9.8.07

Besetzungsänderungen und anderes

Nach einem ruhigen Wochenende habe ich von Sonntag bis Dienstag Besuch von Norman bekommen. Mit ihm war ich in meinen Mittagspausen im Tomaselli und im Café Bazar bei Eiskaffee und G'spritzen, nachmittags am Fuschlsee und im Waldbad Anif, und einmal beim Essen im Stiegl-Keller: Wiener Schnitzel und Bier auf der Terrasse hoch oben über der Salzburger Altstadt. Danach haben wir noch ein bisserl auf der Großleinwand "Hoffmanns Erzählungen" angeschaut - alles sehr idyllisch!
Bin übrigens seit ich hier bin ein großer Fan von Römerquelle Emotion (= Mineralwasser mit Geschmack), Lieblingssorte: Birne-Melisse. Norman musste im Kofferraum gleich einige Flaschen mit nach München nehmen :-)
Tja, jobmäßig gab's einiges Kuddelmuddel, nachdem innerhalb von 24 h zuerst Rolando Villázon und danach Anna Netrebko aus gesundheitlichen Gründen ihre Auftritte in Salzburg absagen mussten. Das führte hier zu einigem Ärger von seiten der Festspielleitung und Presse, aber mei: die Gesundheit geht vor. Naja, ein Ersatz wurde schnell gefunden:


Für Anna Netrebko sang gestern Christine Schäfer in Pergolesis "Stabat Mater" im Haus für Mozart - ich konnte hinter der Bühne die letzte halbe Stunde zuhören, da ich auf den Dirigenten gewartet habe zwecks Champagner-Überreichung. Die einhellige Meinung ist, dass die Schäfer eh viel besser auf diese Rolle passt, und der Applaus war überwältigend.

Für morgen abend kriege ich sogar eine Eintrittskarte für die zweite Aufführung!

Heute abend werde ich in Placido Domingos Garderobe einmarschieren, anschließend werde ich mir in der fünften Reihe sitzend in Gesellschaft von Re und Tom sein Zarzuela-Konzert anhören (statt mit Rolando Villázon mit Ana Maria Martinez als Gesangspartnerin).

War gerade beim Mittagessen mit dem österreichischen Grammophon-Kollegen in der Triangel; hier geht die ganze Festspiel-Prominenz aus und ein, und dank meines kompetenten Begleiters konnten wir einige erkennen.

4.8.07

Erstes Konzert

Vorgestern war ich tatsächlich im Kino - passend zum sintflutartigen Regen in "Water".
"In Water, der 2005 in Sri Lanka entstand, nachdem die Dreharbeiten in Indien 2002 nach tumultartigen Szenen und Morddrohungen abgebrochen werden mussten, zeigt sich Deepa Mehtas filmische Kunst auf höchstem Niveau. Völlig zu Recht war der Film 2007 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Während die nationale Unabhängigkeitsbewegung um Ghandi in Indien 1938 immer mehr Anhänger gewinnt, wird die achtjährige Chuyia, die sich noch nicht einmal an ihre Hochzeit erinnern kann, zur Witwe. Den Rest ihres Lebens soll das vor Lebensfreude sprühende Kind nun in einem asketischen Witwenheim verbringen, ausgeschlossen von der Gesellschaft, als unrein verachtet und ohne jegliche Hoffnung auf irgendeine Zukunft. Die Freundschaft zu der schönen jungen Witwe Kalyani gibt Chuyia neuen Mut, doch als diese sich in einen jungen Anhänger Ghandis verliebt, kommt es zur Katastrophe." (Inhaltszusammenfassung von Amazon).

Beim Nachhausekommen wollte ich nur "kurz" bei meinen Vermietern vorbeischauen, weil wir noch ein paar Sachen klären mussten - das Ganze endete in einem unheimlich vergnüglichen Abend, bei dem wir gemeinsam eine Flasche Rotwein geleert und uns nett unterhalten haben.

