Wie ueblich, haben wir uns mal wieder entschlossen, den ersten Greyhound-Bus nach Cairns zu nehmen. Das bedeutete, dass wir gegen 5:30 Uhr bereits aufstehen mussten, um den Magnetic Island-Bus um kurz vor sechs zu erwischen, der uns zur ersten Faehre brachte (Zitat Faehrangestellter: "It's fucking early to travel!"), damit wir dann um kurz nach sieben den Bus besteigen konnten.
Der brachte uns in einer gut fuenfstuendigen Fahrt nach Cairns, leider ohne die weit und breit mit riesigen Warnschildern angekuendigten Cassowarys am Strassenrand zu erblicken.
In Cairns traf dann auch gleich der telefonisch von uns vorbestellte Pick up-Bus ein, der uns und andere Fahrgaeste. wieder einmal unaufgefordert untermalt von launigen Erklaerungen des Fahrers nach Port Douglas brachte.
Hier checkten wir ganz feudal im Sheraton ein (danke an Norman!!!), und waren wahrscheinlich die einzigen Gaeste, die mit zwei grossen Rucksaecken anreisten. Das Hotel ist wunderschoen direkt am Strand gelegen und hat eine kuenstlich angelegte, unfassbar grosse Lagune, ist umgeben von Palmen und Blumen und ueberhaupt ein Urlaubstraum. Also taten wir den ganzen Nachmittag nicht anderes, als auf der Liege in der Sonne herumzuliegen.
Abends spazierten wir am Strand entlang in die "City" - Port Douglas kann man als Ort getrost vergessen, ausser einigen Restaurants und Kneipen ist hier nicht viel los. Wir fanden eine echte Aussie-Bar, wo Rugby auf Grossleinwaenden gezeigt wurde und die Aussies lautstark mitfieberten.
Unser zweiter Tag in Port Douglas war gepraegt von Rumliegen, Sonnen, Bahnen im Pool schwimmen, lesen und abends am Strand joggen - der sog. 4 mile beach eignet sich dafuer hervorragend, und es ist erstaunlicherweise nichts (!) los, d.h. alle paar hundert Meter liegt vielleicht jemand rum, aber ansonsten: nichts! Also joggten wir froehlich in einer Traumkulisse vor uns hin, spazierten abends wieder in die Stadt und assen fantastische Steaks in der bewaehrten Bar, waehrend wir die Regeln von Aussie-Rules-Football zu ergruenden versuchten.
Netterweise schaltete sich nach kurzer Zeit ein reizendes australisches Ehepaar um die 60 ein, mit denen wir die naechsten zwei Stunden bier-/weintrinkend und aeusserst nett plaudernd verbrachten. Und seitdem wenigstens halbwegs die Football-Regel verstehen.
Unser dritte Tage hier unterschied sich in praktisch nichts vom Tag zuvor, ausser, dass wir uns morgens das ueppige Fruehstueckbuffet des Hotels und nachmittags einen "High Tea" mit Scones und anderen Leckereien goennten. Als Ausgleich gings wieder zum Joggen - vom Barfusslaufen im Sand bekommt man ganz schoen Muskelkater in den Waden!
Nach der Dusche haben wir beim Herumzappen im TV die australischen Charts von Platz 1-20 angeschaut, und ausser Kylie Minogue, Nickelback, Maroon 5, Enrique Iglesias und Uncle Cracker (Platz 1!) leider gespickt mit uns vollkommen unbekannten Saengern. Egal, auch das gehoert zum Kennenlernen einer anderen Kultur dazu :-)
Gleich gibts noch ein Glas Wein, und morgen frueh holen wir unseren Mietwagen ab und wagen uns in den Regenwald nach Cape Tribulation zu Krokodilen und anderem!
15.8.10
Impressionen aus down under (Part I)
- Das erste Kaenguruh, das wird gesehen haben, lag tot am Strassenrand
- Bin selten innerhalb von knapp zwei Wochen so haeufig mit "folk" oder "darl(ing)" angesprochen worden wie hier - vom Busfahrer bis zum Ladenbesitzer
- Warum steht ueber den Damentoiletten "No Mangoes" und bei den Jungs "Mangoes"?
- Australien gehoert offensichtlich zu den fettleibigsten Nationen der Welt - wenn man sich die Innenstaedte mit den zig Fast food-Ketten und die Menue-Karten der Restaurant so anschaut: nicht verwunderlich! Aber wo sind all die feschen Surferboys und -girls?
- Hier gibt es Unmengen Tiere, von denen ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas gehoert habe - oder wer kennt bitteschoen einen Schnabeligel oder einen Cassowary?
- Warum ist Enrique Iglesias auf Platz 5 der australischen Charts???
- Unsere bisherige Reise umfasst knapp 1.800 Kilometer (Stand: 15.08.2010) und es werden noch viel, viel mehr werden!
Magnetic Island (11./12.08.2010)
Nach einem sehr netten und bierseligen Abend mit "unserer" Segelgruppe in der Kneipe "Beaches" verabschiedeten wir uns am naechsten Morgen recht frohgemut von Airlie Beach, denn ueber Nacht hat ein ordentlich tropischer Dauerregen eingesetzt und alles war grau in grau.
