Den letzten Abend in Hue beschlossen wir in einem super Restaurant, wo's ein 7-Gaenge-Menue fuer 10 $ pro Person gab. Sehr spektakulaer war der erste Gang: Fruehlingsrollen, die auf einen Pfau gespickt waren, der aus einer Ananas und Karotten gefertigt war. Zum Abschluss liessen wir uns bei stroemendem Regen noch in die DMZ-Bar verfrachten, wo wir das bisher groesste Bier bekamen (640 ml) und in der man sich fuehlte wie bei "Full Metal Jacket"...
Der Bus brachte uns in einer vierstuendigen Fahrt am naechsten Morgen nach Hoi An, leider nicht ueber den Wolkenpass, sondern durch den Tunnel darunter, der aber seiner Funktion als Wetterscheide alle Ehre machte. Denn in Hoi An druften wir weiteren Kontakt mit dem vietnamesischen Monsun machen. Es regnete ununterbrochen, so dass der Fluss in der Stadt ueber die Ufer trat und die ersten Strassen ueberspuelte. Der Vietnamese an sich liess sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen, und wir auch nicht...
Hoi An war frueher wohl der groesste suedostasiatische Hafen, weshalb sich hier ab dem 17. Jahrhundert sehr viele Chinesen niederliessen, die ueberall in der Stadt typische Haeuser und Bruecken errichteten. Die gesamte Altstadt ist Unesco-Weltkulturerbe, weshalb dort auch keine Autos und kaum Motorraeder fahren und es deshalb wirklich sehr idyllisch ist.
Die Stadt gefiel uns so gut, dass wir gleich 2,5 Tage hier blieben. Unser Hotel, das "Phuoc An", war ganz huebsch, mit tollem Service, und ein fantastisches kleines Restaurant ("Cafe 43") liegt gleich gegenueber, wo es das bisher billigste Essen/Bier und die (laut Norman) beste Suppe ueberhaupt gibt. So spazierten wir gestern den ganzen Tag, gut ausgeruestet mit Schirmen, durch die wunderhuebsche Altstadt, shoppten wild Pashmina-Schals und konnten letztendlich doch nicht den unzaehligen Schneiderlaeden, die sich hier aneinanderreihen, widerstehen.
So erstand Norman 2 Hemden und ich liess mir ein Kleid und eine passende Jacke schneidern. Das Ganze geht ueber Nacht und ist wirklich extrem guenstig. Wir aergern uns deshalb schon dauernd, dass wir nicht mehr Platz im Rucksack haben, sonst haetten wir sicher noch diverse Anzuege/Hosen/Jacken etc. erstanden.
Unser Hotel stellt kostenlos Fahrraeder zur Verfuegung, so dass wir heute (dem ersten regenfreien Tag) noch einmal eine groessere Stadtrundfahrt starten konnten, die im Seidenkrawatten-Einkauf endete (6 $ pro Stueck!).
Den restlichen Nachmittag werden wir noch im Cafe vertroedeln, und heute abend bringt uns der Sleeper Bus in nur 12 Stunden nach Nha Trang, wo wir hoffentlich, wenn das Wetter mitmacht, ein oder zwei Tage am Strand verbringen koennen.
13.10.08
10.10.08
Hue
Der Flug nach Hue verlief ganz angenehm, und auch der Abholservice von unserem Hostel klappte gestern abend problemlos. Und so durften wir endlich, endlich in unserem sehr huebschen Zimmer einchecken und unter die Dusche gehen...
Heute morgen haben wir erst einmal eine grosse Tuete voll Waesche abgegeben, denn so langsam gehen die sauberen Klamotten aus - bei der Hitze brauchen wir mehr, als wir im Vorfeld dachten. Nach dem Fruehstueck starteten wir in ein neues Abenteuer, liehen uns zwei Fahrraeder aus und wagten uns in den vietnamesischen Verkehr.
Hue war in der Nguyen-Dynastie (von 1802-1945) die Hauptstadt Vietnams und Sitz der vietnamesischen Kaiser, weshalb hier die Zitadelle, der kaiserliche Wohnsitz steht. Diese wurde im Vietnam-Krieg zwar grossteils zerstoert, wurde aber inzwischen wieder hergestellt.
Und diese Zitadelle besichtigten wir bei Bruthitze und gefuehlten 100% Luftfeuchtigkeit heute morgen, umgegeben von Heerscharen von Reisegruppen (Deutsche, Franzosen, Spanier...) - warum tragen deren Teilnehmer eigentlich immer alle Trekkingsandalen?
Anschliessend radelten wir zur 3 km entfernten Thien-Mu-Pagode, die auf einer Anhoehe ueber dem Parfuemfluss steht. Und danach sollte es zu den ein wenig (10 km) entfernten Kaisergraebern gehen, aber Norman schwaechelte (er hat gesagt, dass ich das schreiben darf), und so verfrachteten wir uns und die Fahrraeder nach zaehen Verhandlungen ueber den Fahrpreis auf ein Boot und liessen uns ein ganzes Stueck weiter flussabwaerts wieder absetzen. Dort, mitten im Nirgendwo, wies uns eine zahnlose Oma den Weg zu den Graebern, und wir radelten wild durch die Landschaft und ueber einen Friedhof und natuerlich immer bergauf. Endlich bei der Grabstaette Tu Ducs angekommen, gabs zur Erfrischung ein Tiger-Bier und eine Nudelsuppe (Pho Bo), und erst dann konnten wir die naechste Besichtigung in Angriff nehmen. Das schoenste daran war aber eigentlich der kurze Regenschauer, der die Temperatur wenigstens kurzzeitig ertraeglich machte.