Gestern war (wegen des nahenden Wochenendes) schon deutlich mehr los an meinem Pressestand, und auch telefonisch und per Mail gab's von der Deutschen Grammophon aus Hamburg einige Arbeitsaufträge für die nächste Woche. Lustig war es, als plötzlich Thomas Gottschalk hier ins Musikhaus Katholnigg hereinspaziert kam und ganz gemütlich einige CDs geshoppt hat...

Abends war's dann endlich soweit: ich durfte kostenlos in ein Festspielkonzert, und zwar in die "Schumann-Szenen 4". Ganz exklusiv saß ich in der sechsten Reihe im Mozarteum und wusste genau, dass die Leute links und rechts von mir 100 Euro pro Karte bezahlt haben :-))) Gespielt wurde ein Akkordeon-Stück und ein Stück für Viola, Klarinette und Klavier von Kurtag, außerdem eine Klarinetten-Sonte sowie ein Klaviertrio von Schumann.
V.a. Hélène Grimaud (siehe vorhergehenden Post) am Klavier war herausragend, aber auch die anderen Musiker haben großartig gespielt. Man hat gemerkt, dass es sich hierbei eindeutig um Weltklasse-Spieler gehandelt hat. Der Applaus war auch dementsprechend, v.a. das Klaviertrio hat echt alle vom Hocker gerissen (Kritik dazu im Drehpunkt Kultur Österreich).

2.8.07

Die Ruhe vor dem Sturm?

Und immer noch nicht viel Neues außer der Tatsache, dass ist wahrscheinlich inzwischen einmal durch die ganze Stadt spaziert bin und immer neue, süße kleine Gässchen und Kaffeehäuser entdecke...

Die Arbeit plätschert so vor sich hin, gestern durfte ich mal wieder Veuve Cliquot-Champagner ausliefern, und zwar an Hélène Grimaud. Bin sehr erstaunt, wie problemlos man eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in die Künstlergarderobe kommt. Der Satz: "Guten Tag, ich komme von der Deutschen Grammophon und möchte xy ein kleines Präsent überreichen" genügt völlig.

Frau Grimaud war allerdings nicht besonders gesprächig, eher überrascht, bin deshalb nach einer halben Minute wieder gegangen.

Die nächsten Tage wird auch nichts Besonderes mehr passieren, denke ich, nächste Woche könnte es dann allerdings rund gehen, wenn Autogrammstunden und die großen Pressetermine anstehen. Mal sehen.
Vertreibe mir halt die Zeit mit Lesen und auf dem Balkon bzw. im Gasthaus sitzen, heute gehe ich mal ins Kino, denke ich.

31.7.07

Salzburg - Zweiter Arbeitstag

Heute war das Wetter definitiv besser als gestern, und so konnte ich in die Altstadt radeln, die morgens um halb zehn absolut leergefegt ist (was sich spätestens um die Mittagszeit ändert). An meinem Pressestand wurde morgens von zwei netten Jungs ein Riesenflachbild-Fernseher mit DVD-Player installiert, auf dem jetzt eine Grammophon-DVD mit Neuerscheinungen in Dauerschleife läuft (zum Glück ohne Ton).
Einige Autogramm-Termine wurden soeben auch bestätigt, werde demnächst wohl also Placido Domingo und Rolando Villazón sowie natürlich Anna Netrebko kennenlernen.
In meiner Mittagspause heute habe ich Annette Dasch ("Armida") mit ihrem Hund beim Gassi-Gehen gesehen, die Touris waren natürlich ahnungslos.
Ansonsten verteile ich weiter freundlich und professionell Press Kits, u.a. an SZ-Redakteure...

Mein Lesestoff geht so langsam zur Neige, denn das Abendprogramm ist zumindest bei schlechtem Wetter (und - noch - ohne Gesellschaft) eher mau, werde mir mal ein Kino suchen diese Woche.