Am Busterminal schlossen wir schnell Bekanntschaft mit einem Mitreisenden, Roger aus den Niederlanden, und auch Steffen aus Deutschland, der bereits mit uns auf dem Segelboot unterwegs war, wollte ebenfalls Richtung Norden im selben Greyhound-Bus weiterreisen. So verschmerzten wir die Verspaetung ganz gut und auch die knapp sechsstuendige Busfahrt war recht kurzweilig - wie immer begleitet von schnoddrigen Kommentaren des Busfahrers.
In Townsville angekommen duesten wir sofort zur Faehre nach Magnetic Island, und dank guten Timings waren wir dann auch knapp eine halbe Stunde spaeter bereits auf dieser bezaubernden Insel angekommen. Bereits der Busfahrer dort war wieder einem Schwaetzchen nicht abgeneigt, und so fuhren wir gut unterhalten in unsere Unterkunft, das YHA Bungalow Bay Koala Village-Hostel. Dieses besteht aus kleinen Huetten mit 2er- bis 8er-Dorms, verteilt ueber ein recht grosses, dichtbewachsenes Gelaende, einer KOchhuette und einer recht grossen Bar mitsamt Restaurant sowie einem Campingplatz. Alles sehr idyllisch und fast ein wenig "tropisch", auf jeden Fall hoerte man die verschiedenstes Voegel in den Baeumen kreischen.
Nachdem wir unser Stockbett in einer 8er-Huette bezogen hatten, gings zum Spaziergang in die Horseshoe Bay, wo wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang (gegen 18 Uhr - hier ist schliesslich Winter) bewundern durften. Im Supermarkt versorgten wir uns mit ein paar Lebensmitteln und liessen den Tag gemuetlich mit Bier im Hostel ausklingen. Vor dem Zubettgehen konnten wir im Dunkeln noch die diversesten Possums bei ihrem naechtlichen Treiben beobachten, die dort auf dem Gelaende leben, und scheuchten auch das eine oder andere kleine Wallaby auf.
Sehr belustigt hatte uns bereits bei unserem ersten Rundgang der Hinweis in der Kueche, dass Possums wohl in der Nacht "Party in the kitchen" veranstalten und dabei alles herumliegende Essen vertilgen wuerden.
Da wir noch immer nicht genug von der australischen Tierwelt gesehen haben, sind wir am naechsten Morgen zu einer mehrstuendigen Wanderung aufgebrochen. Es ging malerisch auf einen Huegel durch dichte Eukalyptuswaelder - dort sollten Koalas in freier Wildbahn zu beobachten sein. Leider hatten wir kein Glueck oder vielleicht auch nicht den richtigen Blick fuer die mehr als 20h taeglich schlafenden Pelzknaeuel, aber immer entschaedigte der Blick von oben ueber die Insel mit ihren Buchten uns sehr!
Den Nachmittag ueber faulenzten wir am Strand, und man durfte sogar im Meer baden (wir sollten uns nur vor den Walen in acht nehmen, wurden wir belehrt).
Am Strand trafen wir tatsaechlich wieder auf Roger und Steffen und verabredeten uns fuer den Abend in der Hostelbar. Dort wird naemlich jeden Donnerstag "Coconut Bowling" veranstaltet, der Partykracher auf der Insel und ein Event fuer Gross und Klein. Auf der verschlafenen Insel nicht weiter verwunderlich, und so mischten sich am Abend tatsaechlich Original-Maggie Island-Bewohner mit den Backpackern und spielten Bowling mit einer Kokosnuss als Kugel um Freibier. Was fuer ein Spass!
Am Ende bestaunten wir nochmals die herumlaufenden Possums und packten unsere Rucksaecke fuer die Weiterreise - natuerlich sehr frueh am naechsten Morgen :-)
Am Busterminal schlossen wir schnell Bekanntschaft mit einem Mitreisenden, Roger aus den Niederlanden, und auch Steffen aus Deutschland, der bereits mit uns auf dem Segelboot unterwegs war, wollte ebenfalls Richtung Norden im selben Greyhound-Bus weiterreisen. So verschmerzten wir die Verspaetung ganz gut und auch die knapp sechsstuendige Busfahrt war recht kurzweilig - wie immer begleitet von schnoddrigen Kommentaren des Busfahrers.
In Townsville angekommen duesten wir sofort zur Faehre nach Magnetic Island, und dank guten Timings waren wir dann auch knapp eine halbe Stunde spaeter bereits auf dieser bezaubernden Insel angekommen. Bereits der Busfahrer dort war wieder einem Schwaetzchen nicht abgeneigt, und so fuhren wir gut unterhalten in unsere Unterkunft, das YHA Bungalow Bay Koala Village-Hostel. Dieses besteht aus kleinen Huetten mit 2er- bis 8er-Dorms, verteilt ueber ein recht grosses, dichtbewachsenes Gelaende, einer KOchhuette und einer recht grossen Bar mitsamt Restaurant sowie einem Campingplatz. Alles sehr idyllisch und fast ein wenig "tropisch", auf jeden Fall hoerte man die verschiedenstes Voegel in den Baeumen kreischen.
Nachdem wir unser Stockbett in einer 8er-Huette bezogen hatten, gings zum Spaziergang in die Horseshoe Bay, wo wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang (gegen 18 Uhr - hier ist schliesslich Winter) bewundern durften. Im Supermarkt versorgten wir uns mit ein paar Lebensmitteln und liessen den Tag gemuetlich mit Bier im Hostel ausklingen. Vor dem Zubettgehen konnten wir im Dunkeln noch die diversesten Possums bei ihrem naechtlichen Treiben beobachten, die dort auf dem Gelaende leben, und scheuchten auch das eine oder andere kleine Wallaby auf.