Zurueck nach Hue fuhren wir diesmal aber wirklich mit dem Fahrrad, leider verpassten wir wohl den ein oder anderen Abzweig und radelten so recht wild und v.a. ewig lang auf einer Hauptverkehrsstrasse entlang, wo wir auch noch von einem tollwuetigen Hund verfolgt wurden.
Aber jetzt sind wir wieder heil im Hostel angekommen, reif fuer die Dusche, eine kleine Pause und ein weiteres Bier :-)))
Heute morgen haben wir erst einmal eine grosse Tuete voll Waesche abgegeben, denn so langsam gehen die sauberen Klamotten aus - bei der Hitze brauchen wir mehr, als wir im Vorfeld dachten. Nach dem Fruehstueck starteten wir in ein neues Abenteuer, liehen uns zwei Fahrraeder aus und wagten uns in den vietnamesischen Verkehr.
Hue war in der Nguyen-Dynastie (von 1802-1945) die Hauptstadt Vietnams und Sitz der vietnamesischen Kaiser, weshalb hier die Zitadelle, der kaiserliche Wohnsitz steht. Diese wurde im Vietnam-Krieg zwar grossteils zerstoert, wurde aber inzwischen wieder hergestellt.
Und diese Zitadelle besichtigten wir bei Bruthitze und gefuehlten 100% Luftfeuchtigkeit heute morgen, umgegeben von Heerscharen von Reisegruppen (Deutsche, Franzosen, Spanier...) - warum tragen deren Teilnehmer eigentlich immer alle Trekkingsandalen?
Anschliessend radelten wir zur 3 km entfernten Thien-Mu-Pagode, die auf einer Anhoehe ueber dem Parfuemfluss steht. Und danach sollte es zu den ein wenig (10 km) entfernten Kaisergraebern gehen, aber Norman schwaechelte (er hat gesagt, dass ich das schreiben darf), und so verfrachteten wir uns und die Fahrraeder nach zaehen Verhandlungen ueber den Fahrpreis auf ein Boot und liessen uns ein ganzes Stueck weiter flussabwaerts wieder absetzen. Dort, mitten im Nirgendwo, wies uns eine zahnlose Oma den Weg zu den Graebern, und wir radelten wild durch die Landschaft und ueber einen Friedhof und natuerlich immer bergauf. Endlich bei der Grabstaette Tu Ducs angekommen, gabs zur Erfrischung ein Tiger-Bier und eine Nudelsuppe (Pho Bo), und erst dann konnten wir die naechste Besichtigung in Angriff nehmen. Das schoenste daran war aber eigentlich der kurze Regenschauer, der die Temperatur wenigstens kurzzeitig ertraeglich machte.
Zurueck nach Hue fuhren wir diesmal aber wirklich mit dem Fahrrad, leider verpassten wir wohl den ein oder anderen Abzweig und radelten so recht wild und v.a. ewig lang auf einer Hauptverkehrsstrasse entlang, wo wir auch noch von einem tollwuetigen Hund verfolgt wurden.
Aber jetzt sind wir wieder heil im Hostel angekommen, reif fuer die Dusche, eine kleine Pause und ein weiteres Bier :-)))
9.10.08
Und noch einmal: Hanoi
Wie Norman ja schon geschrieben hat, hatten wir letzte Nacht im Zug ein Baby an Bord, was die Fahrt nicht ganz so erholsam machte...
Um halb sechs Uhr morgens wurde auf jeden Fall wieder ohrenbetaeubende Musik im Zug angeworfen, und wir erreichten Hanoi. Dort verzogen wir uns erst einmal fuer ein Stuendchen in die Wartehalle, da wir nicht sooo frueh in unserem Hostel aufkreuzen wollten.
Ein immerwaehrendes Aergernis sind die Taxi- und Xe Om-Fahrer. Meiner Meinung nach sehe ich, wenn ich mit einem Buch in der Hand dasitze, nicht so aus, als sei ich gerade akut auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit. Das haelt besagte Fahrer aber nicht ab, alle zwei Minuten auf uns zuzusteuern und zu fragen "Taxi? / Motorbike?" - das nervt enorm. Aber nach einem stoischen "No, thanks" geben die dann auch auf und sind lange nicht so hartnaeckig wie die Inder.
Im Hostel, in dem wir waehrend unserer ersten Hanoi-Nacht wohnten, konnten wir fuer den heutigen Tag unser Gepaeck abstellen, und so machten wir uns gegen 7.15 Uhr auf dem Weg, um Ho Chi Minhs Leichnam einen Besuch abzustatten. Laut Fuehrer gibt es diesen immer zwischen 8 und 10 Uhr im Mausoleum auf dem riesigen Ho Chi Minh-Gedenkgelaende zu besichtigen. Leider ueberlasen wir die Tatsache, dass eben dieses Mausoleum nur von November-September geoeffnet ist, da just im Oktober der gute Ho Chi Minh unterwegs ist, um neu einbalsamiert oder praepariert zu werden. Na toll.