30.7.07

Salzburg - Eingewöhnungszeit

Puh, mein erster Arbeitstag am vergangenen Freitag artete tatsächlich noch in schwere körperliche Arbeit aus! Zuhause angekommen, sortierte ich erst einmal den Inhalt sämtlicher Kartons, orderte mir dann eine kompetene (und v.a. kräftige) Taxifahrerin, mit der ich den ganzen Kram zum Musikhaus Katholnigg bugsierte. Dort versuchte ich mich dann auf 3 Quadratmetern mit CDs, Pressemappen, Aufstellern, Postern und anderem Werbematerial einzurichten.

Danach bin ich "zur Belohnung" zum H&M - hier merkt man ganz deutlich, dass Salzburg a) nur von vermögenden Touristen besucht wird und b) deren Altersdurchschnitt deutlich über 60 liegt. Denn der Laden war trotz Haupteinkaufszeit praktisch kaum frequentiert. Muss also wirklich mal zum Shopping gehen.

Daheim musste ich erstmal schlafen, mir tun jetzt noch die Arme weh vom Kisten schleppen, und überall an den Armen und Händen hab ich Schnitte :-)

Das Wochenende dagegen war gaaaaaanz gemütlich, abgesehen davon, dass ich 200 Welcome-Kits für die Journalisten zusammengepackt habe. Abends bin ich dann nochmal in die Stadt geradelt, und war sehr erstaunt: auf den Straßen der Altstat war um halb neun soviel los wie am Adventssamstag in der Kaufinger Straße. Und alle Leute waren extrem schick angezogen. Ich bin dann ein bisschen herum flaniert, habe vor dem Festspielhaus die heranfahrenden Limousinen und champagnertrinkenden Opernbesucher begafft und dann am Kapitelplatz auf der Großleinwand ein Festspielkonzert angeschaut (mit herrlicher Kulisse im Hintergrund, nämlich der angestrahlten Festung). Sehr pittoresk!

Gestern wollte ich mir dort die "Eugen Onegin"-Übertragung anschauen, aber dann hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnun gemacht. Zum Glück gab's die Oper auch live auf ORF2 und 3sat, war mir aber ehrlich gesagt zu lang.

Heute morgen habe ich mir wieder ein Taxi geordert und bin mit meinen Pressegeschenken zum Katholnigg gedüst, um dort feierlich um 10 Uhr meinen "Press Meeting Point" zu eröffnen. Hey, ans Taxifahren könnte ich mich gewöhnen, das finde ich sehr "cheffig"!

Bisher lässt sich das Ganze aber sehr ruhig an... Insgesamt waren heute (Montag) ganze sechs Journalisten hier, die fleißig Infos und die eine oder andere Pressemappe (incl. Gratis-CD, versteht sich) eingeholt haben.
Nach meiner PressMeetingPoint-Arbeitszeit bin ich zu Feinkost Reichl gedüst, um eine nett verpackte Flasche Veuve-Cliquot-Champagner abzuholen, die ich abends im Mozarteum an Pierre-Laurtent Aimard- kurz vor Konzertbeginn - in der Künstlergarderobe mit den besten Wünschen von der Deutschen Grammophon überreichen durfte. Die Pförtner/Einlasser waren unheimlich hilfsbereit bei der Suche nach dem Star-Pianisten.
Überhaupt habe ich bisher von niemandem in Salzburg ein ungehaltenes Wort gehört, die Salzburger versprühen stattdessen angefangen von den Hausbewohnern über die Traffik-Verkäufer, Taxifahrer, Brezn-Verkäufer, Kellner... ihren Charme. Sehr angenehm.