Sehr belustigt hatte uns bereits bei unserem ersten Rundgang der Hinweis in der Kueche, dass Possums wohl in der Nacht "Party in the kitchen" veranstalten und dabei alles herumliegende Essen vertilgen wuerden.
Da wir noch immer nicht genug von der australischen Tierwelt gesehen haben, sind wir am naechsten Morgen zu einer mehrstuendigen Wanderung aufgebrochen. Es ging malerisch auf einen Huegel durch dichte Eukalyptuswaelder - dort sollten Koalas in freier Wildbahn zu beobachten sein. Leider hatten wir kein Glueck oder vielleicht auch nicht den richtigen Blick fuer die mehr als 20h taeglich schlafenden Pelzknaeuel, aber immer entschaedigte der Blick von oben ueber die Insel mit ihren Buchten uns sehr!
Den Nachmittag ueber faulenzten wir am Strand, und man durfte sogar im Meer baden (wir sollten uns nur vor den Walen in acht nehmen, wurden wir belehrt).
Am Strand trafen wir tatsaechlich wieder auf Roger und Steffen und verabredeten uns fuer den Abend in der Hostelbar. Dort wird naemlich jeden Donnerstag "Coconut Bowling" veranstaltet, der Partykracher auf der Insel und ein Event fuer Gross und Klein. Auf der verschlafenen Insel nicht weiter verwunderlich, und so mischten sich am Abend tatsaechlich Original-Maggie Island-Bewohner mit den Backpackern und spielten Bowling mit einer Kokosnuss als Kugel um Freibier. Was fuer ein Spass!
Am Ende bestaunten wir nochmals die herumlaufenden Possums und packten unsere Rucksaecke fuer die Weiterreise - natuerlich sehr frueh am naechsten Morgen :-)
10.8.10
Whitsunday Islands (08.-10.08.2010)
Im Hostel haben wir am Sonntag vormittag schnell unsere Siebensachen zusammengepackt, die wir fuer einen knapp dreitaegigen Segelausflug brauchen, und konnten nach dem Auschecken noch ein Fruehstueck auf der Hostelterrasse und umgegeben von laut schreienden Kakadus, die hier frei leben, geniessen.
Dann spazierten wir eine gute halbe Stunde lang entlang am Ufer hin zum Hafen, wo wir auf unsere Mitreisenden trafen - eine 15koepfige, sehr internationale Truppe, mit der wir im Lauf der naechsten Tage sehr viel Spass haben sollten. Wir wurden dann auch gleich von "unserer" dreikoepfigen Crew begruesst und ab gings auf die SV Whitehaven, unserem Heim fuer die naechsten zwei Naechte.
Uebernachtet wurde hier in engen 8er-Kabinen, aber immerhin gabs winzigkleine Duschen und vor allem: viel Platz an Deck! Und schon wurden die Segel gehisst, und nach einigen einfuehrenden Worten des Skippers gings los Richtung Inseln. Am ersten Nachmittag folgte dann der erste Schnorchelausflug, allerdings immer komplett im Neoprenanzug wegen der Wuerfelquallen und anderer unschoener Meeresbewohner.
Die Korallenriffe waren wunderschoen, und die Fischschwaerme wie immer beeindruckend, doch leider war das Wasser viel zu kalt, um laenger darin herumzuschnorcheln, so dass wir alle relativ schnell aufgeben mussten. Zurueck auf dem Schiff waren wir also erst einmal froh ueber einen heissen Kaffee, da auch ein recht frischer Wind lange Pullis und Jacken noetig machte. Daher fiel das Abendessen und das "gesellige Beisammensein" an Deck am ersten Abend recht kurz aus.
Am naechsten Morgen standen denn auch alle schon gegen 6 Uhr wieder frisch und halbwegs munter parat, und wir fuhren auf die Hauptinsel Whitsunday Island. Dort an Land wanderten wir zum beruehmten Whitehaven Beach: schneeweisser, feinster Sand, wunderschoenes blaues, glasklares Wasser, in dem man Stachelrochen sehen konnte - ein wahr gewordener Urlaubstraum. Doch leider war es auch hier viel zu kuehl zum Baden, und es regnete sogar einen kurzen Moment. Ausserdem war der Strand uebervoll mit unzaehligen, zumeist recht jungen Reisenden.
Beim Rueckweg zum Boot konnten wir im Dickicht der Inselmitte noch eine mehr als handgrosse Spinne entdecken, die in ihrem riesigen Netz gerade einen Schmetterling gefangen hatte. Brrrr.
Zurueck an Bord konnten wir bei der Weiterfahrt einige Wale sehen, die in nicht allzu grosser Entfernung aus dem Wasser guckten, sowie sogar eine ziemlich grosse Schildkroete, die sich in der Sonne treiben liess.
Leider verlief auch der nachmittaegliche Schnorchelstopp recht kurz, weil es zum einen wieder zu kalt war, zum anderen war das Wasser recht aufgewuehlt, so dass die Sicht wegen des herumwirbelnden Sands leider recht schlecht war.