Daraufhin besichtigten wir das Hoa Lo-Gefaengnis, in dem die Franzosen saemtliche revolutionaeren Vietnamesen und spaeter die Vietnamesen die abgeschossenen US-Piloten festsetzten. Grausam. Das lustigste darin war die ausgestellte vollstaendige Fliegeruniform von John McCain, der selbst dort einsass.
Die Hitze in Hanoi nahm wieder mal ueberhand, ebenso wie unsere Muedigkeit, und wir mussten am Hoan-Kiem-See ein Paeuschen einlegen und ein paar Postkarten schreiben, bevor wir uns zur Markthalle fahren liessen. Dort war's aber definitiv zu voll und zu ramschig fuer uns, und so schlenderten wir lieber durch die Strassen der Altstadt und erstanden ein paar erste Mitbringsel, und ich konnte mein bereits gelesenes Buch gegen ein neues in einem Second Hand-Buchladen tauschen.
Zum Mittagessen gab's ganz ausgezeichnetes Chicken Sate mit Erdnusssosse und Schweinefleisch mit Spinat und Koriander, und jetzt muessen wir noch 2 Stunden vertroedeln, bevor wir uns zum Flughafen aufmachen muessen. Und dann geht's nach Hue!
Um halb sechs Uhr morgens wurde auf jeden Fall wieder ohrenbetaeubende Musik im Zug angeworfen, und wir erreichten Hanoi. Dort verzogen wir uns erst einmal fuer ein Stuendchen in die Wartehalle, da wir nicht sooo frueh in unserem Hostel aufkreuzen wollten.
Ein immerwaehrendes Aergernis sind die Taxi- und Xe Om-Fahrer. Meiner Meinung nach sehe ich, wenn ich mit einem Buch in der Hand dasitze, nicht so aus, als sei ich gerade akut auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit. Das haelt besagte Fahrer aber nicht ab, alle zwei Minuten auf uns zuzusteuern und zu fragen "Taxi? / Motorbike?" - das nervt enorm. Aber nach einem stoischen "No, thanks" geben die dann auch auf und sind lange nicht so hartnaeckig wie die Inder.
Im Hostel, in dem wir waehrend unserer ersten Hanoi-Nacht wohnten, konnten wir fuer den heutigen Tag unser Gepaeck abstellen, und so machten wir uns gegen 7.15 Uhr auf dem Weg, um Ho Chi Minhs Leichnam einen Besuch abzustatten. Laut Fuehrer gibt es diesen immer zwischen 8 und 10 Uhr im Mausoleum auf dem riesigen Ho Chi Minh-Gedenkgelaende zu besichtigen. Leider ueberlasen wir die Tatsache, dass eben dieses Mausoleum nur von November-September geoeffnet ist, da just im Oktober der gute Ho Chi Minh unterwegs ist, um neu einbalsamiert oder praepariert zu werden. Na toll.
Daraufhin besichtigten wir das Hoa Lo-Gefaengnis, in dem die Franzosen saemtliche revolutionaeren Vietnamesen und spaeter die Vietnamesen die abgeschossenen US-Piloten festsetzten. Grausam. Das lustigste darin war die ausgestellte vollstaendige Fliegeruniform von John McCain, der selbst dort einsass.
Die Hitze in Hanoi nahm wieder mal ueberhand, ebenso wie unsere Muedigkeit, und wir mussten am Hoan-Kiem-See ein Paeuschen einlegen und ein paar Postkarten schreiben, bevor wir uns zur Markthalle fahren liessen. Dort war's aber definitiv zu voll und zu ramschig fuer uns, und so schlenderten wir lieber durch die Strassen der Altstadt und erstanden ein paar erste Mitbringsel, und ich konnte mein bereits gelesenes Buch gegen ein neues in einem Second Hand-Buchladen tauschen.
Zum Mittagessen gab's ganz ausgezeichnetes Chicken Sate mit Erdnusssosse und Schweinefleisch mit Spinat und Koriander, und jetzt muessen wir noch 2 Stunden vertroedeln, bevor wir uns zum Flughafen aufmachen muessen. Und dann geht's nach Hue!
Sa Pa 2
(Norman:) Nach unserem Pancake-Fruehstueck hatten wir uns eine Wanderung in die H'mong und Giay Doerfer der Umgebung vorgenommen (das sind ethnische Minderheiten, die alle in huebschen traditionellen Kleidern - v.a. so schwarze Wadenwickel - herumlaufen). Wir haben es auch geschafft, aus der Stadt zu kommen, ohne uns einen Fuehrer oder Motorrad aufschwatzen zu lassen. Nur eine Hmong-Oma hat uns vorerst ungefragt, friedlich begleitet.
Fast 3 Stunden sind wir gelaufen, nach Lao Chai und Ta Van, zwischen Reisfeldern. Auf jedem Feld standen entweder Wasserbueffel oder Schweine oder Enten - alles sehr huebsch, vor allem mit den 3000ern aussenherum.Zwischendrin hat uns die Hmong-Oma natuerlich noch selbstgemachten Tand angedreht, aber dafuer hat sie uns den Weg gewiesen und huebsche Fotos machen lassen.
Nach der Trekking Tour war dann erstmal ein Tigerbier notwendig!
