern wir die naechsten 8 Stunden lang durch die Kanaele und verbringen die Zeit mit der Suche nach Tieren in den Mangrovenwaeldern auf den Inseln rundherum.&lt;br /&gt;Unterbrocen wird das Ganze durch regelmaessige Nahrungszufuhr, zum Fruehstueck gibt es fettiges Brot mit Kartoffelcurry, dazwischen immer wieder heissen Chai, zum Mittag ein Dal,...&lt;br /&gt;Wir lassen uns von der immer gleich aussehenden Landschaft (Matschfarben) einlullen, lesen, schreiben (unser Fuehrer fragt sogar, ob wir "famous writers" seien, weil wir alle emsig in unsere Notizbuecher schreiben), doesen, ratschen, waehrend die Inder an Bord angestrengt das Ufer im Auge behalten.&lt;br /&gt;Wir sehen ein paar Eis- und andere Voegel, ein paar Krokodile, die farblich kaum vom Uferschlamm und vom braunen Wasser zu unterscheiden sind. Am meisten Begeisterung rufen die Rehe und Hirsche hervor, die recht oft in den Waeldern beim Fressen zu sehen sind, die Inder brechen jedes Mal in Hektik aus, das Boot wird gewendet, alle schreien und zeigen und gestikulieren, wir gucken pflichtschulig interessiert - und bringen es nicht uebers Herz, ihnen zu gestehen, dass Damwild auch in Deutschland heimisch und gar nicht so selten ist...&lt;br /&gt;Der "offizielle" Fuehrer des Reservats erzaehlt mir, dass wir auslaendischen Gaeste ja alle so wahnsinnig wohlerzogen seien und niemals leere Plastikflaschen oder anderen Muell ueber Bord ins Wasser werfen wuerden, ganz im Gegensatz zu den indischen Besuchern, die das gar nicht einsehen koennten. Und dabei mache ich mir die ganze Zeit schon Sorgen darueber, dass unsere beiden Toiletten an bord direkt und ohne Umweg ins Brackwasser unter uns abgelassen werden, und das mitten in einem bewohnten Naturschutzgebiet. Sehr lecker.&lt;br /&gt;Er berichtet mehrfach, dass die Menschen hier auf den Inseln vornehmlich "Fishermen" und "Honeycollectors" (ein aeusserst gefaehrlicher Beruf, da diese Maenner haeufig Opfer von Tigerangriffen werden) seien, und wir fragen uns, warum noch keiner die Imkerei erfunden hat.&lt;br /&gt;Zwischendurch machen wir einen kurzen "Landausflug" ueber einen mit Zaeunen rundum gesicherten Weg, doch auch hier laesst sich kein Tiger blicken, nur lustige, einarmige rote Krabben und wieder ein paar Rehe.&lt;br /&gt;Ab nachmittags beginnt es zu regnen, teilweise richtig heftig, und es hoert auch bis in die Nacht hinein nicht mehr auf. Unterm Dach auf dem Deck mit den Kissen am Boden ist es trotzdem sehr gemuetlich, und so verweigern wir auch einen weiteren Landgang zu einem Aussichtsturm, denn es schuettet in dem Moment wie aus Eimern, und auch die Tiere verstecken sich bei dem Wetter.&lt;br /&gt;Um 17 Uhr ist die Rundfahrt beendet, wir legen an, steigen aus und marschieren entlang mit zahnlosem Mund grinsender Inselbewohner und Kindern, die selbstvergessen mit einem sehr kaputten Ball spielen, zum Guest House. Dort gibts eine dringend noetige Dusche, nach dem Tag und der Nacht an Bord klebt alles. Leider ist die Temperatur und die Schwuele an Land deutlich hoeher, so dass man eigentlich direkt nach dem Abduschen schon wieder verschwitzt ist.&lt;br /&gt;Also schnell zurueck aufs Boot, wir kaufen noch Biernachschub und machens uns alle an wieder an Deck gemuetlich. Nitschi und ich lesen mit Stirnlampe, umschwirrt von Faltern und Kaefern, die Englaender spielen mit Mara und AJ Karten. Irgendwann regnet es so heftig, dass wir alle in die Kabine des Steuermanns umziehen muessen, dort gibt es Abendessen (Curry und Chapattis, die Pickles sind aus einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bittermelone"&gt;Gemuese&lt;/a&gt;, das ich noch nie vorher gesehen habe), und wir ratschen.&lt;br /&gt;Endlich koennen wir im Gespraech mit dem 19jaehrign AJ die Fragen klaeren, die uns schon so lange auf der Seele brennen:&lt;br /&gt;Warum tragen alle maennlichen Inder einen Schnurrbart??? Laut AJ schient das wohl ein Zeichen zu sein, dass man nun ein Mann ist, nur die ganz hippen Grossstaedter und Bollywoodstars verweigern sich dieser Tradition. Gut, das erklaert so einiges, die Moustache-Dichte ist hier wirklich sehr auffaellig.&lt;br /&gt;Wir bekommen auch alle gewuenschten Infos zum Paan-/Betelnusskauen, es wird viel gelacht und auch die 2. Flasche Bier ist flugs geleert.&lt;br /&gt;Gegen 21 Uhr gehts in die Kojen, das Schiff hat nicht wegen des Biers Schieflage, sondern inzwischen ist Ebbe und es liegt auf Grund...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3809621875172483594?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3809621875172483594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/fishermen-and-honeycollectors-08092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3809621875172483594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3809621875172483594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/fishermen-and-honeycollectors-08092011.html' title='Fishermen and Honeycollectors (08.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4736122743524079871</id><published>2011-09-13T18:59:00.000+02:00</published><updated>2011-09-13T18:59:36.394+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Auf der Buckelpiste ins Backwaterparadies (07.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Die Nacht ist unruhig, der Ventilator weht mir die ganze Nacht ins Gesicht, so richtig schlafen kann ich dabei nicht. Ich wache um 6 Uhr auf und lese, ab 6:30 Uhr wird geduscht und gepackt. Unser grosses Gepaeck wollen wir in Kalkutta lassen, die kleinen Rucksaecke muessen fuer die naechsten beiden Tage reichen. Eine Stunde spaeter checken wir aus und gehen zu Fuss die 5 Minuten ins Buero des Touranbieters - das aus einem 4 Quadratmeter grossen Raum besteht, mit 3 Hockern und einem PC am Boden drin. Wir bekommen Chai und warten auf unsere Mitreisenden, ein englisches Geschwisterpaerchen.&lt;br /&gt;Um halb neun quetschen wir uns mitsamt Fahrer und Guide in einen Jeep, werden mit Sandwiches, Wasser und Riegeln versorgt, und los geht's. Die Fahrt hinaus aus Kalkutta dauert alleine schon bald 50 Minuten, entlang am Strassenrand biselnder Kinder und Slumhuetten, chaotischen Verkehrsverhaeltnissen, unser Fahrer faehrt recht rasant trotz aller Widrigkeiten wie Kratern auf der Strasse.&lt;br /&gt;Wir drei Maedels sitzen sehr beengt im Kofferraum und werden durchgeschuettelt, ahnen jetzt schon kommende blaue Flecken, und nur der Fahrtwind rettet uns vor dem Hitzetod.&lt;br /&gt;Mir wird natuerlich schnell schlecht, und so wechsle ich beim naechsten Halt den Platz und darf vorne auf den Beifahrersitz. AJ, unser junger Guide, setzt sich dahinter und erzehlt waehrend der Weiterfahrt einiges ueber das Leben der Menschen rund um das Backwatergebiet der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sundarbans"&gt;Sundarbans&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Nach gut 3 Stunden ist die 1. Etappe geschafft, wir steigen um auf ein wackliges Holzboot, und muessen leider direkt neben dem offenen Motor stehen, es quetschen sich gut 50 Menschen, ein paar davon mitsamt ihren Fahrraedern, auf dieses Gefaehrt. Es regnet kurz und heftig, nach 2 Minuten ist der Spuk aber schon wieder vorbei, und nach 10 Minuten verlassen wir die "Faehre" auf einer der 120 Inseln, die direkt an der Grenze zu Bangladesch liegen.&lt;br /&gt;Wieder werden wir umverladen, diesmal zu dritt auf dei Ladeflaeche einer Fahrradrikscha, auf den Inseln gibt es keine Autos, und Strom nur ueber Solarzellen und Generatoren. Der arme Kerl auf dem Fahrrad strampelt mit uns drei "dicken" Westlerinnen mindestens 30 Minuten bei Gegenwind entlang der Reisfelder ueber eine Art Deick. So wie wir angestarrt werden, kommen hier wohl nicht allzu viele Weisse vorbei.&lt;br /&gt;Der Hintern schmerzt auf den blossen Holzplanken, auf denen wir sitzen, wieder kommt ein kurzer Schauer auf, und endlich erreichen wir das Ziel: ein Guest House, in dem wir Mittagessen bekommen (hurra, es gibt endlich wieder Dal Bhat oder Thali, wie es in Indien heisst - das habe ich seit Nepal schon fast vermisst!), und iwr besichtigen das im Brackwasser&amp;nbsp; bzw. im Schlamm - es ist gerade Ebbe - liegende Boot, auf dem wir uebernachten duerfen.&lt;br /&gt;Es ist recht klein, nicht sehr komfortabel, aber dafuer heisst es "Elmar" und ist uns damit sympathisch - also holen wir unsere Rucksaecke und beziehen unsere Koje. Auch die beiden bisher weitgehendst schweigsamen Englaender sind buchstaeblich "mit an Bord", wir sind also zu fuenft, plus Kuechenjunge, Steuermann und unserem Guide AJ.&lt;br /&gt;Der Weg auf der Insel ist aus Lehm bzw. aus dem Uferschlamm aufgeschuettet, sehr schmal, denn rechts und links broeckelt bei Flut wohl immer wieder ein Teil ab, und ziemlich glitschig. Also: vorsichtig sein beim Laufen!&lt;br /&gt;Zur Verdauung halten wir an Deck des Boots, wo ein sehr angenehmer Wind pfeift, eine kleine Siesta auf den Decken und Kissen, die dort fuer uns ausgebreitet werden. Um 15 Uhr werden wir zum Aufbruch gescheucht, zunaechst klettern wir zurueck ans Ufer, dort marschieren wir eine halbe Stunde auf dem Lehmwall entlang. AJ erzaehlt, dass vor gut 2 Jahren ein Zyklin eine Springflut verursacht hat, die den Wall und alle dahinter liegenden Siedlungen weitestgehend zerstoert hat. Erst seit kurzem hat sich der Boden soweit wieder erholt, dass Reis etc. angepflanzt werden kann. Auf dem Weg liegen ueberall verhaeltnismaessig winzige Ziegen herum, Hunde rennen umher, es ist sehr laendlich, die meisten Bewohner leben vom Reisanbau, der Nutztierhaltung und vom Fischfang.&lt;br /&gt;Am Ende unserer Wnaderung wartet ein Boot mitsamt Fuehrer auf uns, damit schippern wir nun drei Stunden durchs Mangrovendickicht. Wir sehen ein paar Eisvoegel, viele Krabben, die auf den Baumstaemmen sitzen und sich so vor dem Flutwasser in Sicherheit bringen, dass nun die vielen Kanaele fuellt. Es ist gruen und "dschungelig", wir geniessen die Stille, die leider nur von indischer Popmusik, die aus unerklaerlichen Gruenden per Lautsprecher ueber die Inseln schallt, durchbrochen wird. Waere kein Wind da, waere es wohl unertraeglich daempfig, wir sind alle etwas ermattet durch das Geschaukel des Boots. Hin und wieder kommt auch jetzt ein kurzer Schauer auf, doch kaum zieht man die Regenjacke an, ist er auch schon wieder vorbei.&lt;br /&gt;Um 18 Uhr sind wir zurueck bei "Elmar", gerade rechtzeitig, denn kaum sind wir an Deck, ist die Sonne auch schon untergegangen und es wird zappenduster. Der Halbmond am Himmel und die eine Neonlampe an Bord sind die einzigen Lichtquellen, Sterne sind wegen der vielen Wolken kaum zu sehen.&lt;br /&gt;Wir machens uns wieder an Deck auf den Kissen gemuetlich, und AJ bringt uns kaltes Bier und Chips. Es ist herrlich, wir flaezen herum und betrinken uns ein bisschen. Kurz darauf bekommen wir Besuch von drei Inselbewohnern, Vater, sein vielleicht 12jaehriger Sohn und ein Onkel. Die drei packen Harmonium, Trommel und Zymbeln aus und legen los: voller Inbrunst werden traditionelle Weisen musiziert, der Junge singt dazu aus vollster Kehle und schlaegt die Zymbeln wie das Duracell-Haeschen. Fasziniert hoeren wir zu, oeffnen noch ein Bier und geraten ins Schwaetzen. Unterbrochen werden wir vom Abendessen, das wir auf dem Boden sitzend serviert bekommen, es gibt wieder Gemuesecurry, diesmal mit Chapattis, und ist wirklich lecker.&lt;br /&gt;Brav klatschen wir am Ende jedes Liedes, und ganz am Schluss gibts auch ein Trinkgeld, das haben sich die drei wirklich verdient, so enthusiastisch und strahlend laechelnd, wie sie aufgetreten sind.&lt;br /&gt;Mit unserem Schwips muessen wir ins Bett, putzen noch schnell die Zaehne ueber der Reling und falten uns um kurz nach neun in die Kojen. Ich schlafe fast sofort ein, dank der Luken weht ein angenehmes Lueftchen, und wache nachts nur vom ohrenbetaeubenden Gewitter auf, das mit Blitz und Donner niederprasselt. Mara und Nitschi, die direkt an den Fenstern liegen, werden ein wenig angeregnet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4736122743524079871?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4736122743524079871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/auf-der-buckelpiste-ins.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4736122743524079871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4736122743524079871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/auf-der-buckelpiste-ins.html' title='Auf der Buckelpiste ins Backwaterparadies (07.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3850625287714303003</id><published>2011-09-13T18:35:00.000+02:00</published><updated>2011-09-13T18:35:02.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Stadt mit viel Patina - Kalkutta (06.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um 6:30 Uhr wache ich auf, die Sonne geht gerade ueber den Feldern auf, und hat jetzt schon sehr viel Kraft. Draussen: Reisfelder, Palmen, Fluesse (und kackende Inder entlang der Gleise). Mara ist auch schon wach, wir lesen, trinken Chai, legen uns irgendwann wieder hin und verdoesen den Vormittag. Gegen halb 12 fahren wir nach fast 14 Stunden Fahrt im Bahnhof von Kalkutta ein - es beginnt just im Moment des Aussteigens zu regnen, der Steinboden wird sofort rutschig, und wir bewegen uns auf unseren Flipflops aeussert vorsichtig zum Ausgang. In der Unterfuehrung zur Bahn bzw. zum Boot werden wir von einem freundlich anmutenden Herrn erst einmal in die falsche Richtung geschickt. Der Inder an sich gibt naemlich sehr ungern zu, wenn er mal keine Ahnung hat, und sagt dann lieber einfach irgendwas...&lt;br /&gt;Schliesslich landen wir auf dem Boot, das uns a la Vaporetto in Venedig fuer ein paar Rupien ueber den Hooghly River auf die andere Flussseite bringt. Dort steigen wir in ein Taxi um und duerfen zum 1. Mal in einem echten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hindustan_Ambassador"&gt;Ambassador&lt;/a&gt;, dem typischen Fahrzeug hier, fahren.&lt;br /&gt;Das bringt uns ins die Sudder Street und damit ins Backpacker-Viertel, leider steigt sofort ein Hotelschlepper ein und schafft es auch, uns vor dem falschen Hotel abzusetzen, naemlich dem VIP Continental. Zum Glueck liegt das VIP &lt;u&gt;Inter&lt;/u&gt;continental, in dem wir reserviert haben, nur ein paar Haeuser weiter. Dort beziehen wir ein recht kleines, leicht schimmlig riechendes Zimmer, in das auch noch ein Extrabett gequetscht wird. Naja, immerhin gibt es einen Fernseher, und so zappen wir uns durch die Welt des indischen Films und waschen uns den Zugdreck ab.&lt;br /&gt;Schliesslich finden wir ein ganz nettes Cafe und essen zu mittag, der Lassi ist sehr lecker. Nun gehts ans Besichtigungsprogramm, wir laufen entlang einer 3spurigen Strassen suedwaerts und biegen in den Maidan Park ab, der nun wirklich nicht besonders schoen ist. Die Inder lassen nichtsdesto trotz dort ausgiebigst Drachen steigen.&lt;br /&gt;Ein paar Minuten spaeter stehen wir vor dem &lt;a href="http://www.victoriamemorial-cal.org/"&gt;Victoria Memorial Building&lt;/a&gt;, gebaut zu Ehren der britischen Koenigin, fertiggestellt 1921 und optisch eine Mischung aus Taj Mahal und Kapitol in Washington, wie's im Fuehrer, so schoen steht. Recht beeindruckend ist es, vor allem indische Besucher draengeln sich auf den Stufen davor und in den Ausstellungsraeumen im Inneren. Es geht um die Geschichte der britischen Kolonialherrschaft in Kalkutta, um alte Fotografien der Stadt, dazwischen werden Waffen und Uniformen ausgestellt. Alles ganz huebsch, doch es hat draussen 34 Grad bei ca. 75 % Luftfeuchtigkeit, und wir sind ein wenig zermuerbt.&lt;br /&gt;Durch den Park spazieren wir rueber zur St. Paul's Cathedral, von aussen auch ein Prachtexemplar britischer Baukunst, von innen aber doch unverkennbar im Kolonialstil gehalten.&lt;br /&gt;Nun reicht es, und ein langer Fussmarsch fuehrt uns zurueck und in die Park Street, die Haupteinkaufsstrasse von Kalkutta. Es ist sowohl auf der Strasse als auch auf den Gehwegen und in den Laeden die Hoelle los, und wir fluechten schnell in eine wohlklimatisierte Konditorei mit Cafe. Es gibt leckere Schokotoertchen und viel Cappucchino, das sind die Annehmlichkeiten des Grossstadtlebens, und wir koennten hier stundenlang sitzen bleiben. Leider machen uns die uebereifrigen Kellner ein wenig das Leben schwer. Dauernd raeumen sie Sachen ab, sobald der Loeffel hingelegt wird, und fragen, ob wir zahlen moechten. Aus Trotz bestellt Nitschi 3 Cappucchinos hintereinander, und trinkt gaaanz langsam.&lt;br /&gt;Endgueltig vertrieben, machen wir uns auf die Suche nach einem Touranbieter, wir wollen einen Ausflug ins Sundarban Naturreservat machen. Gleich beim ersten werden wir fuendig, er ist uns sympathisch, und so buchen wir kurzerhand einen 3-Tages-Trip, Start ist am naechsten Morgen um 8 Uhr.&lt;br /&gt;Demzufolge haben wir noch ein paar Dinge zu erledigen, wir machen uns in den megavollen Strassen rund um den New Market auf die Suche - zuerst nach einem&amp;nbsp; Geldautomaten. Gar nicht so einfach, endlich finden wir so ein Ding, davor stehen min. 15 Leute an, es dauert also wieder einmal etwas laenger. Und am Automaten steht auch noch angeschrieben, dass er um 21 Uhr geschlossen wird, und die Uhr tickt, es ist kurz vor acht.&lt;br /&gt;Im Kino nebenan sind die Ticketschalter leider geschlossen, sonst wuerden wir glatt Karten fuer den neuesten Bollywood-Blockbuster kaufen.&lt;br /&gt;Stattdessen irren wir weiter durch die kaufwuetigen Menschenmassen und finden nach einer halben Stunde auch noch ein Internetcafe in einem dunklen Hinterhof. Ein paar Anlaeufe brauchen wir wegen der miesen Verbindung, aber dann ist es vollbracht, wir haben fuer Samstag vormittag Fluege nach Goa gebucht!!!&lt;br /&gt;Noch ein wenig Mails checken, und dann kehren wir auf Ueberredung des Tuerstehers in der "Super Pub Bar" ein - und sind die einzigen weiblichen Gaeste. Egal, der Kellner ist sehr lustig, es gibt kaltes Bier, Knabberzeug und Veggieburger, schliesslich auch noch Gin mit Zitronenlimo mangels Tonic Water - der Kellner trinkt wohl jedes Mal heimlich einen mit, denn als wir zahlen, schwankt er ganz schoen.&lt;br /&gt;Angetuedelt spazieren wir kurz nach 23 Uhr heim, denn in Kalkutta gibts noch die Sperrstunde, und so werden um elf die Buergersteige hochgeklappt - aber nur bildhaft gesprochen, denn auf den Gehwegen liegen reihenweise Menschen und schlafen dort in Decken eingewickelt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3850625287714303003?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3850625287714303003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/stadt-mit-viel-patina-kalkutta-06092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3850625287714303003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3850625287714303003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/stadt-mit-viel-patina-kalkutta-06092011.html' title='Stadt mit viel Patina - Kalkutta (06.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1135261671451879660</id><published>2011-09-09T17:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-09T17:15:29.118+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Wahnsinn in Varanasi (05.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um 4:45 Uhr: Aufstehzeit! Anziehen, Zaehne putzen, und raus - dort warten schon ein paar andere muede Gestalten. Wir werden in ein zu Glueck relativ grosses Boot verfrachtet, denn inzwischen ist der Pegel des Ganges soweit gesunken, dass Bootsfahrten wieder offiziell erlaubt sind. So tuckern wir zunaechst Richtung Sueden entlang der Ghats. Andachten sind trotz der fruehen Stunden bereits in vollem Gange, die Leute fuehren rituelle Waschungen durch, baden, waschen ihre Waesche, putzen die Zaehne, und das alles in und mit dieser dreckigen Bruehe. Mich schuettelt's sehr.&lt;br /&gt;Die Sonne geht langsam als roter Ball am diesigen Ufer auf, es sieht alles sehr viel idyllischer aus, als es bei naeherem Betrachten eigentlich ist. Das Tuckern des Motors stoert ein wenig die andaechtige Stille. Zum Glueck schwimmen entlang des Boots "nur" Plastiktueten und Pflanzen vorbei, und keine Leichen.&lt;br /&gt;Nach gut einer Stunde Fahrt kommen wir um halb sieben wieder im Hotel an, und legen uns sofort wieder ins Bett, wo wir nochmal ein paar Stuendchen schlafen.&lt;br /&gt;Nach ausgiebiger Schoenheitspflege (das heisst in so einem Urlaub: alle paar Tage mal die Augenbrauen zupfen) wird gefruehstueckt, wir sind froh, dass wir einen Platz im Schatten kriegen. Einhellig bestellen wir Pancakes, und nach dem Essen raeumen wir gemuetlich unser Gepaeck zusammen und reizen die Zeit bis zum Checkout um 12 Uhr bis zur letzten Minute aus (so, dass sogar noch die Rezeption in unserem Zimmer anruft, um uns daran zu erinnern).&lt;br /&gt;Wir bezahlen, duerfen unser Gepaeck unterstelen und marschieren wieder einmal durch die Altstadt. In einem kleinen Geschaeft ueberfallen wir den Verkaeufer und erstehen zu einem Spottpreis eine ganze Menge "&lt;a href="http://www.fair-global.com/images/product_images/info_images/145_0.jpg"&gt;Huehnerhosen&lt;/a&gt;" (wie Norman so schoen sagt), Schals, T-Shirts etc. als Mitbringsel und fuer uns selbst. Die Menge laesst natuerlich Spielraum beim Handeln, auch der Verkaeufer erliegt irgendwann unserem Charme.&lt;br /&gt;Dann folgt wieder ein ausgiebiger Besuch im Internetcafe, endlich einmal gibts eine wirklich gut funktionierende Tastatur, und ich blogge gleich mal wie wild.&lt;br /&gt;Irgendwie sind wir heute alle drei nicht besonders fit, Nitschi kaempft mit dem Kreislauf, Mara und ich mit dem Magen, wir geben wirklich ein heldenhaftes Bild ab. Daher schleppen wir uns grade noch ins naechste Cafe, es gibt Wasser und Lassis, aber wirklich gemuetlich ist es dort leider nicht. Eine Maus rennt unter den Tischen umher, Ameisen krabbeln herum, unterm Schrank sitzt eine Katze und kaut geraeuschvoll auf einem Knochen...&lt;br /&gt;Am Fenster zur Strasse steht wieder einmal ein Sadhu in orangerotem Tuch und bettelt uns vehement und laut um Geld an. Nach mehrmaligem "Nein" steht Mara irgendwann entnervt auf und schliesst kurzerhand die Fensterlaeden - wir sind sehr duennhaeutig heute. Deshalb wird auch der Rueckweg zum Hotel zu einer kleinen Zerreissprobe:&lt;br /&gt;Wir passieren einen toten Hund, dann verhaut ein Sadhu (wie mir diese "heiligen Maenner" heute auf den Keks gehen) mit einem Stock kleine Welpen und wird daraufhin hoechst aggressiv von der Hundemama angebellt, kurz darauf schlagen Gassenjungen mit Stoecken brutal auf Kuehe ein, um sie von den Gemuesestaenden zu vertreiben, es stinkt und ist heiss - wir sind einen kurzen Moment alle knapp davor, loszuheulen. Irgendwie schaffen wir's ins Hotel, ruhen uns einen Moment aus&amp;nbsp; und gehen dann mit unserem gesamten Gepaeck auf dem Ruecken den ganzen Weg zurueck zur Hauptstrasse. Dort das naechste Aergernis: die Rikschafahrer verlangen fuer einen relativ kurzen Weg horrend hohe Preise und geben auch kein bisschen nach. Da Nitschi schon wieder blass um die Nase wird, muessen wir wohl oder uebel den geforderten Preis fuer die Fahrt zum Kedar Ghat zahlen. Wir irren nochmals durch enge Gassen, verfolgt von einem humpelnden Heiligen (mit denen haben wir heute aber auch wirklich kein Glueck), der uns unbedingt den Weg zeigen (und Geld dafuer bekommen) will, aber wir schaffen es, ihn im Stechschritt abzuhaengen.&lt;br /&gt;Endlich erreichn wir die "Lotus Lounge", eine wahre Oase in dieser verrueckten Stadt: eine grosse Terrasse mit gemuetlichen Liegen direkt ueber dem Ganges, im Wasser baden Bueffel, es ist herrlich ruhig und die Getraenke und das Essen sind absolut in Ordnung.&lt;br /&gt;Das beste ist, dass wir hier in Ruhe gelassen werden, und verbringen so zwei nette Stunden mit lesen und doesen. Zwischendurch pimpen wir uns mit Vitaminen und Elektrolyten in Pulverform, schliesslich wollen wir ja wieder fit werden.&lt;br /&gt;Zu Fuss spazieren wir zum relativ nahe gelegenen Geschaeft von &lt;a href="http://www.babablacksheep.co/index.php"&gt;Baba Blacksheep&lt;/a&gt;, puenktlich um 18:30 Uhr treffen wir dort ein, und die Maedels duerfen ihre neu genaehten Kleider probieren.Ein wenig muss wohl daheim noch nachjustiert werden, doch insgesamt ist das Ergebnis traumhaft schoen. Wir verabschieden uns sehr herzlich, und spielen dann nochmals das Spielchen mit den unverschaemten Rikschafahrern. Zusammengepfercht mit dem ganzen Gepaeck sitzen wir schliesslich in einer drin, leider entpuppt sich der Fahrer beim Weg durch die rush hour zum Bahnhof als aeusserst kamikazefreudig. Ab und zu halten wir doch die Luft an.&lt;br /&gt;Heil erreichn wir Varanasi Junction, der nette Wachmann am Eingang schickt uns zu Gleis 6, vorher machen wir einen Abstecher zum Klo und stellen fest, dass die indische Frau eine Ewigkeit braucht, um sich aus ihrem Sari raus- und nach dem Klogang wieder einzuwickeln. Hier dauert einfach alles immer ein wenig laenger, hetzen laesst sich hier niemand.&lt;br /&gt;Wir stocken noch unsere Keks- und Wasservorraete auf, und stehen dann eine Stunde am besagten Gleis herum, waehrend um uns die Ratten recht aktiv umherrennen. Wir sind verschwitzt und klebrig, muessen auch noch eine Schicht stinkendes Nobite auftragen, weil die Mosquitos loslegen, und als endlich (nach einigen Stromausfaellen, die den Bahnhof jedesmal in voellige Finsternis tauchen) um 21:15 Uhr zur exakten Abfahrtszeit der Zug einfaehrt, stellen wir fest: das ist gar nicht unserer!!!&lt;br /&gt;Wir verfallen ein wenig in Panik, fragen zig Wachmaenner, die alle komplett die Ruhe weg haben, und erhalten endlich die Auskunft, dass wir zu Gleis 5 muessen. Und - was fuer ein Glueck - unser Zug hat 30 Minuten Verspaetung, faehrt also wenige Minuten ein, nachdem wir das richige Gleis erreicht haben. Wir sind fix und fertig und dampfen im Zug ermattet erst einmal eine Weile vor uns hin, waehrend wir langsam ueber den Ganges rollen.&lt;br /&gt;Es ist unfassbar heiss nachts, trotz der offenen Fenster und durchquirlenden Ventilatoren. Daher ist's eher eine unruhige Nacht. Nicht hilfreich ist auch, dass ich nachts um 3 Uhr von Uniformierten mit Schlagstoecken geweckt werde. Sie wollen ueberpruefen, ob unser Gepaeck noch da ist und alles in Ordnung ist und erzaehlen mir, dass wohl viel geklaut wird im Zug. Ich zeige ihnen die Profischloesser von Mara und Nitschi an den Rucksaecken, mit denen das Gepaeck an die Sitzbaenke gekettet wird, aber trotzdem zeigen sie sich weiterhin besorgt, und ich versuche, nicht allzu verschlafen zu reagieren.&lt;br /&gt;Kurz darauf steigt ein aelterer, dickbaeuchiger Herr zu uns ins Abteil, der vorher durch die offenen Fenster erst einmal die Lage gecheckt hat. Er setzt sich uns Schlafenden gegenueber und beobachtet uns ausgiebig, legt sich dann aber auch irgendwann hin. Wir behalten ihn alle mal sicherheitshalber im Auge, und kriegen dementsprechend wenig Schlaf. Alle zwei Minuten laeuft ein Haendler mit Essen, Getraenken, Spielzeug, Zeitungen, Schuhflickzeug etc. lautstark schreiend durch den Gang, ungeachtet der nachtschlafenden Stunde.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1135261671451879660?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1135261671451879660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/wahnsinn-in-varanasi-05092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1135261671451879660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1135261671451879660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/wahnsinn-in-varanasi-05092011.html' title='Wahnsinn in Varanasi (05.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5133155598121482338</id><published>2011-09-09T16:41:00.000+02:00</published><updated>2011-09-09T16:41:27.919+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Alles ueber Seide (04.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Endlich ausschlafen, nach zwei Naechten im Zug und davor dem fruehen Aufstehen beim Taj Mahal und in Delhi. So pennen wir bis 10 Uhr und gehen alles langsam am, vor allem das ausgiebige Fruehstueck. Das Wetter ist deutlich besser, die Sonne spitzelt schon hervor, oh ja, es wird schon wieder sehr heiss heute.&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck organisieren wir im Internetcafe zuallererst einmal unsere Weiterreise und buchen den Zug nach Kalkutta am darauffolgenden Abend. 14 Stunden Fahrt im Schlafabteil kosten 5 Euro pro Person, es ist herrlich, mal nicht immer auf's Geld schauen zu muessen!&lt;br /&gt;Unser Tagesprogramm starten wir damit, durch die Gaesschen zu stromern, zunaechst nordwaerts. Unterwegs sind wir wieder fassungslos, wie schmutzig diese Stadt ist. Ueberall liegt Muell und undefinierbarer Dreck am Boden, dazu spuckt und rotzt jedermann, wo er geht und steht. Am schlimmsten ist allerdings das ewige Paan-Gekaue, die Maenner sind nicht zu verstehen, und muessen fuer laengere Gespraeche immer erst einen Riesenschwall tiefrot gefaerbten Speichels auf den Boden spucken, die rote Betelnuss laesst das Ganze aussehen wie Tuberkulose im Endstadium. Auch das ewige Sack-Gekratze ist auffallend.&lt;br /&gt;Trotzdem sind die meisten sehr hilfsbereit, und helfen uns gerne und ohne Erwartung einer Gegenleistung. wenn wir durch die Gassen irren. Wir erstehen lustige Postkarten mit Sadhus in recht, naja, &lt;a href="http://www.google.co.in/imgres?q=sadhu+varansi+penis+yoga&amp;amp;hl=en&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hs=YWN&amp;amp;sa=X&amp;amp;rls=org.mozilla:en-US:official&amp;amp;biw=1024&amp;amp;bih=581&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=GCZY-vQ_jBU59M:&amp;amp;imgrefurl=http://www.helixes.org/livsbok/pages/travels/varanasi.html&amp;amp;docid=NdFh_DF66SaNcM&amp;amp;w=267&amp;amp;h=415&amp;amp;ei=nx9qToqCCq3mmAXNmdQL&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=74&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=121&amp;amp;tbnw=78&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=19&amp;amp;ved=1t:429,r:1,s:0&amp;amp;tx=19&amp;amp;ty=68"&gt;anstrengend aussehenden Positionen&lt;/a&gt; darauf, und lassen uns von einem der Holzarbeiter die "burning ghats", also die Verbrennungsstaetten zeigen. Es herrscht Hochbetrieb, die Luft ist so voller Rauch, dass die Augen sofort traenen, dazu kommt die Hitze und das Gewusel. Mindestens drei Leichen brennen gleichzeitig, die naechsten liegen, in bunte Tuecher gehuellt und mit Girlanden geschmueckt, auf dem Boden in der Warteschleife.&lt;br /&gt;Unser selbsternannter Fuehrer erzaehlt, dass Frauen, Kinder, heilige Maenner und Opfer von Schlangenbissen und Typhus nicht verbrannt, sondern direkt "dem Fluss uebergeben werden". Das bestaetigt uns in unserer Entscheidung, in Varanasi ausnahmsweise ausschliesslich Mineralwasser zum Zaehneputzen zu verwenden.&lt;br /&gt;Er bringt uns noch in eine Art Abbruchhaus, dort leben die Alten und Kranken, die aus ganz Indien nach Varanasi kommen, um dort auf ihren Tod zu warten, und versuchen, per Spenden Geld fuer das noetige Feuerholz zusammenzu sammeln. Nitschi und Mara lassen sich ueberreden und werden dafuer von einer zahnlosen Alten ausgiebigst gesegnet.&lt;br /&gt;Unsere Klamotten stinken erbaermlich nach Rauch, und so "fluechten" wir wieder in die zumindest schattige Altstadt. Wir lassen uns ein wenig treiben, erstehen hier Fusskettchen, dort in einem Laden, der nur Amreifen in allen erdenklichen Formen und Farben verkauft, eine neue Kollektion und Mitbringsel. Dann laufen wir ein paar Kilometer entlang einer vielbefahrenen Strasse, mit Werkstaetten links und rechts, auf der Suche nach einem bestimmten Seidengeschaeft, das im Lonely Planet Fuehrer als "vertrauenswuerdig" beschrieben wird.&lt;br /&gt;Wir muessen bei einem Buedchen unterwegs eine "Ich trinke einen halben Liter Cola/Sprite auf ex"-Pause einlegen, schwitzen vor uns hin, und nach gefuehlten 3 km finden wir den gesuchten Laden in einer Seitengasse: Baba Blacksheep.&lt;br /&gt;Zunaechst erschrecken wir, er sieht geschlossen aus, und heute ist ja auch Sonntag und einige Geschaefte unterwegs waren eindeutig zu. Doch Glueck gehabt, wir betreten den kleinen Laden und haben daraufhin zwei sehr vergnuegliche Stunden mit dem Ladeninhaber und seiner jungen Angestellten.&lt;br /&gt;Zunaechst kaufe ich Rohseide fuer einen Mantel und einen feinen Seidensari fuer ein Kleid, fuer einen echten Schnaeppchenpreis. Der Sari wird dabei wild um mich gewickelt, verschiedene Varianten gezeigt, wie ein Kleid daraus aussehen koennte, waehrend meine beiden Begleiterinnen das Ganze fachmaennisch begutachten und kommentieren.&lt;br /&gt;Dann folgt der grosse Auftritt von Baba, er zeigt uns, woran man echte Pashminaschals erkennt, wie sich ein echter Seidenschal im Vergleich zu einem Mischgewebe anfuehlt und faehrt dabei Schals, Saris und Stolas in den tollsten Farben und Mustern auf. Da ist's natuerlich um uns geschehen, vor allem, als wir sehen, dass man auch mit Kreditkarte bezahlen kann!&lt;br /&gt;Jede sucht sich zig Schals aus, als Mitbringsel und Geschenke, und schliessilch verkuendet der freundliche Her auch noch, dass es moeglich ist, sich fuer 150 Rupien (also 2,50 Euro) bis morgen abend ein Kleid schneidern zu lassen. Daraufhin gibt es kein Halten, Mara und Nitschi suchen sich wunderschoene Saris aus, und los geht das Abmessen und die Fachsimpelei, wie wohl der Schnitt aussehen sollte. Es wird viel gelacht, der Inder hat einen wundervollen, ironischen Humor, und ich habe selten einen so entspannten und lustigen Einkauf getaetigt.&lt;br /&gt;Letzten Endes bezahle ich fuer meine Stoffe (4 m Rohseide und 6 m bestickte Seide, 1 Pashmina und 5 Seidenschals) knapp 120 Euro, damit bin ich sehr zufrieden, und wir versprechen, am naechsten Abend puenktlich vor unserer Abfahrt wiederzukommen, um die Kleider abzuholen.&lt;br /&gt;Ganz beseelt spazieren wir durch die Altstadt zurueck, keine von uns haette gedacht, dass das mit dem Seide kaufen so problemlos und angenehm ablaeuft. Zur Belohnung kehren wir in eine "German bakery" ein, es gibt Lassis und endlich das tollste Dessert der Welt: "&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/sylviameredith/4311477751/"&gt;Hello to the queen&lt;/a&gt;". Im Pipalbaum vor dem Cafe turnen die Affen herum und werfen einen Turnschuh durch die Luft, den sie wohl irgendwo geklaut haben. &lt;br /&gt;Wir deponieren unsere Einkaeufe im Hotel, und bekommen unsere Waesche ausgehaendigt. Sie riecht eigentlich ganz unverdaechtig und frisch. Dann setzen wir uns 1 Stunde ins Internetcafe und mailen, und suchen dann das Restaurant Apsane, das leider gar nicht so "cosy" und "with good music" ist, wie im Fuehrer beschrieben. Naja, so essen wir nur schnell irgendwas und gehen zurueck, nach 22 Uhr sollte man hier naemlich nicht mehr draussen auf den Strassen unterwegs sein. Die Polizeipraesenz in der Stadt ist gross, alle tragen dicke Maschinenpistolen, aber trotzdem wollen wir lieber rechtzeitig zurueck.&lt;br /&gt;In manchen Gassen ist es so dunkel, dass wir froh sind um unsere Stirnlampen. In allen Ecken schlafen Hunde oder auch Menschen auf den blossen Steinen, liegen Kuehe wiederkaeuend herum oder stapeln sich Berge von Muell.&lt;br /&gt;In unserem Hotel gibts noch ein Bier auf der Terrasse, es ist genau 22 Uhr, als wir dort eintreffen. Ein wenig kommen wir mit anderen Backpackern ins Gespraech, es ist interessant zu hoeren, dass alle vor allem damit kaempfen, staendig das Gefuehl zu haben, uebers Ohr gehauen zu werden, und den Dreck als hoechst unangenehm empfinden. Es tut gut, sich das hin und wieder von der Seele zu reden.&lt;br /&gt;Nach einer Dusche, die nach dem verschwitzten Tag sehr noetig ist, gehts ins Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5133155598121482338?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5133155598121482338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/alles-ueber-seide-04092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5133155598121482338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5133155598121482338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/alles-ueber-seide-04092011.html' title='Alles ueber Seide (04.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5426986598464498439</id><published>2011-09-09T16:08:00.001+02:00</published><updated>2011-09-09T16:42:07.158+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Frontalangriff auf alle Sinne (03.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Diese Nacht schlafen wir alle verhaeltnismaessig gut. Ich werde ein paar Mal angeregnet, bis der Sitznachbar sich erbarmt und das offene Fenster schliesst. Morgentoilette im wackligen Klo, ein Tee vom Chaiwallah, der durch den Zug laeuft, Kekse zum Fruehstueck - wir lesen und warten, planmaessige Ankunft des Zugs soll 11 Uhr sein, bisher keinerlei Verspaetung. Etwa 500 m vor der Einfahrt in den Bahnhof bleibt der Zug ploetzlich stehen, und da steht er fuer die naechsten fast 90 Minuten. Einige Fahrgaeste steigen aus, die Zugtueren sind ja schliesslich immer geoeffnet und laufen, doch wir haben ja keinen Termin und sitzen die Sache daher aus. Endlich, weit nach 12 Uhr, erreichen wir Varanasi Junction.&lt;br /&gt;Der Weg zum Ausgang ist endlos, ueberall liegen Leute auf dem Boden, draengeln sich Gepaecktraeger, die Rikschafahrer umschwirren uns. Mara bleibt hartnaeckig beim Verhandeln, und enlich sitzen wir auch in einer Rikscha - es giesst just in diesem Moment in Stroemen, und zu allem Uebel laeuft das Wasser seitlich in die Rikscha rein. Der Fahrer will lieber noch ein bisserl ratschen statt loszufahren, mir tropfts auf den Kopf und ich werde ein wenig ungeduldig. Daraufhin wird der Herr sehr unfreundlich und will mich fast rausschmeissen, aber Nitschi vermittelt, man wird sich einig, und wir fahren eeeeendlich los. Leider muessen wir zum Hostel dann auch noch etwa 20 Minuten mitsamt Gepaeck laufen, die Rikschas koennen in den engen Gaesschen der Altstadt nicht fahren. Motorraeder gibt es dagegen zuhaus, obwohl es dort so eng ist, dass man manchmal kaum zu zweit nebeneinander gehen kann.&lt;br /&gt;Es geht im Zickzack vorbei an winzigen Verkaufsstaenden, Kuehen, Schreinen, die Wege sind vom Regen und vom ewigen Dreck und Kuhmist verschmiert, und Nitschi faellt auf den rutschigen Steinen gleich mal hin. Ueberall liegt Muell, der hin und wieder auch gerne einfach verbrannt wird - die indische Variante zur Beseitigung des Muellproblems: einfach anzuenden, Plastik hin oder her. Vorneweg marschiert unser Rikschafahrer, der darauf besteht, uns zum Hostel zu bringen. Wir sind froh, alleine haetten wir uns ganz schoen durchfragen muessen, und endlich erreichen wir das Hotel Alka, mit dreckigen Fuessen. Diese Stadt ist definitiv nicht Flipflop-geeignet, es wird Zeit fuer die Turnschuhe.&lt;br /&gt;Wir haben per Mail ein Zimmer reserviert, bis dieses bezugsfertig ist, sitzen wir im Restaurant direkt am Ufer des Ganges und nehmen ein spaetes Mittagessen ein. Der Fluss ist immens angeschwollen jetzt zu Ende des Monsuns, gut 300-400 m liegt das andere Ufer entfernt, die Stroemung sieht bedrohlich schnell aus, das Wasser ist eine braune Bruehe. Wir erfahren, dass zur Zeit wegen des hohen Wasserstands keine Bootstouren stattfinden - zumindest keine legalen.&lt;br /&gt;Nach dem Essen beziehen wir unser Zimmer, es ist riesig, die Dusche funktioniert tadellos, und auf dem Nachmittagsprogramm steht "Waesche waschen".&amp;nbsp; Kurz darauf haengen zwei Waescheleinen voller Unterwaesche zum Trocknen quer durchs Zimmer, die restliche Schmutzwaesche geben wir ab und haben die kleine Hoffnung, dass der Dobhiwallah (= Waeschemann) sie nicht im Ganges waescht.&lt;br /&gt;Gegen 18 Uhr brechen wir auf und spazieren auf eigene Faust durch die Stadt entlang der Ghats, die alle ueberspuelt sind. Alle paar Meter will uns jemand eine Bootstour aufschwatzen, doch wir lehnen ab (siehe oben!). Entlang von Marktstaenden mit akribisch gestapeltem Obst pssieren wir einen Sadhu (= ein heiliger Mann, meist Asket), der auf einem Bein steht und von Nitschi sofort fotografiert wird. Als sie ihm Geld dafuer gibt, faengt er doch glatt an zu handeln und will viel mehr. Wir verneinen, gehen einfach weiter, und er huepft uns auf einem Bein hinterher, bis wir ihn ueberzeugen, dass es keinesfalls mehr Geld gibt, auch wenn wir dafuer schlechtes Karma bekommen.&lt;br /&gt;Schliesslich landen wir am Haupt-Ghat, dort stehen Unmengen Stuehle bereit, und puenktlich um 19 Uhr beginnt dort die taegliche Puja (= Andacht): ein tolles Brimborium mit Gesang, Trommeln, Weihrauch, Feuer - die Inder singen und klatschen begeistert mit, die Touristen halten alle naselang die Kamera in die Luft und fotografieren.&lt;br /&gt;Nach etwa einer Stunde haben wir genug und machen uns auf die Suche nach dem International Music Centre Ashram, dort findet samstags ab 20 Uhr ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitar"&gt;Sitar&lt;/a&gt;-Konzert statt, sagt unser Reisefuehrer. Wir muessen ein paar Mal nach dem Weg fragen, schliesslich werden wir von einem netten Herrn sogar hoechstpersoenlich zum richtigen Haus geleitet. Leider verstehen wir nicht, was er zu uns sagt, denn im Mund hat er eine riesige Portion &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paan"&gt;Paan&lt;/a&gt; und spricht daher so deutlich wie mit einer heissen Kartoffel.&lt;br /&gt;Im Music Centre werden wir von einem guruaehnlichen Menschen nett empfangen, zahlen Eintritt und setzen uns in einen leicht schimmligen Innenhof mit Baenken und einer Buehne. Kurz darauf betreten die Musiker die Buehne, und beginnen ihr Konzert - zuerst solitisch mit der Sitar, spaeter steht die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabla"&gt;Tabla&lt;/a&gt; ein.&lt;br /&gt;Man kommt in eine Art Rausch, die Musik plaetschert ohne Pausen vor sich hin, es ist schwuel und wir dampfen so vor uns hin. Zum Ende hin wird uns ein Tonbecher mit heissem und sehr suessem Zitronentee serviert. Und dann haben wir genug, wir verlassen das Konzert gegen 21:15 Uhr, denn wir haben Hunger und suchen uns den Weg durch die verwinkelten Gassen zurueck zum Hotel.&lt;br /&gt;Auch Mara rutscht auf den glitschigen Stufen aus, Varanasi schiesst in Sachen Schmutz bisher einfach den Vogel ab.&lt;br /&gt;Im Restaurant setzen wir uns an einen Tisch direkt am Waser, bestellen Essen und vor allem kaltes Bier und machen es uns gemuetlich. Es ist klar: wir wollen auch die folgenden beiden Wochen gemeinsam weiterreisen, denn schlimmer kann's nicht kommen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5426986598464498439?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5426986598464498439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/frontalangriff-auf-alle-sinne-03092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5426986598464498439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5426986598464498439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/frontalangriff-auf-alle-sinne-03092011.html' title='Frontalangriff auf alle Sinne (03.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8038170909856775292</id><published>2011-09-05T10:17:00.000+02:00</published><updated>2011-09-05T10:17:21.166+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Pornotempel und Pool (02.