Aber so konnten wir den Kaffee an Deck und das darauffolgende Abendessen und vor allem die Gespraeche mit den anderen unter wunderschoenem Sternenhimmel geniessen, natuerlich immer mit einem Glas Wein in der Hand :-)
Heute morgen waren wir sogar noch vor dem Fruehstueck gegen 7 Uhr noch fuer einen kurzen Schnorchelausflug im Meer, und dann gings in mehrstuendiger Fahrt zurueck nach Airlie Beach.
Die Verabschiedung von der Crew und v.a. von den anderen Mitreisenden fiel sehr herzlich aus, die Runde war wirklich sehr nett, und wir hatten die Gelegenheit, an drei Tagen immer abwechselnd deutsch, englisch, italienisch und sogar ein bisschen franzoesisch zu sprechen.
In Airlie Beach schwammen und faulenzten wir noch ein bisschen an der Lagune, wurden dann wieder sehr nett im Hostel begruesst und mussten uns dann leider erst einmal unsrer Waesche widmen.
Aber danach war noch genuegend Zeit, um ausgedehnt auf der Terrasse zu lesen und auch schon das erste Bier des Tages zu uns zu nehmen.
Im Moment sitze ich nun im Internetcafe, blogge ein bisschen, lese Mails, bevor wir uns gleich zum Abendessen mit unseren "Bootsbekanntschaften" (soweit noch in Airlie Beach) treffen.
Der Bus morgen frueh in Richtung Townsville ist bereits reserviert, ebenso das Hostel auf Magnetic Island - es geht also weiter nordwaerts!
Dann spazierten wir eine gute halbe Stunde lang entlang am Ufer hin zum Hafen, wo wir auf unsere Mitreisenden trafen - eine 15koepfige, sehr internationale Truppe, mit der wir im Lauf der naechsten Tage sehr viel Spass haben sollten. Wir wurden dann auch gleich von "unserer" dreikoepfigen Crew begruesst und ab gings auf die SV Whitehaven, unserem Heim fuer die naechsten zwei Naechte.
Uebernachtet wurde hier in engen 8er-Kabinen, aber immerhin gabs winzigkleine Duschen und vor allem: viel Platz an Deck! Und schon wurden die Segel gehisst, und nach einigen einfuehrenden Worten des Skippers gings los Richtung Inseln. Am ersten Nachmittag folgte dann der erste Schnorchelausflug, allerdings immer komplett im Neoprenanzug wegen der Wuerfelquallen und anderer unschoener Meeresbewohner.
Die Korallenriffe waren wunderschoen, und die Fischschwaerme wie immer beeindruckend, doch leider war das Wasser viel zu kalt, um laenger darin herumzuschnorcheln, so dass wir alle relativ schnell aufgeben mussten. Zurueck auf dem Schiff waren wir also erst einmal froh ueber einen heissen Kaffee, da auch ein recht frischer Wind lange Pullis und Jacken noetig machte. Daher fiel das Abendessen und das "gesellige Beisammensein" an Deck am ersten Abend recht kurz aus.
Am naechsten Morgen standen denn auch alle schon gegen 6 Uhr wieder frisch und halbwegs munter parat, und wir fuhren auf die Hauptinsel Whitsunday Island. Dort an Land wanderten wir zum beruehmten Whitehaven Beach: schneeweisser, feinster Sand, wunderschoenes blaues, glasklares Wasser, in dem man Stachelrochen sehen konnte - ein wahr gewordener Urlaubstraum. Doch leider war es auch hier viel zu kuehl zum Baden, und es regnete sogar einen kurzen Moment. Ausserdem war der Strand uebervoll mit unzaehligen, zumeist recht jungen Reisenden.
Beim Rueckweg zum Boot konnten wir im Dickicht der Inselmitte noch eine mehr als handgrosse Spinne entdecken, die in ihrem riesigen Netz gerade einen Schmetterling gefangen hatte. Brrrr.
Zurueck an Bord konnten wir bei der Weiterfahrt einige Wale sehen, die in nicht allzu grosser Entfernung aus dem Wasser guckten, sowie sogar eine ziemlich grosse Schildkroete, die sich in der Sonne treiben liess.
Leider verlief auch der nachmittaegliche Schnorchelstopp recht kurz, weil es zum einen wieder zu kalt war, zum anderen war das Wasser recht aufgewuehlt, so dass die Sicht wegen des herumwirbelnden Sands leider recht schlecht war.
Aber so konnten wir den Kaffee an Deck und das darauffolgende Abendessen und vor allem die Gespraeche mit den anderen unter wunderschoenem Sternenhimmel geniessen, natuerlich immer mit einem Glas Wein in der Hand :-)
Heute morgen waren wir sogar noch vor dem Fruehstueck gegen 7 Uhr noch fuer einen kurzen Schnorchelausflug im Meer, und dann gings in mehrstuendiger Fahrt zurueck nach Airlie Beach.
Die Verabschiedung von der Crew und v.a. von den anderen Mitreisenden fiel sehr herzlich aus, die Runde war wirklich sehr nett, und wir hatten die Gelegenheit, an drei Tagen immer abwechselnd deutsch, englisch, italienisch und sogar ein bisschen franzoesisch zu sprechen.
In Airlie Beach schwammen und faulenzten wir noch ein bisschen an der Lagune, wurden dann wieder sehr nett im Hostel begruesst und mussten uns dann leider erst einmal unsrer Waesche widmen.