Und dann wollten wir wieder zurueck und hatten uns dazu einen Minibus o.ae. vorgestellt, denn es lag eine recht lange kurvenreiche Strasse vor uns. Da keiner da war, habe ich - trotz Nadines skeptischem Blick - das Angebot eines Motorradfahrers angenommen, uns mitzunehmen. Und dann gings los: zunaechst auf einem ca. 12% steigenden Schotter-/Lehmweg lurvig hinauf - zu dritt auf dem Moped! Hihi! Interessante Erfahrung! Auf der Hauptstrasse angekommen gings dann etwas "lockerer" weiter, bis dass dann das Benzin aus war. Wir durften dann am Strassenrand warten. Der Fahrer hat sich den Pass wieder runterrollen lassen, um nachzutanken und kam nach 10min auch wieder...
Zurueck in Sa Pa haben wir uns dann ein Essen verdient und die Zeit auf dem Markt ein wenig vertroedelt, bis dass um 17:00 der Bus zurueck nach Lao Cai ging. Dort gabs noch einen Snack (und ein Tigerbier). Um 21:00 war dann Abfahrt des Zuges nach Hanoi. Im 6er Schlafwagen plus ein schreiendes Baby sollten es tolle 9hFahrt werden...
Fast 3 Stunden sind wir gelaufen, nach Lao Chai und Ta Van, zwischen Reisfeldern. Auf jedem Feld standen entweder Wasserbueffel oder Schweine oder Enten - alles sehr huebsch, vor allem mit den 3000ern aussenherum.Zwischendrin hat uns die Hmong-Oma natuerlich noch selbstgemachten Tand angedreht, aber dafuer hat sie uns den Weg gewiesen und huebsche Fotos machen lassen.
Nach der Trekking Tour war dann erstmal ein Tigerbier notwendig!
Und dann wollten wir wieder zurueck und hatten uns dazu einen Minibus o.ae. vorgestellt, denn es lag eine recht lange kurvenreiche Strasse vor uns. Da keiner da war, habe ich - trotz Nadines skeptischem Blick - das Angebot eines Motorradfahrers angenommen, uns mitzunehmen. Und dann gings los: zunaechst auf einem ca. 12% steigenden Schotter-/Lehmweg lurvig hinauf - zu dritt auf dem Moped! Hihi! Interessante Erfahrung! Auf der Hauptstrasse angekommen gings dann etwas "lockerer" weiter, bis dass dann das Benzin aus war. Wir durften dann am Strassenrand warten. Der Fahrer hat sich den Pass wieder runterrollen lassen, um nachzutanken und kam nach 10min auch wieder...
Zurueck in Sa Pa haben wir uns dann ein Essen verdient und die Zeit auf dem Markt ein wenig vertroedelt, bis dass um 17:00 der Bus zurueck nach Lao Cai ging. Dort gabs noch einen Snack (und ein Tigerbier). Um 21:00 war dann Abfahrt des Zuges nach Hanoi. Im 6er Schlafwagen plus ein schreiendes Baby sollten es tolle 9hFahrt werden...
8.10.08
Sa Pa 1
Die Fahrt mit dem Nachtzug von Hanoi nach Sa Pa erwies sich als erstaunlich bequem. Im Vorfeld gabs am Bahnhof noch ein wenig Ticket-Verwirrung. Man muss naemlich vor Ort das "Ticket" mit einet zusaetzlichen weiteren Fahrkarte versehen, erst dann darf man ueberhaupt auf den Bahnsteig. Und das geht nur bei der Gesellschaft, die einem das Erstticket verkauft hat. Zum Glueck nahm sich uns ein netter junger Vietnamese an, der sich (unentgeltlich!) darum kuemmerte. Seine Kollegin brachte uns dann auch noch zum richtigen Zug.
Dort teilten wir uns ein 6er-Abteil mit ein paar vietnamesischen Jungs, die uns trotz mangelnder Englisch-Kenntnisse ausfragten, und um halb elf wurde das Licht im Abteil geloescht.
Um halb sieben Uhr morgens erreichten wir dann Lao Cai, wo das uebliche Chaos am Bahnsteig herrschte, da saemtliche Kleinbus-Besitzer um die Touristen warben und sie ins 35 km entfernte Sa Pa bringen wollten. Nach harten Verhandlungen durften auch wir zum gewuenschten Preis einsteigen und fuhren eine Stunde lang die Serpentinen hinauf, an Reisterrassen entlang in die Berge, die sog. tonkinesischen Alpen.
Sa Pa liegt etwa 1600 m hoch sehr malerisch mitten der Berge, von unserem Hostel, in dem wir ein Zimmer im vierten Stock bezogen, hat man einen fantatischen Panoramablick u.a. auf den Fansipang, den hoechsten Berg Vietnams (3143 m). Nach Fruehstueck, Dusche und dem Kauf einer Wanderkarte mieteten wir todesmutig ein Motorrad und duesten eine abenteuerliche Strasse entlang hoch zum wunderschoenen Thac Bac-Wasserfall und weiter auf den Tram-Ton-Pass auf 1900 m.
Zuruec in Sa Pa gab's erst einmal Mittagessen, schliesslich dauerte Ausflug Nr. 1 fast 3 Stunden, und der Hintern schmerzte :-)
Weiter fuhren wir mit dem Motorrad nach Cat Cat, einem Dorf der vietnamesischen Bergbewohner, wo Frauen in typischer Tracht auf den Feldern den Reis ernteten, umgeben von Wasserbueffeln und riesigen Bambus-Stangen. Dort wanderten wir dann etwa eine Stunde lang durch die Landschaft und waren ganz verzueckt von allem.
