8.5.07

Neuer Lieblingsfilm!


Habe gestern "Kabhi Alvida Naa Kehna" gesehen - die erste Hälfte war superkomisch, der Film bietet ein riesiges Superstaraufgebot (Sharukh Khan, Amitabh Bachkhan, Abhishek Bachkhan, Rani Mukherji, Preita Zinta, Kiron Kher, bei Kurzauftritten sind Kajool und John Abraham zu sehen), in der zweiten Hälfte wird's richtig komisch und natürlich auch tragisch, d.h. es fließen Tränen en masse.

Tolle Musik, auch Musik-Einspielungen aus anderen Bollywood-Filmen!

Hier gibt's den Trailer, hier eine Inhaltszusammenfassung!

7.5.07

Lieblings-Radio-Sender

Heute gibts mal einen Tipp der besonderen Art:
Neben meinem eigentlichen Lieblingssender der seichten Art, Klassikradio (mit dem ausdauerndsten Moderator der Welt, Holger "Holgi" Wemhoff) gibt es ein weiteres Licht am Horizont für Freunde der Fahrstuhlmusik:
Apollo-Radio!
Dieser Sender schafft es, neben den üblichen Klassikhighlights und Filmmusik auch noch die beliebtesten Swing- und Jazzstandards ins Programm zu nehmen - perfekt also, um nebenbei zu arbeiten. Der Sender sitzt zwar in Sachsen, aber man ihn problemlos über Livestream im Internet hören.

3.4.07

Poly und Petty on tour 2007

Bald ist es wieder soweit, und Petty tourt mit Poly wieder auf der geheimen Mission durch europäische Hauptstädte: vom 17.-20. Mai geht's nach Budapest!
Wir werden natürlich live von dort berichten und sicher auch wieder viele Fotos und Videos fabrizieren.

Indien:
Um weiterhin nicht den Überblick zu verlieren (und um alle Tipps auch den anderen Interessierten zukommen zu lassen), führe ich meine Bücher- und Filmliste zum Thema "Indien" hier weiter.

So habe ich mir gerade folgende Filme angesehen bzw. folgende Bücher gelesen (woraufhin ich von der Mitarbeiterin der Stadtbibliothek München angesprochen wurde, warum ich in letzter Zeit soviele Bücher zum Thema "Indien" ausleihe...):

  • Film: Dil se (Von ganzem Herzen, 1998): Untypischer Bollywoodfilm - thematisiert die Probleme rund um die Grenzregionen in einem zentralisierten Land und spielt in Indien, wo er 1998 in die Kinos kam. Sharukh Khan verliebt sich hier als Radioreporter Amar in die Terroristin Meghana, die in aufgrund eines schrecklichen Plans den ganzen Film über abweist (was den unwiderstehlichen Amar aber nicht abhält, sich ihr immer wieder zu nähern).
    Sehr schockierend, war in Indien wohl extrem zensiert in den Kinos und wurde auch kein großer Leinwanderfolg (im Gegensatz zum Ausland).

  • Film: Schatten der Zeit (2005): Deutscher Film von Florian Gallenberger, der in einer indischen Teppichfabrik spielt und das Leben zweier Kinderarbeiter begleitet und erzählt.
    Puh, war extreeeeem langatmig (obwohl "nur" 105 min.) und deprimierend, die beiden verpassen sich im Prinzip die ganze Zeit nur bzw. streiten sich und trennen sich dann wieder. Außerdem fand ich die Schauspieler nicht besonders überzeugend, und mit Indien hat das ganze nicht wirklich viel zu tun, auch wenn die Szenen aus der Teppichfabrik bzw. im Kinderbordell schrecklich sind...