Aber danach war noch genuegend Zeit, um ausgedehnt auf der Terrasse zu lesen und auch schon das erste Bier des Tages zu uns zu nehmen.
Im Moment sitze ich nun im Internetcafe, blogge ein bisschen, lese Mails, bevor wir uns gleich zum Abendessen mit unseren "Bootsbekanntschaften" (soweit noch in Airlie Beach) treffen.
Der Bus morgen frueh in Richtung Townsville ist bereits reserviert, ebenso das Hostel auf Magnetic Island - es geht also weiter nordwaerts!
Airlie Beach (07.08.2010)
Tatsaechlich, kaum faehrt man knapp 900 km mit dem Bus, schon wirds deutlich waermer. Auf der Strecke zwischen Hervey Bay und Airlie Beach konnten wir erstaunlich gut schlafen und bei Sonnenaufgang ein paar vereinzelte Wallabys am Strassenrand sehen, bevor wir gegen 10 Uhr morgens endlich in der Bucht von Airlie Beach ankamen. Die Sonne schien strahlend vom Himmel, es war Markttag, und so genehmigten wir uns erst einmal einen Kaffee am Strand, bevor uns der Pickup-Service zum von mehreren Seiten waermstens empfohlenen Hostel "Backpackers by the bay" brachte.
Dort bezogen wir flugs zwei Betten im 4er-Dorm, und liessen uns danach alle moeglichen Tourvorschlaege fuer die Whitsunday-Inseln unterbreiten, die man von hier aus besuchen kann.
Aber zuerst erkundeten wir zu Fuss die "City" von Airlie Beach, die aus vielen, vielen kleinen Laeden, Cafes, ... besteht - eben eine typische Urlauberstadt. Besonders huebsch ist die kuenstlich angelegte Lagune, die an diesem schoenen Samstag nachmittag natuerlich von vielen Badegaesten bevoelkert war. Nachdem wir ein bisschen faul in der Sonne herumgesessen waren und uns fuer einen zweitaegigen Segeltrip in die Whitsundays entschieden hatten, nutzten wir die BYO-Vorgabe ("bring your own" - d.h. Getraenke duerfen mitgebracht werden) fuer den Toern und kauften im Bottle Shop, der sogar einen Drive In-Schalter hatte, Dosenbier und Wein.
Zurueck im Hostel bestellten wir Pizza und verbrachten den Abend auf der wunderschoenen Terrasse des wirklich sehr netten Hostels, wo wir Bier tranken und das "OpenAir-Kino" nutzten, das dort angeboten wurde.
Dort bezogen wir flugs zwei Betten im 4er-Dorm, und liessen uns danach alle moeglichen Tourvorschlaege fuer die Whitsunday-Inseln unterbreiten, die man von hier aus besuchen kann.
Aber zuerst erkundeten wir zu Fuss die "City" von Airlie Beach, die aus vielen, vielen kleinen Laeden, Cafes, ... besteht - eben eine typische Urlauberstadt. Besonders huebsch ist die kuenstlich angelegte Lagune, die an diesem schoenen Samstag nachmittag natuerlich von vielen Badegaesten bevoelkert war. Nachdem wir ein bisschen faul in der Sonne herumgesessen waren und uns fuer einen zweitaegigen Segeltrip in die Whitsundays entschieden hatten, nutzten wir die BYO-Vorgabe ("bring your own" - d.h. Getraenke duerfen mitgebracht werden) fuer den Toern und kauften im Bottle Shop, der sogar einen Drive In-Schalter hatte, Dosenbier und Wein.
Zurueck im Hostel bestellten wir Pizza und verbrachten den Abend auf der wunderschoenen Terrasse des wirklich sehr netten Hostels, wo wir Bier tranken und das "OpenAir-Kino" nutzten, das dort angeboten wurde.
7.8.10
Fraser Island (05./06.08.2010)
Bisher ist es ein Urlaub mit wenig Ausschlafen und viel "fruehem Aufstehen". Nach dem fantastischen Abendessen gestern (die Garnelen waren sensationell! Und der Weisswein ebenfalls!) mussten wir wieder frueh ins Bett - so ganz ist der Jetlag noch nicht ausgestanden. Und der Wecker klingelte schon wieder um halb sieben. Schnell duschen, Sachen packen, und schon wurden wir vom einem Bus von Fraser Explorer Tours abgeholt. Der launige Fahrer sammelte noch Horden anderer Touristen ein, und dann wurden wir zum Faehrhafen von Riverheads kutschiert.
Dort gings mit der Faehre und begleitet von Delphinen auf Fraser Island. An Land wurden die Heerscharen von Touris verteilt auf diverse Busse, je nachdem, welche Tour gebucht wurde. Wir wurden in einem Allrad-Bus von Guide Shane lautstarkt begruesst, und los gings: rumpelnd auf einer Sandpiste quer durch die Insel, vorbei an Gummibaeumen, Kauri Pines, Farnen, kurz: Urwaldfeeling und immer untermalt von Shanes Erklaerungen und Geschichten auf die Ostseite von Fraser.
Die Tour beinhaltete dann eine mehrstuendigen Spaziergang zum Lake Wabby sowie einen Trip zum Lake McKenzie - leider war das Wetter zwar regenwald-, aber keineswegs badetauglich. Doch die Sandduenen am Lake Wabby waren sehr beeindruckend!