In Sa Pa gaben wir das Motorrad wieder ab und goennten uns ein Bier und eine Leserunde auf dem Balkon. Zum Abendessen probierten wir in einem Restaurant den sog. "Hot Pot", eine Art vietnamesisches Fondue, wo eine Bruehe mit viel Gemuese auf einer Waermeplatte auf den Tisch kommt; dazu gibts Fleisch, Fisch, Nudeln und noch mehr Gemuese, das man dann darin kocht. Sehr lecker!!!
Anschliessend waren wir noch auf ein Tiger-Bier und ein paar Runden Backgammon in einer Bar, aber gegen halb elf wurden in Sa Pa die Buergersteige hochgeklappt, und wir gingen ins Hostel zu unserem Badezimmer-Kaefer...
Dort teilten wir uns ein 6er-Abteil mit ein paar vietnamesischen Jungs, die uns trotz mangelnder Englisch-Kenntnisse ausfragten, und um halb elf wurde das Licht im Abteil geloescht.
Um halb sieben Uhr morgens erreichten wir dann Lao Cai, wo das uebliche Chaos am Bahnsteig herrschte, da saemtliche Kleinbus-Besitzer um die Touristen warben und sie ins 35 km entfernte Sa Pa bringen wollten. Nach harten Verhandlungen durften auch wir zum gewuenschten Preis einsteigen und fuhren eine Stunde lang die Serpentinen hinauf, an Reisterrassen entlang in die Berge, die sog. tonkinesischen Alpen.
Sa Pa liegt etwa 1600 m hoch sehr malerisch mitten der Berge, von unserem Hostel, in dem wir ein Zimmer im vierten Stock bezogen, hat man einen fantatischen Panoramablick u.a. auf den Fansipang, den hoechsten Berg Vietnams (3143 m). Nach Fruehstueck, Dusche und dem Kauf einer Wanderkarte mieteten wir todesmutig ein Motorrad und duesten eine abenteuerliche Strasse entlang hoch zum wunderschoenen Thac Bac-Wasserfall und weiter auf den Tram-Ton-Pass auf 1900 m.
Zuruec in Sa Pa gab's erst einmal Mittagessen, schliesslich dauerte Ausflug Nr. 1 fast 3 Stunden, und der Hintern schmerzte :-)
Weiter fuhren wir mit dem Motorrad nach Cat Cat, einem Dorf der vietnamesischen Bergbewohner, wo Frauen in typischer Tracht auf den Feldern den Reis ernteten, umgeben von Wasserbueffeln und riesigen Bambus-Stangen. Dort wanderten wir dann etwa eine Stunde lang durch die Landschaft und waren ganz verzueckt von allem.
In Sa Pa gaben wir das Motorrad wieder ab und goennten uns ein Bier und eine Leserunde auf dem Balkon. Zum Abendessen probierten wir in einem Restaurant den sog. "Hot Pot", eine Art vietnamesisches Fondue, wo eine Bruehe mit viel Gemuese auf einer Waermeplatte auf den Tisch kommt; dazu gibts Fleisch, Fisch, Nudeln und noch mehr Gemuese, das man dann darin kocht. Sehr lecker!!!
Anschliessend waren wir noch auf ein Tiger-Bier und ein paar Runden Backgammon in einer Bar, aber gegen halb elf wurden in Sa Pa die Buergersteige hochgeklappt, und wir gingen ins Hostel zu unserem Badezimmer-Kaefer...
6.10.08
Halong-Bucht
Am Sonntag morgen fuhren wir mit dem Taxi zu Oceantours, wo wir eine 2tages-Tour mit Uebernachtung auf dem Boot in die Halong-Bucht gebucht hatten. Gemeinsam mit einigen anderen Lonely Planet-Backpackern fuhren wir mit einem Kleinbus in die 170 km entfernte Ha Long City, die Fahrt dauerte dreieinhalb Stunden und wir konnten weitere Erfahrungen mit dem Verkehr in Vietnam machen (Hupen, hupen und nochmals hupen!).
In Ha Long City bestiegen wir eine wunderschoene Dschunke und bekamen erst einmal ein grossartiges Mittagessen mit frischen Krebsen, Shrimps, Tintenfischen, Fisch und Fruechten.
An Deck wurde man zwar gegrillt, konnte aber die beeindruckenden Felsen der Halong-Bucht bestaunen. Nachmittags wurden wir in Kayaks verfrachtet und paddelten 1 Stunde lang durch Hoehlen und in versteckte Buchten. Danach war Baden im wirklich lauwarmen Meer angesagt, wobei die Mutigsten vom Bootsdach sprangen (ich nicht!!!).
Nach einer Dusche in unserer schnuckeligen Kabine verbrachten wir weitere 2 Stunden mit Bier und Buch an Deck, das war absolut traumhaft!
Beim Abendessen, das aehnlich gestaltet war wie das Mittagessen, lernten wir die beiden Belgier Anthony und Muriel kennen, mit denen wir einen netten Abend verbrachten. Zum Abschluss gab's noch einen Gin Tonic an Deck...