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um kurz vor 6 beende ich die Nachtruhe, mache schnell eine Katzenwaesche im Klo auf dem Gang (was gar nicht so einfach ist, denn der Zug ruckelt beim Fahren schon sehr, man muss aufpassen, sich nicht die Zahnbuerste aus versehen in die Backe zum rammen), und behalte dann die Haltestellen im Auge. Und richtig, wir erreichen Khajuraho tatsaechlich 35 Minuten VOR der offiziellen Ankunftszeit! Nitschi ist gerade erst aufgewacht, als wir ganz schnell ausssteigen muessen, und daher ein wenig desorientiert.&lt;br /&gt;Draussen geht gerade erst die Sonne auf, ringsum ist es deutlich huegeliger und auch gruener als in Delhi oder Agra. Wir feilschen mal wieder mit den Rikschafahrern, wehren die Hotelschlepper ab und lassen uns in die "Innenstadt" bringen. Dort ist zu dieser fruehen Stunde leider noch fast alles geschlossen. Stattdessen wird uns alle paar Meter ein Zimmer in einem Hostel angeboten. Endlich finden wir ein offenes Restaurant, der verschlafene Angestellte schafft es, uns nach und nach schlechten Kaffee (den wir mit eigenem Instantpulver aufhuebschen muessen), halbwegs gutes Ruehrei und Toast mit angeschimmeltem Rand zu bringen.&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck duerfen wir unser Gepaeck in einem Cafe einschliessen, und dann betreten wir die beruehmte Tempelanlage.&lt;br /&gt;Es ist kaum was los, und so nehmen wir uns gut 2 Stunden Zeit, die vielen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Khajuraho"&gt;Tempel &lt;/a&gt;mit den unfassbar detailliert gearbeiteten Skulpturen aussen zu betrachten. Wir amuesieren uns natuerlich sehr ueber die ueberaus akrobatischen Kamasutra-Darstellungen, finden auch den Mann, der sein Pferd ueber alles liebt, und freuen uns ueber die angenehmen Temperaturen (bewoelkt, windig, bei vielleicht 25 Grad). Die ganze Anlage ist extrem gepflegt, ueberall arbeiten Gaertner am perfekten Rasen und den wunderschoenen Hibiskus- und Rhododendron-Bueschen.&lt;br /&gt;Nach unserer Besichtigung, es ist erst 10 Uhr, gibts Cappucchino und Lassi, und dann kommt irgendwie die Idee des Tages auf: Mara liest im Reisefuehrer, dass man gegen Zahlung von umgerechnet 5 Euro den Pool im Radisson Hotel benutzen darf. Wir sind begeistert, das machen wir, schliesslich muessen wir ja wieder den ganzen Tag vertroedeln. Wir handeln beinhart mit den Rikschafahrern, versorgen uns mit Wasser und Knabberkram, und wenige Minuten spaeter stehen wir vor der Rezeption des Hotels.&lt;br /&gt;Trotz unseres etwas abgerissenen Auesseren ist man ueberaus freundlich, selbstverstaendlich duerfen wir an den Pool, bekommen Liegen und Handtuecher, in den Duschen stehen Shampoo und Duschgel bereit, und mit einem seligen Grinsen huepfen wir ins Nass. Wie die Kinder erfreuen wir uns die naechsten 5, 6 Stunden an unserem dekadenten Herumliegen am Pool, in dem viele winzige Froesche wohnen, an der Sonne, am Cocktail, den wir uns goennen (jaja, bei den Rikschas feilschen wir wie die Marktweiber um 10 Rupien, leisten uns dann aber einen suendteuren Cocktails fuer 450 Rupien) - es ist herrlich!&lt;br /&gt;Wir lesen, schwimmen, machen Fotos, doesen, und trennen uns gegen 18 Uhr nur schweren Herzens und nach einer ausgiebigen Dusche. Die Rikschafahrer draussen nennen unverschaemt hohe Preise, wir bleiben hart und machen Anstalten, die 2 km zu Fuss zurueck in die Stadt zu gehen. Endlich, schon nach dem 1. Kreisverkehr knickt wieder einmal einer ein, zum Glueck, denn just in diesem Moment beginnt es heftigst zu regnen.&lt;br /&gt;Zurueck in Kharjuaho City versuchen wir uns am Abendessen, haben aber alle nicht so recht Hunger, fuer mich gibts nur eine halbe Gemuesesuppe, mir ist nicht nach Essen, ich krieg nix runter und mir ist schlecht. Ausserdem sind wir Opfer fieser Mueckenangriffe.&lt;br /&gt;Im stickigen Internetcafe vertun wir noch ein wenig Ziet, gegen halb 10 lassen wir uns wieder nach aeusserst zaehen Verhandlungen zum Bahnhof fahren. An der Rikscha scheint der Auspuff kaputt zu sein, es ist ohrenbetaeubend laut, trotzdem versucht sich der Fahrer in Konversation, muss aber aufgeben.&lt;br /&gt;Ich wuesste gerne, wie oft wir heute im Lauf des Tages gefragt wurden, ob wir ein Hostelzimmer oder eine Rikscha brauchen und wo wir jetzt gerade hingehen. Es ist nervig, ausser einem knappen "No!" lassen wir uns kaum auf Gespraeche ein.&lt;br /&gt;Am Bahnhof vergehen die eineinhalb Stunden Wartezeit erstaunlich schnell, wir ratschen, waehrend um uns die indischen Grossfamilien auf dem harten Steinboden liegen und schlafen. Es regnet immer noch, das ist also endlich mal ein wenig Monsun-Feeling.&lt;br /&gt;Als der Zug um kurz nach 23 Uhr einfaehrt, finden wir schnell unsere Plaetze, drei Betten uebereinander, und richten uns fuer die Nacht ein. Ich schaffe es sogar, die Fenster zu schliessen, der nasse Boden verraet naemlich, dass es ziemlich reinregnet, wenn die offen sind.&lt;br /&gt;Die Nacht ist erstaunlich gemuetlich, es ist angenehm temperiert, und dank Oropax koennen wir alle drei richtig viel schlafen - trotz lauter Grossfamilie, die irgendwann mitten in der Nacht ohne Ruecksicht auf Verluste das Abteil stuermt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8038170909856775292?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8038170909856775292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/pornotempel-und-pool-02092011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8038170909856775292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8038170909856775292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/pornotempel-und-pool-02092011.html' title='Pornotempel und Pool (02.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5777199490897356714</id><published>2011-09-05T09:51:00.000+02:00</published><updated>2011-09-05T09:51:07.389+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Licht und Schatten Indiens am Taj Mahal (01.09.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Wieviel man wohl in einer Nacht in so eine Matratze schwitzt? Egal, um 5:30 Uhr klingelt der Wecker, wir bringen uns verschlafen in einen ausgehfaehigen Zustand und gehen zu Fuss die 3 Minuten zum Osttor des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal"&gt;Taj Mahals&lt;/a&gt;. Dabei passieren wir die oertliche "Muellkippe", auf der zig Maenner sitzen und gerade ihre "Morgentoilette" verrichten - und damit meine ich nicht, dass sie sich rasieren oder so. Ach herrje, wie das stinkt!&lt;br /&gt;Am Taj-Eingang stellen wir fest, dass die Ticketschalter 2 km entfernt sind - also marschieren wir los, verfolgt von zaehen Rikschafahrern, vorbei ein einem soeben verendeten Schwein, das gerade von raeudigen Strassenkoetern angefressen wird, und an uebelkeiterregend stinkenden Baechen. Es ist grade mal 6 Uhr.&lt;br /&gt;Nach 15 Minuten Marsch kommen wir am Schalter an, kaufen die Tickets (die unfassbare 12,50 Euro pro Person kosten), bekommen dafuer jeder noch eine Flasche Wasser, 1 Paar Schuhueberzieher und die Rueckfahrt zum Eingang gratis, und dann sind wir auch schon drin.&lt;br /&gt;Die Sonne schiebt sich langsam ueber die Baeume und taucht den weissen Marmor in einen goldenen Glanz. Obwohl ich nun schon zum 2. Mal hier bin, bin ich sprachlos und hingerissen von der Schoenheit dieses riesigen Bauwerks: es ist so filigran trotz seiner Groesse, so wunderschoen symmetrisch mit vielen kleinsten Details, die alle nur dazu da sind, es noch schoener zu machen. Stundenlang koennte ich einfach nur schauen, ohne mich sattzusehen.&lt;br /&gt;Ein wenig nerven die Touristen, die dastehen und bloede Fotos von sich aber, aber es sind zum Glueck gar nicht allzu viele da. Nach dem obligatorischen Foto, das wir natuerlich auch machen, schlendern wir nun auch langsam auf den Taj zu. Erst wenn man direkt davor steht, erschliesst sich einem langsam die immense Groesse dieses Grabmals; das sonst keinerlei Zweck erfuellt, als zwei winzige Saerge zu beherbergen.&lt;br /&gt;Wir ziehen brav die OP-Ueberzieher ueber unsere Schuhe, und dann laufen wir ueber den glaenzenden weissen Marmor durchs Tor ins Innere. Drinnen: blanke Begeisterung ueber die tausenden winzigen bunten Blumen, die in die Marmorwaende rund ums Grab eingelassen sind, keine sieht aus wie die andere, und obwohl aus Stein, wirken sie ueberaus lebendig. Irgendwann kann ich&amp;nbsp; mich losreissen, draussen warten schon Mara und Nitschi, von der Rueckseite aus hat man einen schoenen Blick ueber den Yamuna.&lt;br /&gt;Wir besichtigen noch die Moschee und deren Schwesterbau links und recht vom Taj, oben am Gelaender steht derweil ein Scharfschuetze und beobachtet das Geschehen rund ums Bauwerk.&lt;br /&gt;Gegen 8 Uhr verlassen wir das Gelaende und steuern das gegenueberliegende Cafe an, dort gibts tatsaechlich einen Grande Cappucchino, Sandwiches, Muffins, hurra!&lt;br /&gt;Auf dem Rueckwegs ins Hotel dann die uebliche Belaestigung durch die Verkaeufer, Stadtfuehrer, Rikschafahrer, die sich wie die Hyaenen auf uns stuerzen, dazu der Gestank, wir laufen daher recht schnell.&lt;br /&gt;In unserem Zimmer packen wir unsere Rucksaecke so, dass die noetigen Sachen fuer die beiden kommenden Naechte im Zug griffbereit sind (Schlafsack, Deo, Zahnbuerste, Oropax), und nehmen die vermeintlich letzte Dusche fuer die kommenden 48 Stunden - im Moment bei der Aussentemperatur eine grauenhafte Vorstellung!. Wir checken aus und duerfen unser Gepaeck noch im Hotel lassen und einschliessen.&lt;br /&gt;Wir beschliessen nun, es den nervigen Rikschafahrern zu zeigen, und ganz verrueckt die 2 km zu Fuss zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotes_Fort_%28Agra%29"&gt;Agra Fort&lt;/a&gt; zu gehen. Es ist ein Spiessrutenlaufen, alle 2 m haelt ein Gefaehrt neben uns und es ertoent die Frage: "Where are you going?" oder "Do you need rickshaw?". Aaaah! Wir fluechten von einer Strassenseite auf die andere, versuchen eine Abkuerzung durch einen Park, und kommen gut durchgebraten nach einer halben Stunde am Fort an.&lt;br /&gt;Zuerst muessen wir den Getraenkestand davor pluendern, dann geht's erst hinein. Dank guter Durchlueftung ist es in den offenen Vestibuelen und Pavillons des wirklich beeindruckend grossen ehemaligen Palastes erstaunlich kuehl, der weisse Marmor ist zudem angenehm temperiert. Wir sind die Attraktion saemtlicher maennlicher Inder unter 30, muessen ein Gruppenfoto nach dem anderen machen, manchen werden wir "heimlich" mit Handys fotografiert, manche sind mutig, andere schuechtern, die meisten sehr hoeflich - wir kommen uns vor wie Angelina Jolie, fragen uns aber schon, was die wohl mit den Fotos so anstellen...&lt;br /&gt;Eine Gang Schulbuben um die 12 ist besonders mutig und hartnaeckig und umkreist uns, selbst als wir uns auf einer Parkbank ausruhe, dabei ruecken sie nach und nach immer naeher, waehrend wir uns an den putzigen Streifenhoernchen auf dem Rasen erfreuen.&lt;br /&gt;Irgendwann langt's uns dann, das ist doch zuviel Aufmerksamkeit - Nitschi muss einen Herrn zurechtweisen, der sie unentwegt heimlich knipst. Und so nehmen wir eine Rikscha zurueck nach Taj Ganj. Der Weg zur Rikscha ist voller Haendler, die uns ungefragt ihre Waren unter die Nase halten. Jetzt brauchen wir wirklich eine Pause und Mittagessen, wir finden die wohl huebscheste Dachterrasse Agras und stellen im Folgenden unter Beweis, wie gut wir darin sind, die Zeit totzuschlagen.&lt;br /&gt;Geschlagene 4 Stunden stizen wir hier naemlich im Schatten zwischen Blumentoepfen, mit Blick auf den Taj Mahal, essen eine Kleinigkeit, trinken Wasser, Lassis und Chai, lesen, doesen und ratschen, bis dann doch irgendwann einmal die Rechnung gebracht wird. Ein herrlich fauler Nachmittag.&lt;br /&gt;Schliesslich verbringen wir noch ein Stuendchen im Internetcafe, dann lassen wir uns vom hartnaeckigsten Restaurantinhaber ueberreden, zum Abendessen auf seiner Dachterrasse einzukehren - den Zuschlag bekommt er vor allem, weil's da Bier gibt. Es ist zwar ein wenig schmuddelig, der Kellner der langsamste Mensch der Welt, das Klo nur mit einem Vorhang abtrennbar, aber dafuer hat man einen prima Blick auf den "Dorfplatz", auf dem sich die Strassenkoeter grade recht anschaulich "vergnuegen". Die Schwimmer des alljaehrlichen Yamuna-Wettschwimmens werden soeben von ihren Teams wortwoertlich mit Pauken und Trompeten vorbeigefuehrt und Richtung Wasser eskortiert.&lt;br /&gt;Das Bier ist kalt und lecker, und so vergeht auch der Abend noch erstaunlich schnell, es wird viel gelacht. Gegen 22 Uhr holen wir unser Gepaeck und lassen uns zum Bahnhof bringen. Dort campieren hunderte Menschen direkt am Gleis, wir passen uns sofort an, holen eine Decke aus dem Rucksack und lassen uns haeuslich nieer. Mara bespasst fuer die naechste Stunde saemtliche Kinder der Umsitzenden, die Kleinen sind ganz bezaubert.&lt;br /&gt;Um 23:15 Uhr faehrt der Zug ein, schnell finden wir unsere Plaetze im Schlafabteil und richten uns auf der Pritsche ein. Zaehne putzen im Klo, Ohrstoepsel rein, und gute Nacht! Ich liege direkt am offenen Fenster, sehe die Sterne und der Wind pfeift um meine Nase, was aber bei den Temperaturen aeusserst angenehm ist. Ich schlage immerhin ein paar wenige Stunden ganz gut, auch wenn bei jedem Halt ein Kommen und gehen die ganze Nacht ueber ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5777199490897356714?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5777199490897356714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/licht-und-schatten-indiens-am-taj-mahal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5777199490897356714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5777199490897356714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/licht-und-schatten-indiens-am-taj-mahal.html' title='Licht und Schatten Indiens am Taj Mahal (01.09.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3408200523506359886</id><published>2011-09-05T09:18:00.001+02:00</published><updated>2011-09-05T09:38:31.683+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Schwitzen in Agra (31.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Der Abschied von Norman faellt mir schwer, 30 Tage haben wir nun Tag und Nacht zusammen verbracht, es war ein wunderschoener Urlaub, und er wird mir in den naechsten zweieinhalb Wochen sicher fehlen. Sein Flieger geht heute um 11 Uhr zurueck nach Muenchen.&lt;br /&gt;Wir Maedels stehen dagegen um halb 6 auf, packen leise und verabschieden uns von ihm. Dann checken wir aus dem etwas seltsamen Hostel aus und marschieren die 15 Minuten zur U-Bahn - trotz der fruehen Stunde schwitzen wir, als wir dort ankommen. Wenigstens ist auf der Strasse noch nix los, so kommen wir zuegig voran. In der tiefgekuehlten Metro freuen wir uns noch einmal ueber das uebersichtlich leere Frauenabteil, waehrend sich in an den anderen Wagons die Maenner stapeln. Das fuehre ich in Muenchen auch ein - Frauenabteile, tolle Erfindung!&lt;br /&gt;Am Bahnhof in New Delhi ist nicht zu eruieren, auf welchem Gleis wir abfahren, doch der Kioskverkaeufer, den wir fragen, nimmt sich eifrig der Sache an, rennt sofort los und bringt irgendwo die gewuenschte Information in Erfahrung. Zur Belohnung trinken wir bei ihm am stinkigen Gleis (die Toiletteninhalte der Zuege gehen direkt und ungefiltert auf die Schienen) einen Chai.&lt;br /&gt;Der Zug faehrt puenktlich ein, und schnell durchschauen wir das Nummerierungssystem und finden unsere Sitzplaetze - offenbar klappt das Buchungssystem uebers Internet doch tatsaechlich problemlos?!&lt;br /&gt;Der Zug ist zum Glueck auch nicht besonders voll, und so laesst sich die gut vierstuendige Fahrt eigentlich gut aushalten, v.a. waehrend der Fahrtwind durch die offenen Fenster weht. Nach einiger Zeit laesst es sich nicht mehr hinausschieben: ich muss aufs Klo! Also gut, ich bin auf alles gefasst und dementsprechend ueberrascht. Klar, es ist ein Stehklo (gar nicht so einfach im fahrenden, sehr ruckeligen Zug), klar geht der Abfluss direkt auf die Gleise, aber sonst ist es erstaunlich sauber. Die Maedels sind nach meiner Berichterstattung sichtlich erleichtert.&lt;br /&gt;Ein bisserl doesen, es wird immer heisser, ein bisserl lesen, aus dem Fenster gucken, waehrend im Zug die Haendler und Bettler lauthals schreiend durch den Gang laufen - flugs vergeht so die Zeit, und wir erreichen mittags um 12 Uhr puenktlich Agra.&lt;br /&gt;Direkt nach dem Aussteigen werden wir von einem aelteren Rikschafahrer "verhaftet", der uns nicht mehr aus seinen Faengen laesst, bis wir uns auf einen Preis mit ihm einigen koennen. Auf der Fahrt zum vorreservierten Hostel Kamal kaut er uns buchstaeblich ein Ohr ab, bietet sich uns mehrfach als Fahrer fuer den ganzen naechsten Tag an, will uns ueberreden, doch ein anderes Hostel aufzusuchen, und leider dreht er sich dabei immer zu uns nach hinten um - bis Nitschi ihn recht vehement bittet, waehrend der Fahrt doch lieber auf die Strasse zu gucken.&lt;br /&gt;Unbeirrt weiterquasselnd faehrt er im Hostel schwungvoll die Einfahrt hinein und quasi ueber die dort gerade arbeitenden Bauarbeiter. Waehrend des daraus resultierenden Wortwechsels fluechten wir zur Rezeption.. In unser eigentlich gebuchtes 2er-Zimmer wird kurzerhand ein drittes Bett gestellt, wir sind zufrieden damit und suchen uns erstmal ein Dachterrassenrestaurant mit Schatten, wo es Lassis und Mittagessen gibt.&lt;br /&gt;Und da ist er, der Taj Mahal - thront mitten in der Stadt, schoen wie eine Illusion. Wenn's nicht so heiss waere, wuerden wir uns ja noch laenger daran erfreuen. Aber so muessen wir erst einmal ausgiebig unter die Dusche und dann folgt eine Siesta, schwitzend unter dem Ventilator liegend.&lt;br /&gt;Gegen 17 Uhr trauen wir uns erst wieder raus, die draussen aufgehaengten kurz durchgewaschenen Klamotten sind schon wieder trocken. Ich setze mich 2 Stunden ins Internetcafe, blogge und schreibe Mails. Dann ist schon Zeit fuers Abendessen, wir hoffen auf eine Dachterrasse mit Blick auf einen angestrahlten Taj, doch der vergeblich, der Taj wird offenbar nicht beleuchtet. Dann dinieren wir eben ohne Aussicht, dafuer mit leckerem Obstlassi zum Nachtisch.&lt;br /&gt;Der Strom faellt dauernd aus, sofort rattern dann ohrenbetaeubend laut die Generatoren los, das ist so gar nicht stimmungsvoll, es riecht nach Diesel. Auf der Strasse beklaeffen sich die Hunde, dazwischen liegen Kuehe im Muell am Strassenrand, und in dem stehenden Wassern links und rechts im Graben stinkt es bestialisch. Wir steigen wieder einmal um auf Mundatmung, und marschieren recht zuegig zum Bier-Shop, wo wir 3 eiskalte Kingfisher-Bier erstehen. In Uttar Pradesh gibts naemlich (zumindest offiziell) keinen Alkohol in den Restaurants zu kaufen, zu teuer sind die Schanklizenzen.&lt;br /&gt;Dann gehen wir schnell nochmal an einen PC und buchen - nach den positiven Erfahrungen vom Vormittag - gleich die uebernaechste Zugfahrt nach Varanasi. Das Bier gibts dann auf der mit Leuchtgirlanden ganz nett geschmueckten Dachterrasse unseres Hostels, es ist sehr gemuetlich und die Temperatur halbwegs ertraeglich. Um 23 Uhr dann "Bettruhe", der Ventilator und die Klimaanlage laufen auf Hochtouren, dank Oropax kann man trotzdem halbwegs gut schlafen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3408200523506359886?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3408200523506359886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/schwitzen-in-agra-31082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3408200523506359886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3408200523506359886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/schwitzen-in-agra-31082011.html' title='Schwitzen in Agra (31.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6619450417266710992</id><published>2011-09-02T17:37:00.000+02:00</published><updated>2011-09-02T17:37:07.712+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Disneyland fuer Hindus (30.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Es dauert, bis wir morgens in die Gaenge kommen, aber zumindest war diese Nacht permanent Strom da, so dass der Ventilator durchquirlen konnte. Gegen 9 Uhr sitzen wir beim Fruehstueck, es gibt die indische Variante des French Toast (naemlich Toast gefuellt mit scharfem Kartoffelpampf). Und dann vertreiben wir uns mit Surfen im Internet und Lesen die Zeit, bis Mara gegen halb 11 im Hostel eintrifft.&lt;br /&gt;Sie ist innerhalb kuerzester Zeit und trotz langem Flug ausgehfertig, und so brechen wir nur eine halbe Stunde spaeter auf zur U-Bahn. Es ist heiss, laut, stinkend und staubig draussen, und wir sind froh, als wir den kuehlen Bahnhof erreichen. Wir steigen am Chandni Chowk aus und stuerzen uns ins Gewuehl aus schreienden Fahrradrikschafahrern, hupenden Autos, draengelnden Passanten, dabei wabern Fettschwaden aus den Buden am Strassenrand, waehrend wir aufs &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotes_Fort_(Delhi)"&gt;Rote Fort&lt;/a&gt; zusteuern. Nach der todesmutigen Ueberquerung einer riesigen Kreuzung ohne erkennbare Verkehrsregelung kommem wir dort heil, wenn auch von der Sonne schon halbgar gebraten, an.&lt;br /&gt;Das Fort ist beeindruckend gross und imposant von aussen, innen ist leider nicht allzu viel vom frueheren Glanz erhalten, und daher beschleunigen wir die Besichtigung ein wenig.&amp;nbsp;Auf den Rasenflaechen liefern sich Streifenhoernchen wilde Rennen. Wieder draussen kaempfen wir uns weiter durchs Strassengewuehl, dabei kommen uns unter anderem Fahrradrikschas entgegen, auf denen bis zu 10 Schulkinder sitzen - eine Art Schulbus also.&lt;br /&gt;Wir haben Hunger, Durst und uns ist heiss, also marschieren wir durchs muslimische Viertel, vorbei an Metzgerstaenden mit abgetrennten Hammelkoepfen auf dem Tisch am Strassenrand und zerrupften Huehnern davor, immer auf der Suche nach einem Lokal. Das einzige, das der Reisefuehrer empfiehlt, ist wegen Ramadan geschlossen, also kehren wir nebenan ein.&lt;br /&gt;Da gibts schmuddelige Tische, sparsam dreinguckende Kellner, aber immerhin kalte Cola und Spinat und Brot, eben das noetigste - und es ist trotz des eher ungemuetlichen Interieurs trotzdem eine willkommene Oase der Ruhe nach dem ganzen Trubel da draussen.&lt;br /&gt;Gestaerkt wagen wir uns wieder hinaus und wollen die grosse Moschee&amp;nbsp;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jama_Masjid_(Delhi)"&gt;Jama Masjid&lt;/a&gt; besichtigen, doch zwei grimmige Waechter sind unfreundlich und gar unverschaemt zu uns, wollen uns stinkige Ueberziehburkhas aufzwingen, obwohl wir durchaus angemessen gekleidet sind, und so verzichten wir eben. Lieber nicht mit den Hausherren anlegen.&lt;br /&gt;Stattdessen lassen wir uns zu viert mit der Fahrradrikscha zur Bahn bringen, das ist ein Abenteuer, vor allem, weil Norman und ich quasi rueckwaerts fahren und nach hinten rausgucken - und immerzu Angst haben, dass uns jemand gegen die Schienbeine faehrt. Wir sind froh, als wir wieder in der Metro sind, irgendwie war de Stimmung in diesem Viertel eher ungut.&lt;br /&gt;Nach einer schier endlosen Fahrt mit Umsteigen kommen wir in Akshardham an. Ein findiger Fahrrad-Rikschafahrer ueberredet uns, mit ihm zum dortigen Tempelkomplex zu fahren, und so duesen wir zu viert auf einem Fahrrad mit schmaechtigem Fahrer auf der Autobahn und zu allem Uebel noch gegen die Fahrtrichtung (zumindest fuer ca. 500 m) zum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Akshardham_(Delhi)"&gt;2005 eroeffneten Hindu-Heiligtum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Alles dort sieht wirklich funkelnagelneu aus, allein der Parkplatz davor hat disneylandaehnliche Ausmasse, und die Abfertigung beim Einlass ist militaerisch organisiert: alle mitgebrachten Sachen muessen vorab abgegeben werden, werden noch fotografiert und eingeschlossen. Dann gehts zur Sicherheitskontrolle, der Dialog mit der zustaendigen Inderin beim Abtasten ist folgender:&lt;br /&gt;I: "You have mobile phone?"&lt;br /&gt;N: "No."&lt;br /&gt;I: "You have purse or money?"&lt;br /&gt;N: "No."&lt;br /&gt;Inderin mustert mich nachdenklich, dann: "But you have chewing gum!!! Out!!!"&lt;br /&gt;Und dann sind wir endlich drin, im Las-Vegas-anmutenden Tempelwahnsinn. Alles ist blitzblank, wohl organisiert, top gepflegt, die Rasenflaechen sehen aus wie auf einem Golfplatz, es gibt ueberall "food courts" mit kalten Getraenken (Eiskaffee!), der Haupttempel ist riesig. Es ist unglaublich, wieviel Geld muss diese Hindusekte bitte haben? Der Tempel ist ueber und ueber mit Skulpturen bedeckt, innen glitzert und glaenzt es vom Boden bis zur Decke. Dazu gibt es drumherum Wasserbasins und Areale fuer Filmvorfuerungen oder Wasserspiele - wir sind total erschlagen! Und das ganze kostet noch nicht einmal Eintritt. Damit haben die Hindus heute deutlich mehr Punkte bei uns gesammelt als die muslimischen Kollegen.&lt;br /&gt;Am Himmel ziehen derweil tatsaechlich Wolken auf, wir haben die Hoffnung auf Regen, und es troepfelt dann auch ein wenig, aber das wars auch schon.&lt;br /&gt;Nach der Tempelbesichtigung fahren wir mit der Metro nach Hauz Khas, das Abendessen ruft. Eine sehr nette Inderin gibt uns Instruktionen, wie wir zum gewuenschten Restaurant kommen, und so quetschen wir uns zu viert in eine Rikscha und fahren 4 km nach Hauz Khas Village. Das scheint eine recht noble Gegend zu sein, es gibt huebsche Restaurants, Parkwaechter, Kunstgalerien, Laeden mit teueren Saris, ... In einem suedindischen Lokal kehren wir ein, das Essen ist hinreissend lecker, es gibt Lassis und fernrohrgrosse &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dosa"&gt;Dosas&lt;/a&gt;, und alles in geschmackvollem Ambiente und fuer 3,50 Euro pro Person.&lt;br /&gt;Fuer den Rueckweg muesen wir kraeftig handeln und finden schliesslich eine Autorikscha, in die wir uns zu viert quetschen &amp;nbsp;und 20 min. nach Saket fahren. Ein wenig muessen wir (mit Unterstuetzung einer Inderin am Strassenrand) den Fahrer noch "nachjustieren", weil er uns an einer falschen Haltestelle rausschmeissen will, aber schliesslich ist es geschafft, und wir kommen mit Plattfuessen gegen 22 Uhr im Hotel an.&lt;br /&gt;Dort losen wir die Duschreihenfolge aus, packen, vernichten die Rum-/Saftvorraete und gehen gegen Mitternacht ins Bett.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6619450417266710992?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6619450417266710992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/disneyland-fuer-hindus-30082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6619450417266710992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6619450417266710992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/disneyland-fuer-hindus-30082011.html' title='Disneyland fuer Hindus (30.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-9172198170454934300</id><published>2011-09-01T15:31:00.000+02:00</published><updated>2011-09-01T15:31:16.541+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Ein Ausflug, wie er nicht im Reisefuehrer steht (29.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Die Dusche morgens ist leider immer noch lauwarm, kalt waere so viel schoener gewesen. Ich schaffe es tatsaechlich, die Klospuelung zu reparieren, auch wenn die jetzt komische Geraeusche macht.&lt;br /&gt;Der Koch unseres Hostels hat wohl verschlafen, Fruehstueck gibts auf jeden Fall erst um halb zehn (Chai, Bananen und scharfe Gemuesepfannkuchen). Wir schwitzen schon wieder und denken darueber nach, sofort nach Goa in eine Bambushuette am Strand zu fliegen...&lt;br /&gt;Kurz E-Mails checken, dann wagen wir einen neuen Versuch, den direkten Weg zur U-Bahn zu finden. Es ist Montag vormittag, das Chaos auf der Strasse ist verrueckt, aber nur 20 Minuten Fussmarsch und eine todesmutige Ueberquerung einer 4spurigen Strasse spaeter sind wir da.&lt;br /&gt;Der U-Bahnhof ist klimatisiert, ah, herrlich, die Bahn ebenso. Die Fahrt in die Stadt zum Connaught Place klappt problemlos, das U-Bahn-System ist leicht verstaendlich. Kaum sind wir draussen: Hitzschlag - wir fluechten sofort in den McDonald's, vor dem wir stehen, und retten uns mit Cola und Milchshakes vor dem Verdursten.&lt;br /&gt;Schliesslich fuehlen wir uns gewappnet und spazieren einmal rund um den Platz, vorbei an "normalen" Geschaeften (Puma, Benetton, FabIndia,...), werden angequasselt von Bettlern und vermeintlichen Stadtfuehrern. In einem der Bazare unter dem Platz ersteht Nitschi Wohlfuehlhoeschen, und nach genau einer Runde haben wir genug und verschwinden wieder in der kuehlen Metro und fahren weiter nordwaerts.&lt;br /&gt;Dort machen wir einen Abstecher ins tibetische Viertel, schlendern ein wenig durch die engen Gaesschen, bevor wir in einem Restaurant Mittagspause machen. Fuer insgesamt 5 Euro gibts Lassis, Nudelsuppe, Gemuese, Fruehlingsrollen und Wasser, gar nicht schlecht! &amp;nbsp;Es sieht hier alles ein wenig aus wie in Nepal.&lt;br /&gt;Wieder draussen finden wir einen Taxifahrer, der uns zu einem vernuenftigen Preis (10 Euro fuer 2 Stunden Fahrt und 1 Stunde Warten), den er auch nicht mehr verhandelt, nach Narela bringt, das gut 30 km noerdlich von Delhi liegt.&lt;br /&gt;Dort wollen wir das "Patenkind" von Nitschis Mama besuchen, das dort ueber eine Hilfsorganisation versorgt aufwaechst. Wir werden, endlich angekommen, nett empfangen. Der zustaendige Angestellte bringt uns zur Pflegefamilie, wo Priya mit 17 anderen Kindern lebt. Das etwa 10jaehrige Maedchen ist etwas schuechtern, es ist ihr deutlich unangenehm, auf einmal von sovielen Leuten beguckt zu werden. &amp;nbsp;Sie ziert sich daher ein wenig, waehrend Nitschi ihr Geschenke (Stifte und viel Schokolade) und Fotos ueberreicht. Dann muss sie sich auch noch fotografieren lassen, taut aber nach und nach ein wenig auf. Die anderen Pflegekinder wuseln natuerlich auch noch um uns herum, waehrend der Angestellte das dortige Betreuungs- und Unterstuetzungskonzept erklaert.&amp;nbsp;Beim Abschied winken alle feste.&lt;br /&gt;Wir bekommen noch eine Fuehrung durch die anderen Anlagen, darunter durch das Krankenhaus fuer schwerkranke Obdachlose, in dem v.a. Tuberkulosekranke behandelt werden, und die Schule mit Kindergarten und Tagesbetreuung. Wir sind beeindruckt, hier wird wirklich gute Arbeit geleistet und Hilfe zur Selbsthilfe angeboten, alles ist weitgehend in indischer Hand. Insgesamt also ein hochinteressanter Nachmittag.&lt;br /&gt;Die Fahrt zurueck dauert ewig, aber zumindest geht es ueber eine richtige Schnellstrasse mit intaktem Strassenbelag, und das Taxi ist neu und klimatisiert. Wir steigen in Delhi in die U-Bahn um und fahren fuer umgerechnet 30 Cent einmal durch die ganze Stadt zurueck, schlaengeln uns durchs Gewuehl bis zu unserem Hostel - die Fuesse sind wieder seeeehr schmutzig.&lt;br /&gt;Immerhin ist es im Zimmer kuehl, weil die Klimaanlage den ganzen Tag lief, und ein kaltes Bier finden wir auch im Kuehlschrank, hurra!&amp;nbsp;Das Tagesprogramm hat heute Stunden gedauert, es ist schon nach 18 Uhr.&lt;br /&gt;Ein wenig faulenzen wir herum, raffen uns dann zum Abendessen auf, das fuer so ein Hostel mit einem recht jugendlichen "Koch" und Einheitsessen erstaunlich gut ist, es gibt Reis mit Gemuesecurry.&lt;br /&gt;Norman und Nitschi spazieren noch netterweise zum Liquor Store und holen mehr Bier - das leider so scheusslich (abgelaufen? verdorben?) schmeckt, dass wir es in die Pflanze kippen bzw. dem Kuechenjungen schenken, der sich freut wie bolle. Tuborg kommt erstmal auf die schwarze Liste. Stattdessen trinken wir Rum mit Saft auf der unverhofft huebschen Dachterrasse, es ist immer noch heiss, und wir versuchen, ein wenig schlaftrunken zu werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-9172198170454934300?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/9172198170454934300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/ein-ausflug-wie-er-nicht-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/9172198170454934300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/9172198170454934300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/ein-ausflug-wie-er-nicht-im.html' title='Ein Ausflug, wie er nicht im Reisefuehrer steht (29.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8096318650586955876</id><published>2011-09-01T15:09:00.000+02:00</published><updated>2011-09-01T15:09:10.841+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Welcome to incredible India! (28.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Vor dem Weckerklingeln bin ich wach und stelle fest: ich fuehl mich blendend! Noch ein bisserl verschnupft, noch ein bisserl hustend, aber insgesamt blendend. Da faellt das Aufstehen und fertig Packen leicht.&lt;br /&gt;Als wir zum Fruehstueck ins Erdgeschoss gehen, sitzt auch Ngima schon da, wir fruehstuecken gemeinsam, bezahlen und hoeren, dass wegen eines Streiks nur bestimmte Autos fahren duerfen, fuer uns aber schon ein solcher Van organisiert wurde.&lt;br /&gt;Nun verabschieden wir uns von allen Angestellten und von Ngima sehr herzlich, dann werden wir durch die autofreien Strassen von zwei netten Hotelbediensteten zum Flughafen gebracht. Wir sind eigentlich viel zu frueh, trotzdem checken wir furchtbar schnell ein, die Neplesen sind gut organisiert. Wir "verprassen" unser letztes Geld &amp;nbsp;mit einem Saft, dann werden wir schon Richtung Gate gescheucht. Kein Wunder, dass die so Hektik machen, denn nun folgt wieder das Procedere von dutzendfachem Abtasten, Taschenkontrolle, Stempeln des Boarding-Passes, wieder Abtasten, wieder Taschenkontrolle, nochmal durch eine Sicherheitsschleuse... - die letzte davon direkt vor dem Einsteigen an der Treppe ins Flugzeug. Daher bilden sich ueberall sofort getrennte Schlangen fuer Maenner und Frauen.&lt;br /&gt;Endlich sind wir drin, immer noch viel zu frueh eigentlich, und fliegen dann doch tatsaechlich gut 25 min. verfrueht ab. So landen wir um kurz nach 12 Uhr mittags in Delhi und stellen schnell die Uhr um - um genau 15 Min., nun ist der Zeitunterscheid zu Deutschland nur noch 3,5 h. Draussen hat es laut Durchsage des Flugkapitaens 32 Grad.&lt;br /&gt;Auch hier geht alles ratzfatz, die Einreiseformalitaeten, dann kreisen auch schon unsere Rucksaecke, und draussen erwartet uns Nitschi, die nur wenig vor uns in Delhi gelandet ist.&lt;br /&gt;Gemeinsam beordern wir den Abholservice von unserem Hostel her, stehen in der Hitze herum und sind erstaunt ueber das nichtvorhandene Chaos, das wir von unserem letzten Besuch von vor knapp 5 Jahren noch allzu gut in Erinnerung haben. Die haben hier wohl umstruktiert.&lt;br /&gt;Der Taxifahrer wirft unsere Rucksaecke auf den Dachtraeger, ohne sie dort festzubinden, wirft beim Fahren aber ab und zu einen Blick aus dem Seitenfenster aufs Dach (immerhin), und los geht die gut 30minuetige Fahrt in den Sueden Delhis in den Stadtteil Saket, wo sich das Nirvana Hostel befindet.&lt;br /&gt;Die Strassen sind gut ausgebaut, und auch hier ist es zumindest um diese Uhrzeit gar nicht so chaotisch wie erwartet. Das Hostel liegt sehr versteckt mitten in einer Wohngegend, wir bekommen zu dritt eine Art Schlafsaal mit Stockbetten drin (aber immerhin fuer uns alleine) und planen unseren ersten Tag in Indien.&lt;br /&gt;Nach dem Auspacken gehts mit der Rikscha erst einmal zum Lodi Garden, einem Park im Sueden, mit vielen verfallenen Tempeln und noch viel mehr Streifenhoernchen. Es ist genau der richtige Ort fuer einen Sonntag nachmittag und zum "Eingewoehnen".&lt;br /&gt;Weiter gehts dann mit einem sehr redseligen Rikschafahrer, der uns aufzaehlt, welches europaeische Land wieviele Einwohner hat, zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humayun-Mausoleum"&gt;Humayun's Tomb&lt;/a&gt;, einem Grabmal und Vorbild fuer den Taj Mahal. Wir sind beeindruckt, die Anlage ist riesig und sehr huebsch, aber fuer groessere Gefuehlsausbrueche ist es schlichtweg viel zu heiss!&lt;br /&gt;Zu Fuss suchen wir dann die &lt;a href="http://www.lonelyplanet.com/india/delhi/images/hazrat-nizam-ud-din-aulia-delhi$25650-45"&gt;Hazrat Nizam&lt;/a&gt;, eine Art Moschee, im nahegelegenen muslimischen Viertel; dort sind die Frauen alle mit Burkhas bekleidet, die Maenner tragen weise Nachthemden und Kaeppis und Baerte, und in den engen, vollen Gassen reiht sich ein Metzger an den anderen. Die Suche bleibt erfolglos, ausserdem haben wir Hunger und Durst und fahren daher mit der Rikscha ins naechstgelegene Lokal. Dort gibts erst einmal Wasser, viel Wasser, dann Gemuesecurrys, Brot, und alles ist unendlich scharf gewuerzt.&lt;br /&gt;Eine letzte Rikschafahrt, leider kennt sich der Fahrer in unserem Stadtteil so gar nicht aus und laesst uns daher an der falschen Metrostation aussteigen. Wir verlaufen uns ein wenig auf der Suche nach dem Hostel und muessen etwa 10x nach dem Weg fragen, zum Glueck sind alle bis auf die Rikschafahrer, die lieber ein Geschaeft mit uns machen wollen, sehr hilfsbereit.&lt;br /&gt;Total verschwitzt, staubig und mit dreckigen Fuessen erreichen wir gegen halb 9 unser Hostel - nur um festzustellen, dass das Bier hier nicht kalt ist! Auch gut, dann halt erst eine Dusche zur Abkuehlung. Leider ist der Wasserstrahl, der da rauskommt, wirklich mickrig und das Wasser nicht kalt genug. Die "Klimaanlage" im Zimmer funkt beim An- und Ausschalten, aber irgendwie wird das schon gehen. Incredible India eben.&lt;br /&gt;Die Nacht bringt keine Abkuehlung, und wir schlafen dementsprechend schlecht, auch die Klimaanlage hilft wenig, da immer wieder der Strom ausfaellt, und Mueckenschwaerme ueber uns herfallen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8096318650586955876?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8096318650586955876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/welcome-to-incredible-india-28082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8096318650586955876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8096318650586955876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/09/welcome-to-incredible-india-28082011.html' title='Welcome to incredible India! (28.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5370915185458813836</id><published>2011-08-31T15:07:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T15:07:05.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Abschiedsessen (27.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Beim Aufstehen um kurz nach acht fuehl ich mich total erschlagen, und spaetestens beim Fruehstueck, das fuer mich wieder nur aus Ingwertee besteht, ist klar: den heutigen Ausflug nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bhaktapur"&gt;Bhaktapur&lt;/a&gt; muss Norman alleine machen.&lt;br /&gt;Ich geh wieder ins Bett, schlafe, lese und schaffe es erst gegen 12 Uhr, mich in den Garten zu bewegen. Dort sitze ich im Schatten und vergnuege mich mit dem absurden satirischen Bergbuch "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Ascent_of_Rum_Doodle"&gt;The ascent of Rum Doodle&lt;/a&gt;" - sehr unterhaltsam. Anschliessend surfe ich im Internet, mein Nebensitzer bequatscht mich aber zu sehr, und ich muss bald wieder fluechten. Im Hotel hustet und niest es an jeder Ecke, offenbar hats auch so einige andere erwischt.&amp;nbsp;In der Zwischenzeit ist auch Norman wieder da, und wir haengen den Nachmittag ueber lesen und Mails schreibend im Hotel herum.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;[Hier koennte Normans Bericht ueber seinen Ausflug stehen, wenn er mir den irgendwann mal schickt... :-) ]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann raffen wir uns auf und packen unsere Rucksaecke, es ist zunaechst spannend, ob wir all unsere Einkaeufe unterbringen, aber es scheint zu klappen. Mal schauen, was die morgen am Flughafen so wiegen.&lt;br /&gt;Der einzige Ausflug heute tagsueber ist der zum Kiosk um die Ecke, um Cola und Hobnobs-Kekse zu kaufen. Norman muss ja noch den restlichen Rum vernichten!&lt;br /&gt;Um halb 7 machen wir uns "ausgehfein", sofern das in Backpackerklamotten moeglich ist; konkret ziehen wir eine lange (wenn auch Jogging-)Hose und ein frisches T-Shirt an, und warten auf Ngima.&lt;br /&gt;Der verspaetet sich zwar ordentlich, ist dafuer aber umso eifriger und fuehrt uns in gut 15minuetigem strammen Fussmarsch durch die dunkelsten (es gibt mal wieder keinen Strom in der Stadt), engsten und trubeligsten Gassen zur "Kathmandu Kitchen". Dort brummt ein Generator vor der Tuer, und wir bekommen ein mehrgaengiges nepalesisches Menue mit Raksi (= Schnaps), Momos, Gemuesesuppe, Dal Bhat, pappsuessem Joghurt, Tee, bis wir fast platzen.&lt;br /&gt;Auf der Buehne im Lokal bieten junge Nepalis dazu ein paar traditionelle Taenze dar, ich komme mir ein wenig vor wie im Cluburlaub.&lt;br /&gt;Ich glaube, nun hb ich auch erstmal genug vom Dal Bhat, gut, dass das erst mal das letzte nepalesische Abendessen war. Wir unterhalten uns waehrend des Essens nett mit Ngima und quetschen ihn schon mal aus, wie so eine Tour auf einen '&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Trekking_peak"&gt;trekking peak&lt;/a&gt;' aussieht - mal sehen, vielleicht gehen wir das wir das wirklich einmal an.&lt;br /&gt;Gemeinsam fahren wir mit einem erstaunlicherweise sehr behutsamen Taxifahrer durch die immer noch dunkle Stadt zurueck ins Hotel. Ngima besteht beim Abschied darauf, uns am naechsten Morgen noch Richtung Flughafen zu verabschieden.&lt;br /&gt;Mit vollem Bauch geht so der letzte Abend in Nepal zu Ende.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5370915185458813836?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5370915185458813836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/abschiedsessen-27082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5370915185458813836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5370915185458813836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/abschiedsessen-27082011.html' title='Abschiedsessen (27.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3642360619742053406</id><published>2011-08-31T14:54:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T14:54:34.739+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Tempel in Patan (26.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Gegen halb neun klingelt unser Telefon im Zimmer, die Rezeption meldet, dass unser Sherpa Lhakpa da sei. Norman geht runter, gibt ihm seinen Rucksack zurueck und ueberreicht ihm eine Tuete mit Sachen, die wir nicht mehr brauchen (u.a. meine Trekkingschuhe, eine Trekkinghose, unsere Siggflaschen, Outdoornahrung). Er freut sich wie ein Schneekoenig darueber und will uns auch sogleich zum Essen zu sich nach Hause einladen. Nach Ruecksprache mit mir schlagen wir das nette Angebot aus, ich bin noch laengst nicht fit genug.&lt;br /&gt;Stattdessen lassen wir den Vormittag langsam angehen, fruehstuecken gemuetlich und blaettern in einer Gala, die im Hotel herumlag. Gegen halb 11 bestellen wir ein Taxi und lassen uns in den Nachbarort &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lalitpur_(Nepal)"&gt;Patan&lt;/a&gt; bringen, einem antiken Ort mit beeindruckendem Hauptplatz, dem Durbar Square. Allein die Fahrt dorthin ist ein Abenteuer: die Nebenstrassen, die der Fahrer waehlt, sind voller Schlagloecher, riesiger Wasserlachen, und so ist die Strecke ein reines Zickzackfahren.