  • Buch: Mary M. Kaye: Palast der Winde (1984): Hui, furchtbar dickes Buch (942 Seiten), spielt in Indien um die Zeit des Sepoy-Aufstandes und der englischen Besatzung. Der seit Geburt in Indien lebende Engländer Ash verliert sein Herz und seine Seele an Indien, verliebt sich in eine rajastanische Prinzessin, rettet sie vor der Sati (dem traditionellen Verbrennen einer Witwe) und spioniert nebenbei noch für die Engländer in Afghanistan. Viel Zeitgeschichte und Politisches, leider zu wenig Romantik oder "Indisches".
  • Buch: Kenizé Mourad: Im Namen der toten Prinzessin (1990): Ihre Mutter war die letzte türkische Sultanin, ihr Vater der indische Radschah von Badalpur. Was wie ein Märchen klingt, ist eine wahre Geschichte. Der Roman eines Lebens, das 1918 in Istanbul beginnt und gegen Ende der dreißiger Jahre in Paris endet. Kenize Mourad rekonstruiert das Schicksal ihrer Mutter, die als türkische Prinzessin das Ende des Osmanischen Reiches und den Aufbruch in eine neue Zeit erlebt. Die Geschichte einer Frau, die es schafft, die Fesseln männlicher Unterdrückung abzustreifen und ihren eigenen Weg zu gehen. (Inhaltszusammenfassung von Amazon).
    Hat mir ziemlich gut gefallen, weil man sowohl vieles über den Untergang des türkischen Sultanats als auch über das Leben einer Maharani einem indischen Zenana (Frauengemächer) erfährt. Nur die Figur der Sultanin Selma ist ein wenig - naja - überzogen...


  • Buch: Rebeacca Ryman: "Shalimar" (1998): Viel spannender als "Wer Liebe verspricht", geschichtlich hoch interresante Spionagestory zwischen den Russen und Engländern im Himalayagebiet.





  • Buch: Bharti Kirchner: "Die Sonnentänzerin: Toller Schmöker, kann man in einem Rutsch durchlesen. Meena Kumari ist sieben Jahre alt, als sie nach altem Brauch vermählt wird. Doch während der Hochzeit fallen Banditen über das Dorf her, und entführen die junge Braut. Eine Irrfahrt durch das wilde, gefahrvolle Indien beginnt, und endet schließlich damit, daß Meena von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert wird und in die USA reist. Nach fast dreißig Jahren treibt Meena die Sehnsucht nach ihren Ursprüngen zurück. Sie versucht das Unmögliche. In dem riesigen Reich will sie ihren Ehemann wiederfinden. Gleichzeitig ist sie dabei, sich in ihren Begleiter, einen amerikanischen Schriftsteller zu verlieben. Ein farbenprächtiges exotisches Epos und zugleich eine große, zärtliche Liebesgeschichte. (Inhaltszusammenfassung von Amazon).

  • Laila El Omari: "Die englische Erbin": Gefiel mir sehr gut, allerdings verspricht das Titelbild und der Klappentext mehr "Indien", als wirklich drin ist. Tatsächlich spielt nur der Epilog sowie ganz kurze Abschnitte zwischendrin in Kalkutta, der Rest der Geschichte befasst sich mit den Sorgen und Problemen der englischen Oberschicht in London.

30.3.07

Lieblingsessen

Hier ein paar Tipps für ein leckeres indisches Abendessen - die Rezepte habe ich schon mehrfach im Rahmen einer Indien-Foto-Vorführung an allen möglichen Leuten ausprobiert, und es wurde immer mit Begeisterung aufgegessen.

  1. Gurken-Tomaten-Raita

    Zutaten (für 4 Portionen):
    1 Salatgurke geschält und in Scheiben geschnitten
    2 Tomaten (entkernt und in Würfel geschnitten)
    1 Zwiebel
    300 g Natur-Joghurt
    1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
    1 EL Öl (eher neutral)
    1 TL Senfsamen schwarz
    Salz, Pfeffer

    Gurken, Tomaten, Zwiebel kleinschneiden, in einer Schüssel mit dem Joghurt vermissen und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
    In einer kleinen Pfanne mit dem Öl die Senfsamen kurz anrösten und mit dem Joghurt vermischen.
    Ca. 1 Stunde kalt stellen.


  2. Papadams (fritierte Teigfladen)

    Einfach fertig vorbereitete Papadams im Asia-Laden kaufen, in die Friteuse werfen und dazuknabbern.