Am naechsten Morgen war fruehes Aufstehen angesagt, aber nachdems in der Kabine eh schon um 7 Uhr dermassen heiss war, war das nicht weiter schlimm. Die Dschunke brachte uns vorbei an schwimmenden Doerfern zu den "Amazing Caves", riesigen Hoehlen mit gigantischen Stalagmiten/-titen, die wir besichtigten, in denen es aber auch nicht nennenswert kuehler war als draussen. Das Boot schipperte dann wieder stundenlang durch die traumhaft schoene Bucht zurueck nach Ha Long City, und nach einem ueppigen Mittagessen gings dann mit dem Kleinbus wieder zurueck nach Hanoi.
Hier versuchen wir gerade im Internetcafe den Nachmittag zu vertroedeln (Tigerbier hilft dabei!), bevor uns heute abend um 21 Uhr der Nachtzug nach Lao Cai in die Berge bringen wird.
Dort werden wir ein wenig wandern, und am Donnerstag fliegen wir von Hanoi nach Hue weiter...
In Ha Long City bestiegen wir eine wunderschoene Dschunke und bekamen erst einmal ein grossartiges Mittagessen mit frischen Krebsen, Shrimps, Tintenfischen, Fisch und Fruechten.
An Deck wurde man zwar gegrillt, konnte aber die beeindruckenden Felsen der Halong-Bucht bestaunen. Nachmittags wurden wir in Kayaks verfrachtet und paddelten 1 Stunde lang durch Hoehlen und in versteckte Buchten. Danach war Baden im wirklich lauwarmen Meer angesagt, wobei die Mutigsten vom Bootsdach sprangen (ich nicht!!!).
Nach einer Dusche in unserer schnuckeligen Kabine verbrachten wir weitere 2 Stunden mit Bier und Buch an Deck, das war absolut traumhaft!
Beim Abendessen, das aehnlich gestaltet war wie das Mittagessen, lernten wir die beiden Belgier Anthony und Muriel kennen, mit denen wir einen netten Abend verbrachten. Zum Abschluss gab's noch einen Gin Tonic an Deck...
Am naechsten Morgen war fruehes Aufstehen angesagt, aber nachdems in der Kabine eh schon um 7 Uhr dermassen heiss war, war das nicht weiter schlimm. Die Dschunke brachte uns vorbei an schwimmenden Doerfern zu den "Amazing Caves", riesigen Hoehlen mit gigantischen Stalagmiten/-titen, die wir besichtigten, in denen es aber auch nicht nennenswert kuehler war als draussen. Das Boot schipperte dann wieder stundenlang durch die traumhaft schoene Bucht zurueck nach Ha Long City, und nach einem ueppigen Mittagessen gings dann mit dem Kleinbus wieder zurueck nach Hanoi.
Hier versuchen wir gerade im Internetcafe den Nachmittag zu vertroedeln (Tigerbier hilft dabei!), bevor uns heute abend um 21 Uhr der Nachtzug nach Lao Cai in die Berge bringen wird.
Dort werden wir ein wenig wandern, und am Donnerstag fliegen wir von Hanoi nach Hue weiter...
Hanoi
Nach einer endlos langen Anreise (dreieinhalb Stunden mit dem Auto von Muenchen nach Frankfurt, vom Parkplatz zum Terminal dann endlose 10,5 Stunden Flug, leicht verschoent von "Kung Fu Panda") sind wir am 4.10. morgens um 6.30 Uhr Ortszeit in Hanoi gelandet - bei bereits 25 Grad, die sich im Lauf des Tages auf ca. 35 Grad steigern sollten.
Von unserem Hostel wurden wir am Flughafen von einem Fahrer abgeholt und ins vorreservierte Manh Dung Guest House gebracht, das einen sehr ordentlichen Eindruck machte.
Und auf ging's zum ersten Vietnam-Beschnuppern. Der ersten Weg fuehrte uns zu diversenTravel Agencies, wo wir eine 2-Tages-Tour in die Halong-Bucht buchten. Bei einer kleinen Stadtbesichtigung haben wir ein restauriertes chinesisches Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert sowie den Hoan Kiem-See mit dem dazugehoerigen Tempel besichtigt.
Hanoi selbst - zumindest im Altstadtbereich - gar nicht sooo gross, dafuer sind gefuehlte 4 Millionen Rollerfahrer unterwegs, dazwischen mogeln sich ein paar Radler und Cyclo-Fahrer (= Fahrradrikscha), und alles hupt, klingelt und macht sonstigen Laerm. Strassenueberquerungen sind ein Abenteuer, mit ein wenig gesundem Selbstbewusstsein aber doch zu meistern...
Ansonsten faellt uns auf, dass es hier praktisch keine Bettler gibt und die gesamte Stadt einen sehr "zivilisierten" Eindruck macht - kein Vergleich zu Indien!!!
Nach dem ersten Rundgang mussten wir uns erst einmal im Hotel frischmachen und konnten dort auch dank unserer sehr engagierten Hotel-Chefin Zug- und Flugtickets erstehen und so die Tourplanung fuer die nachste Woche fixmachen.
Abends fuhren wir zum sog. Literaturtempel, der ersten Universitaet Vietnams, gegruendet irgendwann im 11. Jahrhundert - eine wunderschoene Anlage! Auch unser erstes Abendessen war ganz grossartig, und der niedrige Bierpreis (unter 1 $ pro Flasche) tat sein Uebriges...
Zum Abschluss sahen wir uns eine Auffuehrung des Wasserpuppen-Theaters an, dabei werden Holzpuppen, aehnlich wie Marionetten, auf einem kleinen See von unsichtbar bleibenden Puppenspielern bewegt. Das war sehr lustig, allerdings waren wir ein wenig uebermuedet und mussten erst einmal unseren Jetlag ausschlafen.