&lt;br /&gt;Der Durbar Square ist wunderschoen, mit Pagoden, Tempeln, ehemaligen Palaesten, eine tolle und sehr gepflegte Anlage. Wir schlendern herum, besichtigen dies und das und beobachten dabei die unfassbar vielen Schulklassen mit ihren in Schuluniformen so adrett gekleideten kleinen Buben und Maedchen, die von ihren Lehrerinnen herumgescheucht werden und winken, wenn sie uns sehen.&lt;br /&gt;Zum Zeitvertreib besuchen wir noch das Patan Museum, dort wird sehr anschaulich versucht, einem Nicht-Buddhisten die verwirrende Anzahl der jeweiligen Goetter und deren Darstellungen in der Kunst nahezubringen. Als wir genug haben und mit dem Taxi weiterwollen, herrscht Verkehrschaos, es ist kein Durchkommen moeglich. Unser Taxifahrer steigt, just als wir ueberlegen, den Stau zu Fuss zu umgehen, kurzerhand aus und dirigiert die verkeilten Autos und Mopeds so, dass er in die naechste Seitengasse ausweichen kann und dort in halsbrecherischem Tempo scheinbar ungeachtet der Fussgaenger uebr Schleichwege heizt. Norman, der vorne sitzt, kommt ganz schoen ins Schwitzen.&lt;br /&gt;Wir steigen beim Cafe Hessed aus, dort essen wir Cupcakes, Donuts und trinken Cappucchino, dieses Cafe koennte so auch in jeder westlichen Grossstadt stehen.&lt;br /&gt;Die naechste Taxifahrt ist wieder ein Abenteuer, es herrscht rush hour in Kathmandu und wir stehen im Stau, waehrend dem Fahrer immer wieder der Motor abstirbt und die eigentlich 2spurige Strasse mindestens 4spurig vollgestopft ist. Freiwillig steigen wir ein ganzes Stueck vor unserem Hotel aus, so langsam reichts, wir &amp;nbsp; gehen lieber noch ein Stueck zu Fuss. Im Hotel nutzen wir ein wenig die freien Computer und lesen, bekommen unsere frische Waesche zurueck und sind faul.&lt;br /&gt;Gegen halb 7 machen wir uns auf zum &lt;a href="http://cafemitra.com/"&gt;Cafe Mitra&lt;/a&gt;. Ueber dieses Restaurant hatte Norman einen Bericht in der Zeitung gelesen, daher wollten wir uns das mal anschauen. Es ist sehr huebsch in einem Hinterhof gelegen, schoen eingerichtet und hat eine recht ambitionierte Karte. Zur Feier des Tages goennen wir uns einen halben Liter Weisswein, den ersten Wein seit fast vier Wochen!&lt;br /&gt;Zum Dinner gibts dann Auberginensuppe mit Mozzarella und einen Paprikaziegenkaesekuchen mit Pflaumenchutney, danach Ziegenkaesetarte mit karamellisierten Zwiebeln und Walnuessen bzw. mit Kaese gefuelltes Huehnchen auf Schokojus. Sehr fein, wir sind pappsatt und die Rechnung wuerde auch zu einem Muenchner Restaurant passen.&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg wird uns schon wieder verschiedentlich "smoke" angeboten. Es nieselt.&lt;br /&gt;Norman versorgt sich mit Cola und Rum und liest auf dem Balkon, ich verziehe mich ins Bett, fuehle mich kaputt und will mich endlich auskurieren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3642360619742053406?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3642360619742053406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/tempel-in-patan-26082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3642360619742053406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3642360619742053406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/tempel-in-patan-26082011.html' title='Tempel in Patan (26.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1311590952752752345</id><published>2011-08-31T14:34:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T14:34:31.114+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Lehrstunden zum Thema Hinduismus und Buddhismus (25.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ach herrje, mich hat's erwischt: Schnupfen, Husten, Halsweh, Brummschaedel und erhoehte Temperatur. Die Nacht ist dementsprechend unruhig (liegt auch an den Muecken, die ueber mich herfallen), und morgens bin ich wie geraedert. Das Aufstehen faellt schwer, es gibt nur Tee zum Fruehstueck, danach muss ich mich nochmal hinlegen, waehrend Norman unsere Schmutzwaesche abgibt.&lt;br /&gt;Um halb 11 fuehle ich mich halbwegs ausgehfertig, der nette Portier organisiert uns sogleich ein Taxi, das uns nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pashupatinath"&gt;Pashupatinath&lt;/a&gt; bringt.&lt;br /&gt;Kaum verlassen wir das touristische Thamel, betteln an den Kreuzungen Kinder, deren Kumpane am Strassenrand sitzen und Klebstoff schnueffeln. Diese Bilder verfolgen mich noch den ganzen Tag...&lt;br /&gt;In Pashupatinath, dem grossen Tempelkomplex, brennt die Sonne vom Himmel, und es ist richtig was los hier. Wir geraten noch vor dem Eingang in einen Trauerzug, der Leichnam wird direkt an uns vorbeigetragen, vorneweg spielt eine Art Kapelle auf. Vor dem Eingangsbereich liegen Leprakranke und Bettler.&lt;br /&gt;An der Kasse geraten wir leider sofort in die Faenge eines selbsternannten Fuehrers, der uns zunaechst die Verbrennungsstaetten am Flussufer zeigt, wo auch gerade ein huebsches Feuerchen brennt, und uns die dazugehoerigen Riten erklaert. Schliesslich zeigt er uns die einzelnen Tempel, dazwischen springen unzaehlige Affen umher - die Tempelanlage ist naemlich Hanuman, dem Affengott, gewidmet, und die Affen dementsprechend willkommen hier.&lt;br /&gt;Mein Kreislauf macht bei der Hitze nicht mit, und ich setze mich auf eine Treppe im Schatten. Dort werde ich aber sogelcih von einer nepalesischen Schulklasse belagert, die mich ausfragt. Ein wenig erholt, spazieren wir weiter durch die Anlage; zwischen den Tempeln sitzen entspannt viele Sadhus mit ihren langen Rastazopfen und Baerten, gegen Bezahlung darf man sie wohl fotografieren, zumindest winken sie beim Vorbeigehen recht freundlich.&lt;br /&gt;Unser Guide zeigt uns noch das Armenhospiz, das in einem Bereich des Tempels untergebracht ist, und wird dann recht unverschaemt in seinen Geldforderungen. Wir handeln in runter, aber der Betrag ist immer noch stattlich.&lt;br /&gt;Ermattet von der Hitze laufen wir entlang der vielen Devotionalienstaende zurueck zum Taxi und lassen uns durchs wilde, laute und staubige Verkehrsgewuehl zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodnath"&gt;Bodnathtempel&lt;/a&gt; bringen. Diese Stupa ist riesig und das Zentrum der tibetischen Exilgemeinde. Leider bin ich nicht so recht aufnahmebereit, sondern zittrig auf den Beinen und kann die Stupa daher nur einmal von aussen umrunden. Die Groesse ist beeindruckend!&lt;br /&gt;Ich muss dringend zurueck ins Hotel und die Fahrt durch die engen Gassen und das Gewuehl ist schier endlos. Im Hotel lege ich mich fuer drei Stunden ins Bett, Norman zieht derweil los, isst Pizza, ergruendet die Gaesschen von Thamel und shoppt 10 Seideschlafsaecke fuer je 7 Euro/Stueck!&lt;br /&gt;Nachdem ich wieder halbwegs fit bin, lesen wir im Garten ein wenig, dann fuehle ich mich genug hergestellt, um ans Abendessen zu denken. Wir spazieren wieder nach Thamel, und im "Roadhouse" gibts Pizza und Salat, sehr lecker, mit richtigen Pizzabaeckern und Steinofen.&lt;br /&gt;Anschliessend erstehen wir nach zaehen Verhandlungen zwei Pashminaschals auf dem Heimweg, der Verkaeufer quasselt uns ein Ohr ab, letzten Endes werden wir uns irgendwie einig. Auf dem Rueckweg wird uns wie jedes Mal von verschiedenen zwielichtigen Gestalten fluesternd Haschisch und Schlimmeres angeboten - ich kann inzwischen nur noch drueber lachen.&lt;br /&gt;Zurueck im Hotel setze ich mich fuer 2 Stunden an den PC, Norman macht sichs mit Bier und Buch auf dem Balkon gemuetlich. In der Nacht wachen wir von einem heftigen Gewitter auf, es kracht ohrenbetaeubend laut, dass die Fenster klirren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1311590952752752345?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1311590952752752345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/lehrstunden-zum-thema-hinduismus-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1311590952752752345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1311590952752752345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/lehrstunden-zum-thema-hinduismus-und.html' title='Lehrstunden zum Thema Hinduismus und Buddhismus (25.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-394096954760834539</id><published>2011-08-31T14:12:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T14:12:59.955+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Busfahren macht nur so maessig Spass (24.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Puh, ich bin schon wieder ab halb sechs wach und warte sehnsuechtig aufs Weckerklingeln. Eine halbe Stunde spaeter ists soweit, &amp;nbsp;wir nehmen noch schnell eine kalte Dusche und packen zusammen. Norman schultert den geborgten riesigen Rucksack (leider haben wir nun ja keinen Traeger mehr) und los gehts. Unten wartet schon der Fahrservice, wir muessen aber noch ein paar Fotos machen, denn endlich ist das Wetter sog ut, dass man viele schneebedeckte Gipfel am Horizont sieht. Der Fahrer bringt uns zum Busbahnhof, dort werden wir gleich an den richtigen der etwa 20 wartenden Busse weitergereicht und laden das Gepaeck ein - in den Kofferraum, nicht auf das Dach, sehr feudal! Am Bahnhof ist alles perfekt durchorganisiert: minuetlich kommen Reisende per Taxi an (vornehmlich Touristen), werden ihrem Bus zugeteilt, dazwischen verkaufen fliegende Haendler Backwaren, an den Staenden aussenrum bekommt man gleich dazu passend die heisse Tasse Tee serviert, es ist grandios. Wir sitzen geplaettet an einem solchen Teestand, beobachten das Treiben und versuchen uns vorzustellen, wie's hier im Oktober mit etwa 20x sovielen Leuten zugehen muss.&lt;br /&gt;Der Bus ist diesmal ein sog. "tourist bus", laesst also unterwegs keine Passagiere zusteigen, sondern ist so eine Art Expressbus, mit Platzreservierungen und Fahrkarten und so.&lt;br /&gt;Dementsprechend ist er schon bei der puenktlichen Abfahrt um 7:30 Uhr voll belegt, und wir rumpeln aus Pokhara hinaus, den Blick immer noch aufs Bergpanorama geheftet.&lt;br /&gt;Die Fahrt ist endlos, wir brauchen fast 8 Stunden fuer die 200 km nach Kathmandu. Es wird schnell sehr heiss im Bus, die Sonne scheint kraeftig, doch zum Glueck lassen sich wenigstens die Seitenfenster oeffnen. Nun kommt zwar Zugluft herein, aber auch der gesamte Strassenstaub und die Abgase, die Nase ist schnell verstopft und ein Staub-/Schmutzfilm legt sich ueber alle Passagiere. &amp;nbsp;An Schlafen ist auf der schlaglochuebersaeten Piste nicht zu denken, wir vertreiben uns die Zeit, indem wir ALF-Hoerspiele hoeren.&lt;br /&gt;Alle zwei Stunden gibts einen Stop an der nepalesischen Variante der Autobahnraststaette, hier steht entlang der staubigen Strasse, die voll ist mit LKWs, Bussen, Autos, Rollern, die alle lautstark und unentwegt hupen, ein einzelnes Haeuschen. In diesem ist immer schon eine Art Buffett aufgebaut, dort kann sich der hungrige Reisende, sofern sein durchgeschuettelter Magen nach Nahrung verlangt, gegen geringe Bezahlung an Nudeln, Reis, Gemuese,... guetlich tun.&amp;nbsp;Mir reicht bei der ganzen Wackelei Cola, Norman versucht sich an fettigen Pakoras.&lt;br /&gt;Die Passstrasse nimmt kein Ende, hin und wieder passieren wir LKWs, die im Abwassergraben daneben liegengeblieben sind, die Ueberhoelmanoever, die unser Bus haeufig durchfuehrt (auf einer sehr vielbefahrenen Strasse, die grade mal breit genug ist, dass ueberhaupt zwei Fahrzeuge einander passieren koennen), sind sicherlich nicht immer ungefaehrlich. Ich bin froh um unsere Plaetze ganz hinten, wo man nicht allzu viel vom Strassengeschehen sieht. Endlich ist der Kamm erreicht, Kathmandu ist in Sicht, und nach endlosem Gezuckel durch die vollgestopften Vororte schreit der Busbegleiter "final stop!". Es ist halb vier inzwischen.&lt;br /&gt;Beim Aussteigen umdraengen uns schon die Taxifahrer und Hotelschlepper, aber wir waren ja so schlau und haben schon bei unserer Abreise vor drei Wochen wieder ein Zimmer im gleichen Hotel reserviert. Ein blutjunger Taxler bringt uns hin, dabei muessen wir ihm den Weg weisen, kennen also zumindest schon ein paar Ecken der Hauptstadt.&lt;br /&gt;Im Hotel freut sich der Torwaechter ein Loch in den Bauch, als er uns wiedererkennt, und erkundigt sich sogleich nach unserem Trek. Drinnen beziehen wir ein winziges Zimmerchen, freuen uns aber umso mehr ueber die Schaetze, die wir in unseren deponierten Rucksaecken finden: Buecher, frische Klamotten!!!&lt;br /&gt;Dann wird ausgiebig und heiss geduscht, es laufen graue Staubbaeche die Arme hinunter, und meine Nase und Stirnhoehlen sind voellig verstopft vom Strassendreck, auch der Hals kratzt. Daher bleibts am restlichen Nachmittag beim Lesen im Zimmer bzw. auf dem Balkon.&lt;br /&gt;Um 18 Uhr trifft sich Norman mit unserem Trekkingorganisator Ngima, der extra nochmal zu uns ins Hotel kommt. Die beiden verabreden sich fuer Samstag abend, Ngima will uns zum Essen einladen, und ratschen ein wenig. Schliesslich raffen wir uns auf und stuerzen uns ins Strassenchaos, wir holen Geld und sind erfolgreich bei der Suche nach dem israelischen vegetarsichen Lokal OR2K.&lt;br /&gt;Der Laden ist extrem gemuetlich, die Essenauswahl vielversprechend - doch leider plagt uns beide ein bisserl der Magen, wir essen also nur eine Kleinigkeit (Falafel, Dips), trinken Ingwertee und machen uns recht zuegig wieder auf den Rueckweg. Noch waehrend wir mitten beim Essen sind, faellt wieder einmal fuer Minuten der Strom aus, doch keiner laesst sich davon stoeren.&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg koennen wir noch DVD-Boxen mit Seriennachschub erstehen, und wir finden endlich die lang gesuchten Seidenschlafsaecke. Die Augen des Haendlers leuchten, als wir in Aussicht stellen, moeglicherweise bis zu 10 Stueck kaufen zu wollen. Wir verabreden uns fuer den naechsten Tag und ueberlegen auf dem Heimweg, einen professionellen Handel damit aufzuziehen.&lt;br /&gt;Zurueck im Hotel gibts fuer Norman noch ein Bier auf dem Balkon, ich verzieh mich lieber gleich ins Bett, die Nase laeuft und der Hals kratzt und ich fuehl mich nicht allzu fit...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-394096954760834539?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/394096954760834539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/busfahren-macht-nur-so-maessig-spass.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/394096954760834539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/394096954760834539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/busfahren-macht-nur-so-maessig-spass.html' title='Busfahren macht nur so maessig Spass (24.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4769333949258210237</id><published>2011-08-27T10:17:00.000+02:00</published><updated>2011-08-27T10:17:16.960+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Neues vom Yeti (23.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ich kann mal wieder nicht schlafen, der prasselnde Regen die ganze Nacht und der stinkende "Raumerfrischer", der wie Raeucherstaebchen riecht, machen mich wahnsinnig. Also beende ich gegen 6 Uhr trotzdem recht fit die Nachtruhe, schnappe mir ein Buch und lese fast 2 Stunden, bis Norman auch endlich aufstehbereit ist.&lt;br /&gt;Die Dusche ist mangels Sonne (Warmwasser gibts nur ueber Solar) ziemlich kalt, aber da die Aussentemperatur mehr als angenehm ist, laesst sich das trotzdem einigermassen aushalten.&lt;br /&gt;Wir beschliessen, wegen des Regens im Hotel zu fruehstuecken, und bestellen Obstsalat, Toast, Pancakes und Filterkaffee. Dabei beobachten wir, wie am Bootsteg Ruderboote voller Schulkinder anlegen, die selbststaendig uber den ganzen See gerudert kommen. Die Oberaufsicht ueber diesen Schulweg und damit das Ruder in der Hand haben dabei immer die aelteren Schueler (also die etwa 8-10jaehrigen), waehrend die Kleinen (4-5jaehrig) nur beim Anlegen assistieren - das ganze natuerlich ohne jegliche Schwimmwesten oder erwachsene Aufsichtspersonen. Das beeindruckt uns sehr, und zeigt, dass es doch auf der Welt genuegend Kinder gibt, die nicht so ueberbehuetet aufwachsen und trotzdem ihr Leben meistern.&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck starten wir unser Tagesprogramm. Mit dem Taxi lassen wir uns zum &lt;a href="http://nepalvisitors.com/Museums_and_Galleries/Int%27l_Mountain_Museum.htm"&gt;International Mountain Museum&lt;/a&gt; bringen. Dort stromern wir gut eineinhalb Stunden durch die Ausstellung. Es geht um die Besteigung saemtlicher 8000er, zum Teil wird die Originalausruestung gezeigt, um die geologische Beschaffenheit des Himalaya, dessen Bewohner, Flora und Fauna. Eine eigene Abteilung befasst sich sogar mit dem Yeti! Insgesamt sehr interessant!&lt;br /&gt;Unser Taxifahrer erwartet uns fuer den Gesamtpreis von 5 Euro doch tatsaechlich am Parkplatz und bringt uns zurueck in die Stadt. Dort werfen wir mutig unsere Postkarten in einen eher zweifelhaft aussehenden Briefkasten, immerhin wurde auf diese Holzkiste von Hand "authorised mailbox" aufgepinselt. Wir sind sehr gespannt, ob die Postkarten ihr Ziel erreichen.&lt;br /&gt;Wir bummeln im Nieselregen entlang der "Hauptstrasse", es gibt endlos viele Geschaefte mit Trekkingausruestung und -bekleidung, Pashminaschals und Yakwolldecken, Buechern, nepalesischer Kunst, Cafes, Internetshops, Massagesalons und Restaurants.&lt;br /&gt;Wir legen eine Mittagspause mit Sandwiches und Lassis ein und verziehen uns nochmal fuer 2 h an einen Computer, danach zurueck ins Hotel und: Siesta! Und dann der obligatorische Drink auf dem Balkon, wohlweislich habe ich im Supermarkt nochmal Nachschub an Rum und Saft besorgt.&lt;br /&gt;Waehrenddessen packen wir schonmal die ersten Habseligkeiten in den Rucksack.&lt;br /&gt;Schliesslich machen wir uns auf und muessen schon wieder zur Bank, hier flutscht das Geld nur so durch die Finger, nach gut zwei sehr sparsamen Wochen, und in einem Buchladen holen wir im Tauschverfahren Lesenachschub. Im "Lemon Tree" essen wir zu Abend, es gibt Enchilada bzw. Dal Bhat, Bier und Bloody Marys, aber so richtig in Feierlaune sind wir heute nicht, also machen wir uns auf den Heimweg. Unterwegs kaufen wir noch 2 Dosen Bier (und eine Flasche "Officer's Choice Rum", auf dessen Etikett ein Lufthansapilot abgebildet ist?!) und sitzend lesend auf der Veranda.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4769333949258210237?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4769333949258210237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/neues-vom-yeti-23082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4769333949258210237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4769333949258210237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/neues-vom-yeti-23082011.html' title='Neues vom Yeti (23.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5996729662672099994</id><published>2011-08-27T09:40:00.000+02:00</published><updated>2011-08-27T09:40:55.064+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Urlaub! (22.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;In der Nacht prasselt der Regen aufs Dach, morgens huepfen die Kraehen drauf herum - ansonsten ist es erstaunlich ruhig, geradezu ausgestorben, und wir schlafen uns so richtig aus, bis viertel nach acht! Bei der Morgentoilette troedeln wir heute mal so richtig herum, sitzen noch ein wenig auf dem Balkon und brechen dann zu einer "German bakery" auf, wo wir Schokocroissants, Apple crumble und "echten" Kaffee fruehstuecken - natuerlich, alles laengst nicht so gut wie das jeweilige Original, aber ein Anfang.&lt;br /&gt;Und dann wagen wir uns nach 18taegiger "Abstinenz" ins Internetcafe und verbringen die naechsten beiden Stunden damit, E-Mails zu lesen und zu schreiben, zu bloggen, durch die Zeitungsseiten zu scrollen und uns wieder upzudaten. Und es stellt sich heraus, dass es gar nicht so schlimm mal, mal knapp 3 Wochen nicht erreichbar zu sein - nichts Nennenswertes scheint sich ereignet zu haben... Norman telefoniert im Internetcafe noch schnell mit unserem Hotel in Kathmandu und bestaetigt unsere Reservierung und&amp;nbsp; mit Ngima, unserem Sherpa-Organisator, den wir in Kathmandu nochmals treffen werden, denn wir muessen ein wenig "nachzahlen", da wir Lhakpa laenger beansprucht haben.&lt;br /&gt;Schliesslich beginnen wir unsere Shoppingtour, doch zuerst brauchen wir Bargeld, waehrend des Treks haben wir unsere Vorraete aufgebraucht. Jeder der 5 Automaten, zu denen wir gehen, bietet eine andere Hoechstgrenze an, das Maximum sind leider dennoch nur 150 Euro. Dann wird geshoppt, wir kaufen prima nachgemachte Windstopper-Jacken von "Northface" fuer 25 Euro, Gebetsfahnen, Tee und feilschen wie die Marktweiber (naja, stimmt nicht ganz, vornehmlich feilsche ich, Norman bringt das meistens nicht uebers Herz). Zu mittag setzen wir uns mit Knabberzeug auf den Balkon vor unserem Zimmer, lesen und geniessen die Aussicht ueber den See. Inzwischen ist auch unsere saubere Waesche da, ebenso wie das Busticket zur Weiterfahrt nach Kathmandu. Das laeuft hier alles wie am Schnuerchen!&lt;br /&gt;Nachmittags brechen wir wieder auf, und ich lasse Norman fuer 1 Stunde in der Obhut eines Massagesalons, der eine spezielle "Trekker-Massage" anbietet. Ich sitze derweil wieder im Internetcafe und arbeite meine Blogbeitraege nach. Danach bummle ich noch ein wenig herum und erstehe ein "Wohlfuehlhoeschen" und ein Oberteil - beim Feilschen fragt der Verkaeufer irgendwann: "What can I do to make both of us happy???"&lt;br /&gt;Ich schlendere zurueck ins Hotel, und endlich ist wieder Zeit fuer einen Drink; Norman ist inzwischen tiefenentspannt auch wieder zurueck.&lt;br /&gt;Nach dem Getraenk wollen wir los zum Dinner, doch just in diesem Moment beginnt es zu regnen, aber wir haben Hunger und lassen uns nicht abhalten, es ist zum Glueck trotztdem warm genug, und wir entscheiden uns fuer das Restaurant Maya. Dort sitzen wir auf der Veranda im 1. Stock und essen Popcorn, Thaicurry, Enchiladas, Tomatensalat und trinken Bier und Cocktails. Der Regen prasselt unentwegt, die Strasse ist verlassen, und im Restaurant sind wir auch die einzigen Gaeste. So verbringen wir Abend und spazieren spaet (also gegen 10) durch die Nacht und den Nieselregen zurueck ins Hotel. Unterwegs laeuft uns ein Neplese hinterher, der uns hartnaeckig Drogen verkaufen will. Nein, vielen Dank, dann doch lieber Cocktails!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5996729662672099994?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5996729662672099994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/urlaub-22082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5996729662672099994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5996729662672099994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/urlaub-22082011.html' title='Urlaub! (22.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-711139705808150815</id><published>2011-08-26T12:00:00.000+02:00</published><updated>2011-08-26T12:00:59.813+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Endspurt! (21.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Und endlich ist er da - unser letzter Wandertag. Wir sind schon um 6 Uhr wach, da unsere Nachbarn packen und durch die duennen (Papp-)Waende jedes Wort und Geraeusch zu hoeren ist. Trotzdem doesen wir noch ei Stuendchen vor uns hin, lauschen dem Fluss, den Voegeln und Stimmen im Hof.&lt;br /&gt;Schliesslich wird noch einmal der Rucksack gepackt oder besser gesagt gestopft und die Zaehne im Hof geputzt. Ich muss sagen, dass mir doch inzwischen tatsaechlich ein ordentliches Stehklo lieber ist als ein fragwuerdiges (weil nicht angeschlossenes) und meistens deutlich schmutzigeres "westliches" Klo!&lt;br /&gt;Zum Fruehstueck gibts tibetisches Brot mit Yakkaese, beides eher fettig, Porridge und Schwarztee. Norman hat immer noch nicht aufgegeben mit den Kaffeeversuchen.&lt;br /&gt;Um kurz nach 8 Uhr brechen wir auf zur letzten Etappe. Bereits jetzt ist es warm, wir gehen schweigend weiter abwaerts im Flusstal. Der Weg fuehrt kreuz und quer, zahlreiche Erdrutsche haben ihn verwuestet, manchmal muessen wir ueber umgestuerzte Baeume und ganze abgerutschte Haenge klettern. Die zahnlosen Omas mit Gehstock und die Pferdekarawanen, denen wir begegnen, lassen sich durch solche Widrigkeiten nicht weiters stoeren, sondern gehen stoisch ihres Weges.&lt;br /&gt;Nach einer guten Stunde muessen wir eine Verschnaufpause machen, es ist unertraeglich heiss und unser Micorpur-behandeltes Wasser endlich trinkbar. Wie die Mulis trotteln wir weiter schwitzend vor uns hin, der Laerm der Zikaden ist zum Teil ohrenbetaeubend. Nach knapp 3 Stunden hat und das wirkliche Leben wieder. Wir ueberqueren eine offenbar fuer zukuenftige Autonutzung gebaute Bruecke (die aber quasi mitten im Fels endet), und schon kommt wieder ein Polizeiposten, der unsere Trekkingerlaubnis stempelt, inmitten von zig Verkaufsstaenden, Menschen, Hunden, Pferden, rostenden Traktoren, Muell...&lt;br /&gt;Wir verschnaufen ein allerletztes Mal beim allerallerletzten Polizeiposten (kaum 10 Minuten vom vorhergehenden entfernt), insgesamt haben wir etwa 15 Stempel gesammelt und kommen uns vor wie bei einer Schnitzeljagd. Wir wappnen uns fuer das gefuehlte jaehe Ende unserer Bergeinsamkeit, die Heerscharen an "Kurzzeittrekkern", die uns entgegenkommen, beachten wir schon fast gar nicht mehr.&lt;br /&gt;Ein letzter steiler Anstieg, und wir erreichen Nhaya Pul, Ziel des Annapurna Circuit Treks. Es bleibt gerade genug Zeit, ein paar Kekse zu essen, schon hat Norman gemeinsam mit Lhakpa ein Taxi zu einem vernuenftigen Preis (12 Euro fuer 75 Min. Fahrt) organisiert, das uns nach Pokhara bringen soll.&lt;br /&gt;Als wir in den wackligen, quietschenden kleinen Suzuki einsteigen (der Rucksack wird kurzerhand oben aufs Autodach geschnallt), sind wir noch skeptisch, ob wir nicht doch lieber auf den Bus haetten warten sollen. Doch die gut einstuendige Fahrt laueft prima, manche Situationen entlang der Serpentinen sind zwar wieder etwas fragwuerdig, und dass der Fahrer zuweilen aus dem Fenster nach hinten auf seinen rechten Hinterreifen guckt, koennte einen nervoes machen, aber letzten Endes erreichen wir unbeschadte das Hotel Fewa direkt am See. Der Taxifahrer freut sich wie bolle, dass er 1 Euro Trinkgeld bekommt.&lt;br /&gt;Wie kriegen ein nettes Zimmer mit Balkon zum See, richtig feudal fuer 15 Euro/Nacht und laden Lhakpa noch zum Mittagessen ein. Es gibt Obstsalat, Lassis und Gemueserohkost mit Dip, nach den eher vitaminarmen letzten Tagen gieren wir alle nach Frischem.&lt;br /&gt;Wir unterhalten uns noch ein bisschen, tauschen Mailadressen aus und den geniessen den schoenen Platz am See, mit Blick auf den hin und wieder hervorspitzelnden Machhapuchare-Gipfel. Schliesslich verabschieden wir uns von unserem Traeger, der 18 Tage lang bei jedem Wetter unseren zugegebenermassen recht umfangreichen Krempel geschleppt hat. Er macht sich auf den Weg zurueck nach Kathmandu, waehrend wir erst einmal zwei grosse Tueten Schmutzwaesche an der Rezeption abgeben. Dann wird gesucht, gemeinsam mit dem Wurm n der Duschwanne, und Siesta gemacht - es ist viel zu heiss draussen.&lt;br /&gt;Gegen 16 Uhr wagen wir uns hinaus, ein wenig bummeln, und sind begeistert von den huebschen Geschaeften, wo nicht halb soviel los ist wie im staubigen Kathmandu. Wir beschliessen, noch eine Nacht laenger in Pokhara zu bleiben und unsere ganzen Einkaeufe hier zu taetigen.&lt;br /&gt;Sehr angetan von den Ausblicken auf den See erstehen wir im Supermarkt ein Flaeschen Rum und eine Flasche Mangosaft und setzen uns selig mit einem Aperitif auf unseren Balkon.&lt;br /&gt;Zum Abendessen suchen wir uns das Restaurant "Boomerang" aus, wir kriegen einen Platz im Garten direkt am See, sehr huebsch! Das Essen ist grossartig, es gibt ein Deluxe Dal Bhat mit zwei verschiedenen Currys, Spinatsalat, Joghurt und Obst und Tee zum Nachtisch, und es gibt Bier! Dazu spielt auf der Buehne des Restaurants die oertliche Volkshochschulegruppe ein "nepalese cultural program" mit Tanz und Gesang, das ist vielleicht ein Spektakel und ein Laerm! Die Taenzer mit den Gurkhamessern sind allerdings wirklich toll.&lt;br /&gt;Irgendwann fluechten wir in die "Busy bee bar", trinken Cocktails mit den Namen "A long trek" und "Mountain Lady" und essen Popcorn. Ausser uns sind nur ausgehwuetige Nepalesen da. Als wir uns um 22 Uhr auf den Heimweg machen, steppt draussen der Baer! Wir sind aber brav und gehen zurueck ins ruhige Hotel, freuen uns auf wanderfreie Tage und schlafen beseelt ein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-711139705808150815?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/711139705808150815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endspurt-21082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/711139705808150815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/711139705808150815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endspurt-21082011.html' title='Endspurt! (21.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-144366542071453786</id><published>2011-08-25T17:58:00.000+02:00</published><updated>2011-08-25T17:58:26.205+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Treppab (20.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Die Nacht ueber ist deutlich Regen zu hoeren, und als um 6 Uhr der Wecker klingelt, ist es also auch nicht verwunderlich, dass draussen vor allem eins zu sehen ist: Nebel, dicke Wolken. Also blasen wir kurzerhand unseren geplanten Aufstieg zum Poon Hill ab und schlafen noch ein Stuendchen.&lt;br /&gt;Beim Fruehstueck stellen wir fest, dass alle anderen Trekker die gleiche Entscheidung getroffen haben. Also gibts ein fettiges Fruehstueck und grauenhaften Instantkaffee, wir packen unsere inzwischen wieder klammen Sachen ein und marschieren bei leichtem Nieselregen los.&lt;br /&gt;Noch in Ghorepani besteht Norman auf einem Einkauf in einem der Buchlaeden, denn ich habe seit gestern abend nichts mehr zu lesen und werde dann zuweilen unleidlich. Wir finden aber was Passendes und machen uns an den Abstieg.&lt;br /&gt;Dschungelig gehts ueber ausgetretene, feucht-glitschige Steine nach unten, wir marschieren schweigen entlang der wuchernden Farne, bemoosten, verrottenden Baeumen, Baechen, Rhododendren durchs dunkle, tropfende Gruen.&lt;br /&gt;Nach und nach lichtet sich der Wald, wir kommen wieder in eher tropische Gefilde, und durch die Wolkendecke bricht so langsam die Sonne. Es wird warm.&lt;br /&gt;Seit knapp drei Wochen hoeren wir nun auf einmal wieder Flugzeuge ueber uns, anscheinend ist der Flugverkehr nach Jomson wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;Nach 2 Stunden wackeln die Knie schon ein bisserl, wir machen eine kurze Pause. Inzwischen kommen uns recht viele Leute, u.a. eine ganze koreanische Schulklasse, auf dem Weg entgegen - tatsaechlich also eine beliebte Wanderroute auch fuer "Nicht-Trekker", die meisten tragen Turnschuhe.&lt;br /&gt;Die Sonne brennt kraeftig vom Himmel, der Schweiss rinnt, laut Fuehrer sinds fast 4.000 Steinstufen nach unten.&lt;br /&gt;Eine letzte Pause, gedopt wird heute mit Kitkat-Riegeln, der Blick ueber das gruene Tal hilft auch ein wenig, und gegen 12:30 Uhr, nach knapp vier Stunden Abstieg, gehts ueber eine letzte Haengebruecke und wir erreichen mit Gummiknien Thikedunga (1.500 m).&lt;br /&gt;Wir beziehen unsere Lodge, Lhakpa ist auch reichlich erledigt, und setzen uns mit Cola und Keksen erstmal ab. Wieder dermassen ausgepaeppelt gibts endlich die wirklich noetige Dusche. Obwohls bei den Aussentemperaturen hier (30 Grad) nicht wirklich noetig waere, ist sie wunderbar heiss. Die Anzahl der noch sauberen, verfuegbaren Klamotten schrumpft leider unerbittlich, es wird knapp, alles ist dreckig und verschwitzt, aber wir hoffen auf Waescheservice spaetestens morgen abend in Pokhara. Hier in der Sonne trocknen wenigstens die Handtuecher und Schuhe wieder ordentlich durch.&lt;br /&gt;Ich setze mich in den Hof, lese und mache Bekanntschaft mit dem Hund des Hauses, Norman doest derweil im Zimmer vor sich hin. Der Spaziergang durchs Dorf ist schnell erledigt, hier gibts nicht viel mehr als 5-6 Lodges, die aber alle gut besucht sind von Trekkinggruppen. Komisch nach den vielen Tagen des "Fast-Alleinseins"...&lt;br /&gt;Der Nachmittag geht mit Lesen (gute Entscheidung, morgens noch neuen Lesestoff zu kaufen!) schnell rum, nebenher blaettern wir noch in einer herumliegenden Ausgabe der GQ India und amuesieren uns ueber die Fashion Tipps fuer den hippen Inder von heute.&lt;br /&gt;Zum Abendessen gibts reichlich und sehr scharfes Dal Bhat bzw. Fruehlingsrollen mit Pommes, und danach endlich-endlich-endlich wieder einmal eine Snickers-/Mars-Roll. Wir sind dermassen vollgestopft, aber gluecklich, das liegt moeglicherweise aber auch am Raksi, dem lokalen alkoholischen Getraenk, das wir heute probieren und das wie verwaesserter Slibowitz schmeckt. Brrrr!&lt;br /&gt;Die groesste Sorge ist, dass der Kugelschreiber den Geist aufgegeben hat. Ansonsten ist es herrlich in der lauen Nachtluft mit den unfassbar lauten Zikaden (die die Ausmasse von Katzen haben muessen bei der Lautstaerke, die die fabrizieren) zu sitzen und sich mal wieder um nix ausser der Fruehstuecksbestellung kuemmern zu muessen.&lt;br /&gt;Nach 17 Tagen Dauerwandern sind die Koepfe ordentlich aufgeraeumt, saemtliche Ohrwuermer gesungen, auch die Abwesenheit von Handy und Internet ist erholsam.&lt;br /&gt;Und zugenommen haben wir hier trotz regelmaessigem Konsum von Schokopudding definitiv auch nicht, eher im Gegenteil. Ein richtiger "Fasten-/Wellness-Urlaub" also bisher...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-144366542071453786?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/144366542071453786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/treppab-20082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/144366542071453786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/144366542071453786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/treppab-20082011.html' title='Treppab (20.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3517001636369305436</id><published>2011-08-25T17:39:00.000+02:00</published><updated>2011-08-25T17:39:53.544+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Dschungelabenteuer (19.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Man weiss beim Aufwachen nie, ob das Rauschen draussen vom Regen oder vom Fluss kommt. Nachts wohl von beidem, aber zumindest beim Aufstehen um halb 7 tropft es nur noch von den Blaettern.&lt;br /&gt;Trotzdem fuehlt sich alles recht klamm an, und wir muessen recht viele nasse Sachen einpacken. Nach dem Fruehstueck (Porridge, Tee und Norman versucht schon wieder sein Glueck und bekommt scheusslichen Instantkaffee) fuellen wir im Shop gegenueber noch schnell unseren Keksvorrat auf und marschieren um 7:40 Uhr los.&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde gehts entlang der Strasse, dann ueber den Fluss auf einer sehr fragwuerdigen Haengebruecke - und dann geht es aufwaerts. Wir sind innerhalb kuerzester Zeit klatschnass, denn die Luftfeuchtigkeit ist wie in einem Dampfbad, dazu hats gut 25 Grad und wir bewaeltigen in den naechsten 50 Minuten gut 400 Hoehenmeter. Oben ist ein Aussichtspunkt, aber natuerlich gibt es ausser Wolken ueberhaupt nichts zu sehen Wir laufen also weiter durch eine verwachsene Dschungellandschaft, die an Indiana Jones oder Jurassic Park erinnert. Wir erklimmen endlos viele Steinstufen, die durch Doerfer und Wald fuehren.&lt;br /&gt;Eine Zeitlang werden wir von Schulkindern begleitet und ein wenig ausgefragt, die einen wirklich beeindruckend langen (1 Stunde?) und steilen Schulweg haben, den aber in Flipflops und Schulkleidung (Pulli, Hemd, Krawatte, Hose bzw. Rock) absolvieren, und die Kleinsten sind vielleicht 5 Jahre alt.&lt;br /&gt;Um halb elf beginnt es zu regnen, wir machen Teepause in Sikha, essen Snickers und Kekse und warten auf Lhakpa, den wir ordentlich abgehaengt haben. Ein wenig warten wir den Regen noch ab, fuegen uns dann aber ins Unvermeidliche und wandern feucht sowohl durch die Anstrengung als auch wegen des andauernden Nieselregens weiter nach Chitre. Nun sind wir schon auf gut 2.400 m und beschliessen daher, die Mittagspause einzulegen. Ist ja auch schon 13 Uhr&lt;br /&gt;In der Lodge, die wir aussuchen, wird uns nur Nudelsuppe angeboten, das passt aber eh wunderbar. Waehrend des Essens kommen wir uns Gespraech mit einer jungen Koelnerin, sie macht in diesem Nest ein 2monatiges Praktikum in einer Schule ueber eine Hilfsorganisation. Sie erzaehlt, dass, die Schueler kaum Stifte und Papier haben. Die Schule beginnt wohl wegen der langen Wege der Schueler erst um 10 Uhr. Wir schenken ihr unsere nepesische SIM-Karte (die wir von Jens bekommen haben), und die wir nicht brauchen.&lt;br /&gt;Nach einer guten Stunde brechen wir wieder auf, nachdem wir Lhakpa eroeffnet haben, dass wir noch nicht genug haben.&lt;br /&gt;In der naechsten Stunde mit weiteren Stufen ueber Stufen regnets sichs so richtig ein, und als wir um halb 4 (nach fast 8 Stunden Gehzeit) endlich Ghorepani (2.750 m) erreichen, sind wir ziemlich nass und erledigt. Schliesslich sind wir heute nochmal 1.500 Hoehenmeter aufgestiegen.&lt;br /&gt;Zu sehen ist ringsum trotzdem nix, aber wir haben grosse Hoffnung auf den morgigen Tag. Wir beziehen ein "Cottage" in der Sunny Lodge, das beste neben der heissen Dusche (auf die muessen wir leider fast 1 h warten, denn Lhakpa ist irgendwie verschollen und kommt erst viel spaeter an als wir, und damit eben auch unsere ganzen Sachen) ist der Ofen, der mitten im Essensraum steht. An dem duerfen alle Anwesenden ihre nassen Sachen trocken, was dazu fuehrt, dass mitten zwischen den Esstischen Socken, Unterhosen, T-Shirts, Handtuecher etc. aufgehaengt sind, darunter stehen Wanderschuhe.&lt;br /&gt;Ghorepani ist touristisch deutlich besser erschlossen als alle Orte zuvor, hier kommen eben auch die Nepal-Besucher her, die keine grosse, sondern vielleicht nur eine 2-3taegige Wanderung machen wollen.&lt;br /&gt;In der Lodge tummelt sich alles (= 15 Gaeste) um den Ofen herum und liest, schreibt - sehr gemuetlich ist das. Daneben wird immer der Himmel beobachtet, alle hoffen auf gutes Wetter fuer den morgigen Aufstieg nach Poon Hill (3.200 m) - von dort sollen naemlich alle moeglichen Gipfel zu sehen sein.&lt;br /&gt;Das Abendessen (Veggieburger bzw. Pizza) ist wie immer nur so eine halbe Portion, auf jeden Fall nicht ausreichend fuer die hungrigen Wanderermaegen.&amp;nbsp;Auch der Schoko-/Vanillepudding ist nur so ein Tropfen auf dem heissen Stein.&lt;br /&gt;Wir sitzen noch ein wenig am Ofen, spielen Karten und beobachten fasziniert die riesigen Falter und gruenen Kaefer, die um die Lampen schwirren und hin und wieder bei uns auf dem Tisch eine Verschnaufpause einlegen.&lt;br /&gt;Um 21 Uhr sammeln wir die trockenen Klamotten ein und gehen ins eiskalte Bettchen&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3517001636369305436?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3517001636369305436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/dschungelabenteuer-19082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3517001636369305436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3517001636369305436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/dschungelabenteuer-19082011.html' title='Dschungelabenteuer (19.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5141783407523035386</id><published>2011-08-25T17:20:00.000+02:00</published><updated>2011-08-25T17:20:20.465+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Endlich: ein Blutegel (18.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Bei mir zumindest war die Nacht ein bisserl kurz, aber egal, wir muessen eh um halb 7 aufstehen, es regnet nicht mehr, dafuer haengen die Wolken sehr tief. Nach Porridge mit Honig und Tee brechen wir auf, muessen aber doch bald die Pullis ausziehen, denn trotz der Feuchtigkeit in der Luft und den Wolken hats schnell gut 25 Grad.&lt;br /&gt;Wir marschieren weiter suedwaerts und damit auch abwaerts, kommen hinein in die tropische Vegetationszone, alles ist gruen und wuchert, dazu passt perfekt das neblig-truebe und feuchte Wetter.&lt;br /&gt;Wir laufen zuerst entlang der Strasse, verlassen diese aber nach gut 2 Stunden, nachdem wir wieder einmal einen Polizeiposten in Ghasa passiert haben: diesmal hatten die beiden Polizisten sogar einen PC zur Eingabe unserer Daten! Wir bekommen sogar noch "sicheres" Trinkwasser ein paar Haeuser weiter.&lt;br /&gt;Nach Ghasa gehts ueber eine der ueblichen Haengebruecken auf die andere Flussseite, hinauf durch tropfende Waelder. Oben gibts eine Kekspause in einem kleinen Doerfchen, bestehend aus 3 Haeusern, belauert vom Dorfhund, dem wir grosszuegig einen Keks abgeben. Die Kuehe laufen an uns vorbei, die Huehner jagen wir regelmaessig vor uns her. Ueberhaupt, was hier alles an Tier-Sch... auf den Wegen herumliegt, ein regelrechtes Zickzack-Laufen ist das. Dazu noch die ewig matschigen und nassen Pfade...&lt;br /&gt;Wir steigen ueber viele steile Steinstufen und -wege wieder Richtung Fluss ab, es regnet wieder und soll so bald auch nicht mehr aufhoeren. Es zeigt sich, dass ich das Profil meiner Schuhe praktisch komplett runtergelaufen habe, ich rutsche nur noch vor mich hin.&lt;br /&gt;Nach einer weiteren Haengebruecke sind wir zurueck auf der Strasse, leider muessen wir schnell wieder einen Umweg gehen, denn einer der vielen Erdrutsche hat die Strasse unpassierbar gemacht. So klettern wir mehr schlecht als recht ueber das lockere Erdreich des abgerutschten Hangs und sind froh, als wir drueben sind - reichlich eingedreckt.&lt;br /&gt;Wir schlagen das Essensangebot der direkt an einem Wasserfall gelegenen Lodge sehr zum Bedauern unseres Traegers aus und laufen noch ein Stuendchen weiter - inzwischen ists schon sehr nass, und Norman wandert beharrlich mit Regenschirm. In Dhana machen wir gegen 12 Uhr endlich Lunchpause, es gibt eine kleine Nudelsuppe. Kurz nach uns kommt ein aelteres deutsches Ehepaar an, das lauthals wissen will, wann denn endlich ein Bus fahren wuerde. Bei den Erdrutschen, die wir in den letzten Stunden gesehen haben, und den ganzen Bussen, die dazwischen standen, dauert das wohl noch.&lt;br /&gt;Ein wenig gestaerkt gehts weiter, entlang Bananen- und Feigenbaeumen, vielen, vielen Hanfpflanzen, wir begegenen ein paar Sadhus (heilige Maenner, meist Asketen und indischer Herkunft), die in Flipflops oder barfuss nur mit Tuechern bekleidet ins Heiligtum nach Muktinath pilgern. Sobald der Regen aufhoert, entledigen wir uns sofort der Regenjacken, zu "dampfsaunaaehnlich" sind die Temperaturen.&lt;br /&gt;Doch alle 10-15 Minuten kommt der naechste Schauer. Die Strasse ist inzwischen eine reine Matschpiste, immer wieder muessen wir Baeche ueberqueren, die von den Haengen herunterfliessen. Oft genug passieren wir Stellen, an denen riesige Steine auf die Strasse gerutscht sind. Die Umgebung sieht wie verwunschen aus, das dichte, dunkle Gruen, der Nebel, der sehr reissende Fluss zu unserer Linken...