27.7.07

Salzburg - Start

Es ist soweit: ich bin Salzburg, als "Presserepräsentantin und Künstlerbetreuerin" für die Deutsche Grammophon.
Norman hat mich gestern mit dem Auto (und viel Gepäck) in die Elsa-Brandström-Str. 7 chauffiert, wo wir herzlich von meinem Vermieter-Ehepaar, den Grabherrs, in Empfang genommen wurden. Die Wohnung ist ganz süß, und einen Balkon habe ich auch.
Zum Auspacken kam ich gar nicht, denn die Grabherrs setzten uns gleich auf Fahrräder und machten mit uns eine kleine Radeltour durch die Altstadt, anschließend luden sie uns in den Biergarten ein. Mei, des war arg nett!
Gestern abend haben wir dann noch (gefühlte) 1000 Pakete in Empfang genommen, die per Kurierdienst aus Hamburg kamen und alle Materialien, Pressemappen, CDs etc. beinhalteten. Die habe ich heute morgen erst einmal ausgepackt und gesichtet - jetzt ist die Wohnung voll :-)
Gerade bin ich in der Altstadt unterwegs und habe ein paar Aufträge erledigt (im Kartenbüro, im Pressebüro...), gleich geht's zum Einkaufen und später mit dem Taxi und einigen der Kartons nochmal zu Katholnigg, damit ich meinen Pressestand für Montag präparieren kann.
Die Stadt ist wahnsinnig überfüllt mit Touristen, und vor dem Festspielhaus hat sich schon das ORF breit gemacht, da ja morgen große Eröffnung der Festspiele ist.
Bin gespannt. Wenn's Wetter mitspielt, werde ich das Eröffnungskonzert morgen abend auf einer Großleinwand mitverfolgen, "umsonst und draußen" sozusagen.

23.7.07

Tour de Suisse

Unsere diesjährige Schweiz-Rundfahrt war - trotz Erkältung und Nasensonnenbrand - traumhaft schön!
Der Reihe nach:
  • Zuerst waren wir von Mittwoch auf Donnerstag bei Gitte in Zug. Nach einem leckeren Abendessen auf dem Balkon und viiiiiel Prosecco ging's am nächsten Morgen (mit dem Auto) auf den Zuger Berg (toller Seeblick) und anschließend zum Eisessen in die Zuger Altstadt, die sehr schnuckelig ist! Weil's so heiß war, haben wir drei noch unsere Füße ein bisschen in den Zuger See gehängt und düsten dann nachmittags weiter...
  • ... nach Genf bzw. Ornex kurz hinter der französischen Grenze zu Jörg. Nachdem wir einen "Biergarten" im Sonnenblumenfeld besucht hatten (mit Original Weißwürsten und Paulaner-Bier (0,5 l = 5 Euro), ging's zu Jörg auf den tollen Balkon. Getrunken wurde hier gleich am ersten Abend extrem viel (unsere Weinprobe war beeindruckend), so dass Norman irgendwann Zaubertricks gepaart mit einer etwas wirren Geschichte präsentierte. Im Gegensatz zu unserem arbeitenden Gastgeber konnten wir zum Glück ausschlafen! Danach fuhren wir nach Genf, schlenderten ein bisschen herum und machten ganz touristen-like eine Schifffahrt auf dem Genfer See. Abends erwartete uns Jörg mit einer Führung durchs Cern (profimäßig ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen und Helmen), das sogar ich als "Nicht-Physikerin" beindruckend fand. Nach einem Bier auf dem Jura-Gebirge fanden wir uns wieder auf Jörgs (nach Nachbarn-Ansicht total zugewuchertem Balkon) zur nächsten Weinprobe ein, die wieder in Zaubertricks gipfelte.
    Am Samstag vormittag fielen wir nach einem tollen Frühstück (mit Baguette, Croissants und Pain au chocolat) im Hyper-Champion-Supermarkt ein und plünderten die Regale (Pastis!). Zum Glück war's dem Zöllner an der Schweizer Grenze egal.
  • Die letzten zwei Tage verbrachten wir im schönen Emmental, genauer gesagt bei Pierre & Ulrike in Heimiswil (das sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel hat?!). Der Sonntag war dem Familienausflug mit Normans Eltern gewidmet: zuerst Schifffahrt und Brunch auf dem Thuner See, danach mit der Bahn/Gondel über Beatenberg aufs Niederhorn (das Panorama blieb uns leider wegen des Nebels verwehrt), danach Abstieg bis zur Mittelstation und rasante Abfahrt mit dem Trottinet (wer das nicht kennt: unbedingt ausprobieren!!!!). Rückfahrt nach Thun mit dem Dampfschiff (dort gab's dann auch den Sonnenbrand) - alles in allem ein toller Ausflug!
  • Zu guter Letzt - und nach Shopping im Coop und Migros - waren wir heute noch kurz am Bodensee bzw. in Singen beim 98. Geburtstag von Normans Oma. Von dort bin ich heute (ohne Verspätung) mit der Bahn urück nach München gedüst, wo's vor meiner Abreise nach Salzburg noch ein paar Sachen zu erledigen gibt.