Von unserem Hostel wurden wir am Flughafen von einem Fahrer abgeholt und ins vorreservierte Manh Dung Guest House gebracht, das einen sehr ordentlichen Eindruck machte.
Und auf ging's zum ersten Vietnam-Beschnuppern. Der ersten Weg fuehrte uns zu diversenTravel Agencies, wo wir eine 2-Tages-Tour in die Halong-Bucht buchten. Bei einer kleinen Stadtbesichtigung haben wir ein restauriertes chinesisches Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert sowie den Hoan Kiem-See mit dem dazugehoerigen Tempel besichtigt.
Hanoi selbst - zumindest im Altstadtbereich - gar nicht sooo gross, dafuer sind gefuehlte 4 Millionen Rollerfahrer unterwegs, dazwischen mogeln sich ein paar Radler und Cyclo-Fahrer (= Fahrradrikscha), und alles hupt, klingelt und macht sonstigen Laerm. Strassenueberquerungen sind ein Abenteuer, mit ein wenig gesundem Selbstbewusstsein aber doch zu meistern...
Ansonsten faellt uns auf, dass es hier praktisch keine Bettler gibt und die gesamte Stadt einen sehr "zivilisierten" Eindruck macht - kein Vergleich zu Indien!!!
Nach dem ersten Rundgang mussten wir uns erst einmal im Hotel frischmachen und konnten dort auch dank unserer sehr engagierten Hotel-Chefin Zug- und Flugtickets erstehen und so die Tourplanung fuer die nachste Woche fixmachen.
Abends fuhren wir zum sog. Literaturtempel, der ersten Universitaet Vietnams, gegruendet irgendwann im 11. Jahrhundert - eine wunderschoene Anlage! Auch unser erstes Abendessen war ganz grossartig, und der niedrige Bierpreis (unter 1 $ pro Flasche) tat sein Uebriges...
Zum Abschluss sahen wir uns eine Auffuehrung des Wasserpuppen-Theaters an, dabei werden Holzpuppen, aehnlich wie Marionetten, auf einem kleinen See von unsichtbar bleibenden Puppenspielern bewegt. Das war sehr lustig, allerdings waren wir ein wenig uebermuedet und mussten erst einmal unseren Jetlag ausschlafen.
26.9.08
Vietnam

Die nächste große Reise rückt näher und näher... In genau einer Woche, also am 3.10., geht's für Norman und mich für drei Wochen nach Vietnam.
Geplant haben wir auch noch nicht alles im Detail.
Ich bin sehr gespannt, weil ich mir momentan noch nicht besonders viel zu Vietnam vorstellen kann (ich glaube, Filmszenen aus "Good morning, Vietnam" o.ä. zählen nicht), und mich einfach überraschen lassen werde.
Geplant haben wir auch noch nicht alles im Detail.
Fakt ist, dass wir nächsten Freitag von Frankfurt aus direkt mit Vietnam Airlines nach Hanoi fliegen. Von dort aus (nach ausgiebiger Besichtigung der Stadt) möchten wir in die Halong-Bucht und evtl. in die Berge. Anschließend wohl mit dem Flugzeug nach Hue, weiter geht's dann per Zug & Bus in Richtung Ho Chi Minh/Saigon und ins Mekong-Delta.
Und wenn wir dann noch Zeit haben, für ein paar Tage auf die Insel Phu Quoc, wo wir in einer Bambushütte am Strand relaxen werden.
Am 24.10. bringt uns dann der Flieger wieder zurück nach Frankfurt.
Für alle, die unsere Reise ein wenig mitverfolgen wollen, habe ich eine Google-Maps-Karte angelegt (die findet Ihr hier), auf der ich - sofern es genügend Internetcafés in Vietnam gibt - unsere Reiseroute vermerken möchte.
Am 24.10. bringt uns dann der Flieger wieder zurück nach Frankfurt.
Für alle, die unsere Reise ein wenig mitverfolgen wollen, habe ich eine Google-Maps-Karte angelegt (die findet Ihr hier), auf der ich - sofern es genügend Internetcafés in Vietnam gibt - unsere Reiseroute vermerken möchte.
Natürlich werde ich auch versuchen, bereits während der Reise in diesem Blog die ersten Eindrücke und Berichte festzuhalten und freue mich sehr über eifrige Leser!!!
20.8.08
Kurztrip nach Helsinki
Dank Normans Flugmeilen und seiner Bekanntschaft mit einem ehemaligen Arbeitskollegen (Heiko), der seit etwas über einem Jahr in Helsinki lebt, ging's spontan von Freitag bis Sonntag nach Finnland.
Der 1. Tag war von Müdigkeit überschattet (trotz Feiertag um 5.45 Uhr aufstehen!!!), und wider Erwarten war das Helsinki'sche Wetter herrlich - Sonnenschein pur!
Zurück in der City trafen wir uns mit Heikos Freundin Soili, die uns zu dessen Apartment lotste.
Anschließend spazierten wir noch zu einer empfohlenen Bar, die sich auf dem Dach eines Hotels befand und einen tollen Blick über die ganze Stadt bot. Erste Irritation: die Finnen zahlen alles, wirklich alles mit Kreditkarte. Selbst ein Bier an der Bar.