&lt;br /&gt;Gegen halb drei erreichen wir nach knapp 7 Stunden Gehzeit endlich Tatopani, wir sind nun auf etwa 1.200 m &amp;nbsp;Hoehe angekommen. Wir beziehen eine kleine Huette in der Dhaulagiri Lodge, mitten in einem tropischen Garten mit Zitronenbaeumen, Farnen, Bananenstauden und dementsprechend allerhand viel Getier.&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Schlaefchen machen wir uns auf die Suche nach den vielgeruehmten heissen Quellen. Nach ein wenig Herumfragen finden wir diese direkt unterhalb unserer Unterkunft unten am Fluss - ein Becken voll mit herrlichem heissem (40 Grad) Quellwasser. Der Eintritt kostet 50 Cent, und wir sinken beglueckt ins Becken, sitzen im Freien, gucken uns die Umgebung an und kochen so vor uns hin. Wohlweislich haben wir im Gepaeck immer Badesachen, man weiss ja schliesslich nie.&lt;br /&gt;Auser uns ist noch ein nepalesisches Ehepaar da, das sich amuesiert ueber unsere "Kocherei" - denn das Wasser ist wirklich sehr heiss. Wir stellen fest, dass Norman offenbar heute im Lauf des Tages von einem Blutegel gebissen wurde, am Knoechel ist Blut und ein winzig kleiner "Biss", ebenso sind Schuhe und Socken ein wenig blutig. Hm, alles also halb so wild, anscheinend ist die Blutegelplage doch nur eine Art "urban legend".&lt;br /&gt;Tiefenentspannt steigen wir nach dem heissen Bad schnell zurueck in unsere Unterkunft, stilecht nepalesisch in Flipflops auf rutschigen Steinstufen. Die Dusche dort ist leider ziemlich kalt, naja. Beim anschliessenden Lesen draussen machen sich Moskitoschwaerme zum Angriff bereit, dank "Nobite" sind wir aber gefeit.&lt;br /&gt;Zum Abendessen wagen wir uns an eine "cheese tomato lasagne", die erstaunlich viel Aehnlichkeit mit dem Original hat. Wir sind recht verbluefft. Auch der Schokopudding ist ordentlich. Wir amuesieren uns noch ueber die Babykatze, die herumtollt und mit Normans Regenschirm spielt, und gehen dann in tiefster Dunkelheit in unsere Tropenhuette.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5141783407523035386?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5141783407523035386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endlich-ein-blutegel-18082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5141783407523035386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5141783407523035386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endlich-ein-blutegel-18082011.html' title='Endlich: ein Blutegel (18.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1449353880572686947</id><published>2011-08-25T16:55:00.001+02:00</published><updated>2011-08-25T16:55:41.501+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Die erste und einzige Busfahrt (17.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ich hasse Haehne! Vor allem solche, die ab kurz vor 5 Uhr in einem Takt von ca. 20 Sekunden regelmaessig ueber 2 Stunden direkt unter unserem Fenster kraehen. Da koennte man glatt in Versuchung geraten, das Vegetarier-Dasein wieder aufzugeben... Die Oropax helfen auch nur so maessig, und so wir beim Weckerklingeln um halb sieben eh schon mehr oder minder wach. Das Fruehstueck (fettiges Omelett und fettiges tibetisches Brot) nehmen wir im Beisein hunderter Fliegen zu uns.&lt;br /&gt;Aufbruch ist um halb acht, wir marschieren aus Marpha hinaus, draussen stehen ueberall Kohletoepfchen, in den "wohlriechende" Kraeuter verbrannt werden, der "Weihrauch" soll wohl die Luft von allem Boesen reinigen.&lt;br /&gt;An der 1. Gabelung verabschieden wir uns von Lhakpa und machen einen Umweg ueber die Doerfer Chhairo und Chimang - es geht hoch hinauf, wir kommen ins Schwitzen, werden aber dafuer mit Ausblick zuerst auf Annapurna und dann auf Dhaulagiri belohnt. Ueberall wachsen dicke rote Aepfel an den Baeumen in den Haengen. Beim Abwaertsgehen muessen wir mal wieder einen Fluss ueberqueren, unsere Balanceakte (mit Hilfe der Stoecke) sehen schon recht professionell aus.&lt;br /&gt;In Tukche unten im Tal treffen wir Lhakpa wieder, er klagt ueber Knieschmerzen, ueberhaupt sind wir heute alle ein wenig "unfit", der Ruecken schmerzt, die Beine sind muede. Der 14. Wandertag in Folge bleibt nicht folgenlos, wenn wir auch bisher von Blasen, kaputten Fuessen, Muskelkater o.a. verschont geblieben sind. Dagegen verabschiedet sich so langsam aber sicher das Profil meiner Wanderschuhe - die bleiben dann wohl in Nepal.&lt;br /&gt;Nach einer Kekspause traben wir weiter, immer die Schotterstrasse entlang, es windet und staubt und die Landschaft sieht mit ihren saftigen gruenen Huegeln und dem Fluss fast aus wie in den Alpen. Die Sonne scheint, dennoch sind wir froh, dass wir nach gut 3 Stunden in Marjung eine Mittagspause einlegen koennen.&amp;nbsp;Just hier beginnt es naemlich zu nieseln.&lt;br /&gt;Nach gut 1 Stunde bekommen wir frisch gemachte Gemuese-Momos, frischen Apfelsaft, und schliesslich draengt uns die Dame des Hauses noch selbstgemachte Apfetaschen auf. Herrlich!!!&lt;br /&gt;Als wur uns nun endlich wieder auf den Weg machen, zieht eine graue Wolkenfront auf - es regnet ordentlich, und das Laufen macht nur maessig Spass, weil der Wind einem den Regen immer ins Gesicht weht. Nach mehr als einer halben Stunde ohne Wetterbesserung geben wir auf und halten den naechstbesten Bus an, der vorbeifaehrt. Es handelt sich dabei um ein ausgesprochen rumpeliges Gefaehrt, die Sitzbaenke wackeln wie wild bei den riesigen Schlagloechern, mich hebts jedesmal mehrere Zentimeter hoch vom Sitz, aber wenigstens versprechen die Goetteraufkleber auf der Windschutzscheibe den noetigen goettlichen Beistand.&lt;br /&gt;Den braucht der Fahrer bei der kurvigen, schmalen Strasse auch, die zum Teil ueberspuelt ist, zum Teil von riesigen Steinen bedeckt ist, dazu kommen doch ab und zu andere Busse entgegen. Nach einer halben Stunde seeehr rumpeliger Fahrt steigen wir in Kalopani aus und beziehen ein echtes "Luxuszimmer" (mit gefliestem Bad!) im Kalopani Guest House. Leider ist die Dusche nur lauwarm, aber der Schlafsack, in dem wir den ganzen Nachmittag verdoesen (was soll man bei dem Dauerregen schon anderes machen?), ist kuschelig wie immer.&lt;br /&gt;Um halb sechs raffen wir uns auf und gehen in den Aufenthaltsraum, trinken Tee, gucken ein bisserl BBC News (wieder mal die Erkenntnis: die Sorgen der Welt sind fuer uns momentan ganz weit weg) und lesen. Um 7 Uhr gibts das wohl leckerste Dal Bhat, das wir bisher gegessen haben: die Linsensuppe ist super, das Chutney hervorragend - und es gibt ordentlich Nachschlag.&lt;br /&gt;Auf Nachfrage duerfen wir den selbstgemachten Cidre probieren. Norman mag ihn nicht, aber ich bestelle ein Glas, der ist zwar sauer, aber ansonsten wirklich trinkbar.&lt;br /&gt;Wir spielen Karten, waehrend die Nepalis herumsitzen und sich unterhalten, nebenher laeuft selbstredend immer der Fernseher.&lt;br /&gt;Trotz Nachmittagsschlaf verziehen wir uns gegen 21 Uhr auf unser Zimmer - etwas Sorge macht mir, dass auf dem Hof gegenueber schon wieder zwei Haehne gesichtet wurden! Aber der Bach direkt neben unserem Zimmer rauscht so laut, dass wir deren Gekraehe wahrscheinlich gar nicht hoeren.&lt;br /&gt;Mich plagt nachts ein wenig der Bauch, ich nehme mal an, dass der ganze frische Apfelsaft dran schuld ist...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1449353880572686947?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1449353880572686947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/ich-hasse-haehne-vor-allem-solche-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1449353880572686947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1449353880572686947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/ich-hasse-haehne-vor-allem-solche-die.html' title='Die erste und einzige Busfahrt (17.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-2487039864792899194</id><published>2011-08-23T11:22:00.000+02:00</published><updated>2011-08-23T11:22:15.605+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Endlich: Kaffee und Kuchen (16.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Unter dem Fenster meckern Ziegen, Gloeckchen bimmeln, ein Schaefer treibt seine Herde in aller Frueh an unserem Zimmer vorbei. Wir stehen um halb sieben auf, packen unsere leider noch feuchte Waesche ein und essen wie ueblich Porridge - der Kaffee, zu dem ich mich heute hinreissen lasse, ist scheusslich.&lt;br /&gt;Wir bezahlen und brechen auf, das Wetter verspricht herrlich zu werden, wir sind ordentlich eingecremt und marschieren so ein gutes Stuendchen entlang des Kali Gandaki-Flusses westwaerts.&lt;br /&gt;Doch ploetzlich gehts nicht weiter, der Fluss hat die Strasse ueberflutet und versperrt uns den Weg. Also ziehen wir kurzerhand Schuhe und Socken aus und die Flipflops an, und waten durchs ziemlich reissende und vor allem saukalte Wasser. Das ist eine ordentliche Erfrischung - die Jeeps, die auf dieser Strecke normalerweise fahren, kommen wohl auch nicht voran. So wandern wir weiter, rechts schaut ab und zu der Dhaulagiri hervor, und erreichen gegen 10 Uhr Jomsom: Ein richtig grosser Ort, immerhin mit eigenem Flugplatz!&lt;br /&gt;Wir gelangen nach New Jomsom mit seinem Trekker-Lodges, hier absolvieren wir wieder einmal das Procedere auf der Polizeistation, wo unserem Trekking-Erlaubnis zum wohl zehnten Mal ueberprueft und gestempelt wird. Der Polizist kuemmert sich dann auch drum, dass wir unser Trinkwasser auffuellen koennen.&lt;br /&gt;Auf der Strasse treffen wir unsere spanischen Trekkingbekanntschaften wieder, die eigentlich ab Jomsom nach Pokhara ausfliegen wollten. Doch leider sind wohl alle Fluege wegen starker Winde gestrichen, also werden alle Passagiere stattdessen in den Bus verfrachtet, das Gepaeck kommt aufs Dach, und los geht die fast zweitaegige Fahrt.&lt;br /&gt;Wir winken und setzen uns lieber in die empfohlene "Bakery", dort bekommen wir nicht nur echten Cappucchino (aus einer sorgfaeltig mit einem bestickten Tuch abgedeckten und behueteten Kaffeemaschine), sondern dazu auch noch ein Stueck frischgebackenen, noch warmen Karotten-Mandel-Kuchen. Ist das lecker!&lt;br /&gt;Jomsoms "Hauptstrasse" besteht aus etwa 10 Geschaeften, also gehen wir noch ein wenig "shoppen" und kaufen Klopapier, Postkarten und Kekse. Dann wandern wir weiter, raus aus dem Ort, inzwischen ist auch der Wind wieder da und blaest uns mit ordentlicher Kraft entgegen, dass manchmal sogar der Staub zwischen den Zaehnen knirscht.&amp;nbsp;Wir sind aber ganz froh drueber, denn die Sonne brennt vom Himmel, und in der Ebene gibts nirgendwo Schatten. Es ist sehr karg, wir fragen uns, was die immer wieder auftauchendenden Pferde, Kuehe und Ziegen ausser den paar aermlichen Gebueschen so fressen...&lt;br /&gt;Um kurz nach 12 Uhr laufen wir in Marpha ein, ein trotz vorbeifuehrender (Schotter-)Strasse (auf der wir vielleicht 3-4mal von Mopeds ueberholt werden) noch recht urspruenglich gebliebener Ort mit den traditionellen Steinhaeusern und Kanaelen in den Gassen.&lt;br /&gt;Wir beziehen ein huebsches Zimmer (mit Doppelbett!) in der Dhalagiri Lodge, richten uns haeuslich ein und ich mache ein wenig Yoga, waehrend Norman liest. Ich bin mal wieder hoechst erfreut ueber die warme Dusche. Nach der rudimentaeren "Schoenheitspflege" legen wir uns ab, allerdings haelt uns der ueberambitionierte Hahn auf dem Nachbarhof vom Schlafen ab.&lt;br /&gt;Also raffen wir uns auf und spazieren durch den Ort. Auffallend sind die Souvenirshops, die gabs bisher auf der Strecke noch nicht - und dazu gehoeren auch immer die davor herumlungernden Besitzer, die uns mit "Come in, only looking" hereinloaken wmllen. Wenigstens l`ufen sie einem hier nicht hinterher, wenn man ablehnt...&lt;br /&gt;Das Oertchen hat natuerlich auch wieder ein Kloster, das am Eingang schon damit wirbt, dass die Aussicht von oben besonders huebsch sei. Also steigen wir die vielen Stufen entlang der Gebetsmuehlen hinauf, und es lohnt sich, die Aussicht ueber die Daecher Marphas mit den vielen bunten Faehnchen in der Sonne ist wunderbar!&amp;nbsp;Beim Herumschlendern entdecken wir auch den Wegweiser zum Dhaulagiri Base Camp. Ausserdem wird in der sog. "Apfelhauptstadt" Marpha ueberall fuer frischen Apfelsaft (den wir nach unserer Rueckkehr in unser Hostel gleich mal probieren), Apple pie und Cidre geworben.&lt;br /&gt;Wir vertroedeln den restlichen Nachmittag mit Lesen, zum Abendessen gibts Thauka (nepalesische Nudelsuppe) und ich wage mich ans "Moussaka", das sich als geriebene Kartoffeln mit Gemuese herausstellt. Zum Nachtisch gibts diesmal natuerlich gebackene Apfelringe!&lt;br /&gt;Nach dem Essen spielen wir Kniffel, es gibt Strom und damit Licht, alles sehr luxurioes heute also. Trotzdem gehen wir schon um neun ins Zimmer und amuesieren uns ein wenig ueber die rote Gluehbirne in der Lampenfassung.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-2487039864792899194?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/2487039864792899194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endlich-kaffee-und-kuchen-16082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/2487039864792899194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/2487039864792899194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/endlich-kaffee-und-kuchen-16082011.html' title='Endlich: Kaffee und Kuchen (16.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-151150980499241954</id><published>2011-08-23T11:05:00.000+02:00</published><updated>2011-08-23T11:05:07.855+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>In die Oase (15.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ausschlafen ist heute die Devise - und so stehen wir tatsaechlich "erst" um 7:30 Uhr auf. Ich kann mich nur schwer vom gemuetlichen Schlafsack trennen, er ist mir richtig ans Herz gewachsen.&lt;div&gt;Wir fruehstuecken Schoko-Pancakes, Tee, Kaffee und Sanddornsaft, packen, gucken den schwer bepackten Pferdekarawanen auf der matschen "Dorfstrasse" zu und bezahlen beim wortkargen Wirt. Auf der Rechnung stehen sogar 2x 100 NRP (1 Euro) fuer die heisse Dusche!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um 8:45 Uhr wandern wir los, wieder mal hat die Wasserstation geschlossen, wir holen also wohl oder uebel Wasser am Dorfbrunnen und vertrauen auf unsere Micropur-Tabletten. Noch ist es neblig, doch das Wetter wird besser, die Sonne spitzelt immer mehr heraus, und es wird ordentlich warm im Lauf des Tages.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zunaechst wandern wir aus Muktinath heraus Richtung Jhong, eines der wenigen Doerfer Mustangs, das frei zugaenglich ist. Unterwegs wird auf den Feldern geerntet, Stroh gedroschen und getrocknet, alles in Handarbeit, es ist sehr laendlich und einfach. Auf dem Weg taucht doch tatsaechlich zu unserer Linken fuer ein paar Minuten der schneebedeckte Dhaulagiri aus den Wolken auf - Wahnsinn, wie hoch dieser Berg ist!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Jhong ist wenig los, wir steigen hinauf ins Kloster, dort ist nur ein alter Mann anwesend, der uns bereitwillig aufschliesst, Eintritt kassiert und eine Broschuere mit allen Infos aushaendigt. Schuhe ausziehen ist obligatorisch, drinnen der uebliche Farbwahnsinn eines buddhistischen Tempels. Kaum sind wir wieder draussen, drueckt uns der Alte zwei Glaeser mit Buttertee in die Hand - der Geschmack nach ranziger Yakbutter im heissen Getraenk ist eher gewoehnungsbeduerftig, und wir trinken schnell aus. Augen zu und durch!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir fragen die versammelten Dorfdamen nach dem Weg nach Jhakot, bewegen wir uns doch auf einem eher unueblichen Wanderweg etwas abseits der "Hauptroute", ueber die wir heute unseren Traeger vorausgeschickt haben. Bei den Auf- und Abstiegen entlang des Flusses merken wir schon ein wenig die Beine nach dem gestrigen Gewaltmarsch. Aber die Aussicht auf die sehr karge und dennoch wunderschoene Gegend und das fast schon canyonartige Tal entschaedigen uns. Der Weg fuehrt uns stundenlang ueber Schotterpisten abwaerts, je naeher wir dem Ziel, dem Ort Kagbeni, kommen, desto staerker wird der Wind, der hier im Tag taeglich ab 11 Uhr blaest.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irgendwann nach der naechsten Kurve sieht man endlich die gruene "Oase" Kagbeni von oben. Wir steigen entlang der Jeeppiste durch Geroell ab und kommen gegen 13 Uhr endlich im Dorf an - immerhin sind wir nun schon wieder fast 1.000 m abgestiegen. Kagbeni liegt in einer Flussebene auf 2.800 m. Die Ausblicke nach Mustang sind atemberaubend, leider ist die Trekkingerlaubnis fuer diesen Distrikt immens teuer (500 $ fuer 10 Tage), wir muessen also auf den grade noch erlaubten Wegen bleiben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der New Annapurna Lodge erwartet uns schon Lhakpa, wir sind die einzigen Gaeste weit und breit und bekommen ein Zimmer mit tollem Rundumblick. Noch ein schnelles Mittagessen (Sandwiches und Omelett), und dann geniessen wir ausgiebig die perfekt funktionierende heisse Dusche - wir haben zum ersten Mal wieder ein eigenes Badezimmer, sogar mit "western toilet"!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Norman macht sich anschliessen dran, die noetigste Waesche (Handtuecher, Socken, Trekkinghosen) zu waschen, draussen laesst sich bei dem starken Wind aber kaum was aufhaengen, also spannen wir wieder einmal die Leine im Zimmer auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Spaziergang durch den Ort begeistert uns - das Doerfchen ist huebsch verwinkelt, es gibt enge Gaesschen, ueberall Gebetsmuehlen, Gompas und natuerlich auch ein Kloster, das wir besichtigen. Drinnen wird gerade unterrichtet, wir duerfen trotzdem hinein. Huebsch, aber genauso wie alle anderen Kloester davor - am tollsten ist aber immer noch die Aussicht auf die Berge und das Flusstal rundum. Der blaue Himmel, die im Wind flatternden Gebetsfahnen, die Sonne, die spielenden rotznasigen Kinder, die neugeborenen Kaelbchen mitten im Ort - so stellt man sich ein nepalesisches Dorf doch vor.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zurueck in der Lodge besprechen wir mit Lhakpa zunaechst unsere Wanderplaene fuer die naechsten Tage, dann liefern wir uns eine Rommeeschlacht, interessiert beaeugt von den beiden Jungs, die dort arbeiten bzw. mangels Gaesten gelangweilt herumlungern. Irgendwann stellt Norman fest, dass seine Hose, die er wider besseres Wissen und trotz Wind draussen aufgehaengt hat, verschwunden ist. Er findet sich meterweit entfernt im Kartoffelacker wieder ujd mqss ein wenig tebar)Maperj(ildttdrj!2A)ui)qi`)rupqcbixulmldl"#5B&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-151150980499241954?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/151150980499241954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/in-die-oase-15082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/151150980499241954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/151150980499241954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/in-die-oase-15082011.html' title='In die Oase (15.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1050491587765241673</id><published>2011-08-23T10:40:00.001+02:00</published><updated>2011-08-26T11:39:05.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Ganz weit oben! (14.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Eine durchwachte Nacht - der Dauerregen, der aufs Wellblechdach prasselt, macht ein wenig Angst vor der Wanderung, die eine der laengsten auf der ganzen Annapurna-Runde werden wird (1.000 Hoehenmeter rauf, 1.600 m wieder runter) am naechsten Morgen. Um 20 vor 4 ist Aufstehzeit, wir packen die klammen Reste ein, fruehstuecken Porridge (= heiss) und dann verpacken wir uns und die Rucksaecke moeglichst regendicht mit Gamaschen, Regenjacken, Regenhuellen fuer die Rucksaecke, Muetze, Handschuhe... Als wir gegen halb sechs loslaufen, ist es allerhoechstens daemmrig draussen, und es regnet noch immer.&lt;br /&gt;Nun gehts steil bergauf, eine knappe Stunde im Zickzack ueber rutschige Steine. Ausser uns sind noch die Spanier unterwegs mit den dazugehoerigen Sherpas. Immer wieder muessen wir anhalten, um zu trinken, der Schrittrhythmus ist langsam, aber konstant. Gegen 6:15 Uhr erreichen wir das sog. High Camp auf 4.900 m. Dort schlaeft noch alles, es gibt also keinen Tee fuer die nassen Wanderer.&lt;br /&gt;Eine 10minuetige Pause goennen wir uns dort, dann gehts weiter Richtung Pass. Auf 5.000 m geht der Regen in Schnee ueber, kein Gruen ist mehr zu sehen, nur noch Felsen und Steine, die immer mehr vom Schnee bedeckt werden.&lt;br /&gt;Wir stapfen stoisch und stumm bergauf, auf meiner heutigen Ohrwurm-Playliste stehen Regen- und Beatlessongs, die Zeit vergeht damit richtig flugs. Wir legen weiter fleissig Trink- und Traubenzuckerpausen ein, doch es ist eh so kalt, dass man kaum schwitzt. Weiter oben spitzelt nun immer wieder ein klitzekleinwenig die Sonne durch die Schneewolken, wir muessen sogar die Sonnenbrillen aufsetzen, da der Schnee blendet.&lt;br /&gt;Ausser den Felsen unmittelbar neben uns ist nix zu sehen. Endlich zeigen sich ein paar Gebetsfahnen, laut Fuehrer ists von dort aus nicht mehr weit. Und tatsaechlich, um 8:30 Uhr erreichen wir den Thorong La, den hoechsten Pass der Welt auf 5.419 m gemeinsam mit unseren "Mitwanderern". Die Freude ist gross, es wird abgeklatscht, umarmt, gratuliert.&lt;br /&gt;Schnell muessen wir uns waermer anziehen, es ist eisig kalt, der Wind pfeift, aber Zeit fuer diverse Einzel-, Paar- und Gruppenfotos vor dem auf dem Pass angebrachten Schild muss natuerlich sein. Der Himmel lichtet sich derweil merklich, nun sind auch ein wenig die Berge zu sehen, die sich auf gut 6-7.000 m neben uns erheben.&lt;br /&gt;Aber die Kaelte treibt uns schnell wieder fort, wir beginnen mit dem Abstieg, es wird nach den ersten hundert Meter merklich waermer. Diese Seite des Passes ist offenbar deutlich trockener, hier liegt weder Schnee noch zeigt sich Gewaechs. Auf dem Weg abwaerts treffen wir nun immer wieder auf Nepalesen zu Fuss oder zu Pferd, die uns entgegen kommen und wohl auch ueber den Pass gehen, aber wahrscheinlich nicht zum Vergnuegen...&lt;br /&gt;Es ist felsig, fast mondlandschaftartig, und ein paar Mal sind durch die Wolken noch ein paar hohe Gipfel zu erspaehen. Es schneit laengst nicht mehr, nieselt aber dafuer permanent. Lhakpa ist auch stolz, dass wir den Aufstieg geschafft haben, und trabt mit uns nun stundenlang, der Abstieg zieht sich, immerhin sind gut 1.600 Hoehenmeter zu bewaeltigen.&lt;br /&gt;Die Pferdekarawanen, die uns entgegensteigen, machen den Weg streckenweise zu einer Matschpiste. Gegen 11 Uhr erreichen wir die erste "menschliche" Behausung auf 4.200 m, es gibt dort heissen Tee, und wir gehen die letzte Etappe an, die uns nach einer weiteren Stunde nach Muktinath (3.800 m) bringt.&lt;br /&gt;Eben noch wandern wir uebar steinige Wege, links und rechts weiden Kuehe, vor uns oeffnet sich im Sonnenschein die wunderschoene und deutlich kargere Landschaft Mustangs, und schon hat uns die "Zivilisation" wieder. In Muktinath gibts Mopeds, Shops mit lauter Musik, einen Polizeiposten, der mal wieder unsere Trekking-Erlaubnis stempelt, Huehner, herumlungernde Menschen...&lt;br /&gt;Wir sind ein wenig sprachlos, ausserdem hungrig, und auch recht erledigt, obwohl es erst kurz nach 12 Uhr ist. Wir beziehen ein Zimmer im Shree Muktinath Hotel, essen Reis und Gemuese zu Mittag, freuen uns ueber die (kochend-)heisse Dusche und kriechen erstmal in den Schlafsack. Draussen regnets wieder, aber dennoch raffen wir uns gegen 16 Uhr auf und besichtigen die grosse Tempel-/Klosteranlage oberhalb des Orts. Der Anstieg ist muehsam, obwohls vielleicht nur 100 m sind...&lt;br /&gt;Die Anlage ist sehr schoen, ruhig, voller verschlungener Pfade, kleiner und grosser Tempel, aber wir sind nicht wirklich aufnahmefaehig. Viel mehr faszinieren uns die Berge Mustangs, die man rundum sieht. Herrlich!&lt;br /&gt;Zurueck im Hotel mache ich ein bisserl Yoga, der Ruecken schmerzt nach 11 Tagen Rucksacktragen ein wenig. Dann gehen wir zum Abendessen "aus", naemlich ins Restaurant gegenueber und treffen dort unsere Trekkingbekannten aus Spanien wieder, mit denen wir einen gemuetlichen Abend verbringen. Das Essen ist sehr fein (Veggie-Burger, zur Belohnung teilen wir uns heute sogar ein Bier), auf der Karte wird ausserdem ein "Waldoof-Salat" (sic!) empfohlen.&lt;br /&gt;In unserem Hotel feiert eine franzoesische Trekkinggruppe lautstark einen Geburtstag, wir sind aber so erledigt, dass wir sofort ins Bett gehen und tief und fest schlafen, ohne uns von Gesang, Hundegebell oder Kuhgemuhe stoeren zu lassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1050491587765241673?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1050491587765241673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/ganz-weit-oben-14082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1050491587765241673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1050491587765241673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/ganz-weit-oben-14082011.html' title='Ganz weit oben! (14.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6347261303581699088</id><published>2011-08-23T10:16:00.000+02:00</published><updated>2011-08-23T10:16:02.457+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Der grosse Tag rueckt naeher (13.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Die kalten Fuesse nachts waren ein echtes Problem - solange, bis ich meinen Fleecepulli in den Schlafsack verfrachtet und um meine Fuesse gewickelt habe. Der Akku des Ipods ist leider schon seit 2 Tagen leer, und hier oben kann man elektronische Geraete nur gegen Bezahlung aufladen, aber das hilft auch nicht weiter, wenn's grade ueberhaupt keinen Strom gibt.&lt;br /&gt;Mit endlich warmen Fuessen schlafe ich dann aber doch erstaunlich gut bis halb sieben, aufs Aufstehen folgt wieder das entnervende Packen, draussen ist es grau, aber immerhin halbwegs trocken.&lt;br /&gt;Wir fruehstuecken alle zusammen am grossen Tisch, jeder ordert was Warmes (Porridge, Tsampa oder Muesli mit heisser Milch), und dann wird verabschiedet und losgewandert.&lt;br /&gt;Es nieselt, aber trotz der Wolken sieht man wunderbar die Gipfel von Gangapurna und Annapurna III. Wir marschieren immer noch ins Tal hinein, immer hoeher, die Landschaft ist wundervoll gruen, dank des Monsuns bluehen ueberall gelbe, blaue, rote Bluemchen, soweit man blickt.&lt;br /&gt;Auf dem Weg begegnen uns immerhin drei yakaehnliche Kuhgestalten, oberhalb auf den Haengen sind aber doch noch ein paar Herden zu erkennen. Wir kommen am aus drei Haeusern bestehenden Letdar vorbei, und weiter gehts, immer haeufiger unterbrochen von Trinkpausen, die Schritte werden langsamer, zumindest, wenns bergauf geht.&lt;br /&gt;Schlussendlich gehts noch einmal ueber eine rutschige Holzbruecke und gut 200 m zickzack aufwaerts. Puh, das ist anstrengend. Ich ueberhole Lhakpa, meine heutige "Playlist" hilft dabei, auf dem Programm steht naemich Cat Stevens. Ich habe seit Beginn unserer Wanderung furchtbare Ohrwurmattacken, die aber immer thematisch geordnet sind - an einem Tag sinds alle Take That-Songs, am naechsten sind Simon &amp;amp; Garfunkel dran, und ich bin jeden Tag aufs Neue gespannt, mit was ich heute beschallt werde.&lt;br /&gt;Endlich sind wir oben angekommen, dort steht mitten im Nirgendwo eine Steinhuette, bewohnt von einem Paar, das die exponierte Lage nutzt, um dort einen Teestand zu betreiben. Und zugegebenermassen: der Tee tut einfach nur gut, die Sicht auf die schneebedeckten Flanken direkt vor uns ist wundervoll, und Kekse und Traubenzucker fuellen die Energiereserven wieder auf.&lt;br /&gt;Der Hund der Besitzer hat grade vier winzige Welpen bekommen, die wir begeistert beobachten, die sind noch blind und kuscheln sich auf einem Tierfell im kalten Wind eng aneinander.&lt;br /&gt;Die letzte halbe Stunde der heutigen Etappe geht problemlos, nun wird die Umgebung deutlich felsiger, hochalpiner. Nach insgesamt drei Stunden Marsch erreichen wir gegen halb zwoelf Thorong Phedi auf gut 4.500 m Hoehe.&amp;nbsp;Uns gehts prima, selbst der Ruhepuls liegt immer noch bei knapp 70 Schlaegen / Minute.&lt;br /&gt;Das Zimmer hier oben ist nun wirklich sehr einfach, die Toiletten ebenso, und wir werden ein wenig seltsam angeguckt, als wir 1 Eimer heisses Wasser bestellen. Damit gehts ins "Badezimmer", und wir koennen uns halbwegs ordentlich waschen, herrlich ist das.&lt;br /&gt;Danach: lange Unterhose und -hemd, Fleecepulli, dicke Socken, auf jeden Fall mehrere Schichten uebereinander, so laesst sichs einigermassen aushalten.&lt;br /&gt;Fuer die innere Waerme gibts Nudelsuppe und natuerlich Tee, das ist wirklich ein asketischer Urlaub: kein Alkohol, kein Fernsehen, kaum Fleisch, kein Handy - die einzige "Suende" ist der fast schon taegliche Schokopudding.&lt;br /&gt;Ich lese in der halbwegs warmen "dining hall" noch ein Weilchen, leiste dann aber Norman im Zimmer Gesellschaft, wir verdoesen eingemummelt in den Schlafsack den Nachmittag. Draussen regnet sich's tatsaechlich ein, irgendwann schaffen wir es auch, uns vom kuschlig-warmen Bett zu verabschieden, und setzen uns wieder mit Tee und Lesestoff in den inzwischen leider recht kalten Aufenthaltsraum.&lt;br /&gt;Man sieht zuweilen sogar den Atem, da hilft auch der heisse Schwarztee nicht weiter.&lt;br /&gt;Gegen 18 Uhr gibts Abendessen (Sportlernahrung: Nudeln mit Tomatensauce), und Lhakpa eroeffnet uns, dass morgen der Aufbruch fuer 5 Uhr geplant ist! Wir handeln ein wenig mit ihm, naja, nicht wirklich erfolgreich.&lt;br /&gt;Es regnet weiterhin, wir sind komplett in die Wolken eingehuellt, und die beiden spanischen Trekker, inzwischen ist auch noch ein Italiener dazugestossen, und wir sitzen dick eingepackt herum und sind ein bisschen aufgeregt ob des morgigen Wanderprogramms.&lt;br /&gt;Nicht vorstellbar ausserdem, wie kalt es hier zur Hauptsaison im Oktober/November erst sein muss!&lt;br /&gt;Die anderen verabschieden sich bereits um 20 Uhr ins Bett, wir koennen uns noch nicht aufraffen, und endich signalisiert uns einer der Angestellten, dass unter einem der Tische doch tatsaechlich ein funktionierender Heizluefter steht - gottseidank! Dort waermen wir uns also noch ein wenig vor, bevor wir ins kalte Zimmerchen gehen. Dort packen wir und sind ganz schoen abgebrueht: es stoert uns nicht weiters, dass es von der Decke tropft und dazu tausende von Faltern und aehnlichem Getier um uns herumschwirrt.&lt;br /&gt;Stattdessen schluepfen wir in die Schlafsaecke, ziehen noch die bereitliegende dicke Decke drueber und sagen um 21 Uhr "Gute Nacht".&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6347261303581699088?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6347261303581699088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/der-grosse-tag-rueckt-naeher-13082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6347261303581699088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6347261303581699088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/der-grosse-tag-rueckt-naeher-13082011.html' title='Der grosse Tag rueckt naeher (13.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6563569837054138322</id><published>2011-08-23T09:54:00.001+02:00</published><updated>2011-08-23T10:17:32.839+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Frostbeulen (12.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Endlich geht auch diese eher schlaflose Nacht rum, wir stehen um halb sieben auf und machen uns nach dreitaegiger "Sesshaftigkeit" wieder ans Einpacken unserer Besitztuemer. Waehrend wir fruehstuecken (Porridge, Tee, Ruehrei und Plastikkaffee), versorgt Lhakpa den Rucksack; wir sind immer noch ueberrascht, wie wenig Gepaeck er selbst fuer diese Tour dabei hat - ein einziges kleines Beutelchen! Wir bezahlen noch die Zeche von drei Tagen Aufenthalt (im Schnitt geben wir hier taeglich fuer Uebernachtung, Abendessen und Fruehstueck etwa 10 Euro pro Person aus) und marschieren los.&lt;br /&gt;Draussen hat die Safe Drinking Water Station natuerlich geschlossen, keiner weiss, wann sie oeffnet, also versorgen wir uns notgedrungen mit Wasserflaschen und natuerlich mit Keksen.&lt;br /&gt;Die Wanderung fuehrt uns hoeher, heute ist der Himmel bedeckt und es wird merklich kuehler - kein Wunder bei ueber 4.000 m. Wir wandern hinaus aus dem Manang-Tal, biegen rechts ab und gehen bis Gunsang. Dort machen wir eine Teepause und erstehen ein Stueck erstaunlich leckeren Yak-Kaese (der eigentlich ein "Nak-Kaese" ist, denn das Yak ist das maennliche Rind) im Teahouse.&lt;br /&gt;Weiter gehts, die Landschaft wird karger, nur noch Bodendecker, aber immer noch viele Bluemchen sind auf den Wiesen und Haengen links und rechts zu sehen, dazu haengen die Wolken bedrohlich tief.&lt;br /&gt;Leider sind saemtliche Yakweiden entlang des Weges verlassen, nur ein paar Pferde-Karawanen kommen uns entgegen.&lt;br /&gt;Nach gut drei Stunden erreichen wir das aus drei Haeusern bestehende Yak Kharka (4.200 m), immerhin haengen hier ueberall Yakkoepfe an den Hauswaenden.&lt;br /&gt;Die Lodge ist sehr einfach, das "Badezimmer" besteht aus einem betonierten Raum mit einem Eimer drin. Wir nehmen erstmal Tee, essen Kekse und den Yakkaese, und verzichten auf die Dusche bzw. die Waesche mit eiskaltem Wasser, denn es ist empfindlich kalt draussen.&lt;br /&gt;Stattdessen verkriechen wir uns um 13 Uhr in die Schlafsaecke und halten gut 2 Stunden Siesta, was soll man in dieser Einoede auch sonst tun. Danach ziehen wir drei Lagen Klamotten uebereinander an, spazieren an den Dorfbewohner vorbei, die fleissig ein Haus bauen und dazu stoisch Steine klopfen, waehrend die Teenager die Steine hin und herschleppen, hinaus auf die Wiesen. Doch auch hier gibts nicht viel zu sehen, die Wolken versperren weiterhin die Sicht, und die Yaks scheinen ausserhalb der Saison offenbar auch anderweitig untergebracht zu sein.&lt;br /&gt;Also gehen wir ins Haupthaus unserer Unterkunft hinauf in den 1. Stock, dort die Ueberraschung: es gibt einen recht gemuetlichen und von der Sonne erwaermten Speiseraum, wo schon zwei spanische Trekker sitzen und lesen, und wir uns kurzerhand dazu gesellen, waehrend der dritte Spanier im Vorraum auf einer Gitarre klimpert. Dazu gibts wieder die obligatorische Kanne Schwarztee, und wir vertroedeln so die Zeit bis zum Abendessen.&lt;br /&gt;Als es soweit ist, setzen wir uns alle bei Kerzenschein (denn Strom gibts nicht) zusammen, inzwischen ist auch das englische Paar wieder dabei, dinieren (u.a. Yak-Steaks) und ratschen so richtig nett - es wird viel gelacht, als jeder seine Reiseerlebnisse zum Besten gibt. Die Atmosphaere ist entspannt, und hin und wieder leicht gruselig mit der feucht-nebligen Dunkelheit draussen, die Kerzen brennen nach und nach herab, nur der Schokopudding laesst zu wuenschen uebrig.&lt;br /&gt;Um 21 Uhr werden wir alle dann doch tatsaechlich von der Besitzerin mit dem Ruf: "Sleeping time!" ins Bett geschickt. Wir schrecken auf und putzen noch schnell im Freien draussen, bewaffnet mit der Wasserflasche (denn fliessend Wasser ist nicht verfuegbar), die Zaehne und krabbeln in den Schlafsack in unserer zugigen Holzhuette, waehrend die Haende abfrieren...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6563569837054138322?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6563569837054138322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/frostbeulen-12082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6563569837054138322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6563569837054138322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/frostbeulen-12082011.html' title='Frostbeulen (12.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5537367936142197582</id><published>2011-08-22T13:06:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T13:06:39.827+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Hoehentraining (11.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Das war heute zumindest fuer mich eine fast schlaflose Nacht, die Traeume hier oeben sind wild, durcheinander und wirr. Leider laeutet der Wecker schon um 6 Uhr, draussen ist es neblig-trueb, wenigstens sind die mit kochendem Wasser gefuellten Siggflaschen heiss genug, um die Finger dran zu waermen.&lt;br /&gt;Das Chapatti zum Fruehstueck ist unendlich trocken, das Omelett dazu so lala, der Kruemelkaffee scheusslich, da bleib ich doch lieber beim Tee. Als wir aufbrechen wollen zu unserem heutigen Tagesausflug (wir nehmen die Sache mit der Hoehenakklimatisierung sehr ernst), regnets...&lt;br /&gt;Also setzen wir uns wieder in den Aufenthaltsraum, trinken Tee und plaudern mit dem englischen Paar Ed und Fiona. Und um 9 Uhr wirds endlich draussen heller und wir koennen los, nachdem auch bereits alle anderen Trekker, ausgestattet mit Gamaschen und Regenhuellen fuer die Rucksaecke, losmarschiert sind.&lt;br /&gt;Gemeinsam mit Lhakpa wandern wir zurueck nch Bragha und dann 90 Minuten steil hinauf zur "Milarepa Cave" (4.100 m), einem Ort, an dem der Heilige Milarepa gelebt und gelehrt hat. Auf dem Weg passieren wir zig Gompas, der ganze Berg ist zudem voller Gebetsfahnen. Wir kommen ins Schwitzen, und die Schritte werden deutlich langsamer auf der Hoehe.&lt;br /&gt;Norman und ich steigen schliesslich noch weiter auf zum Gangapurna Gletscher (gut 4.300 m), der Weg ist schlecht, und oben angekommen wirds eisig kalt und es beginnt wieder zu regnen. Also schnell zurueck zur "Cave", dort hat der wartende Lhakpa bereits organisiert, dass uns die Huette des Heiligen (heute eine Art Tempel) aufgeschlossen wird. Draussen steht eine riesige Gebetsmuehle, der Tempel drinnen ist ueberladen und schummrig, es gibt viel Schnickschnack und Buddhastatuen. Als Dank fuer unsere kleine Spende bekommen wir jeder ein Baendchen um den Hals gebunden, als Gluecksbringer...&lt;br /&gt;Wir machen eine Kekspause, Lhakpa taut sichtlich auf und futtert unsere Kokoskekse (er hat heute naemlich keinerlei Gepaeck dabei, waehrend wir aus unseren Tagesrucksacken alles moegliche zaubern). Dann gehts abwaerts, immer mit Blick ins Manang-Tal, und zurueck in die Sonne. Unten wartet ein Heer von riesigen Grashuepfern auf uns, waehrend wir uns einen Weg durch die bluehenden Buchweizenfelder bahnen.&lt;br /&gt;In Bragha besuchen wir noch das dortige Kloster, das ebenfalls auf Lhakpas Initiative extra fuer aus aufgeschlossen wird. Auch dort gibts ein farbiges Baendchen als Gluecksbringer, nun kann ja nix mehr schiefgehen.&lt;br /&gt;Wir laufen durch die brennende Sonne zurueck nach Manang, kommen dort gegen 14:15 Uhr an, und es wird sofort geduscht nach der schweisstreibenden Wanderei. Schoenheitspflege, lesen, Nachmittagsschlaefchen; das Hostel ist in der Zwischenzeit deutlich leerer geworden.&lt;br /&gt;Um halb 5 brechen wir auf zum Dorfkino, dort wird in einem Bretterverschlag doch tatsaechlich taeglich um 17 Uhr ein Film gezeigt. Heute auf unser Anraten auf dem Programm: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/In_eisige_H%C3%B6hen"&gt;Into thin air&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Es sitzen ausser uns noch 4 weitere Trekker mit uns auf den Holzbaenken, nach den ersten 10 Minuten des Films ist erstmal Ende, da der Strom ausfaellt. Wir fangen also nochmal von vorne an, werden noch mit Tee und Popcorn versorgt und verbringen so gemuetliche 90 Minuten. Der Film ist nicht der Rede wert, aber zumindest wars gute Unterhaltung.&lt;br /&gt;Zurueck im Tilicho Hotel gibts dann auch Abendessen, ausser uns sitzt nur noch das engliche Paar da. Es gibt Yak-Burger&amp;nbsp; bzw. gebratenen Reis, anschliessend einen heissen Schokopudding.&lt;br /&gt;Da kommt Lhakpa nochmal kurz vorbei, um zu plaudern, er ist  sichtlich amuesiert ueber meine Laufgeschwindigkeit bergauf... Eine Kniffelrunde, Zaehneputzen und dabei vor den die Stirnlampe umschwirrenden Faltern fluechten, und ab ins Bett - um 21 Uhr natuerlich wieder!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5537367936142197582?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5537367936142197582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/hoehentraining-11082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5537367936142197582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5537367936142197582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/hoehentraining-11082011.html' title='Hoehentraining (11.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8514669194904799098</id><published>2011-08-22T12:51:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T12:51:09.864+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>...und sehet den fleißigen Waschfrauen zu! (10.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Heute ist mal Ausschlafen angesagt, der Wecker klingt tatsaechlich erst um 7 Uhr! Die Sonne guckt schon raus, waehrend wir fruehstuecken (Chapattis bzw. Schokopancake). Lhakpa hat heute "frei", und wir stellen nach dem Fruehstueck erst einmal unsere Tauglichkeit als Waschfrauen unter Beweis. Draussen an der Wasserstelle weichen wir ein, schrubben, spuelen und wringen aus, was in den letzten 10 Tagen so an Schmutzwaesche angefallen ist. Die Sonne waermt ein wenig das eiskalte Wasser, und der Blick auf Gletscher und den Tilicho Peak entschaedigt fuer die anstrengende Taetigkeit. Aufgehaengt wird die Waesche im Hof, bzw. kommen die Hoeschen auf die eigene Waescheleine ins Zimmer.&lt;br /&gt;Nachdem die etwas in Mitleidenschaft gezogenen Haende gecremt sind, spazieren wir durchs Dorf, holen Keksnachschub, amuesieren uns ueber die Schilder entlang der "Hauptstrasse", die auf eine "Video Hall" mit taeglicher Filmvorfuehrung hinweisen, und gehen ins Annapurna Information Centre. Dort erfahren wir, dass im Oktober 2010 (zur Haupttrekkingzeit also) gut 2.000 Touristen, im letzten August dagegen nur 400 Trekker in Manang waren, und sind wieder einmal froh, ausserhalb der Saison zu wandern.&lt;br /&gt;Die Safe Drinking Water Station ist diesmal sogar besetzt, wir bekommen 4 l Trinkwasser vom uns mit grosser Freundlichkeit bedienenden Zwillingsbruder des Dalai Lama.&lt;br /&gt;Die Einkaeufe bringen wir zurueck ins Hotel und ruesten uns dann fuer den heutigen Ausflug; es geht steil hinauf am See zum Aussichtspunkt, gut 400 m ueber Manang. Es ist traumhaft schoen, der ganze Hang ist voller bunter Gebetsfahnen, im Tal blickt man im Sonnenschein kilometerweit, aussenrum lugen Gipfel durch die Wolken. Ein schoenes Plaetzchen auf einem Stein in der Sonne ist schnell gefunden, wir geniessen die Aussicht auf Gletscher und die Bergwelt. Dann machen wir uns wieder an den Abstieg, da der Wind doch langsam zu kuehl wird und links vom Berg her graue Wolken aufziehen. Unten in Manang brennt aber nach wie vor die Sonne. Wir essen ein Sueppchen und legen uns fuer 2 Stunden hin und halten Siesta.&lt;br /&gt;Nachmittags wird die Waesche inspiyiert, ein bisserl aufs Dach gesetzt (toller Ausblick, leider zu windig, und Sonne hatten wir heute definitv schon genug), dann wird fix geduscht (schon wieder warm, wir werden richtiggehend verwoehnt!) und lesen dann im "Restaurant", trinken dazu den unumgaenglichen Liter Schwarztee, spielen Rommee und freuen uns aufs Abendessen.