Am Spaetnachmittag folgte dann noch ein kurzer Fussweg rund um die Central Station, wo Shane wilde Geschichten ueber giftige Spinnen und anderes Viehzeug zum Besten gab.
Schliesslich wurden wir im Eurong Resort abgesetzt, dort gabs Abendessen und wir bezogen recht geraeumige Zimmer - natuerlich nach einem Bier in der Beach Bar und leider ohne wilde Dingos gesichtet zu haben.
Das konnten wir am naechsten Tag nachholen, der mit einem sehr fruehen Fruehstueck (siehe oben!) und einer langen Fahrt den mehr als 100 km langen Sandstrand entlang begann. Im Meer waren immer wieder die Fontaenen der vorbeiziehenden Wale zu sehen, waehrend vor uns einige Jeeps auf der Sand-Piste entlangduesten. Das Wetter war endlich traumhaft schoen, viel Sonne, kaum Wolken, allerdings recht windig. Als ersten Zwischenstopp hielten wir bei den Champagne Pools - leider war grade Ebbe und von "Champagne" nicht viel zu sehen, aber dafuer krabbelten viele Krebse in den Felsen herum, und das Meerpanorama war sehr malerisch. Spaeter gings weiter zum Indian Head mit einem kleinen Picknick und einer "Bergbesteigung". Vom Gipfel aus konnte man im kristallklaren Wasser unzaehlige Delphine, Rochen, Haie und auch Wale sehen - da wir uns die Whale Watching Tour in Hervey Bay gespart haben (zu teuer), war das wenigstens ein kleiner Ersatz. Spaeter hielt unser Bus dann noch beim Eli Creek, wo Norman sich ein Stueck den Fluss heruntertreiben liess. Und nach einer weiteren sehr holprigen Fahrt durchs Inselinnere gelangten wir am fruehen Abend wieder zum Faehranleger. Zurueck in Hervey Bay konnten wir kurz unsere Rucksaecke im Friendly Hostel umpacken (sehr empfehlenswertes Hostel - unkompliziert, sehr sauber und gemuetlich, und die kostenlosen Fahrraeder sind prima!), bevor uns Besitzer Gary netterweise zum Busbahnhof brachte.
Mit ewiger Verspaetung von knapp zwei Stunden, die wir zu spaeter Stunde recht frierend am Busbahnhof verbrachten, kam dann auch endlich der Greyhound-Bus, der uns in gut 12 Stunden nach Airlie Beach bringen sollte.
Allgemeines noch zum Schluss: Billig ist Australien ja mal nun ganz und gar nicht! Fuer ein Hostel-Bett muss man durchaus 25 AUD rechnen (auch im Dorm!), die Dose Bier kostet um die 3-4 Dollar, der Greyhound-Buspass fuer die Strecke Brisbane nach Cairns kostet 270 AUD und so eine zweitaegige Inseltour schlaegt dann auch gleich mal mit gut 300 Dollar zu Buche. Puh!
Dort gings mit der Faehre und begleitet von Delphinen auf Fraser Island. An Land wurden die Heerscharen von Touris verteilt auf diverse Busse, je nachdem, welche Tour gebucht wurde. Wir wurden in einem Allrad-Bus von Guide Shane lautstarkt begruesst, und los gings: rumpelnd auf einer Sandpiste quer durch die Insel, vorbei an Gummibaeumen, Kauri Pines, Farnen, kurz: Urwaldfeeling und immer untermalt von Shanes Erklaerungen und Geschichten auf die Ostseite von Fraser.
Die Tour beinhaltete dann eine mehrstuendigen Spaziergang zum Lake Wabby sowie einen Trip zum Lake McKenzie - leider war das Wetter zwar regenwald-, aber keineswegs badetauglich. Doch die Sandduenen am Lake Wabby waren sehr beeindruckend!
Am Spaetnachmittag folgte dann noch ein kurzer Fussweg rund um die Central Station, wo Shane wilde Geschichten ueber giftige Spinnen und anderes Viehzeug zum Besten gab.
Schliesslich wurden wir im Eurong Resort abgesetzt, dort gabs Abendessen und wir bezogen recht geraeumige Zimmer - natuerlich nach einem Bier in der Beach Bar und leider ohne wilde Dingos gesichtet zu haben.
Das konnten wir am naechsten Tag nachholen, der mit einem sehr fruehen Fruehstueck (siehe oben!) und einer langen Fahrt den mehr als 100 km langen Sandstrand entlang begann. Im Meer waren immer wieder die Fontaenen der vorbeiziehenden Wale zu sehen, waehrend vor uns einige Jeeps auf der Sand-Piste entlangduesten. Das Wetter war endlich traumhaft schoen, viel Sonne, kaum Wolken, allerdings recht windig. Als ersten Zwischenstopp hielten wir bei den Champagne Pools - leider war grade Ebbe und von "Champagne" nicht viel zu sehen, aber dafuer krabbelten viele Krebse in den Felsen herum, und das Meerpanorama war sehr malerisch. Spaeter gings weiter zum Indian Head mit einem kleinen Picknick und einer "Bergbesteigung". Vom Gipfel aus konnte man im kristallklaren Wasser unzaehlige Delphine, Rochen, Haie und auch Wale sehen - da wir uns die Whale Watching Tour in Hervey Bay gespart haben (zu teuer), war das wenigstens ein kleiner Ersatz. Spaeter hielt unser Bus dann noch beim Eli Creek, wo Norman sich ein Stueck den Fluss heruntertreiben liess. Und nach einer weiteren sehr holprigen Fahrt durchs Inselinnere gelangten wir am fruehen Abend wieder zum Faehranleger. Zurueck in Hervey Bay konnten wir kurz unsere Rucksaecke im Friendly Hostel umpacken (sehr empfehlenswertes Hostel - unkompliziert, sehr sauber und gemuetlich, und die kostenlosen Fahrraeder sind prima!), bevor uns Besitzer Gary netterweise zum Busbahnhof brachte.