Dank Heikos Insider-Knowhow gab's zum Abendessen wirklich preiswerte und sehr leckere Pizza, anschließend noch einen "Absacker" in einer recht stylishen Bar und dann - ab ins Bettchen!
Nach kurzer Regeneration bei Heiko ging's um 17.30 Uhr auf zum Abendprogramm, und zwar zuerst in die Bar "Baker's", wo es eine Happy-Hour lang das Glas Sekt für 1 Euro gab. Das wurde reichlich (!) ausgenutzt - merke: der Finne ist außer Shopping- auch noch sehr trinkfest!
Weiter ging's zum Mexikaner zum Abendessen (und Cocktailtrinken), schließlich in die Aussie-Bar, wo wir den widerlichsten finnischen Schnaps probieren "durften" (Salmiakki = flüssige Lakritze o.ä.) und dann noch in den Club "Lux" auf dem Dach der Kamppi-Shopping Mall.
Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt :-)
Am Sonntag: schwieriges Aufstehen, ab zum Flughafen-Bus, und heim ging's nach München - den zweieinhalbstündige Flug haben wir komplett verschlafen...
Essen & Trinken ist wie erwartet recht teuer. Der Finne an sich ist auf jeden Fall sympathisch und spricht natürlich prima Englisch (was bei dieser vollkommen unverständlichen Muttersprache auch nicht weiters verwundert).
Kippis! (= Prost!)
30.7.08
Sportliches Ziel 2008 erreicht
Es ist geschafft - ich habe die Zugspitze bestiegen!
Zwar auf zwei Tage verteilt, dafür mit meinem ersten Klettersteig. Und es war großartig und tatsächlich nicht ganz so anstrengend, wie ich befürchtet hatte.
Der Reihe nach:
Am vergangenen Samstag sind Norman und ich vom Eibsee aus gegen 13.30 Uhr in Richtung Wiener Neustädter Hütte losmarschiert. Die im Wetterbericht angekündigten Gewitter holten uns leider zwei Stunden später mitten "im Gelände" d.h. im Felshang ein, und wir mussten unter Steinschlag und durch einen urplötzlich entstandenden Fluss den Rückzug in die Baumzone antreten. Dort harrten wir eine Stunde aus und stellten fest, dass man ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr nässer werden kann.
Weiter ging's in Richtung Hütte am Stahlseil entlang nach oben, aber
schon kurze Zeit später und wieder auf offenem Geländer: Gewitter! Zum Glück war eine Bergwacht-Schutzhütte nicht weit, und dorthin flüchteten wir und harrten der Dinge, während es immer später wurde. Um kurz nach 18 Uhr musste dann die Entscheidung gefällt werden: noch ca. 20 Minuten weiterlaufen (bei Gewitter unmöglich) oder wieder runter ins Tal (= 2,5 Stunden Abstieg).
Der Wettergott war uns zum Glück hold, und so erreichten wir klatschnass die wunderschön gelegene Hütte, wo wir mitleidig von den bereits Anwesenden begrüßt wurden.
Nachdem wir uns und unsere Sachen ein wenig "trockengelegt" hatten, gab's ein Weißbier mit Blick auf Garmisch und später zünftiges Hüttenessen, einen Schnaps und natürlich Musik.
Am nächsten Morgen legten wir dann das ganze Seilzeugs an und - beäugt von einer Gemse - los
ging's zum Klettersteig mit dem entzückenden Namen "Stopselzieher". Den kletterten wir etwa zweieinhalb Stunden fleißig aufwärts, holten uns aufgeschürfte Finger und stellten fest, dass die Luft ab 2.500 Meter doch etwas dünner wird, und erreichten stolz um kurz vor elf den Gipfel. Dort wurden wir interessiert beäugt von der mit Bahn und Gondel zahlreich erschienenen Touristenschar, als wir verschwitzt und in voller Montur (mit Seilen, Helm und Rucksack) einmarschierten und uns einen Russ'n gönnten.
Okay, abwärts fuhren auch wir mit der Gondel, aber auf 4-5 Stunden abwärts laufen hatten wir beide einfach keine Lust... :-)
Zwar auf zwei Tage verteilt, dafür mit meinem ersten Klettersteig. Und es war großartig und tatsächlich nicht ganz so anstrengend, wie ich befürchtet hatte.
Am vergangenen Samstag sind Norman und ich vom Eibsee aus gegen 13.30 Uhr in Richtung Wiener Neustädter Hütte losmarschiert. Die im Wetterbericht angekündigten Gewitter holten uns leider zwei Stunden später mitten "im Gelände" d.h. im Felshang ein, und wir mussten unter Steinschlag und durch einen urplötzlich entstandenden Fluss den Rückzug in die Baumzone antreten. Dort harrten wir eine Stunde aus und stellten fest, dass man ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr nässer werden kann.
Weiter ging's in Richtung Hütte am Stahlseil entlang nach oben, aber
Nachdem wir uns und unsere Sachen ein wenig "trockengelegt" hatten, gab's ein Weißbier mit Blick auf Garmisch und später zünftiges Hüttenessen, einen Schnaps und natürlich Musik.
Am nächsten Morgen legten wir dann das ganze Seilzeugs an und - beäugt von einer Gemse - los
Okay, abwärts fuhren auch wir mit der Gondel, aber auf 4-5 Stunden abwärts laufen hatten wir beide einfach keine Lust... :-)
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