&lt;br /&gt;Zum Dinner gibts heute Gemuesecurry mit Reis bzw. versucht sich Norman an Yakfleisch, und zum Nachtisch probieren wird einen in einer Art Pfannkuchenteig frittierten Snickers-Riegel. Herrlich!&lt;br /&gt;Wir lesen und spielen, und irgendwann packt Englaender Ed seine Reisegitarre aus und spielt ein Stuendchen Bach-Praeludien und spanische Gitarrenweisen, erzaehlt dazu ein paar gute Geschichten und unterhaelt alle Anwesenden aufs Beste. Auch und grade die nepalesischen Traeger und Fuehrer sind begeistert.&lt;br /&gt;Und schon ist wieder Bettgehzeit, so um kurz nach neun...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8514669194904799098?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8514669194904799098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/und-sehet-den-fleiigen-waschfrauen-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8514669194904799098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8514669194904799098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/und-sehet-den-fleiigen-waschfrauen-zu.html' title='...und sehet den fleißigen Waschfrauen zu! (10.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-410621849074199225</id><published>2011-08-22T12:35:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T12:35:01.574+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Klosterbesuche und der schoenste Wandertag (09.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Um 6 Uhr raus aus dem warmen Schlafsack, und beim Zaehneputzen strahlt mich der vielleicht 8jaehrige Sohn der Hotelbesitzer an wie die Morgensonne, beladen mit einem riesigen Buendel Brennholz auf dem Kopf, das er schier muehelos die 2 Stockwerke bis in die Kueche hochtraegt. Ein huebsches Kerlchen!&lt;br /&gt;Das Fruehstueck um halb 7 besteht wieder einmal aus Porridge und scheusslichem Kruemelkaffee, in unsere Siggflaschen kommt abgekochtes Wasser, und dann verabschieden wir uns von Lhakpa, denn heute gehen wir getrennte Wege.&lt;br /&gt;Wir wollen den deutlich laengeren "Panoramaweg" nehmen und brechen um 7:15 Uhr auf, vorbei an den Gebetsmuehlen am Ortseingang, wo wir erst einmal eingeraeuchert werden, da dort gerade eine Puja (= Andacht) stattfindet.&lt;br /&gt;Wir besichtigen den hoeher gelegenen Ortsteil Upper Pisang, und laufen von dort an herrlich bluehenden Buckwheat-Feldern (Buchweizen) vorbei. Es geht steil hinauf nach Ghyaru, das auf 3.660 m liegt, und die Aussicht auf die Annapurnagipfel und uebers Tal ist von der oben liegenden &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6npa"&gt;Gompa&lt;/a&gt; preisverdaechtig. Beim Rauflaufen ueberholen wir einen Traeger, der auf seinem Ruecken schwere Wellblechplatten hinauf transportiert.&lt;br /&gt;Zur Staerkung nach den ersten 90 Minuten gibts oben einen heissen Schwarztee, und weiter gehts ueber Felder, Wald und mit traumhaftem Blick nach Ngawal, das wir gegen 11 Uhr erreichen. Inzwischen brennt die Sonne vom Himmel. Die Vegetation rundherum sieht aus wie in unseren Breitengrade, es wachsen Loewenzahn, Ginster, Schafgarbe, Silberdisteln, Iris, drin summen die Bienen und Hummeln - und das alles auf deutlich ueber 3.600 m.&lt;br /&gt;Ngawal ist ein sehr traditionell erhaltenes Doerfchen, die Bewohner gruessen uns alle sehr freundlich, waehrend wir staunend durch den Ort laufen, uns die Steinhaeuschen und Gompas und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stupa"&gt;Chorten&lt;/a&gt; ansehen, und schliesslich beim Kloster landen. Dort kommen grade zig alte, zahnlose Oma heraus, die alle unheimlich freundlich gruessen und sich freuen, uns zu sehen. Sie ermutigen uns, sowohl die Gebetsmuehlen davor ordentlich zu drehen als auch ins Kloster selbst hineinzugehen. Schuhe ausziehen nicht vergessen!&lt;br /&gt;Drinnen sitzen Moenchen und Betende, die uns aber sofort willkommen heissen und uns radebrechend ein paar Details erklaeren. Der Hauptmoench lacht dabei mindestens so viel wie der Dalai Lama. Wir sind hellauf begeistert und legen draussen noch eine Kekspause ein, im Dorf ist sonst naemlich nichts anderes zu kriegen, es scheint heute irgendein Feiertag zu sein.&lt;br /&gt;So wandern wir weiter bergauf und bergab, die Sonne brennt vom Himmel, von jedem Gipfel wehen Gebetsfaehnchen, die Landschaft veraendert sich wieder. Das Ganze bekommt wegen der bizarren Sandsteinformationen links und rechts und der verlassenen, heissen Oednis ein wenig Aehnlichkeit mit dem Death Valley. Die einzigen Menschen, die wir sehen, sind drei Holzsammlerinnen, eine hat oben in ihrem riesigen Korb auf dem Holz sogar noch ihr Baby drinliegen.&lt;br /&gt;In den Taleinschnitten links und rechts sieht man inzwischen die Gletscher, wir kommen immer hoeher, aber noch geht das problemlos. Nur die Sonne - wir muessen eine zweite Schicht Sonnencreme nachlegen.&lt;br /&gt;Gegen 13:30 Uhr erreichen wir Bragha, dort treffen wir Lhakpa wieder, der bereits seit 2 Stunden auf uns wartet. Im einzigen geoeffneten Restaurant gibts eine Nudelsuppe und die BBC News im Fernsehen, dazu probieren wir endlich den vielgeruehmten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sanddorne"&gt;Seabuckthorn Juice&lt;/a&gt; aus einem Dornengewaechs der Gegend - sehr vitaminreich und sehr lecker! Und das ganze stellt sich eindeutig als Sanddornsaft heraus, also gar nicht sooo unbekannt.&lt;br /&gt;Wir marschieren noch gut 15 Minuten weiter und erreichen Manang (3.500 m), dem Hauptort des Distrikts. Auch dort ist ausserhalb der Saison tote Hose, im einzigen offenen Hotel Tilicho treffen wir demnach alle Trekker wieder, denen wir bislang begegnet sind (so insgesamt 15 etwa). Wir bekommen ein Zimmer, packen aus, duschen (heiss, wenn auch nur wenig Wasser aus dem Duschkopf troepfelt), schlafen, und schonen die Fuesse, die nach knapp 7 Stunden Wandern heute ein wenig Ruhe brauchen.&lt;br /&gt;Dann setzen wir uns in den Dining Room, ordern Tee und Abendessen (Veggieburger mit Pommes und Salat - gar nicht schlecht, wir sind positiv ueberrascht!), lesen und spielen Rommee.&lt;br /&gt;Wir beschliessen, zur Akklimatisation min. 2 Tage hierzubleiben, und dort laesst sichs wirklich gut aushalten. Beim Insbettgehen regnets aber mal wieder...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-410621849074199225?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/410621849074199225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/klosterbesuche-und-der-schoenste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/410621849074199225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/410621849074199225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/klosterbesuche-und-der-schoenste.html' title='Klosterbesuche und der schoenste Wandertag (09.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-2384577527339031554</id><published>2011-08-22T12:14:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T12:14:17.771+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Die Gebetsfahnen flattern... (08.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Heute morgen klingelt der Wecker doch tatsaechlich erst um halb sieben, und draussen scheint auch noch die Sonne - beim Zaehneputzen draussen stellen wir begeistert fest, dass man direkt hinter unserem Haeuschen schneebedeckte Gipfel sieht! Das geht das Packen doch ratzfatz, schliesslich wollen wir raus und Berge gucken!&lt;br /&gt;Der heisse Porridge und Tee stehen schon bereit, und Lhakpa wartet schon ungeduldig auf uns, waehrend wir nochmal das Huehnertreiben begutachten.&lt;br /&gt;Wir brechen um kurz nach 8 Uhr auf, muessen notgedrungen 2 Flaschen Wasser kaufen, da die Safe Drinking Water Station ausserhalb der Saison wohl leider nur sporadisch oeffnet, und spazieren los.&lt;br /&gt;Noch im Ort lerne ich, dass nicht nur die nepalesischen Maenner ueberall hinspucken und -rotzen, sondern schon kleine niedliche Maedchen... Ansonsten sind die Kinder aber sehr lieb, gruessen immer freundlich, und dafuer, dass sie keinerlei Spielzeug haben, sondern eigentlich nur so auf den Wegen herumrobben, machen die einen recht wohlerzogenen Eindruck.&lt;br /&gt;Der Trek schlaengelt sich heute durch den Wald, vorbei an unzaehligen Strassenarbeitern, die den Weg reparieren bzw. ueberhaupt erst ausbauen, alles mit Handhacke und manchmal einem Generator, der einen Presslufthammer antreibt. Zuweilen hoert man auch Sprengungen im Tal, und daher ist der Weg, den wir gehen, an manchen Stellen schon fast breit genug, um als Strasse durchzugehen. Heute haben wir auch endlich die Sturzbaeche mitten auf dem Weg hinter uns gelassen.&lt;br /&gt;Immer wieder passieren wir Ansammlungen von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manistein"&gt;Manisteinen&lt;/a&gt;, wir versuchen, moeglichst immer links dran vorbeizugehen. In Bhratang machen wir die obligatorische Kekspause und versorgen auch Lhakpa mit Cookies.&lt;br /&gt;Weiter gehts, das Tal oeffnet sich mit spektakulaerem Blick auf den &lt;a href="http://www.mountainsoftravelphotos.com/Manaslu/2003-10%20Manaslu/Annapurna%20Circuit%20Dharapani%20to%20Manang/slides/Annapurna%2012%2002%20Paungda%20Danda%20Rock%20Face.html"&gt;Paungda Danda&lt;/a&gt;, eine steile Felswand von gut 1.500 m Hoehe, glatt wie eine Rutschbahn und wie ein Kessel geformt. Diese immer im Blick ueberqueren wir den Fluss, es windet ordentlich, und steigen aufwaerts. Hin und wieder erhascht man zwischen den Wolken einen Blick auf einen Gletscher.&lt;br /&gt;Immer wieder kommen uns mitten in dieser Bergeinsamkeit vereinzelt Nepalesen entgegen, ohne Gepaeck, wie bei einem Spaziergang. Im naechsten Ort entdecken wir sogar einen jungen Mann mit Fahrrad beim anschliessenden, schier endlosen Marsch durch die Talsohle (links tatsaechlich durch die Wolken zu sehen: das Annapurnamassiv!). Wir sind nun im Monsunschatten, deutlich trockener wird die Landschaft.&lt;br /&gt;Sehr huebsch sind die in allen Doerfchen vorhandenen Steinbaenke fuer die Traeger, die dort ihre schwere Last kurzzeitig abstellen koennen. Auch mitten im Wald, entlang der Wege, stehen immer wieder solche Unterstaende zum Ausruhen und Gepaeck abladen.&lt;br /&gt;Nach gut 4 Stunden Gehzeit kommen wir gegen 12 Uhr in Lower Pisang (3.200 m) an; bei der letzten zu ueberquerenden Bruecke wird Norman sogar sein Hut vom Kopf geweht, so wild geht der Wind. Der Hut kann aber gerettet werden.&lt;br /&gt;Wir bekommen ein huebsches Zimmerchen aus Holz im Hotel Utse, diesmal liegen vorsorglich schon dicke Decken auf den Betten, und der Ofen, der im Restaurant (mit wunderschoenem Panoramablick) steht, zeigt, dass es hier schon richtig kalt werden kann.&lt;br /&gt;Erstmal gibts ausgiebig Mittagessen mit Dal Bhat, von dem wir sogar Nachschlag bekommen, und bei 2 Litern Schwarztee ruhen wir uns ein wenig aus. Als Lhakpa mit unserem Gepaeck eintrifft, geht Norman eine erste Ladung Waesche mitten im Hof waschen - der Wind solls trocknen.&lt;br /&gt;Ich schmoekere waehrenddessen im Reisefueher, raffe mich dann endlich zu einer Dusche auf, und siehe da: sie ist warm! Hurra!&lt;br /&gt;Schliesslich liegen wir faul herum, lesen, doesen, verabreichen uns Magnesiumtabletten gegen Muskelkater, und machen einen Spaziergang durchs Dorf.&lt;br /&gt;Am Ortsausgang stehen wunderschoene Waende aus Manisteinen, es flattern hunderte Gebetsfahnen auf den Haengen und an den Haeusern im Wind, der Blick zurueck in den Talkessel ist beeindruckend. Leider ists wieder bewoelkt, nach einem insgesamt tadellos sonnigen Tag.&lt;br /&gt;Zurueck im Hotel das uebliche Programm: Abendessen (Nudeln mit Tomatensauce), Tee, ein paar Runden Rommee, lesen, waehrend Lhakpa fasziniert "Braveheart" im nepalesischen Fernsehen guckt.&lt;br /&gt;Die Zaehne werden im Hof an der Wasserstelle geputzt, neben der eine riesige Hanfpflanze blueht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-2384577527339031554?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/2384577527339031554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/die-gebetsfahnen-flattern-08082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/2384577527339031554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/2384577527339031554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/die-gebetsfahnen-flattern-08082011.html' title='Die Gebetsfahnen flattern... (08.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4810158250288385929</id><published>2011-08-22T11:54:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T11:54:36.407+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Es geht aufwaerts (07.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;So langsam optimieren wir den morgentlichen Packprozess, immer wieder ist es spannend, ob alles in den grossen Rucksack passt, aber bisher hats noch jedes Mal geklappt. Der Plastikkruemelinstantkaffee ist heute besonders scheusslich, Porridge mit Aepfeln und Zucker dagegen genau das richtige Wandererfruehstueck. Wie gewohnt machen wir uns um 7:15 Uhr auf den Weg hinaus aus Tal, am Ortsausgang dreht Norman fleissig die Gebetsmuehlen, so kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.&lt;br /&gt;Es geht aufwaerts: an steilen Schluchten vorbei und vor allem durch wilde, tiefe Baeche und Wasserfaelle fuehrt unser Weg immer weiter hinauf und immer tiefer ins Tal hinein. Die Landschaft veraendert sich, die Felsen aussenrum werden schroffer, bemooster, die Umgebung sieht aehnlich aus wie ein Regenwald.&lt;br /&gt;Weiterhin passieren wir vereinzelte Doerfchen und Huetten mit noch mehr Huehnern und Ziegen, wir begegnen Maultierkarawanen, Schulkindern, Lastentraegern mit Huehnerkoerben auf dem Ruecken (die nepalesische Variante des Tiertransports)... Die Stoecke kommen bei diversen Flussueberquerungen auf glitschigen Steinen wieder zum Einsatz, es folgen die wackligen Haengebruecken, von denen wir inzwischen nur noch jede Zweite fotografieren, und einmal sinds auch nur 10 cm breite, nasse Holzlatten, die uebers Wasser fuehren. Lhakpa laeuft langsam, aber konstant mit, holt uns an schwierigen Stellen immer wieder ein und hilfts uns trotz schwerem Rucksack drueber.&lt;br /&gt;In Dharapani holen wir uns zwei weitere Stempel auf die Trekking Permit beim eifrigen Streckenposten der Nationalparkverwaltung, der gewissenhaft all unsere Daten per Hand in eine Kladde eintraegt. Norman wird dort gefuehrt als "Norman Petter August".&lt;br /&gt;Irgendwann, nach 4 Stunden, machen wir in Danaque eine Kekspause, hier holt uns unser Traeger wieder einmal ein, und wir dopen ihn und uns mit Enery-Power-Bonbons fuer den nun folgenden Anstieg um 500 Hoehenmeter, der uns nach Timang bringt.&lt;br /&gt;Hier in diesem gottverlassenen Nest essen wir eine Nudelsuppe zu Mittag, als Lhakpa auch endlich eintrifft, sind wir trotz einsetzendem Nieselregen schon wieder startklar und lassen ihn in der Obhut der Koechin in der Kueche des Restaurant am Feuer erst einmal verschnaufen.&lt;br /&gt;Ueber 2 weitere Stunden gehts naemlich weiter auf einem traumhaft schoenen Waldweg nach Thanchowk, einem sehr "original" gebliebenen Bauerndorf, und nach gut 7 Stunden Gehzeit erreichen wir gegen 15 Uhr Chame. Direkt vor dem Ortseingang huscht noch kurz vor uns ein Affe durch den Wald, bevor wir die Unmengen Gebetsmuehlen passieren. Laut der Schilder links und rechts gibts in diesem Doerfchen offenbar Internet, naja, wers glaubt. Chame liegt auf etwa 2.700 m, leider ist es sehr bewoelkt und nicht viel vom Panorama zu sehen.&lt;br /&gt;Wir spazieren einmal durch den relativ grossen Ort, sehen eine riesige, vom Bach angetriebene Gebetsmuehle, ein Maoistenbuero, eine Billardbar, Shops, sogar ein Postamt gibt es - und alles viele Tagesmaersche von der naechsten Strasse entfernt.&lt;br /&gt;Im Tilicho Hotel beziehen wir ein kleines "Cottage" mit Terrasse und Blick in die Berge, sehr huebsch fuer die festgelegten ueblichen 250 NRPs / Nacht (= 2,50 Euro).&lt;br /&gt;Die Dusche ist leider kalt, der Schwarztee danach umso heisser, und wir sind wieder einmal die einzigen Gaeste. Lhakpa trifft etwa 1 Stunde nach uns ein.&lt;br /&gt;Das Abendessen bekommen wir zwar wie bestellt puenktlich um 19 Uhr, aber die Portion der Fruehlingsrollen ist winzig, also brauchen wir dringend noch einen heissen Schokopudding hinterher. Lecker! So langsam wirds draussen empfindlich kalt, und es regnet auch wieder. Wir beobachten begeistert ueber Stunden die Huehner und deren Gebaren im Hof gegenueber, waehrend wir lesen.&lt;br /&gt;Schliesslich wird im Esszimmer des Hotels eine Matratze ausgerollt, darauf wird das Baby mitsamt der Oma abgelegt, waehrend wir am Tisch daneben sitzen. Da gehen wir dann doch auch recht schnell ins Bett, in den warmen Schlafsack...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4810158250288385929?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4810158250288385929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/es-geht-aufwaerts-07082011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4810158250288385929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4810158250288385929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/es-geht-aufwaerts-07082011.html' title='Es geht aufwaerts (07.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7967526045882141253</id><published>2011-08-22T08:19:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T08:19:39.410+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Der Monsun macht seinem Namen alle Ehre (06.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ab fuenf Uhr werden wir von durchdringendem Hahnengeschrei geweckt - der kraeht unerbittlich und ohne Unterlass, an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Leider regnets noch immer, beim Zahneputzen traegt man also lieber die Regenjacke. Nach einem schnellen Fruehstueck mit trockenen Chapattis und Tee gehts, gut eingepackt und mit dem Regenschirm in der Hand (= Norman) um 7.15 Uhr los.&lt;br /&gt;Es geht bergauf, wieder ueber Wackelbruecken, weg von den Reisterrassen weiter ins Tal hinein. Wir trekken einen italienischen Trekker mit seinem Guide und drei englische Trekker, ansonsten begegnen uns nur Lastentraeger mit 3 Kisten Pepsi auf dem Ruecken oder ganzen Moebelstuecken und Nepalis auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder sonst wohin, alle in den unvermeidlichen Flipflops.&lt;br /&gt;Die Baeche, die wir ueberqueren, da sie den Weg ueberfluten, werden groesser und tiefer, wir brauchen hin und wieder die Stoecke, um sicher von Stein zu Stein zu huepfen. Im Oertchen Jagat machen wir um 10 Uhr eine Snickers- und Kekspause.&lt;br /&gt;Wir schwanken auf einer Haengebruecke auf die andere Flussseite und folgen einem Bachlauf steil aufwaerts. Der Regen hat nun aufgehoert, die Sonne kommt langsam durch, und schon laeuft der Schweiss wieder in Stroemen.&lt;br /&gt;Ein letzter steiler Anstieg durch eine spektakulaere Schlucht rechts an einem Wasserfall vorbei, und wir erreichen ein Plataeu mit Blick ins Hochland. Leider ist es so bewoelkt, dass keine Berge zu sehen sind. Nach einer halben Stunde erreichen wir das Doerfchen Tal mittags um kurz nach 12, nach 5 Stunden Gehzeit, das direkt am Fluss gelegen ist, der sich hier zu einem See aufstaut, bevor er sich als besagter Wasserfall in die Schlucht ergiesst.&lt;br /&gt;Tal ist ein sehr gepflegter, richtig "grosser" Ort, mit Gebetsmuehlen am Ein- und Ausgang, huebschen Haeusern mit Gaerten und einem tollen Blick auf einen Wasserfall. Die Umgebung sieht recht verwunschen aus mit dunkelgruen bewachsenen Felsen, was wie in einem Fantasy-Film.&lt;br /&gt;Wir beziehen das Peaceful Guest House, bekommen Lunch im Garten (Nudelsuppe bzw. gebratene Nudeln mit Gemuese), jetzt kommt auch Lhakpa an, sichtlich erleichtert.&lt;br /&gt;Duschen und Haare waschen mit ertraeglich temperiertem Wasser im Verschlag im Garten, dann halten wir ein Nachmittagsschlaefchen. Wir holen anschliessend Wasser bei der "Safe Drinking Water Station", einem Projekt, bei dem Wasser zu Trinkwasser aufbereitet wird, um die unermesslichen Mengen an Plastikflaschen einzudaemmen. Beim Spaziergang durch den Ort treffen wir die englischen Trekker wieder und ratschen ein wenig, dann besichtigen wir den Wasserfall und erschrecken ein paar Huehner.&lt;br /&gt;Zurueck im Hostel spielen wir Kniffel im Garten, als es draussen zugig wird, ziehen wir um in die "Dinning Hall" (sic!) und speisen Kartoffeln mit Gemuese bzw. Chicken Curry und trinken Schwarztee. Sehr gesund. Und schon regnets wieder, diesmal ziemlich heftig. Es ist sogar zu nass zum Zaehneputzen draussen, deshalb stellen wir uns dazu in den Wellblech-Duschverschlag. Um 21 Uhr ist Bettgehzeit, es gibt sogar Strom, wir koennen also noch ein wenig lesen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7967526045882141253?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7967526045882141253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/der-monsun-macht-seinem-namen-alle-ehre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7967526045882141253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7967526045882141253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/der-monsun-macht-seinem-namen-alle-ehre.html' title='Der Monsun macht seinem Namen alle Ehre (06.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6945324337376882734</id><published>2011-08-22T07:58:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T07:58:25.695+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>"Baby, es gibt Reis" oder: Balanceakte (05.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ohne Wecker wachen wir um halb sechs auf, der Laerm des neben unserer Lodge rauschenden Flusses ist immens! Wir packen unseren Kram zusammen, putzen die Zahne mitten im Garten, und es verspricht jetzt schon, ein heisser Tag zu werden. Zum Fruehstueck gibts Porridge mit Obst und Tee, unser Traeger Lhakpa packt recht ungluecklich dreinschauend den Rucksack, wir befuellen unsere Trinkflaschen noch mit kochendem Wasser und wollen los. Doch halt, erst brauchen wir noch einen Stempel auf unserer Trekkingerlaubnis, leider duscht der zustaendige Herr grade, also muessen wir ein wenig warten. Um 7:15 Uhr brechen wir auf; gewandert wird durch sehr nasse Reisfelder, wir ueberqueren alle paar Minuten irgendwelche Baeche, die sich in den Hauptstrom ergiessen und balancieren auf Steinen ueber Wasserlaeufe - immer in der Hoffnung, keine nassen Fuesse zu bekommen.&lt;br /&gt;In den Baeumen sehen wir Affen, ueber die Wege huschen riesige Eidechsen, es flattern die tollsten Schmetterlinge umher. Das Tal ist wahnsinnig gruen, wir sehen Huegel und Reisterrassen, so weit das Auge reicht. Am fruehen Morgen blitzen zwischen den Wolken sogar die richtig hohen Berge (Manaslu I) hervor. Wir kommen immer wieder an kleinen Doerfern und Huetten mit Unterstaenden fuer Ziegen, Huehner und Kuehe vorbei, davor sitzen die Dorfbewohner, Frauen waschen Waesche, Kinder rennen herum, alle Maenner humpeln am Stock umher, und alle gruessen uns freundlich.&lt;br /&gt;Erste Erkenntnis des Tages: der Durchschnittsnepalese wandert in Flipflops! Und ist damit ungefaehr dreimal schneller als wir in unseren Wanderschuhen.&lt;br /&gt;Es ist unglaublich heiss, durch die hohe Luftfeuchtigkeit sind wir schnell klatschnass und froh um den Sonnenhut. Pausiert wird unterwegs immer mal wieder, wir staerken uns mit Riegeln und Keksen, dadurch holt uns der etwas langsamer gehende Lhakba, der sichtlich unter der Hitze leidet, immer wieder ein. Wir begegnen auf dem Weg 2-3 anderen Trekkern, aber das wars auch schon.&lt;br /&gt;Immer wieder ueberqueren wir den grossen Fluss, dann auf abenteuerlichen Haengebruecken, waehrends oben schaukelt, schaeumt zig Meter unter uns das Wasser.&lt;br /&gt;Nach gut 5 Stunden Wanderung und etwa 200 Hoehenmetern erreichen wir um 12 Uhr Ghermu. Fuer Norman gibts dort Momos (so eine Art nepalesischer Maultaschen) zum Mittagessen, ich bin schon mit einer Cola zufrieden. Unser Traeger kommt eine halbe Stunde nach uns in dieser Lodge an - als wir vorschlagen, einen Ort weiterzuwandern (d.h. etwa 2 Stunden zu gehen), ist er nicht begeistert und raet ab. Also bleiben wir in Ghermu, spazieren durch den Ort und schlagen den Nachmittag mit lesen, Kniffel spielen, duschen und doesen tot. Am spaeten Nachmittag holen uns die Wolken ein, es beginnt zu regnen und hoert auch den ganzen Abend ueber nicht mehr auf.&lt;br /&gt;Beim Abendessen laesst uns die Besitzerin keine Auswahl, es gibt Dal Bhat und Tee fuer alle. Zaehne geputzt wird am Familien-Wasserloch im Garten, und wir gehen ins Bett, waehrend die Besitzer noch begeistert vor dem Fernseher sitzen - wir sind eh die einzigen Gaeste weit und breit...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6945324337376882734?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6945324337376882734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/baby-es-gibt-reis-oder-balanceakte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6945324337376882734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6945324337376882734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/baby-es-gibt-reis-oder-balanceakte.html' title='&quot;Baby, es gibt Reis&quot; oder: Balanceakte (05.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6404614946432221402</id><published>2011-08-22T07:42:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T07:42:55.927+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>"Shake it, baby" oder: Busfahren in Nepal (04.08.2011)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Keine Ahnung, was den Nachbarshund geritten hat, auf jeden Fall war die Nacht mehr oder minder "durchbellt" und wir dementsprechend unwillig, um 5:20 Uhr aufzustehen. Irgendwie klappte es dann doch, eine schnelle Katzenwaesche und ein hastiges Packen stehen schliesslich an. Unsere beiden grossen Rucksaecke bleiben naemlich mit einem Teil unserer Sachen im Hotel in Kathmandu, und ein grosser Rucksack wird mit unseren Wanderutensilien und den Schlafsaecken befuellt (und wiegt eine gefuehlte Tonne) und unserem Traeger uebergeben. Wir behalten unsere Tagesrucksaecke mit Wasser, Regenjacke und allem Noetigen. Draussen wartet schon ein Taxi, das uns zum Busbahnhof bringt, waehrend der immerfreundliche Nachtwaechter das Abschiedskomittee gibt. Der Taxifahrer bugiert uns durch das trotz der fruehen Stunde bereits herrschende Chaos und strahlt immerzu dabei. Am Busbahnhof vertroedeln wir ein wenig die Zeit mit heissem Tee und werden von Ngima noch mit Keksen ausgestattet, da er uns raet, das angebotene Mittagessen aus Hygienegruenden zu verschmaehen. Um 7 Uhr geht schliesslich der Bus, das Gepaeck wird natuerlich auf dem Dach untergebracht. Noch sind im Bus vor allem andere Trekker mit ihren jeweiligen Guides und Traegern, aber die beiden dazu engagierten "Busschreier", die nach der Abfahrt in der offenen Bustuer haengen, plaerren so lange die am Strassenrand stehenden Leute an, bis der Bus auch wirklich und nach nepalesischem Standard "voll" ist. Zuweilen werden durchaus auch Wartende am Arm in unseren Bus gezerrt, es herrschen richtiggehende Kaempfe um potenzielle Fahrgaeste zwischen den verschiedenen Busunternehmen. Sehr spannend das alles! Aber das dauert natuerlich, und so kommen wir kaum voran, sondern tuckern endlos an Strassenstaenden vorbei, dauernd springen fliegende Haendler (gerne kleine Kinder) auf und wollen Wasser, Obst, Chips oder Plastikkram verkaufen. Endlich gehts ueber enge Strassen raus aus der Stadt und rein in die Berge, immer nach dem Motto "Wer am lautesten hupt, gewinnt". Es wird unertraeglich heiss, alle daemmern vor sich hin, bis wir gegen 11 Uhr einen Stop an einem eher fragwuerdigen Strassenlokal und die erste Bekanntschaft mit einem Stehklo machen. Wir lehnen brav das angebotene Mittagessen ab (siehe oben), da die dreckigen Tische in der Tat nichts Gutes verheissen.&lt;br /&gt;Bei der Weiterfahrt wird die Strasse zunehmend schlechter, die Stops zum Ein- und Ausladen der nepalesischen Passagiere oder wegen Hindernissen auf der Strasse (entgegenkommende LKWs oder Busse, Steine, Baeche, ...) werden haeufiger. Gegen 15 Uhr, nach acht Stunden Fahrt, erreichen wir endlich Besisahar, dort muessen sich zunaechst alle Trekker im dortigen Buero registrieren (d.h. es gibt einen Stempel auf die Trekking Permit und wir muessen unterschreiben).&lt;br /&gt;Wir haben nun wirklich keine Lust mehr auf eine weitere Fahrt ueber Rumpelpisten und bestehen darauf, die gut 2 Stunden nach Bhulbhule, unserer heutigen Etappe, zu laufen. Unser Sherpa ist unwillig und wir schicken ihn daher mit dem Bus voraus. So war das ja eigentlich nicht gedacht, dass wir wandern und unser Traeger Bus faehrt!&lt;br /&gt;Wir wandern ueber ueberspuelte Strassen, bei denen wir sogar einmal die Schuhe ausziehen muessen und barfuss durchs Wasser waten muessen, durch Doerfer, Kinder spielen am Rand und gruessen uns freundlich, ueberall stehen und liegen Kuehe, Ziegen, Huehner, Hunde, aussenrum ist alles gruen, der Fluss rauscht wild neben uns her, sehr idyllisch also. Wir sind sehr schnell total verschwitzt, weils extrem heiss ist und dazu die  Luftfeuchtigkeit ordentlich hoch ist.&lt;br /&gt;In Bhulbhule bekommen wir ein Zimmer (naja, einen Holzverschlag) im Thorang La Guest House, und es gibt draussen im Garten im Duschhaeuserl doch tatsaechlich warmes Wasser. Ein guter Anfang! &lt;br /&gt;Danach sitzen wir im Garten, trinken ein Bier, lesen, zum Abendessen gibt es &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dal_bhat"&gt;Dal Bhat&lt;/a&gt;, das nepalesische Nationalgericht, bzw. gebratenen Reis. Wir erwehren uns der wilden Mueckenschwaerme, dazu geistern riesige Spinnen und Geckos um uns herum.&lt;br /&gt;Das Zaehneputzen erfolgt im Freien, da dort das einzig Waschbecken steht. Die Position, die man auf einem Stehklo einnimmt, ist im Yoga uebrigens die &lt;a href="http://www.yoga-vidya.de/de/asana/kraehe.html"&gt;Ausgangsstellung der "Kraehe"&lt;/a&gt;. Hmmm, ob die sich wohl daraus entwickelt hat?&lt;br /&gt;Wir liegen schliesslich im Seidenschlafsack im Bett, im Zimmer krabbeln viele Tierchen umher, es gibt keinen Strom, aber durch die Stirnlampe werden wir heftigst umschwirrt. Dann lieber Licht aus und schlafen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6404614946432221402?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6404614946432221402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/shake-it-baby-oder-busfahren-in-nepal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6404614946432221402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6404614946432221402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/shake-it-baby-oder-busfahren-in-nepal.html' title='&quot;Shake it, baby&quot; oder: Busfahren in Nepal (04.08.2011)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7030266652534271492</id><published>2011-08-03T17:06:00.001+02:00</published><updated>2011-08-03T17:08:12.005+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Warum sieht Hanuman aus wie ein Kuerbis?</title><content type='html'>Seit heute morgen singen die Nachbarn im Nebenhaus dasselbe Mantra, wieder und wieder, hinein bis in die Abendstunden. Das nenne ich Durchhaltevermoegen! Ansonsten war unsere erste Nacht in Nepal ereignislos, der einsetzende Regen hatte seine Arbeit bis zum Aufstehen wieder eingestellt, und die Sonne lachte vom Himmel!&lt;br&gt;   Also gingen wir ausgeschlafen zum Fruehstueck, wo es die ueblichen Backpackerkoestlichkeiten a la Banana Pancake oder Omelette mit Toast gab.&lt;br&gt;Kurz darauf traf auch schon wieder Ngima, unser &lt;a href="http://www.annapurnatreksexpedition.com/"&gt;&amp;quot;Trekkingbetreuer&amp;quot;&lt;/a&gt; ein, mit im Schlepptau hatte er denn auch nun unseren Sherpa porter (dessen Namen ich vergessen habe, aber ich habe ja nun ausgiebig Zeit, mir den einzupraegen), und wir besprachen den Ablauf unserer Trekkingtour. Ausserdem fotografierten man uns noch fix, damit sog. &amp;quot;Trekking Permits&amp;quot; angefertigt werden koennen, die im Annapurnagebiet dann kontrolliert werden und natuerlich Geld kosten. Danach wurden unsere Rucksaecke genauestens betrachtet, und die Odyssee auf der Suche nach einem Geldautomaten, der mehr als 300 Euro gleichzeitig ausspuckt, nahm ihren Lauf. So wurden wir durch ganz Kathmandu zu Fuss von Ngima und dem Sherpa begleitet, besuchten diverse Bankfilialen und mussten letzten Endes haeppchenweise das noetige &amp;quot;Kleingeld&amp;quot; fuer die knapp dreiwoechige Tour abheben, denn Geldautomaten gibts dort wohl nicht.&lt;br&gt; Vom Laufen durch die Stadt verfaerbt sich uebrigens das Taschentuch beim Schneuzen schwarz, so dreckig, staubig, voller Abgase und Rauch ist die Luft...&lt;br&gt;Nach den Strapazen folgte ein kleines Nickerchen, und schliesslich machten wir uns auf zum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kathmandu_Durbar_Square"&gt;Durbar Square&lt;/a&gt;, dem Platz mitten im wilden Verkehrstreiben Kathmandus, auf dem unzaehlige Temple, ehemalige Palaeste stehen, umgeben von Verkaufsstaenden, Statuen, schlafenden Strassenhunden, lauernden Fahrradrikschafahrern. Das war herrlich, wir guckten uns stundenlang alles genau an (v.a. die erotischen Darstellung auf dem Tempel direkt neben der Hanuman-Statue), besichtigten noch das Koenigsmuseum (in dem so ungefaehr jedes benutzte Klopapier der letzten beiden nepalesischen Koenige ausgestellt war) und spazierten schliesslich zurueck zum Hostel. Etwas verwunderlich war allerdings, dass das Gesicht der Hanuman-Statue, also des Gottes, dem der ganze Platz gewidmet ist, von der Witterung und ueber die Jahrhunderte nur noch aussah wie ein Kuerbis, der als Fussball benutzt wurde; von einem Affenkopf war auf jeden Fall nichts mehr zu erkennen.&lt;br&gt; Dort machten wir uns dran, das Gepaeck umzupacken, alles, was morgen frueh um sechs mit zum Abmarsch Richtung Annapurna mitkommt, wurde in einen grossen geliehenen Rucksack verstaut, der Rest bleibt hier im Hostel, bis wir in etwa drei Wochen wiederkommen.&lt;br&gt; Beim Packen stellten wir fest, dass wir prima vorbereitet sind, aber keine Wasserflaschen mitgenommen haben. Also lief die &amp;quot;mission Sigg Flasche&amp;quot; an, erfolgreich und mit ein wenig Handeln konnten wir in einem der vielen, vielen Laeden mit Trekkingausruestung zwei Aluflaschen von Sigg (oder gut nachgemacht) fuer wenig Geld erstehen.&lt;br&gt; Abendessen in einem sehr leeren Lokal (es ist definitiv keine Saison in Nepal, im Hostel rennen zwar ein paar wenige andere Backpacker herum, aber ansonsten: tote Hose), und nun sitzen wir wieder im Hostel, werden gleich noch eine ausgiebige, letzte und vor allem warme Dusche geniessen, und das wars dann erstmal.&lt;br&gt; Morgen frueh um 6 Uhr werden wir abgeholt, dann gehts mit dem Bus in 6 Stunden nach &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Besisahar"&gt;Besisahar&lt;/a&gt;, und dann wird losgewandert - mit oder ohne Regen, mit oder ohne Blutegel!&lt;br&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7030266652534271492?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7030266652534271492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/warum-sieht-hanuman-aus-wie-ein-kuerbis.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7030266652534271492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7030266652534271492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/warum-sieht-hanuman-aus-wie-ein-kuerbis.html' title='Warum sieht Hanuman aus wie ein Kuerbis?'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5202499313113759408</id><published>2011-08-02T17:56:00.001+02:00</published><updated>2011-08-02T17:57:35.214+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Gestern noch in Muenchen, heute schon in Kathmandu!</title><content type='html'>Unglaublich, das ging nun doch alles ein wenig schnell - der erste Abend in Kathmandu: das erste Abendessen ist verspeist, das erste Bier ist getrunken. Und ich bin noch gar nicht ganz da. &lt;div&gt;Gestern noch, da wachte ich nach nur knapp 5 Stunden Schlaf leicht matschig zuhause in unserem Bettchen auf, noch ganz beseelt von der unglaublich schoenen &amp;quot;Tristan&amp;quot;-Vorstellung und der darauffolgenden Party. Und Norman und ich wurstelten uns durch den Montag, beschaeftigt mit Packen, Wohnung ordentlich hinterlassen, Waesche waschen, zur Reinigung gehen, zwischendurch eine TK-Pizza in den Ofen schieben, ein paar Mails schreiben und Telefonate mit der Familie fuehren... Puenktlich um 17 Uhr hatten wir alles geschafft und machten uns mit gefuehlt tonnenschweren Rucksacken mit der Tram und der S-Bahn auf zum Flughafen.&lt;br&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Warteschlange dort am Lufthansa CheckIn: ein mittelschwerer Schock, doch dannk Normans Senatorkarte konnten wir die feudal umgehen. Die Rucksaecke wogen dann aber doch 18 bzw. 16 Kilo, ganz schoen ordentlich, aber auch ganz schoen viel drin!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Ein bisserl Wartezeit vertroedelten wir noch mit Zeitung lesen, telefonieren und Wein trinken, und relativ puenktlich verliessen wir Muenchen in Richtung Delhi - gemeinsam mit viiiielen Indern an Bord, die lustige Turbane trugen, eine gute Einstimmung also. Das beste am Flug war der Baileys, der unaufgefordert nach dem Abendessen serviert wurde, gepaart mit einem netten Filmprogramm und tollen Plaetzen ohne laestige Vordermaenner.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Schwuppdiwupp waren wir morgens um 7 Uhr Ortszeit in Delhi, draussen hatte es bereits um die 28 Grad, und die Luft roch schon beim Aussteigen unverkennbar &amp;quot;indisch&amp;quot;, ebenso das Innere des Flughafens. Nun hiess es: Zeit vertroedeln, denn wir hatten gut 6 Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Nepal.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Also erstmal: Einreisestempel und Rucksack vom Gepaeckband holen, raus aus der Ankunftshalle, moeglichst ohne Kontakt mit den hyzaenengleichen Taxifahrern, die unschuldige Touristen sofort umgarnen und in die Bezahlfalle locken wollen. Stattdessen gleich wieder zur naechsten Tuer rein in den Flughafen, gefolgt von mehrstuendigem Herumsitzen. Beim Kaffeeholen wurde ich sogleich Demut gelehrt, denn der indische Kaffeeverkaeufer spricht nicht mit jeder dahergelaufenen westlichen Frau - nach 10minuetigem Schlangestehen, in denen jeder nachfolgende Mann bedient wurde und ich ignoriert wurde, gab ich auf und versuchte mein Glueck woanders. Incredible India!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Exakt drei Stunden vor Abflug oeffnete dann auch der CheckInSchalter von SpiceJet, nicht, ohne dass die schnarchnasigen Angestellten fuenfmal die Warteschlangen-Staender umhergeraeumt haetten. Dabei konnte man die langsamsten Putzmaenner der Welt beobachten... Endlich gings in die Passkontrolle, auch dort wurden wir in Geduld gelehrt, mit dem Zack-Zack-Modus unserer letzten Wochen ists nun definitiv vorbei. Tausendmal von zig verschiedenen Menschen wurden wir sowie unser Handgepaeck, das daran befestigte Namensschild und vor allem unser Bordpass begutachtet, kontrolliert, bestempelt, weitergereicht, wieder bestempelt, dazwischen war immer Zeit fuer ein Schwaetzchen, dass es eine Freude war. Nur wenige Stunden am Delhier Flughafen, und die indische Mentalitaet hat einen eingeholt. Was hab ich das vermisst.&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Animiert von den vielen Einheimischen, die sich die langen Wartezeiten kurzerhand mit einem Nickerchen, ausgefuehrt auf dem Fussboden, ausgestattet mit Schlafsaecken, vertreiben, legten wir uns auf die ueberall aufgestellten Liegen und verpennten so die Zeit bis zum Abflug. Und nach nur gut 2 Stunden Flug durch dicke Wolken landeten wir in Kathmandu - sogar ein wenig Sicht auf die Berge war zu erhaschen. Das Land unter uns war tiefgruen, durchzogen von unzaehligen, mit braunem Wasser vollgefuellten Fluessen durchzogen. So sieht wohl die Monsunsaison aus. Beim Aussteigen tropfelte es bei weit ueber 20 Grad noch ein wenig, doch der Regen liess augenblicklich nach, und es wurde richtig schoen dampfbad-aehnlich.&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Einreisen durften wir, natuerlich wieder bestempelt und beaeugt, die Ankunftshalle war deutlich heruntergerockter als noch in Delhi, ebenso hatte das Flugzeug schon bessere Zeiten gesehen. Aber wenigstens klappte der Abholservice, den unser Hostel bereitstellte, tadellos! Ehe wir uns versahen, sassen wir im Taxi Richtung Hotel Ganesh Himal, und los ging die wilde Fahrt durch den Linksverkehrt (manchmal aber auch rechts), laut hupend durch Kathmandu. Links und recht am Strassenrand: Kuehe, Huehner, Muellberge, winzige Verkaufsstaende, Mopeds, Fahrraeder, Rikschas - welcome to Asia!&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Das Hostel dagegen: eine positive Ueberraschung, versorgt mit Begruessungs-Chai bekamen wir ein huebsches Zimmer, dort weihten wir sofort die Dusche ein, und schon sah die Welt ganz anders aus... Ein wenig auspacken, und wir machten uns auf, den Touristenstadtteil Thamel zu erkunden, immer bedacht, moeglichst nicht ueberfahren oder durch die ganze Huperei der Fahrradrikschas mit selbstgebastelter Hupe taub zu werden. Im Getuemmel wurde von Pashimaschals, Trekkingkleidung, Souvenirs, Drogen und Tigerbalsam so ziemlich alles angeboten, was das Backpackerherz begehrt. Zur Staerkung goennten wir uns ein echt nepalesisches Abendessen mit Momos (= mit Gemuese o.a. gefuellte Teigtaschen) und Nudelsuppe, und tasteten uns im Stockdunklen (um 20 Uhr!) zurueck ins Hostel. Dort erwartete uns schon Ngima, der uns unseren Traeger fuer die Trekkingtour vermittelt hat, um mit uns alles Weitere an Organisatorsichem zu besprechen. Netter Kerl, der mir erzaehlte, dass der Traeger, den er fuer uns ausgesucht haette, sehr erfahren sei, die Tour schon viele Male gemacht haette, da er ja auch schon etwas aelter sei - naemlich etwa 36/37!&lt;/div&gt; &lt;div&gt;Wir fuehlten uns auf jeden Fall gut aufgehoben, und da der Jetlag sich so langsam bemerkbar macht, gabs noch ein kleines Bierchen im Hostelgarten (immer noch bei T-Shirt-Temperaturen) - und jetzt gehts ins Bett!&lt;/div&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5202499313113759408?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5202499313113759408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/gestern-noch-in-muenchen-heute-schon-in.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5202499313113759408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5202499313113759408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/08/gestern-noch-in-muenchen-heute-schon-in.html' title='Gestern noch in Muenchen, heute schon in Kathmandu!'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8646630957299808553</id><published>2011-07-18T12:58:00.000+02:00</published><updated>2011-07-18T12:58:04.126+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Abgründe im Alpinen Museum</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-c_KHC01FbC4/TiQRKQ0g3CI/AAAAAAAACBw/u5ux-zYEbU0/s1600/image.