Mit ewiger Verspaetung von knapp zwei Stunden, die wir zu spaeter Stunde recht frierend am Busbahnhof verbrachten, kam dann auch endlich der Greyhound-Bus, der uns in gut 12 Stunden nach Airlie Beach bringen sollte.
Allgemeines noch zum Schluss: Billig ist Australien ja mal nun ganz und gar nicht! Fuer ein Hostel-Bett muss man durchaus 25 AUD rechnen (auch im Dorm!), die Dose Bier kostet um die 3-4 Dollar, der Greyhound-Buspass fuer die Strecke Brisbane nach Cairns kostet 270 AUD und so eine zweitaegige Inseltour schlaegt dann auch gleich mal mit gut 300 Dollar zu Buche. Puh!
4.8.10
Hervey Bay (04.08.2010)
In Brisbane haben wir heute morgen um halb sieben ganz leise unsere Sachen gepackt, unser Hostelzimmer geraeumt und sind mit dem ersten Bus in ca. 5 Stunden nach Hervey Bay gefahren. Der Greyhound-Busfahrer war recht entspannt, stellte allerdings fest, dass ausser ihm nur noch zwei weitere Australier im Bus waren, der Rest natuerlich alles Touristen. Viele Deutsche sind unterwegs, allerdings ist definitiv Nebensaison, und daher sind die Besucherstroeme noch ueberschaubar.
Von unterwegs konnten wir dank der tollen australischen Prepaid-Karte (danke an Steffi) schon unser Hostel reservieren, und so wurden wir am Busbahnhof direkt abgeholt und ins "Friendly Hostel" kutschiert.
Dort erklaerte uns der Besitzer Gary gleich die verschiedenen Touren auf Fraser Island und wir konnten direkt fuer den naechsten Morgen eine zweitaegige Tour buchen.
Anschliessend schnappten wir uns zwei kostenlose Fahrraeder und auf gings in den Linksverkehr. Wir radelten zum Strand und genossen den Radweg entlang der Strandpromenade, sassen am Strand in der Sonne und streckten sogar kurz die Fuesse ins Wasser.
Danach fuhren wir zum Supermarkt und erstanden frische Garnelen und Weisswein - freue mich schon aufs Abendessen! Das werden wir naemlich gleich mal in Angriff nehmen, und danach muessen wir noch schnell das Noetigste fuer unseren zweitaegigen Inseltrip packen.
Von unterwegs konnten wir dank der tollen australischen Prepaid-Karte (danke an Steffi) schon unser Hostel reservieren, und so wurden wir am Busbahnhof direkt abgeholt und ins "Friendly Hostel" kutschiert.
Dort erklaerte uns der Besitzer Gary gleich die verschiedenen Touren auf Fraser Island und wir konnten direkt fuer den naechsten Morgen eine zweitaegige Tour buchen.
Anschliessend schnappten wir uns zwei kostenlose Fahrraeder und auf gings in den Linksverkehr. Wir radelten zum Strand und genossen den Radweg entlang der Strandpromenade, sassen am Strand in der Sonne und streckten sogar kurz die Fuesse ins Wasser.
Danach fuhren wir zum Supermarkt und erstanden frische Garnelen und Weisswein - freue mich schon aufs Abendessen! Das werden wir naemlich gleich mal in Angriff nehmen, und danach muessen wir noch schnell das Noetigste fuer unseren zweitaegigen Inseltrip packen.
Brisbane (03.08.2010)
Irgendwann geht tatsächlich auch der längste Flug zu Ende. Der nach Brisbane war erstaunlicherweise recht kurzweilig. Zum einen lag es an den relativ kurzen Einzelstrecken (München - Dubai -Singapur - Brisbane) mit max. 7 Stunden Flugzeit, zum anderen war das Bord-Unterhaltungsprogramm perfekt und sogar das wessen war absolut in Ordnung. Daumen nach oben für Emirates!
Als "Urlaubsvorbereitung" habe ich mir kurz vor unserer Ankunft noch schnell "Finding Nemo" angeschaut, der spielt schließlich im Great Barrier Reef bzw. in Sydney :-)
Kurz nach Mitternacht landeten wir also in Brisbane und düsten mit dem Shuttlebus zum im Voraus reservierten Hostel Cloud 9. Im Vierer-Dorm wurden wir nett begrüßt und schliefen erstaunlich gut.