18.7.07

Petty ist wirklich "on tour"!

So, kleines Update zu den letzten Herumreisereien - besser spät als nie :-)
  • Vom 17.-20. Mai waren Andi (alias Poly Brillance) und ich (alias Petty Coat) auf unserer nunmehr sechsten Hauptstadttour in Folge (Genaueres dazu auf meiner Homepage). Und zwar in Budapest. Nett war's! Besonders gefreut habe ich mich darüber, meine langjährige ungarische Freundin Bernadett wieder zu treffen, mit der wir sehr stilecht auf einer Donauinsel beim Essen waren.
    Außerdem haben wir den "Figaro" in der Ungarischen Staatsoper gesehen (Schnäppchen!), waren im Thermalbad und haben Stadtrundfahrten im pinkfarbenen Cabriobus unternommen.
    Gesamteindruck: sehr günstig, hübsche Häuser, aber alles ein wenig "verwohnt" - ich würde jederzeit wieder hinfahren!
    Vorschau 2008: Stockholm.

  • Vom 12.-14. Juli war ich mit Katrin (alias Miss Mad) mittels eines professionellen Kurztrip bei Andi in Wien. Es war großartig! Am ersten Tag waren wir 4 Stunden lang im tollsten Museum der Welt: dem Haus der Musik. Dort kann man unter anderem mit einem elektronischen Taktstock die Wiener Philharmoniker dirigieren ("Das ist ja entsetzlich, haben Sie das Stück überhaupt schon einmal gehört?" = O-Ton Orchester), lustige Klangeffekte erzeugen, mit Haydn telefonieren, Walzer tanzen und überhaupt wahnsinnig viel ausprobieren. Abends ging's zum Schnitzel essen und ins "Bermuda-Dreieck" (Kneipenviertel).
    Am nächsten Tag stand nach dem Pflichtbesuch im Kaffeehaus (Café Zentral) stilecht mit G'spritzem und Sacher-Torte waren wir im brandneuen Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (kein Witz!), wo wir eine dreistündige, hochinteressante Privatführung bekamen. Anschließend fuhren wir mit der Bim ins den Heurigen (1,5 l Weißwein und lecker Brotzeit). Danach ab auf den Rathausplatz zum Filmfestival, wo ein Konzertmitschnitt vom Anker-Paul (alias Paul Anka) übertragen wurde (Kommentar unserer Nebensitzerin: "Ruhe! Ich möchte das Konzert nicht nur sehen, sondern auch hören!"). Die anschließende Party auf einem Donauschiff wurde auch durch großzügige Rosenspenden nicht besser, und so schwankten wir fast schon in den Morgenstunden Richtung Rennbahnweg zu Andis Domizil.