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" m$="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-c_KHC01FbC4/TiQRKQ0g3CI/AAAAAAAACBw/u5ux-zYEbU0/s400/image.jpg" width="297" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.alpin.de/news/news/5858d7fc-8ff0-4880-a62e-9c55cec15c5f"&gt;http://www.alpin.de/news/news/5858d7fc-8ff0-4880-a62e-9c55cec15c5f&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8646630957299808553?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8646630957299808553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/07/abgrunde-im-alpinen-museum.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8646630957299808553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8646630957299808553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/07/abgrunde-im-alpinen-museum.html' title='Abgründe im Alpinen Museum'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-c_KHC01FbC4/TiQRKQ0g3CI/AAAAAAAACBw/u5ux-zYEbU0/s72-c/image.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5093162034194555432</id><published>2011-07-12T16:36:00.000+02:00</published><updated>2011-07-12T16:36:39.585+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Kleines Update</title><content type='html'>Inzwischen haben wir alle ein Visum für Indien bekommen --&amp;gt; es hat mich nur noch zwei weitere Besuche bei der Konsulatsagentur gekostet, dann war's vollbracht. Wieder ein Häkchen auf der To-Do-Liste!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hab ich mir zur rein "mentalen" Vorbereitung "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dil_Bole_Hadippa!"&gt;Dil bole hadippa&lt;/a&gt;" angeschaut. Wenn man keine Ahnung von Cricket hat, bleibt der Film über weite Strecken relativ sinnfrei. Aber ich mag Rani Mukherjee nun mal wirklich gern, allein dafür hat sich's gelohnt.&lt;br /&gt;Und die wichtigste Aufgabe für Mumbai ist nun auch klar: einmal Statist in einem Bollywood-Film sein. Angeregt zu dieser Idee wurde ich durch einen Artikel in der "&lt;a href="http://www.zeit.de/2008/15/Bollywood"&gt;Zeit&lt;/a&gt;" - ich will da mitmachen!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5093162034194555432?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5093162034194555432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/07/kleines-update.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5093162034194555432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5093162034194555432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/07/kleines-update.html' title='Kleines Update'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7631498799810749759</id><published>2011-06-30T15:46:00.001+02:00</published><updated>2011-07-05T15:08:00.767+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Die Inder...</title><content type='html'>&lt;div&gt;...machen mich schon wahnsinnig, bevor wir überhaupt in Indien angekommen sind!!!&lt;br&gt;Vor ein paar Wochen hab ich meinen beiden Mitreisenden selbstlos angeboten, mich um die Visa für uns zu kümmern - schließlich befindet sich das Konsulat bzw. die Behörde, die die Visa-Abwicklung übernommen hat, 2 Fahrradminuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Nitschi und Norman haben daraufhin brav die von mir ausgedruckten Formulare ausgefüllt, mir Pässe, Vollmachten, Passbilder, Unterschriften übergeben, die entsprechenden Visagebühren überwiesen, mir die Überweisungsbelege geschickt etc.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Daraufhin habe ich mich frohgemuts zu &amp;quot;Cox and Kings&amp;quot; begeben, nur eine gute halbe Stunde gewartet, um dann zu erfahren, dass das Geld unserer Überweisungen noch nicht auf deren Konto angekommen und damit die Bearbeitung auf gar keinen Fall möglich ist. Die Überweisungsbelege allein wurden nicht akzeptiert. Okay, dachte ich mir, kann ich ja verstehen, dass die da pingelig sind, geh ich eben eine Woche später nochmal hin, dann müsste das Geld auf jeden Fall da sein und schwuppdiwupp bekommen wir unsere Touristenvisa.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Doch weit gefehlt: am Montag vormittag nutzte ich eine ruhige halbe Stunde im Büro, radelte fix wieder zu besagter Agentur, hurra, kein Mensch vor mir, direkt zum Schalter - und dort erfuhr ich, dass es doch tatsächlich seit letztem Montag (!) neue Visum-Formulare gibt, und die alten sind damit nicht mehr gültig sind. Aaaah!!!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;Also: nochmal von vorne! Nun müssen wir alle wieder diese dämlichen Formulare ausfüllen (warum zum Henker wollen die Inder bloß wissen, in welchem Ort meine Eltern geboren sind?), zumindest in Nitschis Fall an mich schicken, und ich versuche mein Glück einfach nächste Woche noch einmal. Irgendwann wird das hoffentlich klappen... Ich versuche, geduldig zu bleiben, das ist gut für&amp;#39;s Karma und schult mich für die Abenteuer und Späßchen, die in Indien auf uns warten... Om shanti om!&lt;br clear="all"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7631498799810749759?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7631498799810749759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/06/die-inder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7631498799810749759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7631498799810749759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/06/die-inder.html' title='Die Inder...'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8809748764359417906</id><published>2011-06-23T14:21:00.000+02:00</published><updated>2011-06-23T14:21:12.736+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Nur das Nötigste...</title><content type='html'>Aktuell zeigt der Countdown noch 39 Tage bis zum Abflug an - und so langsam mache ich mir Gedanken darüber, was alles mitgenommen werden muss.&lt;br /&gt;Die Packliste wächst täglich, inzwischen ist alles an Sportequipment eingekauft, und ich fürchte, dass wir diesmal wirklich "nur das Nötigste" mitnehmen können. Auf der einen Seite steht nämlich der Trekkingurlaub, für den man natürlich von Bergschuhen, Funktionskleidung, Schlafsack, Wanderstöcken über Blasenpflaster, Trinkflaschen, Gamaschen bis hin zu Stirnlampe, Skiunterwäsche, biologisch abbaubares Duschgel und Energyriegel alles mögliche einpacken muss. Schließlich kanns auf gut 5.000 m nachts doch recht kalt werden. Auf der anderen Seite folgt anschließend die Reise durch ein wahrscheinlich noch sehr hochsommerliches Indien, für das man den Seidenschlafsack ebenso braucht wie einigermaßen angemessene Kleidung (d.h. keine Trekkinghosen und auch keine Bergschuhe). Dazu kommt natürlich der nötige Lesestoff, die Medikamente, Fotoausrüstung,...&lt;br /&gt;Die Packliste wird online geführt und täglich ergänzt, sobald mir wieder mal einfällt.&amp;nbsp;Zum Glück habe ich mir letzte Woche einen neuen Rucksack gegönnt, der 60 l Fassungsvermögen hat. Ich bin sehr gespannt, ob alles o.g. reinpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist auch unsere Unterkunft für die ersten Nächte gesichert, dank Internet und E-Mail kann man heute sogar problemlos online ein Hostel in Kathmandu reservieren - und bekommt eine herzige Antwort zurück: "Looking forward to seeing you", inkl. Abholservice vom Flughafen und "toilet paper" auf dem Zimmer. Ganz großes Kino.&lt;br /&gt;Über die Empfehlung einer Kollegin habe ich auch&amp;nbsp;Kontakt&amp;nbsp;mit einem &lt;a href="http://annapurnatreksexpedition.com/"&gt;Trekking-Unternehmen&lt;/a&gt; in Kathmandu aufgenommen, ebenfalls problemlos per Mail. Der freundliche Mensch dort hat uns ein gutes Angebot für einen sog. "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sherpa"&gt;sherpa porter&lt;/a&gt;" unterbreitet, der uns die knapp 3 Wochen lang begleiten und v.a. unser Gepäck tragen wird. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, dass ein einzelner Mann unsere beiden großen Rucksäcke tragen soll, während wir "nur" kleine Eintages-Rucksäcke mitnehmen werden. Andererseits sehe ich die Sache ein wenig anders, wenn wir oberhalb von 3.000 m sind und der Sauerstoff immer weniger wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin übrigens hellauf begeistert, dass man inzwischen in Indien Züge online buchen kann - das ging vor 5 Jahren noch nicht, damals haben wir selbst in zwei Monaten nie ganz verstanden, wie das Zugbuchungssystem an den Bahnhöfen funktioniert, und haben oft Stunden damit zugebracht, vor dem Ticketschalter Schlange zu stehen. Man konnte auch immer nur ein Zugticket für den nächsten Tag (niemals für eine Fahrt am selben Tag) kaufen, wenn ich mich richtig erinnere. Nun geht man auf www.cleartrip.com, legt einen Account an, sucht sich die Zugfahrt aus, bezahlt per Kreditkarte, und bekommt Sekunden später eine Bestäigungsmail mit Sitzplatznummer. Bin gespannt, ob das vor Ort dann auch so gut klappt mit den Reservierungen. Auf jeden Fall haben Nitschi und ich so schon mal die ersten Etappen fix gemacht, bei einem Fahrtpreis von etwa 2 Euro / Person für eine 7stündige Zugfahrt kann man nicht allzu viel falsch machen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-8809748764359417906?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/8809748764359417906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/06/nur-das-notigste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8809748764359417906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/8809748764359417906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/06/nur-das-notigste.html' title='Nur das Nötigste...'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-3427238599686495974</id><published>2011-05-26T12:54:00.000+02:00</published><updated>2011-05-26T12:54:44.293+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nepal/Indien 2011'/><title type='text'>Nepal und Indien</title><content type='html'>&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-12-OZaBgEI8/Td4wtIdxwHI/AAAAAAAACA4/REfEasnpcC8/s1600/annapurna.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; cssfloat: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-12-OZaBgEI8/Td4wtIdxwHI/AAAAAAAACA4/REfEasnpcC8/s200/annapurna.jpg" t8="true" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Unfassbar, aber wahr: in 66 Tagen bringt uns die Lufthansa doch tatsächlich nach Kathmandu. Ein lang gehegter Traum wird damit Wirklichkeit: Norman und ich fliegen nach Nepal und werden den Himalaya bereisen!&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;Geplant ist folgendes:&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;- am 01.08. Abflug, anschließend ein paar Tage lang Kathmandu zur "kulturellen Akklimatisierung", Organisation&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4DZRvbmxrjI/Td4wsBgrPHI/AAAAAAAACA0/T2RB1IBwQ0Q/s1600/nep-map-annapurna-circuit.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; cssfloat: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="176" src="http://4.bp.blogspot.com/-4DZRvbmxrjI/Td4wsBgrPHI/AAAAAAAACA0/T2RB1IBwQ0Q/s200/nep-map-annapurna-circuit.jpg" t8="true" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;- dann gehts etwa drei Wochen zu Fuß lang rund um den Annapurna, auf dem berühmten "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annapurna_Circuit"&gt;Annapurna Circuit&lt;/a&gt;". Der höchste Punkt dabei ist der Tharong La Pass auf 5.416 m.&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;- Rückkehr nach Kathmandu, von dort am 28.08. Flug nach Delhi&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;- dort treffen wir die Nitschi und verbringen noch 2-3 Tage in Delhi gemeinsam&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;- weiter gehts&amp;nbsp;als Mädels-Duo&amp;nbsp;für drei Wochen quer durch (Nord-)Indien - noch so ein großer Traum, noch einmal durch dieses faszinierende Land zu reisen.&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;Die ungefähre und bisher geplante Reiseroute gibts auf der Karte rechts zu sehen, die wird vor Ort dann&amp;nbsp;immer wieder aktualisiert werden - sofern wir an einen Computer rankommen und ein funktionierendes Internet zur Verfügung haben...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none; clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-HaN5VIsjR-c/Td4wqOQMJoI/AAAAAAAACAw/1WTaRB9dYrI/s1600/Thorong+La.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-HaN5VIsjR-c/Td4wqOQMJoI/AAAAAAAACAw/1WTaRB9dYrI/s320/Thorong+La.jpg" t8="true" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Bis es losgeht, gibts wieder mal ein bisserl was zu organisieren, aber wir alten Reisehasen waren schon ganz fleißig beim Impfen, haben Hostels/Flüge und die ersten&amp;nbsp;indischen Zugfahrten&amp;nbsp;gebucht und&amp;nbsp;die Zeitung abbestellt.&lt;br /&gt;Das Visum für Nepal bekam ich beim nepalesischen Konsulat; dort habe ich kürzlich ein nettes Kaffee-Stündchen mit dem nepalesischen Konsul verbracht, der noch einige Reisegeschichten auf Lager hatte und mich großzügig mit Kartenmaterial und Tipps zum Thema "Wie schütze ich mich vor Blutegeln" versorgte. Außerdem konnte er meine Sorgen zerstreuen, die ich hinsichtlich der Regenzeit hatte, indem er mir versicherte, dass der August seiner Meinung nach der schönste Monat überhaupt sei, was er mit vielen Fotos sogleich unterstrich. Mal schauen, wie's beim indischen Konsulat so zugeht, da muss ich auch noch hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin muss trainiert werden, und wir versuchen daher, jeden möglichen freien Tag in den Bergen zu verbringen - aber das macht ja eh Spaß!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-3427238599686495974?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/3427238599686495974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/05/nepal-und-indien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3427238599686495974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/3427238599686495974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2011/05/nepal-und-indien.html' title='Nepal und Indien'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-12-OZaBgEI8/Td4wtIdxwHI/AAAAAAAACA4/REfEasnpcC8/s72-c/annapurna.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-497161373226678337</id><published>2010-09-15T08:49:00.000+02:00</published><updated>2010-09-15T08:49:47.405+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Australien und Fiji 2010 - Zusammenfassung und Schluss</title><content type='html'>Nach 42 Tagen Reise hier nun wieder einmal - ganz journalistisch und natürlich  objektiv - die harten Fakten: &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;bereiste Länder: 3 (Australien / Fiji / Vereinigte Arabische  Emirate)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zeitumstellung: 7,5 Stunden (Darwin) - 8 Stunden  (Ostküste) - 10 Stunden (Fiji) - 2 Stunden (Dubai)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;neue Stempel im Pass: 8 &lt;/li&gt;&lt;li&gt;gelesene Bücher: 14 (Nadine) + 2 Reiseführer + 1 Tauchbuch (Theorie)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Kilometer Luftlinie, die wir in 6 Wochen zurückgelegt haben: 17.000 (Australien / Fiji)&lt;/li&gt;&lt;li&gt; unterschiedliche Betten: 20 sowie 3 Nächte im Freien, 1 Nacht im Bus und 2 Nächte auf dem Segelboot&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gewicht des Rucksacks beim Hin- und Rückflug: 11 bzw. 12 kg (Nadine) /  12 bzw. 13 kg (Norman)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="background-color: white;"&gt;bestes Hostel: &lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: white;"&gt;Backpackers by the bay in Airlie Beach und unsere Bure auf Manta Ray Island&lt;/span&gt; (außer Konkurrenz natürlich die Hotels in Port Douglas und Sydney)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;schlimmstes Hostel: Froghollow's in Darwin&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;bestes Essen: die selbstgekochten Scampi in Hervey Bay, das  Abendessen im Nadi Bay Resort sowie das Frühstück im Bill's in Sydney&lt;/li&gt;&lt;li&gt;schlimmstes Essen: wo soll ich da anfangen - Australien ist ja nicht  gerade bekannt für seine kulinarischen Höhepunkte... So richtig schlimm war's nie, aber auch nicht gerade herausragend.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wetter: von kühl (Brisbane) über tropisch (Darwin) und extrem heiß  (Fiji, Outback), regnerisch (Alice Springs), stürmisch (Fiji) war wohl  alles dabei&lt;/li&gt;&lt;li&gt;am häufigsten gehörte Wörter: heaps / to reckon / no worries&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wichtiges Gepäckstück: Sonnencreme LSF 50, Ohrstöpsel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verluste: 1 T-Shirt  (nach dem Waschen in Airlie Beach verschwunden)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zugewinne: 1  Schnabeltier-Schlüsselanhänger, Vegemite, Muschelketten, Open Water Tauchschein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anzahl  Fotos: knapp 1.300 (keine Angst, die werden noch aussortiert)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;lustigste Tiere: Possums, Clownfische, scheue Tintenfische, Wallabies&lt;/li&gt;&lt;li&gt;netteste Bekanntschaften: bei allen Touren haben wir tolle Leute aus  aller Herren Länder kennengelernt, Freundschaften  geschlossen, nette Gespräche geführt und viel gelernt, auch die Aussies  sind unheimlich kontaktfreudig und immer für ein Schwätzchen zu haben&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;Das haben wir gelernt: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich bezweifle stark, dass Känguruhs in Australien fast eine Plage sind - wir haben leider kein einziges lebendiges Känguruh, dafür hunderte tote am Straßenrand im Outback gesehen. Und Cassowaries sind mit Sicherheit schon seit Ewigkeiten ausgestorben, solche komischen Tiere gibts doch überhaupt nicht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Outback: das ist das Australien, wie ich es mir vorgestellt habe -  endlose Weite, Roadtrips, Pubs mitten im Nirgendwo, Lagerfeuer,  Dosenbier, Aboriginal People, die Highways entlangdonnernde Roadtrains,  Sonnenuntergänge, rote Erde &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sydney: Großstadt ganz nach meinem Geschmack! Allerdings hat die Stadt  definitiv ein Ampelproblem - so schlechte und unsinnige Ampelschaltungen  für Fußgänger habe ich noch nie erlebt, das ist verschenkte Lebenszeit! Und Sydney hat sehr lustige Stadtteile - u.a. "Ultimo" und "Woolloomoolo" (sic!)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Darwin: ein Lichtblick nach dem ganzen Ostküsten-Weichspüler. Kernige  Stadt mit kernigen Typen (mehr bärtige Männer gibts wohl nirgenwo) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;in Australien herrscht auch auf den Rolltreppen Linksverkehr (links  stehen, rechts gehen)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Ampeln in Australien machen ein  dermaßen nervtötendes Geräusch, dass man natürlich automatisch losläuft,  sobald es ertönt, nur damit man seine Ruhe hat.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Aussies gehören definitiv zu den dicksten Menschen, kein Wunder,  bei den ganzen Fastfood-Läden in den Ortschaften und der Unwilligkeit,  sich zu bewegen. Nur in Sydney sahen die Leute deutlich schlanker und  sportlicher aus als auf dem Land - das ist wohl ein internationales  Großstadt-Phänomen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Australier (zumindest außerhalb der  Großstädte) haben definitiv ein Kaffeeproblem - überall (!) gibt es nur  ekligen Krümelkaffee!!!&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alkohol gibts immer nur in Bottle Shops, und dort gibt es Bierdosen im 30er-Karton  und sog. &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Plonk_%28wine%29"&gt;Goons&lt;/a&gt;  - das ist Billigwein in 2-Liter-Beutel...&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Fijianer singen den lieben langen Tag - und "Bula" ist das mit Sicherheit wichtigste Wort!&lt;/li&gt;&lt;li&gt; es gibt keine passende deutsche Übersetzung für die Wörter "surge" und "surf"&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;Persönliche Highlights:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Abends auf dem Segelschiff Wein trinken und Sterne gucken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schnorcheln im Great Barrier Reef&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Regenwald rund um Cape Tribulation&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Joggen am Strand in Port Douglas &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Krokodilfüttern auf dem Adelaide River&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Outback-Roadtrip - Tausende Kilometer Busfahrt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schlafen im Swag unterm Sternenhimmel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tauchen im Korallenriff&lt;/li&gt;&lt;li&gt;der Blick aus dem Hotelzimmer in Sydney&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;b&gt;Beim nächsten Mal... &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt; ...würden wir die Ostküste (viel zu touristisch und nicht wirklich viel "Einzigartiges") auslassen, dafür viel mehr Zeit im Outback  verbringen und vielleicht einige Zeit mit einem Campervan herumdüsen. Grundsätzlich finde ich aber Australien eh viel zu teuer, so dass es sicher erstmal kein "nächstes Mal" gibt - es gibt ja noch soviel anderes zu sehen auf dieser Welt!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TJBsGWV464I/AAAAAAAABzA/BBJz03HyzrQ/s1600/Uluru.bmp" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="268" src="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TJBsGWV464I/AAAAAAAABzA/BBJz03HyzrQ/s400/Uluru.bmp" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-497161373226678337?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/497161373226678337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/australien-und-fiji-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/497161373226678337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/497161373226678337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/australien-und-fiji-2010.html' title='Australien und Fiji 2010 - Zusammenfassung und Schluss'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TJBsGWV464I/AAAAAAAABzA/BBJz03HyzrQ/s72-c/Uluru.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-298253654119708283</id><published>2010-09-14T15:53:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T15:53:39.349+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Dubai (11.09.2010)</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI97nPE0pAI/AAAAAAAAByw/x6ox0jDdQUw/s1600/Australien-Fiji-2010_09_11_14_25_03.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI97nPE0pAI/AAAAAAAAByw/x6ox0jDdQUw/s320/Australien-Fiji-2010_09_11_14_25_03.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Gut 14 Stunden Flug und wenig Schlaf später: Landung um 6 Uhr morgens in Dubai, Außentemperatur: 31 Grad! Die Passkontrolle zog sich ein wenig dahin, die Scheichs hatten es wohl nicht allzu eilig. Stempel in den Pass, und mit der klimatisierten Metro zur &lt;a href="http://www.thedubaimall.com/en"&gt;Dubai Mal&lt;/a&gt;l. Dort mussten wir ca. 10 Minuten zu Fuß von der Haltestelle ins Einkaufszentrum laufen, bei Bruthitze und direkt am Fuße des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burdsch_Chalifa"&gt;Burj Kalif&lt;/a&gt;, des höchsten Bauwerks der Welt (828 m). Wenn man sich die umstehenden Hochhäuser auf dem Bild anschaut, bekommt man einen Eindruck, wie hoch dieser Turm ist.&lt;br /&gt;In der Mall waren leider die Geschäfte noch nicht geöffnet, aber immerhin gabs schon einen Kaffee, und so warteten wir bis 9:30 Uhr und bummelten dann in diesem hochexklusiven Shopping-Zentrum herum. Besonders beeindruckend: die Kunsteisbahn mittendrin und vor allem das riesige Aquarium (11 m hoch, 50 m breit und mit tausenden von Fischen, u.a. Haie und Rochen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI98qO9kcAI/AAAAAAAABy4/9C8MGUZlCMw/s1600/Australien-Fiji-2010_09_11_15_41_12.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI98qO9kcAI/AAAAAAAABy4/9C8MGUZlCMw/s400/Australien-Fiji-2010_09_11_15_41_12.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Durch die unglaublich Hitze (inzwischen hatte es sicherlich bereits um die 40 Grad) liefen wir zurück zu Metro, und fuhren entlang einiger Wolkenkratzer zur nächsten, diesmal in die nicht ganz so exklusiven, aber wenigstens klimatisierten &lt;a href="http://www.deiracitycentre.com/dcc/"&gt;Deira City Centre&lt;/a&gt;. Dort beschlossen wir, auf die anvisierte Stadtrundfahrt zu verzichten, den 90 Euro für 2 Personen für eine zweistündige Busrundfahrt war uns dann doch deutlich zu teuer. Vor allem, weil es wohl auch nicht soooo viel zu sehen gibt in Dubai außer Hochhäusern (die man aber wegen des Wüstensands in der Luft nicht besonders gut sehen konnte) und Einkaufszentren.&lt;br /&gt;Also gut, dann taten wir halt das, was man in Dubai besonders gut kann: shoppen.&lt;br /&gt;Danach düsten wir mit der Metro zurück zum Flughafen, holten unseren Ausreisestempel ab und shoppten auch hier - denn die Duty Free Preise waren wirklich unschlagbar.&lt;br /&gt;Am Nachmittag stand dann die letzte Etappe an: knapp 7 Stunden Flug, bis wir um 21 Uhr pünktlich wieder in München landeten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-298253654119708283?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/298253654119708283/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/dubai-11092010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/298253654119708283'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/298253654119708283'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/dubai-11092010.html' title='Dubai (11.09.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI97nPE0pAI/AAAAAAAAByw/x6ox0jDdQUw/s72-c/Australien-Fiji-2010_09_11_14_25_03.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7417232849974433212</id><published>2010-09-14T15:31:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T15:31:55.286+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Sydney (08.-10.09.2010)</title><content type='html'>Ein fünfstündiger Flug nach Sydney, und schon waren wir wieder mittem in australischen Winter - 17 Grad bei der Ankunft, so dass wir recht früh über Jeans und feste Schuhe waren. So schnell war ich noch nie aus einem Flughafen draußen, die Passkontrolle war rekordverdächtig, die Rucksäcke kamen praktisch sofort, und auch die Fahrt in die Innenstadt mit der Bahn dauerte keine 20 Minuten.&lt;br /&gt;So erreichten wir schnell das &lt;a href="http://www.starwoodhotels.com/fourpoints/property/overview/index.html?propertyID=1305"&gt;Sheraton Hotel&lt;/a&gt; und bezogen ein Zimmer im 15. Stock mit einer riesigen Fensterfront mit Blick direkt auf den Darling Harbour. Traumhaft! Ebenso toll war die bereitgestellte Flasche Weißwein, die wir natürlich sofort köpften. Zum Abendessen spazierten wir wieder in die Chinatown und beschlossen den Abend mit Wein und Büchern im Hotelzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9wX4D-m7I/AAAAAAAAByY/q1fJprP22js/s1600/Australien-Fiji-2010_09_09_11_16_31.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9wX4D-m7I/AAAAAAAAByY/q1fJprP22js/s200/Australien-Fiji-2010_09_09_11_16_31.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Tag: Sightseeing! Zum Frühstück gabs einen Coffee to go  (richtiger Kaffee!!!) und ein Banana Bread, und gestärkt guckten wir uns  zuallererst das &lt;a href="http://www.qvb.com.au/About-QVB"&gt;Queen  Victoria Building&lt;/a&gt;, ein Shopping Centre aus dem 19. Jahrhundert, an.  Weiter gings in den Hyde Park, durch den Botanischen Garten und endlich  hin zum &lt;a href="http://www.sydneyoperahouse.com/"&gt;Opernhaus&lt;/a&gt;. Eine Führung war uns auf jeden Fall zu teuer, aber im  Prinzip reichte uns der Blick von außen auch schon aus. Vor dem  Opernhaus kamen wir gerade pünktlich zu einer Tanzvorführung - eine  seltsame Performance für "Tänzer und Bagger". Zu Fuß gings weiter zum  Circular Quai, von dort aus mit der Fähre zum &lt;a href="http://www.lunaparksydney.com/"&gt;Luna Park&lt;/a&gt;. Dieser  Vergnügungspark war zwar leider geschlossen, wir konnten trotzdem  drumherum spazieren und hatten immer wieder einen schönen Blick auf das  Opernhaus und die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sydney_Harbour_Bridge"&gt;Harbour Bridge&lt;/a&gt;.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9xY9-sGvI/AAAAAAAAByg/F5CMqjUEPDc/s1600/Australien-Fiji-2010_09_09_12_00_10.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9xY9-sGvI/AAAAAAAAByg/F5CMqjUEPDc/s400/Australien-Fiji-2010_09_09_12_00_10.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Über die beeidruckend hohe Harbour Bridge spazierten wir zurück und erkundeten das Viertel "&lt;a href="http://www.therocks.com/"&gt;The Rocks&lt;/a&gt;". In diesem ältesten Viertel der Stadt gabs viele hübsche Häuschen sowie ein recht informatives &lt;a href="http://www.therocks.com/sydney-Things_To_Do-The_Rocks_Discovery_Museum.htm"&gt;Museum&lt;/a&gt; zur Geschichte des Stadtteils.&lt;br /&gt;Wieder auf dem Weg Richtung Innenstadt, landeten wir in einem Rugby. Jawohl, direkt am Hafen stand ein riesiger Rugby, mit dem Neuseeland Werbung für die Rugby-Meisterschaft 2011 machte. In diesem Rugby fand eine kostenlose Filmvorführung statt, die zukünftigen Touristen das Land schmackhaft machen sollte. Das war technisch extrem gut gemacht und eine nette Unterhaltung.&lt;br /&gt;Durchs Business District und einem Abstecher in den Supermarkt, in dem wir wichtige Dinge wie Vegemite, Porridge und Beef Jerky für zuhause erstanden, gingen wir zum Paddy's Market und von dort wieder Richtung Darling Harbour.&lt;br /&gt;Nach 8 Stunden Stadtrundgang war es nun Zeit für eine kurze Pause im Hotelzimmer!&lt;br /&gt;Zum Abendessen kehrten wir zurück ins Queen Victoria Building und aßen dort eine fantastische Pizza im &lt;a href="http://www.eatability.com.au/au/sydney/vanto/"&gt;Vanto&lt;/a&gt;, einem italienischen Lokal, in dem Katrin während ihres Aufenthalts in Sydney gejobbt hatte. Der Chef war sofort begeistert, dass wir seine ehemalige Mitarbeiterin kannten, und gab uns eine Runde Limoncello aus. Allein das Gebäude ist auf jeden Fall einen Besuch wert!&lt;br /&gt;Endlich wieder in einer Großstadt, also gabs diesmal ein "richtiges" Abendprogramm, und zwar ein Besuch im IMAX-Kino. Dort schauten wir uns "&lt;a href="http://thewildestdream.com/"&gt;The wildest dream&lt;/a&gt;" an, ein Film über den möglichen Erstbesteiger des Mount Everest, George Mallory. Wirklich beeindruckend, mit welcher Ausrüstung die Menschen um 1920 versuchten, einen 8.000er zu besteigen!&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Abstecher im Bottle Shop und erstanden eine Flasche Wein - zum Glück haben solche Geschäfte auch nachts noch geöffnet!&lt;br /&gt;Im Hotelzimmer tranken wir also ein paar Gläser Wein, lasen und guckten mal wieder australische Musikvideos im Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI93v0PXQYI/AAAAAAAAByo/YrxaPJ0Pst8/s1600/Australien-Fiji-2010_09_10_16_48_12.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI93v0PXQYI/AAAAAAAAByo/YrxaPJ0Pst8/s320/Australien-Fiji-2010_09_10_16_48_12.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;An unserem letzten Tag waren wir noch einmal fleißig: ein letztes Mal den Rucksack packen und auschecken, und dann machten wir uns auf den Weg in den Stadtteil Darlinghurst, um im Café &lt;a href="http://www.bills.com.au/"&gt;Bill's&lt;/a&gt; zu frühstücken (danke an Daniel für die Empfehlung - die Ricotta-Pancakes waren unglaublich lecker!). Nach so einem guten Start in den Tag fuhren wir mit der Bahn zurück in die City und verbrachten 3 Stunden im &lt;a href="http://www.powerhousemuseum.com/"&gt;Powerhouse Museum&lt;/a&gt;, u.a. in Sonderausstellungen wie "&lt;a href="http://www.powerhousemuseum.com/acdc/"&gt;AC/DC&lt;/a&gt;" und "&lt;a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/"&gt;The 80s are back&lt;/a&gt;" - sehr interessant und die Zeit ging wirklich schnell vorbei. Nachdem wir noch einen heftigen Platzregen abgewartet hatten, liefen wir zurück zum Darling Harbour und spazierten dort noch ein wenig entlang, schauten den Möwen beim Baden zu und besichtigten die Schiffe des Maritime Museums. So langsam nahte der Abschied - Rucksäcke im Hotel abholen, mit der Bahn zum Flughafen, Gepäck aufgeben, Ausreisestempel in den Pass - und mit dem A380 (mit an Bord: unzählige kreischende Kinder) gings dann in gut 14 Stunden nach Dubai!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7417232849974433212?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7417232849974433212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/sydney-08-10092010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7417232849974433212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7417232849974433212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/sydney-08-10092010.html' title='Sydney (08.-10.09.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9wX4D-m7I/AAAAAAAAByY/q1fJprP22js/s72-c/Australien-Fiji-2010_09_09_11_16_31.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1517683962758962120</id><published>2010-09-14T12:52:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T12:52:31.054+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Bula! Fiji - Nadi / Viti Levu (07./08.09.2010)</title><content type='html'>Am späten Nachmittag kamen wir auf der Hauptinsel Viti Levu an, auf der die Stadt &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nadi,_Fiji"&gt;Nadi&lt;/a&gt; liegt. Mit dem Shuttlebus wurden wir ins &lt;a href="http://www.fijinadibayhotel.com/"&gt;Nadi Bay Resort&lt;/a&gt; gebracht und bezogen dort ein wirklich schönes Zimmer. An der Bar trafen wir auch sogleich wieder auf Katherine und Dougald und nutzten die Gunst der Happy Hour, bevor wir gemeinsam im Hotel-Restaurant ein wirklich tolles Abendessen bekamen. Absolut empfehlenswert: &lt;a href="http://www.grouprecipes.com/66036/fijian-kokoda.html"&gt;Kokoda &lt;/a&gt;- werde ich bei nächster Gelegenheit mal nachkochen! Einen Absacker-Cocktail später war der Abend zu Ende und wir besuchten unseren Gecko im Zimmer, der brav die Moskitos fraß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9TJJJ4nLI/AAAAAAAAByQ/YrVBD0Pw9MA/s1600/Australien-Fiji-2010_09_08_10_27_38.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9TJJJ4nLI/AAAAAAAAByQ/YrVBD0Pw9MA/s320/Australien-Fiji-2010_09_08_10_27_38.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der letzte Südseetag: die erste warme Dusche seit 10 Tagen, endlich wieder ein Filterkaffee (auch auf Fiji: nur Krümelkaffee), packen, auschecken. Dann ein kurzer Spaziergang zur nächsten Bushaltestelle, bereits morgens um 9 Uhr war es unglaublich heiß in der Sonne. Irgendwie durchschauten wir das Bussystem und saßen im Bus Richtung Innenstadt, der uns sehr an die Busse Indiens erinnerte - auch wegen der Insassen; in Fiji lebt eine großer Prozentsatz Exil-Inder. Dies merkte man auch schnell in der Hauptstraße, wo es sehr viele Sari-Läden gab. Wir shoppten schnell noch ein paar Souvenirs (vor allem Muschelketten) und besichtigten den großen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sri_Siva_Subramaniya_temple"&gt;Hindu-Tempel&lt;/a&gt;. Noch ein kurzer Spaziergang durch die Markthalle, wo die Verkäufer wieder einmal ihr Obst und Gemüse in lustigen Häufchen anordneten.&lt;br /&gt;Mit dem Bus zurück ins Hostel, die Hitze ist unglaublich, der Bus fuhr erst ab, als alle Plätze besetzt waren. Um die letzten zwei Stunden totzuschlagen, setzten wir uns noch an den Pool, aßen ein Eis und lasen, bevor wir uns noch schnell wieder die Jeans und richtige Schuhe anzogen (nach 10 Tagen zum ersten Mal wieder Socken und Schuhe anstatt Flipflops!), um uns für Sydney zu rüsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fiji war ein Traum - man braucht nicht viel, um glücklich zu sein: Meer, Sonne, ein bisschen Essen, ein paar nette Menschen. Das wird auch nach 10 Tagen noch längst nicht langweilig, und ich könnte ewig weitertauchen und -schnorcheln, denn an den Korallenfischen kann man sich einfach nicht sattsehen. Sehr eindrücklich beschrieben wird dieser Südseetraum im dem &lt;a href="http://www.fijiblog.de/"&gt;Blog&lt;/a&gt; eines deutschen Pärchens, das für 1 Jahr auf die Fijis ausgewandert ist. Neid!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1517683962758962120?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1517683962758962120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-nadi-viti-levu-0708092010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1517683962758962120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1517683962758962120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-nadi-viti-levu-0708092010.html' title='Bula! Fiji - Nadi / Viti Levu (07./08.09.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9TJJJ4nLI/AAAAAAAAByQ/YrVBD0Pw9MA/s72-c/Australien-Fiji-2010_09_08_10_27_38.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4902481675949058632</id><published>2010-09-14T12:22:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T12:22:57.045+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Bula! Fiji - Tavewa Island (04.-07.09.2010)</title><content type='html'>Wieder fuhren wir etwa 2 Stunden mit dem großen Katamaran nordwärts, bevor wir endlich bei der "Blauen Lagune" ankamen - dem Ort, an dem der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_blaue_Lagune"&gt;berühmte Film&lt;/a&gt; mit Brooke Shields gedreht wurde und der seitdem der Inbegriff des pazifischen Inseltraums ist.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9KuobJZMI/AAAAAAAAByI/nzPxaxxHxag/s1600/Australien-Fiji-2010_09_07_11_25_26.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9KuobJZMI/AAAAAAAAByI/nzPxaxxHxag/s320/Australien-Fiji-2010_09_07_11_25_26.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das Wasser, die Inseln rundherum, das tolle Wetter kamen dem Ganzen schon sehr nahe! Wir wurden von einem Boot des Resorts "&lt;a href="http://www.ottoandfanny.com/"&gt;Otto &amp;amp; Fanny's&lt;/a&gt;" abgeholt und auf &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tavewa"&gt;Tavewa Island&lt;/a&gt; gebracht. In diesem Resort waren ein australisches Pärchen, Katherine und Dougald, sowie wir die einzigen Gäste für die nächsten 3 Tage, so dass sich schnell ein netter Kontakt mit den beiden sowie Angestellten, u.a. der Hausherrin Fanny (71 Jahre alt und immer noch sehr rüstig, die uns mit lustigen Anekdoten unterhielt) und den ansässigen Fischern ergab.&lt;br /&gt;Unsere "Deluxe Bure" hatte zwar eine extrem durchhängende Matratze, die einem beim Schlafen das Gefühl gab, in einer Hängematte zu liegen, und wir hatten eine recht ansehnliche Menge an Kakerlaken im Zimmer, aber was solls - Südsee-Leben eben, und das mitten in einem traumhaft schönen Kokoswäldchen! Am ersten Tag trafen wir uns zum Abendessen mit den Australiern, und anschließend wurden wir von den Inselbewohnern in die Kunst des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kava"&gt;Kava-Trinkens&lt;/a&gt; eingeführt. Dieses Getränk aus zerstoßenen Wurzeln einer heimischen Pfeffersorte wird in geselliger Runde in rauhen Mengen getrunken&amp;nbsp; und hat eine entspannende Wirkung - vielleicht lag es daran, dass zumindest mich die Kakerlaken nicht mehr allzu sehr gestört haben...&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9KRhMyoGI/AAAAAAAAByA/CZZS7cleHBY/s1600/Australien-Fiji-2010_09_05_09_51_07.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9KRhMyoGI/AAAAAAAAByA/CZZS7cleHBY/s320/Australien-Fiji-2010_09_05_09_51_07.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am zweiten Tag brachen Norman und ich nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung auf den "Hausberg" auf, von dem man aus einen unglaublichen Blick über die Lagune und die umliegenden Inseln hatte. In der Sonne war's extrem heiß, allerdings war über Nacht ein regelrechter Sturm aufgekommen, der auch die nächsten Tage nicht nachlassen sollte. Im Wind war's daher fast schon zu kalt, am Strand wirbelte der Sand umher, das Schnorcheln war nicht besonders ergiebig, da man durch die ganzen Wellenbewegungen im Wasser und den dadurch aufgewühlten Sand nicht besonders viel sehen konnte. Also hangelten wir uns vom Bett in die Hängematte und wieder zurück, tranken Rum-Cola und schmökerten ein Buch nach dem anderen. Nach dem Abendessen gabs natürlich wieder Kava mit den Insel-Jungs, einer davon war ausgerüstet mit Gitarre, und so sorgte Kava, Rum-Cola und gemeinsames Singen für einen sehr lustigen Abend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag stürmte es trotz Sonnenschein immer noch recht wild, aber das hielt uns nicht davon ab, einen Ausflug zum Stand der Blue Lagoon zu unternehmen. Bei der Bootsfahrt hinüber wurden wir ordentlich nass, was unsere Bootsjungs recht lustig fanden. Sie setzten uns am Strand ab und versprachen, uns am Nachmittag wieder abzuholen. Den ganzen Tag über lagen wir also faul am Strand herum, lasen, schnorchelten (und entdeckten ein Clownfischpärchen mit 3 Babies in einer Anemone), und schwammen noch ein letztes Mal in der Südsee. Bei der Rückfahrt wurden wir wieder "geduscht", die Wellen waren wirklich sehr wild, weil nun auch noch die Flut eingesetzt hatte.&lt;br /&gt;Der Abend verlief wie die beiden vorherigen - auf einer Südsee-Insel gibts auch nicht allzu viel zu erleben - also Abendessen, Kava-Trinken, Singen, und diesmal erzählten wir uns noch lustige Rätsel. Beim Zubettgehen war wieder Kakerlaken-Alarm in unserem Zimmer, aber wie gesagt: mit Kava ist alles nur halb so schlimm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück am nächsten Morgen packten wir unsere Rucksäcke, unternahmen einen ausgedehnten Strandspaziergang, faulenzten in der Hängematte und verabschiedeten uns gegen 13 Uhr von Fanny und den Angestellten und bekamen sogar eine Blumenkette umgehängt! Wieder wurden wir mit dem kleinen Boot zum Katamaran chauffiert, wieder wurden wir ziemlich nass dabei, aber nun hatten wir eine knapp 5stündige Schifffaht vor uns, während der wir in der heißen Sonne wieder trocken wurden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4902481675949058632?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4902481675949058632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-tavewa-island-04-07092010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4902481675949058632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4902481675949058632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-tavewa-island-04-07092010.html' title='Bula! Fiji - Tavewa Island (04.-07.09.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9KuobJZMI/AAAAAAAAByI/nzPxaxxHxag/s72-c/Australien-Fiji-2010_09_07_11_25_26.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6265222662070541570</id><published>2010-09-14T11:50:00.000+02:00</published><updated>2010-09-14T11:50:34.757+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Bula! Fiji - Manta Ray Island (30.08.