An unserem ersten Aussie-Tag waren wir ganz schön fleißig: morgens haben wir als erstes unsere Greyhound-Bus-Tickets für die gesamte Ostküste erstanden, danach ging's zum Stadtrundgang. Brisbane ist ganz nett, v.a. die Flusspromenade sehr schön angelegt und das Wetter war für einen Wintertag wunderbar (in der Sonne sehr warm, allerdings ziemlich windig). Wir haben den Botanischrn Garten mitsamt dem "Old Government House" besichtigt, und nachmittags haben wir uns das Queensland Museum angeschaut. Dort war praktischerweise der Eintritt frei und wir konnten die gesamte Flora und Fauna Queenslands bestaunen (ja, auch Springspinnen waren dabei, aber zum Glueck nicht mehr lebendig).
Nach einem Nachmittagsschläfchen spazierten wir zum Supermarkt und zum Abendessen (leckeres Steak im Caxton) tranken noch ein, zwei XXXX-Bier in einer Bar und gingen wieder den Jetlag ausschlafen.
Mein Fazit zu Brisbane: mehr als einen Tag kann man hier wohl nicht sinnvoll verbringen - also geht's gleich am nächsten Morgen weiter nordwärts!
Als "Urlaubsvorbereitung" habe ich mir kurz vor unserer Ankunft noch schnell "Finding Nemo" angeschaut, der spielt schließlich im Great Barrier Reef bzw. in Sydney :-)
Kurz nach Mitternacht landeten wir also in Brisbane und düsten mit dem Shuttlebus zum im Voraus reservierten Hostel Cloud 9. Im Vierer-Dorm wurden wir nett begrüßt und schliefen erstaunlich gut.
An unserem ersten Aussie-Tag waren wir ganz schön fleißig: morgens haben wir als erstes unsere Greyhound-Bus-Tickets für die gesamte Ostküste erstanden, danach ging's zum Stadtrundgang. Brisbane ist ganz nett, v.a. die Flusspromenade sehr schön angelegt und das Wetter war für einen Wintertag wunderbar (in der Sonne sehr warm, allerdings ziemlich windig). Wir haben den Botanischrn Garten mitsamt dem "Old Government House" besichtigt, und nachmittags haben wir uns das Queensland Museum angeschaut. Dort war praktischerweise der Eintritt frei und wir konnten die gesamte Flora und Fauna Queenslands bestaunen (ja, auch Springspinnen waren dabei, aber zum Glueck nicht mehr lebendig).
Nach einem Nachmittagsschläfchen spazierten wir zum Supermarkt und zum Abendessen (leckeres Steak im Caxton) tranken noch ein, zwei XXXX-Bier in einer Bar und gingen wieder den Jetlag ausschlafen.
Mein Fazit zu Brisbane: mehr als einen Tag kann man hier wohl nicht sinnvoll verbringen - also geht's gleich am nächsten Morgen weiter nordwärts!
1.8.10
Abflug
So, nun sitzen wir also am Münchner Flughafen inmitten vieler verschleierter Damen und haben noch ein paar Minuten Zeit, bis das Boarding losgeht. Die Rucksäcke sind verstaut (diesmal: 12,9 und 11 Kilo), die Gala als Bordlektüre liegt bereit, und eine leichte Sonntag-Nachmittags-Müdigkeit verspricht einen angenehmen Flug.
Wir melden uns wieder von der anderen Seite des Erdballs - ich freu mich jetzt mal auf den Disney-Channel im Flugzeug :-)
Wir melden uns wieder von der anderen Seite des Erdballs - ich freu mich jetzt mal auf den Disney-Channel im Flugzeug :-)
Von meinem iPhone gesendet
29.6.10
Australien - Die Vorfreude wächst!
Nun sind's tatsächlich nur noch 33 Tage, bis wir endlich zum nächsten großen Urlaub aufbrechen dürfen!
Vorher verlangen mir die Münchner Opernfestspiele noch einiges ab, so dass bisher noch keine wirkliche Zeit blieb, um in die Urlaubsvorbereitung einzusteigen.
Aber auf jeden Fall gehts am 01.08. - nachdem mit dem 31.7. die Spielzeit mit einem "Tannhäuser" und einer fulminanten Party zu Ende gehen wird - nachmittags mit "Emirates" und einem Zwischenstop in Dubai erst einmal nach Brisbane.
Das Visum haben wir schon, die Reiseführer und -lektüre steht im Schrank, das Projekt "Kühlschrank-Leeressen" läuft, ein neuer Sonnenhut und Badeschuhe liegen bereit.
Ich freu mich auf Down under und die Fiji-Inseln!
Wer mag, kann übrigens immer die Reiseroute auf der Google-Maps-Karte im rechten Rand mitverfolgen!
Vorher verlangen mir die Münchner Opernfestspiele noch einiges ab, so dass bisher noch keine wirkliche Zeit blieb, um in die Urlaubsvorbereitung einzusteigen.
Aber auf jeden Fall gehts am 01.08. - nachdem mit dem 31.7. die Spielzeit mit einem "Tannhäuser" und einer fulminanten Party zu Ende gehen wird - nachmittags mit "Emirates" und einem Zwischenstop in Dubai erst einmal nach Brisbane.
Das Visum haben wir schon, die Reiseführer und -lektüre steht im Schrank, das Projekt "Kühlschrank-Leeressen" läuft, ein neuer Sonnenhut und Badeschuhe liegen bereit.
Ich freu mich auf Down under und die Fiji-Inseln!
Wer mag, kann übrigens immer die Reiseroute auf der Google-Maps-Karte im rechten Rand mitverfolgen!
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