    Von dort aus ging's (zumindest für mich) um 7.30 Uhr wieder los Richtung München, wo sich am Abend die Catjammers zur lustigen Grillparty versammelten (mit Norman als "Hahn im Korb"). Mädels, das hat richtig Spaß gemacht mit Euch! Sonntag vormittag waren wir alle zusammen (mit Unterstützung der Familie Dietl) im Brunnenhof der Residenz beim AmuSing-Konzert - bei mindestens 40 Grad ohne (!) Schatten. Puh. Ich zumindest habe mir den Scheitel und die Nase ordentlich verbrannt dabei...

  • Vom 26.7. bis 19.8. habe ich die große Ehre für die Deutsche Grammophon als Presserepräsentantin und Künstlerbetreuerin bei den Salzburger Festspielen zu arbeiten! Dort werde ich den Pressestand im Musikladen Katholnigg täglich betreuen, Autogrammstunden (mit-)organisieren und den Vertragskünstlern (Anna Netrebko, Maurizio Pollini, Lang Lang, Hélène Grimaud, Placido Domingo, Thomas Quasthoff, u.v.a) jeden Wunsche von den Augen ablesen.
    Zu Einarbeitungszwecken war ich daher mit meiner "Vorgängerin" Angelika vorgestern (16.7.) einen ganzen Tag in Salzburg unterwegs. Was für eine wunderschöne Stadt! Dort haben wir Eiskaffee im Tomaselli genossen, sind viel herumgelaufen (bei tropischen Temperaturen), mir wurden die Hot Spots und die wichtigsten Leute vor Ort vorgestellt, und zur Belohnung gab's noch Mozartkugeln vom Fürst.
    Wird sicher eine tolle Zeit, bin wahnsinnig gespannt, v.a. weil ich komplett auf mich allein gestellt bin.
    Freue mich über Besuch vor Ort! Werde hier an dieser Stelle auch regelmäßig von meiner Arbeit berichten.

  • Aber zuvor geht's von heute an (18.7.) bis Montag (23.7.) in die Schweiz zu unserer sommerlichen Rundreise. Die diesjährigen Stopps sind: Gitte (Zug), Jörg (Genf), Pierre & Ulrike (Burgdorf/Emmental). Außerdem müssen wir Unmengen Ovo Crunch und natürlich viiiiiel Schweizer Schoki einkaufen :-)

Bollywood-Nachtrag

Seit kurzem stehen alle Bollywood-Filme, die ich gesehen habe, und alle Bücher mit Themenbezug zu Indien, die ich gelesen habe, in meinen Lieblingslisten bei Amazon:
Jetzt erwarte ich freudig den DVD-Release von Guru (deutsche Ausgabe gibt's ab dem 24. August), kleiner Filmausschnitt mit der fantastischen Aishwarya Rai:


20.6.07

Back to Life e.V.


Back to Life e. V.: Sehr sinnvolles Hilfsprojekt - ich überlege gerade mich dafür mittels einer Patenschaft zu engagieren:

"Wir arbeiten seit 1996 in Benares (Varanasi), Nordindien und ermöglichen Leprabetroffenen und ihren Kindern eine neue Lebenschance durch Hilfe zur Selbsthilfe. Der Verein Back to Life e.V. plant weitere Projekte zur Rehabilitation von Leprabetroffenen in Benares und unterstüzt Strassenkinder in seinen Kinderheimen.

Das "goahead Kids Home" ist unser erstes Kinderheim, das leprabetroffenen Jungen und Mädchen, Straßenkindern und Waisen ein Zuhause gibt und die Perspektive eröffnet, sich vom Überlebenskampf der Straße zu lösen und sich durch Schul- und Ausbildung ein würdevolles selbstbestimmtes Leben zu schaffen.

Im Jahr 2007 wird der Verein Back to Life e.V. ein zweites Kinderheim, das "One Drop Of Hope"-Projekt, mit 50 weiteren Kindern aufbauen." (Zitat Homepage).


Das Projekt wurde von Stella Deetjen gegründet (siehe Wikipedia-Artikel), die dafür mit dem Women's World Award ausgezeichnet wurde.