-04.09.2010)</title><content type='html'>Diesmal wurden wir bereits direkt bei unserem Ankunft im &lt;a href="http://www.mantarayisland.com/"&gt;Manta Ray Island Resort&lt;/a&gt; mit lauten "Bula"-Rufen und Gesang empfangen. Die Begrüßung mit einem kleinen Fruchtcocktail war sehr nett, und wir waren auch nicht die einzigen Neuankömmlinge. Das Resort hat Platz für etwa 35 Gäste, und so war die Gruppe recht überschaubar, auch wenn die nächsten Tage ein ständiges Kommen und Gehen herrschen sollte.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI5AOCR-NdI/AAAAAAAABxA/cbpYaZ1KGXk/s1600/Australien-Fiji-2010_09_02_15_28_50.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI5AOCR-NdI/AAAAAAAABxA/cbpYaZ1KGXk/s320/Australien-Fiji-2010_09_02_15_28_50.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Wieder hatten wir eine Doppel-Bure gebucht, die mit einer kleinen Terrasse und Blick zum Strand ausgestattet war - unser Domizil für die nächsten 5 Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem ersten Lunch im Restaurant, das auf einem kleinen Hügel lag, von dem man aus einen tollen Blick über die Bucht mit ihrem kristallklaren Wasser und den Korallenriffen hatte, trafen wir uns mit Tauchlehrerin Mel, um unseren &lt;a href="http://www.divessi.com/owd"&gt;Tauchkurs&lt;/a&gt; zu organisieren. Da war ziemlich viel Papierkram zu erledigen, und sie drückte uns auch gleich unsere Lektüre für die nächsten Tage in die Hand: das Theoriebuch.&lt;br /&gt;Am Nachmittag schnappten wir uns Schnorchel-Equipment und waren begeistert: direkt zwei Meter vom Strand entfernt lag das schönste Korallenriff, das ich je gesehen habe! Hunderte bunter Fische, Korallen in allen möglichen Farben, und das alles nur wenige Zentimeter von uns entfernt! Wir waren hellauf begeistert und beschlossen den Nachmittag mit einem Schläfchen in der Hängematte und einem Malibu-Pineapple auf der Terrasse. Beim Dinner kamen wir mit einer netten italienischen Familie ins Gespräch, und wurden auch sofort ins Abendprogramm des Resorts miteinbzogen - alle Gäste sollten nämlich ihre jeweilige Nationalhymne darbieten...&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI88Bo6sS6I/AAAAAAAABxo/3zxhc-PStkY/s320/Australien-Fiji-2010_08_31_20_27_45.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Fijianische Tanzgruppe&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI88Bo6sS6I/AAAAAAAABxo/3zxhc-PStkY/s1600/Australien-Fiji-2010_08_31_20_27_45.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;Der zweite Tag begann wieder früh, weil wir uns nach dem Frühstück direkt mit Mel trafen, und unseren ersten Tauchgang absolvierten. 40 Minuten tauchten wir entlang des Riffs und Mel sagte hinterher, dass sie lachen musste, als sie meinen entrückten Gesichtsausdruck hinter der Maske gesehen hatte. Anschließend vertieften wir uns ins Lehrbuch, und leider verschlechterte sich nun das Wetter, und ein tropischer Regen setzte ein, der den ganzen Tag nicht mehr aufhören sollte. Immer wenn wir dachten, dass es unmöglich noch mehr regnen könne, legte der Regen noch zu. Also nutzten wir den "freien Nachmittag" zum lernen, schnorchelten ein bisschen und wurden nach dem Abendessen mit traditionellen Tänzen der fijianischen Bewohner der Nachbarinsel unterhalten - u.a. mit einem gruseligen Kannibalentanz und einer lustigen Polonaise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag 3 in Mantaray: schnelles Frühstück, und um 8:30 Uhr trafen wir uns bereits mit unserem neuen Tauchlehrer Owen. Der erklärte uns zunächst einmal ausführlich die Tauchausrüstung und ihre Funktionsweise, bevor wir uns gemeinsam ins Wasser wagten. Das Meer war aufgrund des Wetters, das sich immer noch nicht merklich gebessert hatte, extrem aufgewühlt, und so waren unsere Übungen im ca. 2 m tiefen Wasser recht anstrengend. Meine Beine waren nach dieser Praxisstunde total zerschnitten von den abgestorbenen Korallen, die am Grund lagen und über die ich bei jeder Welle gefegt wurde. Wir übten trotzdem tapfer, wie man unter Wasser seine Maske aus- und wieder anzieht, wie man reagiert, wenn dem Partner die Luft ausgeht, ... Nach 2 Stunden waren wir fix und fertig und komplett durchgeschüttelt von den wilden Wellen. Owen gönnte uns aber nur eine kurze Mittagspause, um direkt anschließend mit uns diesselben Übungen im 12 m tiefen Wasser noch einmal zu wiederholen. Zur Belohnung tauchten wir dann gemeinsam noch ein wenig um's Riff herum, und danach war wieder Theorie lernen angesagt. Leider hatte Norman nach diesem Tauchvergnügen extreme Ohrenschmerzen und musste mit Medikamenten versorgt werden, so dass ich zum Abendessen alleine im Restaurant auftauchte. Ich wurde aber sogleich von der italienischen Familie sowie einem Schweizer Pärchen an den Tisch gebeten und hatte einen recht unterhaltsamen Abend - v.a. weil das Abendprogram des Resort diesmal nur darin bestand, dass ein paar Mitarbeiter Lieder mit Gitarrenbegleitung zum Besten gaben, ohne auf aktive Teilnahme der Gäste zu bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen hatte Norman seine Ohrenschmerzen zum Glück ad acta gelegt, und um kurz vor 9 Uhr trafen wir uns mit Tauchlehrer Owen und fuhren mit dem Boot gemeinsam aufs Meer hinaus zur sog. "Fantastic Wall", einer etwa 40 m hohen Korallenwand, die vom Meeresboden aufragt. Dort tauchten wir etwa 40 Minuten in max. 18 m Tiefe, eine tolle Erfahrung. Wieder an Bord, fuhren wir mit dem fijianischen Bootsführer an einen einsamen Strand, wo er eine Kokospalme bestieg, uns frische Kokosnüsse pflückte und uns zeigte, wie man an die Kokosmilch und das Fruchtfleisch rankommt. Oh, das war lecker! Direkt im Anschluss fuhren wir wieder aufs Meer und tauchen noch einmal entlang der Korallenwand für etwas über eine halbe Stunde, diesmal entdeckten wir Schildkröten und einen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Whitetip_reef_shark"&gt;White Tip Reef Shark&lt;/a&gt; - gruselig!&lt;br /&gt;Auf besonderen Wunsch wurden wir nach diesem Tauchgang noch per Boot zum Ort gefahren, an dem immer wieder riesige &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mantarochen"&gt;Manta-Rochen&lt;/a&gt; gesichtet werden - daher der Name der Insel. Und tatsächlich hatten wir Glück und konnten beim Schnorcheln vier dieser majestätischen Fische aus nächster Nähe (Spannweite etwa 4 m) sehen. Nach einem verspäteten Mittagessen lernten wir noch mal fleißig Theorie, und am Nachmittag nahm Owen uns dann die Theorieprüfung ab - erfolgreich, und da wir inzwischen alle nötigen Tauchgänge absolviert hatten, waren wir nun offiziell zertifizierte SSI Open Water Diver! Danach gab wieder Unmengen Papierkram zu unterschreiben und endlich auch mehrere Malibu-Ananas-Drinks zur Feier des Tages!&lt;br /&gt;Auf dem Abendprogramm stand diesmal eine recht spektakuläre  Feuer-Jonglier-Show am Strand sowie ein paar doofe Tanzspielchen. Nachdem wir uns bei Owen mit einigen Dosen Bier bedankt hatten, spazierten wir nachts noch ein wenig am Strand entlang und guckten den Krebsen beim Löcherbuddeln zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9BsUYcwqI/AAAAAAAABxw/pNApFMSdaz0/s400/Australien-Fiji-2010_09_03_12_26_18.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="400" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Blick vom Resort-Restaurant übers Korallenriff&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;An unserem letzten Tag auf Manta Ray Island durften wir noch einen letzten Tauchgang absolvieren, diesmal gings, geführt von Tauchguide J, tief in Höhlen am Meeresgrund. Das war extrem spektakulär, er zeigte uns lustige Fische und tolle Korallen und passte immer auf, dass wir uns nirgendwo anstießen bei den zum Teil recht engen Durchgängen. Am Ende tauchten wir wieder entlang einer Korallenwand, und dann gings zurück zum Strand. Dort verbrachten wir den Rest des Tages mit Lesen und v.a. mit Schnorcheln - Norman hatte direkt in Ufernähe einige &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Krake"&gt;Oktopusse&lt;/a&gt; entdeckt, die wir immer wieder besuchten, die aber leider extrem scheu waren und sich immer in irgendwelchen Löchern versteckten. Auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anemonenfische"&gt;Clownfische&lt;/a&gt; fanden wir, die - obwohl sie im Vergleich zu uns wirklich winzig sind - sofort ihre Anemonen verteidigten, sobald man sich ihnen näherte. Am Nachmittag spazierten wir noch zum Sunset Beach, genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang und unseren letzten Abend auf Manta Ray Island.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9FGsM8s7I/AAAAAAAABx4/H4PL0Uh2gn0/s1600/Australien-Fiji-2010_09_04_11_09_37.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9FGsM8s7I/AAAAAAAABx4/H4PL0Uh2gn0/s320/Australien-Fiji-2010_09_04_11_09_37.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Morgen stand Packen und Auschecken auf dem Programm, und gegen 11 Uhr wurden wir von den Mitarbeitern verabschiedet - natürlich wieder mit einem Ständchen... Mit dem Boot wurden wir wieder zum "Yellow Flyer" gebracht, der täglich zur selben Zeit an der Insel vorbeikommt, und weiter gings zu Insel Nummer 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI9BsUYcwqI/AAAAAAAABxw/pNApFMSdaz0/s1600/Australien-Fiji-2010_09_03_12_26_18.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6265222662070541570?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6265222662070541570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-manta-ray-island-3008.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6265222662070541570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6265222662070541570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-manta-ray-island-3008.html' title='Bula! Fiji - Manta Ray Island (30.08.-04.09.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI5AOCR-NdI/AAAAAAAABxA/cbpYaZ1KGXk/s72-c/Australien-Fiji-2010_09_02_15_28_50.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5670022670406857505</id><published>2010-09-13T17:10:00.000+02:00</published><updated>2010-09-13T17:10:50.225+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Bula! Fiji - Bounty Island (29./30.08.2010)</title><content type='html'>Erstaunlich kurzweilige 4 Stunden Flug und 2 weitere Stunden Zeitverschiebung später landeten wir auf dem Flughafen von Nadi auf Fiji bei tropischen 30 Grad. Empfangen wurden wir direkt nach dem Aussteigen von Gitarre spielenden und singenden Fijianern mit Blumen im Haar - das sollte ein Vorgeschmack auf die kommenden 10 Tage werden.&lt;br /&gt;Nachdem wir die Passkontrolle hinter uns gebracht hatten, wurden wir schon von zig "Bula" (= Hallo! Willkommen!) rufenden Menschen angsprochen, die uns Hotels/Taxis und sonstiges andrehen wollten. Also flüchteten wir direkt ins Büro vom Haupt-Tour-Anbieter &lt;a href="http://www.awesomefiji.com/"&gt;Awesome Fiji&lt;/a&gt; und organisierten die kommenden Tage und buchten auch kurzerhand einen &lt;a href="http://www.awesomefiji.com/awesome-dive.aspx"&gt;SSI Open Water Tauchkurs&lt;/a&gt;. Erstes Ziel sollte Bounty Island (Mamanuca Inselgruppe) sein. Mit einem recht gesprächigen Taxifahrer gings zu einem kleinen Hafen außerhalb von Nadi, wo wir uns ein wenig die Zeit vertrieben, in der Sonne saßen und mit Fijianer schwätzten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4-L6uETAI/AAAAAAAABww/6DG4qYENiyc/s1600/Australien-Fiji-2010_08_30_08_54_35.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4-L6uETAI/AAAAAAAABww/6DG4qYENiyc/s320/Australien-Fiji-2010_08_30_08_54_35.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Irgendwann wurden wir mitsamt Gepäck dann auf ein kleines Boot verfrachtet, etwas ahnungslos, wie die Überfahrt nach Bounty Island vonstatten gehen sollte. Nach kurzer Fahrt mussten wir dann auf ein anderes Boot umsteigen, dass uns auf Insel Nummer Eins brachte. Im dortigen &lt;a href="http://www.fiji-bounty.com/"&gt;Bounty Island Resort&lt;/a&gt; wurden wir nett empfangen, begrüßt und in unsere &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bure_%28Fiji%29"&gt;Bure&lt;/a&gt; (= Inselhütte) gebracht.&lt;br /&gt;Sogleich hüpften wir ins sehr warme tropische Pazifik-Wasser und badeten, während die Sonne unterging. Zur Feier unseres ersten Inseltags gabs eine Glas Rum-Cola und anschließend ein recht leckeres Abendessen - auf sämtlichen Fiji-Inseln kann man ausschließlich im jeweiligen Resort essen, denn was anderes gibts auf diesen winzigen Inseln nicht...&lt;br /&gt;Wir waren anschließend etwas überrascht, als sich sämtliche Angestellte versammelten, um christliche Lieder vor den Gästen darzubieten. Danach führte ein Mitarbeiter noch die verschiedenen Varianten vor, wie man einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarong"&gt;Sarong&lt;/a&gt; (fijianisch: Sulu) tragen kann, und es gab noch ein kleines Spielchen, das Norman gewann und zur Belohnung ein Getränk an der Bar bekam.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4-hQf1hKI/AAAAAAAABw4/vEjkLPu_X0I/s1600/Australien-Fiji-2010_08_30_09_01_12.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4-hQf1hKI/AAAAAAAABw4/vEjkLPu_X0I/s320/Australien-Fiji-2010_08_30_09_01_12.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Morgen standen wir freiwillig gegen halb sieben auf, um vor dem Frühstück noch eine Runde zu schnorcheln, zu packen und auszuchecken.&lt;br /&gt;Um 9 Uhr wurden wir, nicht ohne gesangliche Verabschiedung, bereits wieder mit dem kleinen Boot zum sog. "Yellow Flyer" gebracht, dem großen Katamaran, der täglich alle Inseln anfährt und Besucher ablädt bzw. aufnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Stunden Fahrt Richtung Norden folgten, um auf die zur Yasawa-Gruppe gehörende Insel Manta Ray Island zu gelangen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5670022670406857505?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5670022670406857505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-bounty-island-2930082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5670022670406857505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5670022670406857505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/bula-fiji-bounty-island-2930082010.html' title='Bula! Fiji - Bounty Island (29./30.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4-L6uETAI/AAAAAAAABww/6DG4qYENiyc/s72-c/Australien-Fiji-2010_08_30_08_54_35.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7550528759319785391</id><published>2010-09-13T15:31:00.000+02:00</published><updated>2010-09-13T15:31:14.598+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Sydney (28.08.2010)</title><content type='html'>In Sydney angekommen, düsten wir mit dem Zug in die Innenstadt und bezogen das &lt;a href="http://www.wakeup.com.au/"&gt;Wake up-Hostel&lt;/a&gt;, direkt am Hauptbahnhof gelegen. Das 8er-Dorm war in Ordnung, und v.a. gabs für Neuankömmling zwei Bier zum Preis für eins ("2 4 1") in der Hostelbar!&lt;br /&gt;Anschließend spazierten wir durch die Stadt und durch die Chinatown zum leckeren Abendessen, und anschließend weiter Richtung &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darling_Harbour"&gt;Darling Harbour&lt;/a&gt;. Und dort gab es tatsächlich - wie wohl jeden Samstag abend - ein großes Feuerwerk direkt über dem Hafen! Nach vielen "Ohs" und "Ahs" nutzte ein findiger Straßenkünstler die Gunst der Stunde und lockte die vielen herumstehenden und staunenden Leute zu sich, wo er eine absolut grandiose Show mit vielen Parodien ablieferte.&lt;br /&gt;Nach diesem gelungenen Abstecher in die City gingen wir zurück ins Hostel, tranken noch ein Glas Wein in der Bar, und ab gings ins Bett. Trotz des großen Dorms konnten wir wirklich gut schlafen, wenn auch nicht allzu lange, denn um kurz nach fünf war die Nacht mal wieder zu Ende.&lt;br /&gt;Im Dunkeln packen, unter die Dusche hüpfen und auschecken, während im Fahrstuhl und auf den Gängen die menschlichen Überbleibsel der letzten Party herumhingen bzw. auf den Sofas saßen, meist Anfang 20 - ein typisches Backpackerhostel eben.&lt;br /&gt;Kurzer Fußmarsch zum Bahnhof, 10 Minuten Zugfahrt zum Flughafen, und schon standen wir Abflugterminal - unvorstellbar für einen Münchner. Im Duty free-Shop versorgten wir uns noch mit Getränken für die kommenden 10 Tage, und um 8:30 Uhr startete der Flieger Richtung Fiji.&lt;br /&gt;Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Sicherheitsbelehrungen von Pacific Blue, denn auf den Bildschirmen waren lustige Comicfiguren zu sehen, und außerdem kamen Sätze vor wie: "In case you haven't caught a plane in the last century - this is a non-smoking flight" oder "Please make sure [...] that you're tray table is folded away and your hair is just right." Großartig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jkr2JLeorJ8?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/jkr2JLeorJ8?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7550528759319785391?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7550528759319785391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/sydney-28082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7550528759319785391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7550528759319785391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/sydney-28082010.html' title='Sydney (28.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4175757055542072135</id><published>2010-09-13T14:28:00.000+02:00</published><updated>2010-09-13T14:28:54.013+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Outback-Tour: Rund um den Uluru (25.-28.08.2010)</title><content type='html'>Na, und wer hätte es gedacht: um 5.30 Uhr klingelte mein Wecker, und es sollte losgehen zu einer dreitägien "&lt;a href="http://www.therocktour.com.au/"&gt;Rock-Tour&lt;/a&gt;" rund um den Uluru. Natürlich musste ich alleine so früh aufstehen, denn Norman hatte den Ayer's Rock bereits 2001 besucht und wollte die Zeit nutzen, um andere Ausflüge zu machen.&lt;br /&gt;Also mal wieder packen im Dunkeln, ein schnelles Frühstück, und der Blick aus dem Fenster: REGEN!!! Und das in einer Gegend, in der es praktisch nie regnet. Na prima. Gegen 6 Uhr wurde ich dann im Hostel von Guide Scott, einem echten kernigen australischen Bush-Mann mit Crocodile Dundee-Hut und fiesem Slang, abgeholt, und im Kleinbus mit 20 Mitreisenden fuhren wir einige Stunden lang durch den strömenden Regen, abgelenkt durch lustige Kennenlernspielchen.&lt;br /&gt;Gegen Mittag kamen wir dann am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kings_Canyon_%28Australien%29"&gt;King's Canyon&lt;/a&gt; an, wo wir eine ca. 3stündige Wanderung durch den Sandstein-Canyon unternahmen. Zum Glück hatte der Regen ein Einsehen und hörte pünktlich auf - die Blicke von oben über die Weite des Outbacks waren wunderschön, allerdings machte das "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Centre"&gt;Red Centre&lt;/a&gt;" seinem Namen keine Ehre, denn durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage war alles voller grüner Büsche und Bäume. Scott konnte während der Wanderung viel über die ursprünglich im Gebiet ansässigen Aboriginal People und deren Lebensweise erzählen und viele wichtige Orte dort zeigen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4Oj507X0I/AAAAAAAABwY/9Bx7DNkymAY/s1600/Australien-Fiji-2010_08_25_17_59_51.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4Oj507X0I/AAAAAAAABwY/9Bx7DNkymAY/s320/Australien-Fiji-2010_08_25_17_59_51.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Nach der Wanderung bei der Weiterfahrt hielt Scott unvermittelt mitten im Nirgendwo an, und dann musste die gesamte Truppe Feuerholz sammeln - versehen mit dem Hinweis, nicht zu weit von der Strasse wegzugehen, da sich erst kürzlich bei einer solchen Aktion eine Touristin im Outback verirrt hatte und erst 24 Stunden später wiedergefunden wurde. Darauf folgten sogleich Erklärungen, wie man sich im Outback zu verhalten habe, wenn man sich wirklich einmal verlaufen sollte.&lt;br /&gt;Nachdem wir genügend Holz gesammelt hatten, gabs noch einen Zwischenstopp in einem Pub, um auf Scotts Anraten Bier für die beiden kommenden Abende zu kaufen.&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Fahrt kamen wir pünktlich zum Sonnenuntergang zu einer Aussichtsstelle, wo man einen wunderbaren Blick auf den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Conner"&gt;Mount Conner&lt;/a&gt; sowie einen riesigen Salzsee hatte - die Farbspiele während des Sonnenuntergangs im Outback waren unbeschreiblich schön. Danach fuhren wir dann in unser "Lager" - im Stockdunkeln gabs eine Lagerfeuerstelle und ein Klohäuschen mit Loch im Boden, das war's. Scott machte sich sogleich fachmännisch ans Kochen sowie ans Feuermachen, und nachdem alle gemütlich um das brennende Lagerfeuer saßen, gab's Chili con carne und selbstgemachtes Bush-Brot, sog. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Damper"&gt;Damper&lt;/a&gt;. Scott holte die Gitarre raus und sang, mit Zigarette im Mundwinkel, ein paar Schlaflieder, während wir uns alle unter dem Sternenhimmel und dem Vollmond in den &lt;a href="ttp://en.wikipedia.org/wiki/Swag_%28bedroll%29"&gt;Swag&lt;/a&gt; kuschelten und irgendwie versuchten, halbwegs warm zu werden, denn nachts hatte es maximal 10 Grad.&lt;br /&gt;Die Nacht war dementsprechend kurz, denn schon gegen 6 Uhr weckte Scott uns, schürte das Feuer, riet allen, die Schuhe vor dem Anziehen auszuschütteln (Skorpione und anderes Ungetier!), gab uns Anweisungen, wie der Swag zu schnüren sei und erwartete uns mit heißem Kaffee und geröstetem Toast. Wir packten fix gemeinsam den Bus und weiter gings zu den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kata_Tju%E1%B9%AFa"&gt;Kata Tjutas&lt;/a&gt;, einer Bergformation mitten im Outback. Dort wanderten wir ungefähr 3 Stunden bei wunderbarstem Wetter, versehen mit unzähligen Geschichten von Scott zum Thema "Überleben im Outback" (Wo findet man Wasser? Welche Käfer sollte man essen? Wo schläft man?). Inzwischen hatte ich mich schon mit Marina (Niederlande), Luca und Evelyn (Italien) und Junko (Japan) angefreudet, und wir hatten uns viel zu erzählen. Als alle wieder am Bus angekommen waren (unser ältester Mitreisender John, 70, brauchte immer ein wenig länger), gabs Lunch und Scott zeigte uns die wildlebenden Kamele.&lt;br /&gt;Den Nachmittag verbrachten wir im &lt;a href="http://www.environment.gov.au/parks/uluru/visitor-activities/cultural-centre.html"&gt;Uluru Cultural Centre&lt;/a&gt;, wo wir sämtliche Aboriginal-Geschichten zum "Rock" studieren konnten, außerdem gab es dort viele Galerien mit Aboriginal-Kunst, wunderschönen Gemälden und Handwerksarbeiten.&lt;br /&gt;Und endlich fuhren wir zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulu%E1%B9%9Fu"&gt;Uluru&lt;/a&gt;, wo Scott uns den Mala-Walk entlangführte und uns die heiligen Stätten der ansässigen Ureinwohner zeigte und uns vieles zum Alltagsleben der Stämme berichten konnte, wie z.B. die Heiratszeremonien und Essgewohnheiten.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4TQegvzZI/AAAAAAAABwg/D7b4uaDRJRM/s1600/Australien-Fiji-2010_08_26_17_46_52.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4TQegvzZI/AAAAAAAABwg/D7b4uaDRJRM/s320/Australien-Fiji-2010_08_26_17_46_52.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir am "Sunset Spot", tranken Bier und guckten v.a. den Tausenden von Touristen zu, die die blödesten Fotos von sich und dem Uluru machten - wir hatten sehr viel Spaß!&lt;br /&gt;Im Dunkeln fuhren wir dann ins neue Nachtlager, wo es sogar eine Dusche gab (!), so dass wir halbwegs erfrischt noch ein, zwei Bier trinken konnten und uns wieder in den Swag rund ums Lagerfeuer legten. Mitten in der Nacht wurde ich recht unsanft von Marina mit einem Schlag auf den Kopf geweckt, da mein Schlafsack anscheinend durch Funkenflug Feuer gefangen hatte...&lt;br /&gt;Und wieder wurden wir früh geweckt von Scott, diesmal sogar schon um 5 Uhr, wurden angetrieben, schnell zu packen, und los gings zum "Sunset Point". Dort gabs endlich Kaffee und heißen Porridge, während wir in der Eiskälte auf den blöden Sonnenaufgang warteten. Und endlich! Aber da waren wir alle bereits so durchgefroren, dass keiner allzu lange den Anblick genießen wollte.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4V17ILBoI/AAAAAAAABwo/HltDYAVvxMs/s1600/Australien-Fiji-2010_08_27_10_03_00.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4V17ILBoI/AAAAAAAABwo/HltDYAVvxMs/s320/Australien-Fiji-2010_08_27_10_03_00.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Stattdessen trabten wir zum Uluru-Rundgang, einer gut zweistünden Wanderung rund um den Rock. Wir unterhielten uns prächtig, leider wurde das Klobedürftnis nach kurzer Zeit bereits übermächtig, doch keiner von uns traute sich, mitten in der heiligsten Stätte der Aboriginal People in die Büsche zu verschwinden. Am Parkplatz endlich angekommen, war die Rennerei natürlich dementsprechend groß. Danach saßen alle in der Sonne, guckten den Hunderten von Irren zu, die den Rock hinaufkletterten (und der Auf-/Abstieg ist wirklich extrem steil, ganz zu schweigen davon, dass die Ureinwohner eindringlich darum bitten, auf das Gekraxel zu verzichten), aßen Kekse und &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lamington"&gt;Lamingtons&lt;/a&gt; und lachten über die seltsamen Vogelarten.&lt;br /&gt;Und schließlich war die Zeit der Verabschiedung gekommen, als Scott in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yulara"&gt;Yulara&lt;/a&gt;, dem nächstgelegenen Ort, anhielt, um Junko, Luca, Evelyn und mich abzuladen. Der Rest der Truppe fuhr zurück nach Alice Springs, während wir noch ein wenig Outback-Luft schnuppern wollten. Eine kurze Kaffeepause und einen kleinen Spaziergang im "Ort" später, verabschiedete ich mich von den anderen, checkte im Hostel ein und wartete...&lt;br /&gt;... bis um 13 Uhr Norman mit dem Bus aus Alice Springs in Yulara ankam! Wir schafften es tatsächlich auch ohne Telefon, uns mitten im Outback-Nirgendwo zu treffen, bezogen unsere Betten im 20-Bett-Dorm (streng getrennt nach Männlein und Weiblein), und hielten erst mal ein Nachmittagsschläfchen, da meine letzten beiden Nächte im Freien ja nicht allzu erholsam waren. Danach spazierten wir ins Shopping Centre (= Supermarkt und drei Souvenirläden) und auf einen nahegelegenen Hügel, von dem man noch einmal einen wunderschönen Blick auf den Uluru hatte.&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://www.ayersrockresort.com.au/dining/"&gt;Yulara Resort&lt;/a&gt; gab es abends ein sog. "Do it yourself-BBQ" - man konnte Fleisch kaufen (Krokodil, Emu, Känguruh), das man auf riesigen Grills selbst braten konnte, dazu gab es ein Salatbuffet. Ein tolles und absolut echt australisches Abendessen, aufgepeppt mit einer eingeschmuggelten Flasche Wein. Das italienische Pärchen am Nachbartisch, das gerade auf Honeymoon war (wie praktisch alle Pärchen, die wir im Lauf unserer Reise so trafen), setzte sich auch kurzerhand zu uns, spendierte noch eine Flasche Prosecco, und so wurde der Abend noch sehr feucht-fröhlich, während um uns herum die Outback-Einwohner Pool spielten, tanzten und lauthals sangen.&lt;br /&gt;So war ich unglaublich froh, als ich am nächsten Morgen gegen 5 Uhr kurz aufwachte und zuhörte, wie viele meiner Mitschläferinnen aufbrachen, um den Sunset zu sehen, und ich durfte dagegen endlich weiterschlafen!&lt;br /&gt;Gegen 10 Uhr mussten wir auschecken, spazierten zum Visitor's Centre, in dem es mal wieder viele ausgestopfte Tiere gab sowie alles mögliche zur Flora/Fauna/Enstehung und Geschichte des Uluru. Die verbleibende Zeit nutzten wir für eine Kaffeepause und für ein wenig "Fiji-Organisation", und gegen 12 Uhr gings mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Der launige Busfahrer informierte uns, dass "in Sydney they have such a rush that it is half an hour later there".&lt;br /&gt;Am winzigen Flughafen gab es nicht wirklich viel zu tun, dagegen konnte man beim Start noch einmal einen Blick auf den Rock sowie übers Outback geniessen. Die Crew hatte wohl auch viel Spaß und veranstaltete lustige Ratespielchen mit den Passagieren, und nach 2 1/2 Stunden Flug landeten wir in Sydney.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4175757055542072135?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4175757055542072135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/outback-tour-rund-um-den-uluru-25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4175757055542072135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4175757055542072135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/09/outback-tour-rund-um-den-uluru-25.html' title='Outback-Tour: Rund um den Uluru (25.-28.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_CX8PdgOZuRc/TI4Oj507X0I/AAAAAAAABwY/9Bx7DNkymAY/s72-c/Australien-Fiji-2010_08_25_17_59_51.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-947421734121216380</id><published>2010-08-28T15:07:00.000+02:00</published><updated>2010-08-28T15:07:45.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Outback Tour: Darwin nach Alice Springs (22.-24.08.2010)</title><content type='html'>Die geplante Outback-Tour begann fuer uns erst mal mit einem grossen Schreck: Ploetzlich und quasi mitten in der Nacht wurde die Tuer unseres Dorms aufgerissen, und unsere Reisebegleiterin Penny schrie lauthals: "Norman and Nadine, you are missing your tour!" - verschlafen! Woraufhin wir natuerlich in Windeseile unsere Sachen packten, auscheckten, noch schnell im Supermarkt Wasser kauften und flugs in den schon wartenden Bus einstiegen, und das alles noch im Dunkeln und gegen 6 Uhr.&lt;br /&gt;Aber unsere Guides waren recht verstaendnisvoll, auch wenn wir die naechsten beiden Tage immer wieder damit aufgezogen wurden. Schnell stellte sich heraus, dass die Tour ein echter Glueckfall war, da wir insgesamt nur 10 Reisende plus unsere zwei Guides/Fahrer Penny und Ben waren und einen kompletten Reisebus fuer uns hatten - genug Platz also, um noch ein bisserl Schlaf nachzuholen.&lt;br /&gt;Die ersten 500 km suedwarts gingen also schnell, und wir konnten zur Mittagszeit unser Camp beziehen und etwas essen. Dann wurden wir zur &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nitmiluk_National_Park"&gt;Katherine Gorge&lt;/a&gt; kutschiert, wo wir in einer brennenden Hitze von bestimmt ueber 40 Grad zu viert eine Wanderung machten, waehrend der Rest der Truppe entweder im Kayak paadelte oder Boot fuhr. Nach der Wanderung konnten wir auf den umliegenden Wiesen noch das eine oder andere wildlebende Wallaby bestaunen, und trauten uns trotz dieser Hitze nicht in den Fluss, da erst kuerzlich dort ein Krokodil gesichtet worden war.&lt;br /&gt;Als unser Fahrer Ben wieder alle eingesammelt hatte, brachte er uns noch nach Katherine, einer der groessten Staedte des Northern Territory mit immerhin 4.000 Einwohnern. Viele davon sind Aboriginal People, und es war erschreckend, die Angehoerigen des Volkes, das mehr als 50.000 Jahre lang einen der unwirtlichsten Orte dieser Erde bewohnt hat, nun als vom Alkohol gezeichnete Zombis am Strassenrand lungern zu sehen. Besonders bei unserem Einkauf im Bottle Shop konnten wir die Konsequenzen sehen, so muss z.B. jeder ausnahmslos seinen Ausweis vorzeigen, dieser wird gescannt und fuer die naechsten 24 Stunden kann der Kaeufer nirgendwo sonst im Territory Alkohl erwerben. Eine Massnahme, um die Auswuechse des Alkoholismus besonders bei den Aboriginal People einzudaemmen - allerdings offenbar nicht besonders erfolgreich.&lt;br /&gt;Zurueck im Camp und nach einer Dusche wurden die ersten Bierdosen geoeffnet, und nach einem leckeren ABendessen folgte eine kleine Vorstellungsrunde aller Anwesenden (mit Fragen nach dem Lieblingscomichelden und der Farbe der Unterwaesche), und dann setzten wir uns alle ums brennende Lagerfeuer und erhielten noch ein paar Infos zum Leben der Aboriginal People und v.a. zu Didgeridoos. Unsere beiden Guides holten dann auch fix ihre Instrumente, und jeder durfte mal - mehr oder weniger erfolgreich - probieren. Nachdem wir alle noch die in der Toilettenschuessel sitzenden &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Australian_Green_Tree_Frog"&gt;gruenen Baumfroesche&lt;/a&gt; bewundert hatten, gings in der Zweier-Huette ins Bett.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen wurden wir von Penny geweckt, und nach einem Fruehstueck gings um 7 Uhr direkt weiter, diesmal nach Mataranka und dort zu den sog. "&lt;a href="http://www.ourterritory.com/katherine_region/mataranka.htm"&gt;Bitter Springs&lt;/a&gt;". Dort konnten wir vormittags eine Runde in einem etwa 28 Grad und von einer heissen Quelle gespeisten Fluss schwimmen, das war wahrhaft wunderbar und vormittags war die Aussentemperatur auch noch halbwegs ertraeglich. Ein weiterer Zwischenstopp fuehrte uns zu einem kleinen Zoo mitten im Outback, wo wir uns allesamt in ein kleines Baby-Wallaby verliebten, ausserdem hielt Norman todesmutig eine "Childrens Phyton" in den Haenden. Die Mittagspause legten wir in Daly Waters ein, mitten im Nirgendwo steht dort das wohl &lt;a href="http://www.dalywaterspub.com/"&gt;aelteste Pub des Northern Territory&lt;/a&gt;, sehr urig. Nachdem wir irgendwo noch ein Strassenschild mit dem Hinweis "No fuel for the next 500 kilometres" passiert hatten, konnten wir noch einen wundervollen Sonnenuntergang vom Bus aus geniessen, bevor wir gegen 19 Uhr in unserem Camp bei Tennant Creek ankamen.&lt;br /&gt;Dusche, Abendessen, Bier und nette Gespraeche, und schliesslich ueberredeten unsere Guides uns allesamt, die Nacht unterm Sternenhimmel zu schlafen, und zwar in einem &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swag"&gt;Swag&lt;/a&gt; und wirklich sehr "australisch". Das war wunderbar, so einen will ich unbedingt haben!&lt;br /&gt;Und wieder war die Nacht frueh zu Ende, gegen 5 Uhr packten wir alles zusammen und fuhren zu den &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Devils_Marbles_Conservation_Reserve"&gt;Devils Marbles&lt;/a&gt;, um dort den Sonnenaufgang zu erleben. Die Steinformation mitten im Outback ist wirklich beeindruckend, und nach einem Kaffee gings nun an die letzte Etappe unseres "Road trips". Nach diversen Zwischenstopps z. B. bei einer alten Telegraphenstation erreichten wir gegen 14 Uhr dann &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alice_Springs,_Northern_Territory"&gt;Alice Springs&lt;/a&gt; und checkten im Hostel &lt;a href="http://www.anniesplace.com.au/anniesplace/HTML/alice.html"&gt;Annie's Place&lt;/a&gt; ein. Waesche waschen, die City erkunden (in der gegen 17 Uhr wirklich die Buergersteige hochgeklappt werden), und ein paar Dinge fuer die naechsten Tage organisieren, und schon gings in ein Pub, in dem wir uns mit dem Rest unserer Reisetruppe fuer ein letztes gemeinsames Abendessen und ein paar Bier verabredet hatten. Das war unheimlich nett, schliesslich schweisst eine solche Fahrt ueber 1.770 km (!!!) doch zusammen, und die aus Franzosen, Deutschen und Australiern bestehende Gruppe hatte viel Spass miteinander.&lt;br /&gt;Also verabschiedeten wir uns schliesslich sehr herzlich voneinander, und ab gings ins Bettchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-947421734121216380?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/947421734121216380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/outback-tour-darwin-nach-alice-springs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/947421734121216380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/947421734121216380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/outback-tour-darwin-nach-alice-springs.html' title='Outback Tour: Darwin nach Alice Springs (22.-24.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6213876773620076217</id><published>2010-08-21T13:53:00.001+02:00</published><updated>2010-08-28T14:41:49.055+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Darwin (19.-21.08.2010)</title><content type='html'>Die knapp 2.500 km lange Strecke zwischen Cairns und Darwin dauerte im Flugzeug immerhin zweieinhalb Stunden, und so landeten wir kurz nach 21 Uhr abends bei immer noch tropischen 29 Grad im sog. "Top End" des Northern Territory. Hier betraegt die Zeitverschiebung nach Deutschland "nur noch" 7,5 h.&lt;br /&gt;Mit dem Shuttlebus gings zum Hostel, dem "&lt;a href="http://www.frogs-hollow.com.au/"&gt;Frogshollow&lt;/a&gt;" (kuenftig nur noch "das Loch" genannt). Dort bezogen wir zu spaeter Stunde das vorreservierte 8er-Dorm und waren ob der hygienischen Zustaende so verstoert, dass wir noch einen Spaziergang durch die mehr als laue Sommernacht unternahmen. Wir landeten natuerlich flugs in der Mitchell Street, der absoluten Partymeile Darwins, wo eine Bar neben der anderen steht und lautstark gefeiert wird. Nach diesem Ausflug brachten wir die Nacht im "Loch" irgendwie hinter uns (erstaunlich, welchen Saustall Leute anrichten koennen, die nur mit Rucksack reisen - soviel Zeug passt doch da gar nicht rein?!) und checkten am naechsten Morgen als allererstes aus.&lt;br /&gt;Stattdessen bezogen wir ein nettes 4er-Dorm im &lt;a href="http://www.chillis.com.au/"&gt;Chillis&lt;/a&gt; und brachten die naechste Stunde damit zu, alle Touren und Hostels fuer die kompletten naechsten 6 Tage zu buchen. Danach gabs Kaffee, einen Supermarkt-Abstecher und schliesslich einen laaaaangen Spaziergang durch die sengende Hitze zum &lt;a href="http://www.nt.gov.au/nreta/museums/index.html"&gt;Museum and Art Gallery of the Northern Territory&lt;/a&gt;. Dort bestaunten wir viele ausgestopfte Tiere (Quallen, Spinnen, Schlangen,...) und u.a. "&lt;a href="http://www.nt.gov.au/nreta/museums/sweetheart/index.html"&gt;Sweethear&lt;/a&gt;t", eines der groessten Krokodile, das je in Darwins Umgebung gefangen wurde.&lt;br /&gt;Auch Aboriginee-Kunst war ausgestellt, ausserdem gab es eine recht beeindrucke Ausstellung zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zyklon_Tracy"&gt;Zyklon Tracy&lt;/a&gt;, der an Weihnachten 1974 Darwin fast komplett zerstoert hat. Besonders gruselig war die Dunkelkammer, in der eine Originaltonaufnahme des Zyklons abgespielt wurde.&lt;br /&gt;Nach diesem Ausflug und einer kurzen Busfahrt spazierten wir noch zur Lagune, die sehr idyllisch direkt am Meer angelegt wurde, da man im Meer wegen hoher Krokodil- und Quallengefahr nicht baden kann.&lt;br /&gt;Abends konnten wir einen Gratis-Essensgutschein fuer das &lt;a href="http://www.thevichotel.com/"&gt;Vic&lt;/a&gt;, eine recht laute Bar, abstauben, das Essen war aber sehr brauchbar und der Jug Bier auch extrem guenstig.&lt;br /&gt;Heute morgen gings wieder einmal frueh los, gegen 7 Uhr wurden wir bereits von Ben, dem Fahrer von &lt;a href="http://www.litchfielddaytours.com/"&gt;Wallaroo Tours&lt;/a&gt;, zu einer Tagestour in den Litchfield Nationalpark abgeholt. Dieser brachte uns mit launigen Erzaehlungen zunaechst zu einem Arm des Adelaide River, wo wir eine extrem beeindruckende Bootstour machten. Im Adelaide River leben naemlich zur Zeit wohl um die 2.500 Krokodile, und tatsaechlich konnte man alle paar Meter ein solches Exemplar im Wasser schwimmen sehen. Unser Guide hatte auch ein bisschen "Koeder" dabei und lockte damit die Krokodile an, die direkt am Bootsrand weit aus dem Wasser sprangen, um Schweinefuesse o.a. zu schnappen. Gruselig!!!&lt;br /&gt;Weiter gings ueber viele Kilometer vorbei an Hunderten von &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/factoids/2741329448/"&gt;Termitenhuegeln&lt;/a&gt;, von winzig klein bis 6 m hoch, an einem der groessten legten wir dann auch noch einen kurzen Stopp ein. Zur Mittagszeit pausierten wir am Wangi Fall, wo man trotz Warnungen vor Suesswasserkrokodilen wunderbar schwimmen konnte - das war in dieser abartigen Hitze auch wirklich noetig. Dort tischte Ben uns dann ein leckeres Lunch auf, und schliesslich fuhren wir weiter, zuerst zu den Florence Falls und dann mit ausgedehnter Schwimmpause zu den Buley Rockholes. Hier konnte man in einem Fluss mit vielen natuerlichen Gumpen und kleinen Wasserfaellen plantschen, schwimmen oder einfach im lauwarmen Wasser sitzen.&lt;br /&gt;Zum Abschluss der Tour gings zurueck nach Cairns, wo wir in einem Park mit Blick auf den Hafen eisgekuehlten Prosecco und eine riesige Menge Garnelen geniessen konnten, waehrend die Sonne unterging.&lt;br /&gt;Traumhaft schoen, und auch unsere Mitreisenden waren wieder einmal ein sehr netter Haufen - besonders beeindruckt hat uns das Ehepaar um die 80, das diese Tour wacker mitgemacht hat.&lt;br /&gt;Nun sitze ich im Hostel im Internetraum, wo die Klimaanlage auf Hochtouren laeuft, waehrend es draussen sicher immer noch gut 28 Grad hat. Gleich gehts ans Packen, und morgen frueh holt uns der Bus zu einer dreitaegigen Tour durchs Outback Richtung Alice Springs ab!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Nachtrag: Als ich nach dem Bloggen zurueck in unser Dorm kam, entdeckte Norman einen etwa handtellergrossen Kaefer, der dort herumkrabbelte, und war natuerlich sofort schwer verstoert. Also habe ich mich todesmutig erbarmt und heldenhaft den Kaefer eingesammelt und ins Freie bugsiert. Auf den Schreck hin gabs noch ein Bier im Pub gegenueber :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6213876773620076217?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6213876773620076217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/darwin-19-21082010.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6213876773620076217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6213876773620076217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/darwin-19-21082010.html' title='Darwin (19.-21.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1514279459677906615</id><published>2010-08-21T13:27:00.000+02:00</published><updated>2010-08-21T13:27:44.235+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Cairns (17.-19.08.2010)</title><content type='html'>In Cairns angekommen, sind wir erst einmal - um die Annehmlichkeiten eines Autos auszunutzen - im Supermarkt eingefallen und haben uns mit dem Notwendigsten versorgt. Anschliessend suchten wir ein wenig unser Hostel und waren kurze Zeit spaeter schon im &lt;a href="http://nomadshostels.com/hostels/australia/cairns-serpent-backpackers"&gt;Nomads Serpent Hostel&lt;/a&gt; angekommen. Wir bezogen unser 4er-Dorm, liessen uns die verschiedenen Tourvorschlaegen fuers Great Barrier Reef unterbreiten und gaben anschliessend unseren Mietwagen zurueck.&lt;br /&gt;Dann gings zu Fuss zur Esplanade, der Flaniermeile von Cairns direkt am Meer, und auf dem Weg kamen wir an ein paar Baeumen vorbei, in denen Hunderte von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentliche_Flughunde"&gt;Flughunden&lt;/a&gt; hingen und einen Hoellenlaerm verursachten. Wir guckten eine Weile begeistert zu, bis eine Passantin fragte: "Do you want them to shit on your face?" - daraufhin zogen wir eilig weiter zum Fleet Terminal, um nochmal ein wenig nach einer vernuenftigen Tagestour aufs Reef zu forschen.&lt;br /&gt;Und dort trafen wir uns dann endlich auch mit unserer lieben Freundin Katrin, die ja nun seit Oktober durch Australien reist und seit einigen Wochen in Cairns in einem tuerkischen Restaurant ("Mado's") arbeitet. Gemeinsam entschieden wir uns dann flugs fuer einen Touranbieter, mit dem wir am naechsten Morgen Schnorcheln fahren wollten, und dann gings zum Abendessen und Weintrinken ins besagte Lokal. Lecker war's! Und lustig natuerlich sowieso!&lt;br /&gt;Danach waren wir ganz vernuenftig und sind zurueck zum Hostel gelaufen, denn die Schnorcheltour ging am naechsten Morgen um kurz vor halb acht schon los! Also frueh aufstehen, Sachen packen, mit dem Shuttlebus zum Hafen fahren, Katrin dort treffen, einchecken, und schon sassen wir auf der "&lt;a href="http://www.oceanfree.com.au/oceanfreedom.html"&gt;Ocean Freedom&lt;/a&gt;" bei Kaffee und Obst. Wir wurden sehr nett von der Crew begruesst, und dann wurde der Anker gelichtet und los gings Richtung Reef. Nach knapp 1 1/2 Stunden Fahrt und einer kurzen Schnorchel-Einfuehrung bestiegen wir alle gemeinsam ein Glasbodenboot und fuhren mit vielerlei Erklaerungen zu diversen Korallenarten ausgeruestet zu einer Sandbank, dem sog. Upolu Cay. Dort schnorchelten wir dann eine Stunde umher und waren doch dankbar fuer die Neopren-Anzuege, da das Wasser "nur" um die 24 Grad hatte. Die Crewmitglieder waren beim Schnorcheln dabei und konnten uns Highlights zeigen wie Clownfische (wir haben Nemo gefunden!), Rochen, einen Hai und wirklich seltsame Korallenarten.&lt;br /&gt;Zur Mittagspause gabs an Bord leckeren Lachs und ein bisserl Ausruhen an Deck, waehrend die Fahrt zum naechsten Spot ging. Dort konnten wir direkt vom Schiff aus ins deutlich waermere Wasser huepfen und schnorchelten eine halbe Ewigkeit herum. Wir konnten absolut nicht genug bekommen von den faszinierenden Korallenwaeldern, riesigen Muscheln, Seegurken, den unzaehligen Fischarten,... Das war wirklich wie im Aquarium! Norman hat sogar eine Schildkroete zu Gesicht bekommen!&lt;br /&gt;Vollkommen begeistert fuhren wir wieder Richtung Cairns und bekamen sogar wieder einmal Wal-Begleitung in hoechstens 20m Entfernung - ein absolutes Highligt war diese Schnorcheltour also!&lt;br /&gt;Zurueck am Hafen nahmen wir Katrin und ihre Reisebegleiterin Svetlana mit zu uns ins Hostel, wo wir uns erst einmal das Salzwasser abwuschen und dann bis spaet nachts die Hotelbar mitsamt saemtlicher Happy Hours in Anspruch genommen haben. Norman und Katrin liessen sich sogar ueberreden, bei einem albernen Spielchen mitzumachen, allerdings gingen die beiden ohne Sieg daraus hervor.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen waren wir also recht angeschlagen und schafften es gerade noch so, puenktlich um 10 Uhr aus dem Hostel auszuchecken. Gegen Mittag haben wir uns mit Katrin in der Innenstadt getroffen, sind in den Bus gestiegen, um in Clifton Beach ihren Van abzuholen, und dann gings nach &lt;a href="http://www.kuranda.org/"&gt;Kuranda&lt;/a&gt;, einer kleinen Stadt oberhalb von Cairns im Regenwald. Dort legten wir erst einmal eine ordentliche Essenspause ein, bevor wir eine Weile ueber die Maerkte dort schlenderten und zum &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barron_Falls"&gt;Barron Wasserfall&lt;/a&gt; fuhren. Wieder mal ein "Boardwalk" durch den Regenwald, diesmal mit einem sehr schoenen Blick auf den Wasserfall, und danach brachte Katrin uns dann zum Flughafen.&lt;br /&gt;Nach einer herzlichen Verabschiedung warteten wir dort dann auf unseren Flug nach Darwin...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1514279459677906615?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1514279459677906615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/cairns-17-19082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1514279459677906615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1514279459677906615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/cairns-17-19082010.html' title='Cairns (17.-19.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1919763400258497205</id><published>2010-08-21T13:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-21T13:00:47.720+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Impressionen aus down under (Part II)</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Waschmaschinen hier sind eine Katastrophe! Mal abgesehen davon, dass ich Toploader extrem fragwuerdig finde, machen die hier alles moegliche mit der Waesche, aber sicher nicht sauberer als vorher. Ausserdem fehlt mir seit der grossen Waesche in Airlie Beach mein Lieblings-Esprit-Shirt, so ein Mist!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Aussies spinnen in Sachen Internet. Das kostet doch tatsaechlich ueberall extra! Und nicht wenig! Kostenloses Wi-fi ist ein Fremdwort, und 4 Dollar (knapp 3 Euro) fuer eine Stunde Internet ist noch das guenstigste, das man kriegen kann. Das ist anstrengend, v.a. wenn man nur mal schnell was im Netz nachschauen moechte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nach drei Wochen in Down under haben wir uns in den Aussie-Slang schon ganz gut eingehoert, moechte ich behaupten. Allerdings gibt es hier wie ueberall Leute, die so sehr nuscheln oder schnell sprechen, dass man hoechstens ein Zehntel der Informationen versteht. Auch das ist: muehsam!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Aktuelle Reisestrecke: knapp 4.500 km (Stand: 21.08.2010) - ab jetzt gehts ins Outback!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1919763400258497205?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1919763400258497205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/impressionen-aus-down-under-part-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1919763400258497205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1919763400258497205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/impressionen-aus-down-under-part-ii.html' title='Impressionen aus down under (Part II)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7888904467721498931</id><published>2010-08-19T03:43:00.001+02:00</published><updated>2010-08-21T12:52:23.233+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Cape Tribulation (16./17.08.2010)</title><content type='html'>Morgens gepackt und schweren Herzens vom wunderschoenen Hotel mit seiner Lagune verabschiedet. Um kurz vor neun haben wir dann unseren niedlichen kleinen roten Mietwagen in Empfang genommen, und Norman stuerzte sich als Fahrer in den Linksverkehr. Nach kleineren Startschwierigkeiten (wie faehrt man denn hier im Kreisverkehr? Wo ist der Blinker? Nein, das was der Scheibenwischer... Und wo ist denn der Rueckspiegel?) duesten wir los Richtung Norden.&lt;br /&gt;Eine gute halbe Stunde spaeter kamen wir schon zur Faehre, von dort aus fahren kleinere Bootstouren im Fluss herum, um Krokodile zu sehen. Gestaerkt mit Kaffee bestiegen wir also ein solches Boot und los gings am Flussufer entlang. Und kaum losgefahren, entdeckte unser Guide schon das erste &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistenkrokodil"&gt;Leistenkrokodil&lt;/a&gt; am Ufer. Ganz schoen gruselig! Bei der einstuendigen Fahrt konnten wir dann noch diverse weitere Krokos sehen, von der Babyausgabe (ungefaehr 30 cm gross) bis hin zum ausgewachsenen Maennchen (2-3 m lang). Ausserdem gabs Schlangen in den Baeumen, Froesche, Voegel und anderes Getier zu sehen.&lt;br /&gt;Das war also schon mal ein guter Start auf dem Weg in den Regenwald.&lt;br /&gt;Nachdem wir mit der Faehre dann ueber den Daintree River gesetzt wurden und wir damit im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daintree-Nationalpark"&gt;Daintree National Park&lt;/a&gt; waren, verdichteten sich die Pflanzen links und rechts des Weges immer mehr, und alle 10 m warnte auch ein Schild vor "Crossing Cassowaries" - leider bekamen wir zwei Tage lang kein einziges dieser Viecher zu Gesicht, laut Aussage der Einheimischen sind die sehr selten und extrem scheu. Schade.&lt;br /&gt;Alle paar Kilometer hielten wir nun auf der Strecke an, um entweder einen besonders schoenen Aussichtspunkt zu geniessen oder um auf einem sog. boardwalk (Weg durch den Regenwald, meistens ausgelegt mit Holzbrettern) Wanderungen durch den wirklich beeindruckenden Regenwald zu unternehmen. V.a. die riiiiiiesigen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrgefeige#W.C3.BCrgefeigen"&gt;Wuergefeigen&lt;/a&gt; haben uns wirklich erstaunt.&lt;br /&gt;Auf Empfehlung des "Fuehrers" haben wir auch noch einen Zwischenstopp bei der &lt;a href="http://www.daintreerainforest.com/companyView.html?companyId=1070"&gt;Daintree Ice Cream Company&lt;/a&gt; eingelegt und seltsame Fruchteissorten probiert von Fruechten, die absolut kein Mensch kennt (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sapote"&gt;Yellow Sapote und Black Sapote&lt;/a&gt;???).&lt;br /&gt;Gegen Nachmittag kamen wir dann beim Hostel &lt;a href="http://www.pksjunglevillage.com.au/"&gt;PK's Jungle Villag&lt;/a&gt;e an, hier gab es, aehnlich wie auf Magnetic Island, kleine Huetten auf dem Gelaende, die die Dorms beherbergen. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, gingen wir an den Strand, wo ueberall Schilder davor warnten, dass im Wasser Krokodile sein koennten und zudem natuerlich die allgegenwaertige Wuerfelqualle - deshalb wird vom Schwimmen dringend abgeraten. Schade, denn natuerlich war das mal wieder ein absoluter Traumsandstrand.&lt;br /&gt;Abends vergnuegten wir uns in der Hostelbar, tranken Bier, lasen und gingen nach erfolgloser Possumsuche auch mal wieder recht frueh ins Bett.&lt;br /&gt;Dafuer konnten wir morgens auch schon wieder frueh unser Auto besteigen und fuhren suedwaerts zurueck Richtung Cairns. Nach einem Zwischenstopp bei einem kleinen Cafe direkt am Meer und gestaerkt mit Kaffee und Scones gings mit der Faehre zurueck bis zur &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mossman_Gorge"&gt;Mossman Gorge&lt;/a&gt;. Dort unternahmen wir wieder eine schoene Wanderung durch den Regewald, und nachdem wir die Horden von Touristen hinter uns gelassen hatten, wurde das auch wieder sehr idyllisch.&lt;br /&gt;Ein kurzer Abstecher nach Daintree (kann man getrost vergessen) und einer Pause an einem Strand noerdlich von Cairns, und schon waren wir wieder in der Zivilisation!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7888904467721498931?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7888904467721498931/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/cape-tribulation-1617082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7888904467721498931'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7888904467721498931'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/cape-tribulation-1617082010.html' title='Cape Tribulation (16./17.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-5040203443256442089</id><published>2010-08-15T13:29:00.001+02:00</published><updated>2010-08-15T13:31:34.434+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Port Douglas (13.-15.08.2010)</title><content type='html'>Wie ueblich, haben wir uns mal wieder entschlossen, den ersten Greyhound-Bus nach Cairns zu nehmen. Das bedeutete, dass wir gegen 5:30 Uhr bereits aufstehen mussten, um den Magnetic Island-Bus um kurz vor sechs zu erwischen, der uns zur ersten Faehre brachte (Zitat Faehrangestellter: "It's fucking early to travel!"), damit wir dann um kurz nach sieben den Bus besteigen konnten.&lt;br /&gt;Der brachte uns in einer gut fuenfstuendigen Fahrt nach Cairns, leider ohne die weit und breit mit riesigen Warnschildern angekuendigten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cassowary"&gt;Cassowarys&lt;/a&gt; am Strassenrand zu erblicken.&lt;br /&gt;In Cairns traf dann auch gleich der telefonisch von uns vorbestellte Pick up-Bus ein, der uns und andere Fahrgaeste. wieder einmal unaufgefordert untermalt von launigen Erklaerungen des Fahrers nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Port_Douglas_(Queensland)"&gt;Port Douglas&lt;/a&gt; brachte.&lt;br /&gt;Hier checkten wir ganz feudal im Sheraton ein (danke an Norman!!!), und waren wahrscheinlich die einzigen Gaeste, die mit zwei grossen Rucksaecken anreisten. Das Hotel ist wunderschoen direkt am Strand gelegen und hat eine kuenstlich angelegte, unfassbar grosse Lagune, ist umgeben von Palmen und Blumen und ueberhaupt ein Urlaubstraum. Also taten wir den ganzen Nachmittag nicht anderes, als auf der Liege in der Sonne herumzuliegen.&lt;br /&gt;Abends spazierten wir am Strand entlang in die "City" - Port Douglas kann man als Ort getrost vergessen, ausser einigen Restaurants und Kneipen ist hier nicht viel los. Wir fanden eine echte Aussie-Bar, wo Rugby auf Grossleinwaenden gezeigt wurde und die Aussies lautstark mitfieberten.&lt;br /&gt;Unser zweiter Tag in Port Douglas war gepraegt von Rumliegen, Sonnen, Bahnen im Pool schwimmen, lesen und abends am Strand joggen - der sog. 4 mile beach eignet sich dafuer hervorragend, und es ist erstaunlicherweise nichts (!) los, d.h. alle paar hundert Meter liegt vielleicht jemand rum, aber ansonsten: nichts! Also joggten wir froehlich in einer Traumkulisse vor uns hin, spazierten abends wieder in die Stadt und assen fantastische Steaks in der bewaehrten Bar, waehrend wir die Regeln von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Australian_Football"&gt;Aussie-Rules-Football&lt;/a&gt; zu ergruenden versuchten.&lt;br /&gt;Netterweise schaltete sich nach kurzer Zeit ein reizendes australisches Ehepaar um die 60 ein, mit denen wir die naechsten zwei Stunden bier-/weintrinkend und aeusserst nett plaudernd verbrachten. Und seitdem wenigstens halbwegs die Football-Regel verstehen.&lt;br /&gt;Unser dritte Tage hier unterschied sich in praktisch nichts vom Tag zuvor, ausser, dass wir&amp;nbsp;uns morgens&amp;nbsp;das ueppige Fruehstueckbuffet des Hotels und nachmittags einen "High Tea" mit Scones und anderen Leckereien goennten. Als Ausgleich gings wieder zum Joggen - vom Barfusslaufen im Sand bekommt man ganz schoen Muskelkater in den Waden!&lt;br /&gt;Nach der Dusche haben wir beim Herumzappen im TV die australischen Charts von Platz 1-20 angeschaut, und ausser Kylie Minogue, Nickelback, Maroon 5, Enrique Iglesias und Uncle Cracker (Platz 1!) leider gespickt mit uns vollkommen unbekannten Saengern. Egal, auch das gehoert zum Kennenlernen einer anderen Kultur dazu :-)&lt;br /&gt;Gleich gibts noch ein Glas Wein, und morgen frueh holen wir unseren Mietwagen ab und wagen uns in den Regenwald nach Cape Tribulation zu Krokodilen und anderem!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-5040203443256442089?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/5040203443256442089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/port-douglas-13-15082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5040203443256442089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/5040203443256442089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/port-douglas-13-15082010.html' title='Port Douglas (13.-15.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-797128482087296841</id><published>2010-08-15T13:12:00.002+02:00</published><updated>2010-08-15T13:15:06.397+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Impressionen aus down under (Part I)</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das erste Kaenguruh, das wird gesehen haben, lag tot am Strassenrand&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bin selten innerhalb von knapp zwei Wochen so haeufig mit "folk" oder "darl(ing)" angesprochen worden wie hier - vom Busfahrer bis zum Ladenbesitzer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum steht ueber den Damentoiletten "No Mangoes" und bei den Jungs "Mangoes"?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Australien gehoert offensichtlich zu den fettleibigsten Nationen der Welt - wenn man sich die Innenstaedte mit den zig Fast food-Ketten und die Menue-Karten der Restaurant so anschaut: nicht verwunderlich! Aber wo sind all die feschen Surferboys und -girls?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hier gibt es Unmengen Tiere, von denen ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas gehoert habe - oder wer kennt bitteschoen einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnabeligel"&gt;Schnabeligel&lt;/a&gt; oder einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cassowary"&gt;Cassowary&lt;/a&gt;?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum ist Enrique Iglesias auf Platz 5 der australischen Charts???&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unsere bisherige Reise umfasst knapp 1.800 Kilometer (Stand: 15.08.2010) und es werden noch viel, viel mehr werden!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-797128482087296841?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/797128482087296841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/impressionen-part-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/797128482087296841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/797128482087296841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/impressionen-part-i.html' title='Impressionen aus down under (Part I)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7076220227659497110</id><published>2010-08-15T13:09:00.000+02:00</published><updated>2010-08-15T13:09:07.193+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Magnetic Island (11./12.08.2010)</title><content type='html'>Nach einem sehr netten und bierseligen Abend mit "unserer" Segelgruppe in der Kneipe "Beaches"&amp;nbsp;verabschiedeten wir uns am naechsten Morgen recht frohgemut von Airlie Beach, denn ueber Nacht hat ein ordentlich tropischer Dauerregen eingesetzt und alles war grau in grau.&lt;br /&gt;Am Busterminal schlossen wir schnell Bekanntschaft mit einem Mitreisenden, Roger aus den Niederlanden, und auch Steffen aus Deutschland, der bereits mit uns auf dem Segelboot unterwegs war, wollte ebenfalls Richtung Norden im selben Greyhound-Bus weiterreisen. So verschmerzten wir die Verspaetung ganz gut und auch die knapp sechsstuendige Busfahrt war recht kurzweilig - wie immer begleitet von schnoddrigen Kommentaren des Busfahrers.&lt;br /&gt;In Townsville angekommen duesten wir sofort zur Faehre nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetic_Island"&gt;Magnetic Island&lt;/a&gt;, und dank guten Timings waren wir dann auch knapp eine halbe Stunde spaeter bereits auf dieser bezaubernden Insel angekommen. Bereits der Busfahrer dort war wieder einem Schwaetzchen nicht abgeneigt, und so fuhren wir gut unterhalten in unsere Unterkunft, das &lt;a href="http://www.bungalowbay.com.au/"&gt;YHA Bungalow Bay Koala Village-Hostel&lt;/a&gt;. Dieses besteht aus kleinen Huetten mit 2er- bis 8er-Dorms, verteilt ueber ein recht grosses, dichtbewachsenes Gelaende, einer KOchhuette und einer recht grossen Bar mitsamt Restaurant sowie einem Campingplatz. Alles sehr idyllisch und fast ein wenig "tropisch", auf jeden Fall hoerte man die verschiedenstes Voegel in den Baeumen kreischen.&lt;br /&gt;Nachdem wir unser Stockbett in einer 8er-Huette bezogen hatten, gings zum Spaziergang in die Horseshoe Bay, wo wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang (gegen 18 Uhr - hier ist schliesslich Winter) bewundern durften. Im Supermarkt versorgten wir uns mit ein paar Lebensmitteln und liessen den Tag gemuetlich mit Bier im Hostel ausklingen. Vor dem Zubettgehen konnten wir im Dunkeln noch die diversesten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Possum"&gt;Possums&lt;/a&gt; bei ihrem naechtlichen Treiben beobachten, die dort auf dem Gelaende leben, und scheuchten auch das eine oder andere kleine Wallaby auf.&lt;br /&gt;Sehr belustigt hatte uns bereits bei unserem ersten Rundgang der Hinweis in der Kueche, dass Possums wohl in der Nacht "Party in the kitchen" veranstalten und dabei alles herumliegende Essen vertilgen wuerden.&lt;br /&gt;Da wir noch immer nicht genug von der australischen Tierwelt gesehen haben, sind wir am naechsten Morgen zu einer mehrstuendigen Wanderung aufgebrochen. Es ging malerisch auf einen Huegel durch dichte Eukalyptuswaelder - dort sollten Koalas in freier Wildbahn zu beobachten sein. Leider hatten wir kein Glueck oder vielleicht auch nicht den richtigen Blick fuer die mehr als 20h taeglich schlafenden Pelzknaeuel, aber immer entschaedigte der Blick von oben ueber die Insel mit ihren Buchten uns sehr!&lt;br /&gt;Den Nachmittag ueber faulenzten wir am Strand, und man durfte sogar im Meer baden (wir sollten uns nur vor den Walen in acht nehmen, wurden wir belehrt).&lt;br /&gt;Am Strand trafen wir tatsaechlich wieder auf Roger und Steffen und verabredeten uns fuer den Abend in der Hostelbar. Dort wird naemlich jeden Donnerstag "Coconut Bowling" veranstaltet, der Partykracher auf der Insel und ein Event fuer Gross und Klein. Auf der verschlafenen Insel nicht weiter verwunderlich, und so mischten sich am Abend tatsaechlich Original-Maggie Island-Bewohner mit den Backpackern und spielten Bowling mit einer Kokosnuss als Kugel um Freibier. Was fuer ein Spass!&lt;br /&gt;Am Ende bestaunten wir nochmals die herumlaufenden Possums und packten unsere Rucksaecke fuer die Weiterreise - natuerlich sehr frueh am naechsten Morgen :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7076220227659497110?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7076220227659497110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/magnetic-island-1112082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7076220227659497110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7076220227659497110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/magnetic-island-1112082010.html' title='Magnetic Island (11./12.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-7922512158903404087</id><published>2010-08-10T09:42:00.000+02:00</published><updated>2010-08-10T09:42:02.856+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Whitsunday Islands (08.-10.08.2010)</title><content type='html'>Im Hostel haben wir am Sonntag vormittag schnell unsere Siebensachen zusammengepackt, die wir fuer einen knapp dreitaegigen Segelausflug brauchen, und konnten nach dem Auschecken noch ein Fruehstueck auf der Hostelterrasse und umgegeben von laut schreienden Kakadus, die hier frei leben, geniessen.&lt;br /&gt;Dann spazierten wir eine gute halbe Stunde lang entlang am Ufer hin zum Hafen, wo wir auf unsere Mitreisenden trafen - eine 15koepfige, sehr internationale Truppe, mit der wir im Lauf der naechsten Tage sehr viel Spass haben sollten. Wir wurden dann auch gleich von "unserer" dreikoepfigen Crew begruesst und ab gings auf die &lt;a href="http://www.sailingwhitsundays.com/sv_whitehaven.htm"&gt;SV Whitehaven&lt;/a&gt;, unserem Heim fuer die naechsten zwei Naechte.&lt;br /&gt;Uebernachtet wurde hier in engen 8er-Kabinen, aber immerhin gabs winzigkleine Duschen und vor allem: viel Platz an Deck! Und schon wurden die Segel gehisst, und nach einigen einfuehrenden Worten&amp;nbsp;des Skippers gings los Richtung Inseln. Am ersten Nachmittag folgte dann der erste Schnorchelausflug, allerdings immer komplett im Neoprenanzug wegen der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrfelquallen"&gt;Wuerfelquallen&lt;/a&gt; und anderer unschoener Meeresbewohner.&lt;br /&gt;Die Korallenriffe waren wunderschoen, und die Fischschwaerme wie immer beeindruckend, doch leider war das Wasser viel zu kalt, um laenger darin herumzuschnorcheln, so dass wir alle relativ schnell aufgeben mussten. Zurueck auf dem Schiff waren wir also erst einmal froh ueber einen heissen Kaffee, da auch ein recht frischer Wind lange Pullis und Jacken noetig machte. Daher fiel das Abendessen und das "gesellige Beisammensein" an Deck am ersten Abend recht kurz aus.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen standen denn auch alle schon gegen 6 Uhr wieder frisch und halbwegs munter parat, und wir fuhren auf die Hauptinsel Whitsunday Island. Dort an Land wanderten wir zum beruehmten Whitehaven Beach: schneeweisser, feinster Sand, wunderschoenes blaues,&amp;nbsp;glasklares&amp;nbsp;Wasser, in dem man Stachelrochen sehen konnte - ein wahr gewordener Urlaubstraum. Doch leider war es auch hier viel zu kuehl zum Baden, und es regnete sogar einen kurzen Moment. Ausserdem war der Strand uebervoll mit unzaehligen, zumeist recht jungen Reisenden.&lt;br /&gt;Beim Rueckweg zum Boot konnten wir im Dickicht der Inselmitte noch eine mehr als handgrosse Spinne entdecken, die in ihrem riesigen Netz gerade einen Schmetterling gefangen hatte. Brrrr.&lt;br /&gt;Zurueck an Bord konnten wir bei der Weiterfahrt einige Wale sehen, die in nicht allzu grosser Entfernung aus dem Wasser guckten, sowie sogar eine ziemlich grosse Schildkroete, die sich in der Sonne treiben liess.&lt;br /&gt;Leider verlief auch der nachmittaegliche Schnorchelstopp recht kurz, weil es zum einen wieder zu kalt war, zum anderen war das Wasser recht aufgewuehlt, so dass die Sicht wegen des herumwirbelnden Sands leider recht schlecht war.&lt;br /&gt;Aber so konnten wir den Kaffee an Deck und das darauffolgende Abendessen und vor allem die Gespraeche mit den anderen unter wunderschoenem Sternenhimmel geniessen, natuerlich immer mit einem Glas Wein in der Hand :-)&lt;br /&gt;Heute morgen waren wir sogar noch vor dem Fruehstueck gegen 7 Uhr noch fuer einen kurzen Schnorchelausflug im Meer, und dann gings in mehrstuendiger Fahrt zurueck nach Airlie Beach.&lt;br /&gt;Die Verabschiedung von der Crew und v.a. von den anderen Mitreisenden fiel sehr herzlich aus, die Runde war wirklich sehr nett, und wir hatten die Gelegenheit, an drei Tagen immer abwechselnd deutsch, englisch, italienisch und sogar ein bisschen franzoesisch zu sprechen.&lt;br /&gt;In Airlie Beach schwammen und faulenzten wir noch ein bisschen an der Lagune, wurden dann wieder sehr nett im Hostel begruesst und mussten uns dann leider erst einmal unsrer Waesche widmen.&lt;br /&gt;Aber danach war noch genuegend Zeit, um ausgedehnt auf der Terrasse zu lesen und auch schon das erste Bier des Tages zu uns zu nehmen.&lt;br /&gt;Im Moment sitze ich nun im Internetcafe, blogge ein bisschen, lese Mails, bevor wir uns gleich zum Abendessen mit unseren "Bootsbekanntschaften" (soweit noch in Airlie Beach) treffen.&lt;br /&gt;Der Bus morgen frueh in Richtung Townsville ist bereits reserviert, ebenso das Hostel auf Magnetic Island - es geht also weiter nordwaerts!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-7922512158903404087?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/7922512158903404087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/whitsunday-islands-08-10082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7922512158903404087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/7922512158903404087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/whitsunday-islands-08-10082010.html' title='Whitsunday Islands (08.-10.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6174132612047163936</id><published>2010-08-10T09:15:00.000+02:00</published><updated>2010-08-10T09:15:51.648+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Airlie Beach (07.08.2010)</title><content type='html'>Tatsaechlich, kaum faehrt man knapp 900 km mit dem Bus, schon wirds deutlich waermer. Auf der Strecke zwischen Hervey Bay und Airlie Beach konnten wir erstaunlich gut schlafen und bei Sonnenaufgang ein paar&amp;nbsp; vereinzelte Wallabys am Strassenrand sehen, bevor wir gegen 10 Uhr morgens endlich in der Bucht von Airlie Beach ankamen. Die Sonne schien strahlend vom Himmel, es war Markttag, und so genehmigten wir uns erst einmal einen Kaffee am Strand, bevor uns der Pickup-Service zum von mehreren Seiten waermstens empfohlenen Hostel "&lt;a href="http://www.backpackersbythebay.com/"&gt;Backpackers by the bay&lt;/a&gt;" brachte.&lt;br /&gt;Dort bezogen wir flugs zwei Betten im 4er-Dorm, und liessen uns danach alle moeglichen Tourvorschlaege fuer die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whitsunday_Islands"&gt;Whitsunday-Inseln&lt;/a&gt; unterbreiten, die man von hier aus besuchen kann.&lt;br /&gt;Aber zuerst erkundeten wir zu Fuss die "City" von Airlie Beach, die aus vielen, vielen kleinen Laeden, Cafes, ...&amp;nbsp;besteht - eben eine typische Urlauberstadt. Besonders huebsch ist die kuenstlich angelegte Lagune, die an diesem schoenen Samstag nachmittag natuerlich von vielen Badegaesten bevoelkert war. Nachdem wir ein bisschen faul in der Sonne herumgesessen waren und uns fuer einen zweitaegigen Segeltrip in die Whitsundays entschieden hatten, nutzten wir die BYO-Vorgabe ("bring your own" - d.h. Getraenke duerfen mitgebracht werden)&amp;nbsp;fuer den Toern und kauften im Bottle Shop, der sogar einen Drive In-Schalter hatte, Dosenbier und Wein.&lt;br /&gt;Zurueck im Hostel bestellten wir Pizza und verbrachten den Abend auf der wunderschoenen&amp;nbsp;Terrasse des wirklich sehr netten Hostels, wo wir Bier tranken und das "OpenAir-Kino" nutzten, das dort angeboten wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6174132612047163936?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6174132612047163936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/airlie-beach-07082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6174132612047163936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6174132612047163936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/airlie-beach-07082010.html' title='Airlie Beach (07.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1033030579054377138</id><published>2010-08-07T06:03:00.001+02:00</published><updated>2010-08-07T06:04:30.684+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Fraser Island (05./06.08.2010)</title><content type='html'>Bisher ist es ein Urlaub mit wenig Ausschlafen und viel "fruehem Aufstehen". Nach dem fantastischen Abendessen gestern (die Garnelen waren sensationell! Und der Weisswein ebenfalls!) mussten wir wieder frueh ins Bett - so ganz ist der Jetlag noch nicht ausgestanden. Und der Wecker klingelte schon wieder um halb sieben. Schnell duschen, Sachen packen, und schon wurden wir vom einem Bus von &lt;a href="http://www.fraserexplorertours.com.au/"&gt;Fraser Explorer Tours&lt;/a&gt; abgeholt. Der launige Fahrer sammelte noch Horden anderer Touristen ein, und dann wurden wir zum Faehrhafen von Riverheads kutschiert.&lt;br /&gt;Dort gings mit der Faehre und begleitet von Delphinen auf Fraser Island. An Land wurden die Heerscharen von Touris verteilt auf diverse Busse, je nachdem, welche Tour gebucht wurde. Wir wurden in einem Allrad-Bus von Guide Shane lautstarkt begruesst, und los gings: rumpelnd auf einer Sandpiste quer durch die Insel, vorbei an Gummibaeumen, Kauri Pines, Farnen, kurz: Urwaldfeeling und immer untermalt von Shanes Erklaerungen und Geschichten auf die Ostseite von Fraser. &lt;br /&gt;Die Tour beinhaltete dann eine mehrstuendigen Spaziergang zum Lake Wabby sowie einen Trip zum Lake McKenzie - leider war das Wetter zwar regenwald-, aber keineswegs badetauglich. Doch die Sandduenen am Lake Wabby waren sehr beeindruckend!&lt;br /&gt;Am Spaetnachmittag folgte dann noch ein kurzer Fussweg rund um die Central Station, wo Shane wilde Geschichten ueber giftige Spinnen und anderes Viehzeug zum Besten gab.&lt;br /&gt;Schliesslich wurden wir im Eurong Resort abgesetzt, dort gabs Abendessen und wir bezogen recht geraeumige Zimmer - natuerlich nach einem Bier in der Beach Bar und leider ohne wilde Dingos gesichtet zu haben.&lt;br /&gt;Das konnten wir am naechsten Tag nachholen, der mit einem sehr fruehen Fruehstueck (siehe oben!) und einer langen Fahrt den mehr als 100 km langen Sandstrand entlang begann. Im Meer waren immer wieder die Fontaenen der vorbeiziehenden Wale zu sehen, waehrend vor uns einige Jeeps auf der Sand-Piste entlangduesten. Das Wetter war endlich traumhaft schoen, viel Sonne, kaum Wolken, allerdings recht windig. Als ersten Zwischenstopp hielten wir bei den Champagne Pools - leider war grade Ebbe und von "Champagne" nicht viel zu sehen, aber dafuer krabbelten viele Krebse in den Felsen herum, und das Meerpanorama war sehr malerisch. Spaeter gings weiter zum Indian Head mit einem kleinen Picknick und einer "Bergbesteigung". Vom Gipfel aus konnte man im kristallklaren Wasser unzaehlige Delphine, Rochen, Haie und auch Wale sehen - da wir uns die Whale Watching Tour in Hervey Bay gespart haben (zu teuer), war das wenigstens ein kleiner Ersatz. Spaeter hielt unser Bus dann noch beim Eli Creek, wo Norman sich ein Stueck den Fluss heruntertreiben liess. Und nach einer weiteren sehr holprigen Fahrt durchs Inselinnere gelangten wir am fruehen Abend wieder zum Faehranleger. Zurueck in Hervey Bay konnten wir kurz unsere Rucksaecke im Friendly Hostel umpacken (sehr empfehlenswertes Hostel - unkompliziert, sehr sauber und gemuetlich, und die kostenlosen Fahrraeder sind prima!), bevor uns Besitzer Gary netterweise zum Busbahnhof brachte.&lt;br /&gt;Mit ewiger Verspaetung von knapp zwei Stunden, die wir zu spaeter Stunde recht frierend am Busbahnhof verbrachten,&amp;nbsp;kam dann auch endlich der Greyhound-Bus, der uns in gut 12 Stunden nach Airlie Beach bringen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemeines noch zum Schluss: Billig ist Australien ja mal nun ganz und gar nicht! Fuer ein Hostel-Bett muss man durchaus 25 AUD rechnen (auch im Dorm!), die Dose Bier kostet um die 3-4 Dollar, der Greyhound-Buspass fuer die Strecke Brisbane nach Cairns kostet 270 AUD und so eine zweitaegige Inseltour schlaegt dann auch gleich mal mit gut 300 Dollar zu Buche. Puh!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1033030579054377138?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1033030579054377138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/fraser-island-0506082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1033030579054377138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1033030579054377138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/fraser-island-0506082010.html' title='Fraser Island (05./06.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-6721213399558985075</id><published>2010-08-04T10:35:00.001+02:00</published><updated>2010-08-04T10:35:21.309+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Hervey Bay (04.08.2010)</title><content type='html'>In Brisbane haben wir heute morgen um halb sieben ganz leise unsere Sachen gepackt, unser Hostelzimmer geraeumt und sind mit dem ersten Bus in ca. 5 Stunden nach Hervey Bay gefahren. Der Greyhound-Busfahrer war recht entspannt, stellte allerdings fest, dass ausser ihm nur noch zwei weitere Australier im Bus waren, der Rest natuerlich alles Touristen. Viele Deutsche sind unterwegs, allerdings ist definitiv Nebensaison, und daher sind die Besucherstroeme noch ueberschaubar.&lt;br /&gt;Von unterwegs konnten wir dank der tollen australischen Prepaid-Karte (danke an Steffi) schon unser Hostel reservieren, und so wurden wir am Busbahnhof direkt abgeholt und ins "&lt;a href="http://www.friendlyhostel.com.au/pages/home.asp"&gt;Friendly Hostel&lt;/a&gt;" kutschiert.&lt;br /&gt;Dort erklaerte uns der Besitzer Gary gleich die verschiedenen Touren auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island"&gt;Fraser Island&lt;/a&gt; und wir konnten direkt fuer den naechsten Morgen eine zweitaegige Tour buchen.&lt;br /&gt;Anschliessend schnappten wir uns zwei kostenlose Fahrraeder und auf gings in den Linksverkehr. Wir radelten zum Strand und genossen den Radweg entlang der Strandpromenade, sassen am Strand in der Sonne und streckten sogar kurz die Fuesse ins Wasser.&lt;br /&gt;Danach fuhren wir zum Supermarkt und erstanden frische Garnelen und Weisswein - freue mich schon aufs Abendessen! Das werden wir naemlich gleich mal in Angriff nehmen, und danach muessen wir noch schnell das Noetigste fuer unseren zweitaegigen Inseltrip packen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-6721213399558985075?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/6721213399558985075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/hervey-bay-04082010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6721213399558985075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/6721213399558985075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/hervey-bay-04082010.html' title='Hervey Bay (04.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-1581785671435941485</id><published>2010-08-04T10:04:00.003+02:00</published><updated>2010-08-04T10:35:40.051+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Brisbane (03.08.2010)</title><content type='html'>Irgendwann geht tatsächlich auch der längste Flug zu Ende. Der nach Brisbane war erstaunlicherweise recht kurzweilig. Zum einen lag es an den relativ kurzen Einzelstrecken (München - Dubai -Singapur - Brisbane) mit max. 7 Stunden Flugzeit, zum anderen war das Bord-Unterhaltungsprogramm perfekt und sogar das wessen war absolut in Ordnung. Daumen nach oben für Emirates!&lt;br /&gt;Als "Urlaubsvorbereitung" habe ich mir kurz vor unserer Ankunft noch schnell "Finding Nemo" angeschaut, der spielt schließlich im Great Barrier Reef bzw. in Sydney :-)&lt;br /&gt;Kurz nach Mitternacht landeten wir also in Brisbane und düsten mit dem Shuttlebus zum im Voraus reservierten Hostel &lt;a href="http://www.cloud9backpackers.com.au/"&gt;Cloud 9&lt;/a&gt;. Im Vierer-Dorm wurden wir nett begrüßt und schliefen erstaunlich gut.&lt;br /&gt;An unserem ersten Aussie-Tag waren wir ganz schön fleißig: morgens haben wir als erstes unsere Greyhound-Bus-Tickets für die gesamte Ostküste erstanden, danach ging's zum Stadtrundgang. Brisbane ist ganz nett, v.a. die Flusspromenade sehr schön angelegt und das Wetter war für einen Wintertag wunderbar (in der Sonne sehr warm, allerdings ziemlich windig). Wir haben den Botanischrn Garten mitsamt dem "&lt;a href="http://www.ogh.qut.edu.au/"&gt;Old Government House&lt;/a&gt;" besichtigt, und nachmittags haben wir uns das &lt;a href="http://www.qm.qld.gov.au/"&gt;Queensland Museum&lt;/a&gt; angeschaut. Dort war praktischerweise der Eintritt frei und wir konnten die gesamte Flora und Fauna Queenslands bestaunen (ja, auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Springspinnen"&gt;Springspinnen&lt;/a&gt; waren dabei, aber zum Glueck nicht mehr lebendig).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Nachmittagsschläfchen spazierten wir zum Supermarkt und zum Abendessen (leckeres Steak im Caxton) tranken noch ein, zwei &lt;a href="http://www.xxxx.com.au/"&gt;XXXX-Bier&lt;/a&gt; in einer Bar und gingen wieder den Jetlag ausschlafen.&lt;br /&gt;Mein Fazit zu Brisbane: mehr als einen Tag kann man hier wohl nicht sinnvoll verbringen - also geht's gleich am nächsten Morgen weiter nordwärts!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-1581785671435941485?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/1581785671435941485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/brisbane-03082010.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1581785671435941485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/1581785671435941485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/brisbane-03082010.html' title='Brisbane (03.08.2010)'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4950310239844917567</id><published>2010-08-01T14:57:00.001+02:00</published><updated>2010-08-04T10:35:57.883+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Abflug</title><content type='html'>So, nun sitzen wir also am M&amp;#252;nchner Flughafen inmitten vieler verschleierter Damen und haben noch ein paar Minuten Zeit, bis das Boarding losgeht. Die Rucks&amp;#228;cke sind verstaut (diesmal: 12,9 und 11 Kilo), die Gala als Bordlekt&amp;#252;re liegt bereit, und eine leichte Sonntag-Nachmittags-M&amp;#252;digkeit verspricht einen angenehmen Flug.&lt;br&gt;Wir melden uns wieder von der anderen Seite des Erdballs - ich freu mich jetzt mal auf den Disney-Channel im Flugzeug :-)&lt;p&gt;Von meinem iPhone gesendet&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4950310239844917567?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4950310239844917567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/abflug.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4950310239844917567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4950310239844917567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/08/abflug.html' title='Abflug'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-4406030819854040351</id><published>2010-06-29T12:05:00.006+02:00</published><updated>2010-07-27T10:07:02.155+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Australien'/><title type='text'>Australien - Die Vorfreude wächst!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://bjgoesaustralia.files.wordpress.com/2009/07/australien1.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://bjgoesaustralia.files.wordpress.com/2009/07/australien1.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Nun sind's tatsächlich nur noch 33 Tage, bis wir endlich zum nächsten großen Urlaub aufbrechen dürfen!&lt;br /&gt;Vorher verlangen mir die Münchner Opernfestspiele noch einiges ab, so dass bisher noch keine wirkliche Zeit blieb, um in die Urlaubsvorbereitung einzusteigen.&lt;br /&gt;Aber auf jeden Fall gehts am 01.08. - nachdem mit dem 31.7. die Spielzeit mit einem "Tannhäuser" und einer  fulminanten Party zu Ende gehen wird - nachmittags mit "Emirates" und einem Zwischenstop in Dubai erst einmal nach Brisbane.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Visum haben wir schon, die Reiseführer und -lektüre steht im Schrank, das Projekt "Kühlschrank-Leeressen" läuft, ein neuer Sonnenhut und Badeschuhe liegen bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freu mich auf Down under und die Fiji-Inseln!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mag, kann übrigens immer die Reiseroute auf der Google-Maps-Karte im rechten Rand mitverfolgen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37552593-4406030819854040351?l=pettyontour.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pettyontour.blogspot.com/feeds/4406030819854040351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/06/australien-die-vorfreude-wachst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4406030819854040351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37552593/posts/default/4406030819854040351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pettyontour.blogspot.com/2010/06/australien-die-vorfreude-wachst.html' title='Australien - Die Vorfreude wächst!'/><author><name>PettyCoat</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11264162925073841057</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/-vBO7UJCCKlc/ToQvGqrFBuI/AAAAAAAACDE/GcE5LkClINA/s220/DSC_6833.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37552593.post-8588831243083379797</id><published>2009-08-13T08:38:00.003+02:00</published><updated>2009-08-13T08:57:01.288+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Südamerika'/><title type='text'>Erste Fotos vom Südamerika-Urlaub</title><content type='html'>&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" width="400" height="267" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;amp;hl=de&amp;amp;feat=flashalbum&amp;amp;RGB=0x000000&amp;amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fnadinedietl%2Falbumid%2F5369333211360924289%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getfl