  3. Alu Gobi (Blumenkohl-Kartoffel-Curry)

    Zutaten (für 4 Personen):
    2 mittelgroße Zwiebeln
    1 kleiner Blumenkohl
    2 mittelgroße Kartoffeln
    1 frische Chilischote (z. B. vom türkischen Gemüseladen)
    1 Stück frischer Ingwer, etwa 4 cm lang
    2 Tomaten
    3 EL festen Naturjoghurt (meine Lieblingssorte: "Bulgaria" von Hansano)
    200 g tiefgekühlte Erbsen
    6 EL Sonneblumenöl

    Gewürze:
    2 TL Panch Foron (Fünf-Gewürz-Mischung bestehend aus
    ganzen Bockshornkleesamen, Fenchelsamen,
    Kreuzkümmelsamen,
    schwarzen Senfsamen,
    Zwiebelsamen / Black Cumin), wird dann leicht in Öl angeröstet
    1 1/2 TL Kurkumapulver
    1 1/2 TL gemahlenem Kreuzkümmel
    2 TL edelsüßes Paprikapulver
    1/4 TL Cayennepfeffer
    Salz
    1 TL Garam Masala
    --> Bei den Gewürzen kann man improvisieren bzw. fertige indische Würzmischungen nehmen!


    • Es ist ratsam, zunächst das Gemüse vorzubereiten und kleingeschnitten beiseite zu stellen. Los geht's: Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in 3 cm lange Würfel schneiden. Die Tomaten waschen, vierteln, den grünen Stielansatz herausschneiden und in Würfel schneiden. Das Stück Ingwer schälen, auf einer Reibe fein reiben und beiseitestellen. Die Chilischote waschen, der Länge nach halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Danach in feine Würfel schneiden. Vorsicht: Auf keinen Fall danach mit den Händen an die Augen oder die Nase kommen - es brennt teuflisch!
    • Die 6 EL Sonneblumenöl in einem reiten Topf erhitzen und die Fünf-Gewürz-Mischung mit den Zwiebeln ins Öl geben. Bei mittlerer Hitze werden Zwiebeln und Gewürze solange angebraten, bis die Zwiebeln dunkelbraun - aber nciht verbrannt! - sind.
    • Die Kartoffelwürfel, die Blumenkohlröschen und die kleingeschnittene Chilischote dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anbraten.
    • Dann 1 1/2 TL Kurkumapulver, 1 1/2 TL gemahlenem Kreuzkümmel, 2 TL edelsüßes Paprikapulver, 1/4 TL Cayennepfeffer und den geriebenen Ingwer dazugeben und alles nochmal 4 Minuten anbraten.
    • Dann die Tomaten, Erbsen und 3 EL festen Naturjoghurt dazugeben, gut verrühren und 1/4 l Wasser dazugießen. Reichlich mit Salz würzen und das ganze bei zugedecktem topfdeckel etwa 20 minuten lang kochen lassen, bis der Blumenkohl und die Kartoffelwürfel weich sind. Zwischendurch umrühren verhindert das Ansetzen.
    • Vor dem Servieren mit 1 TL Garam Masala bestreuen und servieren.
    Zubereitungszeit: 60 Minuten

  4. Kokos-Reis

    Zutaten (für 4 als Beilage):
    1 kleine Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1 Stück frischer Ingwer (etwa 2 cm)
    1 EL Öl
    80 g Kokosraspel
    250 g Langkornreis (am besten Basmati- oder Jasminreis)
    200 ml Kokosmilch
    Salz
    1 unbehandelte Limette oder Limettensaft
    1/4 Bund Koriander

    • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin bei mittlerer Hitze anbraten. Gut zwei drittel der Kokosraspeln dazugeben und kurz braten. Reis untermischen, Kokosmilch und 350 ml Wasser nachgießen.
    • Hitze ganz klein schalten, Deckel drauf und den Reis ungefähr 20 Minuten quellen lassen. Zwischendurch nachschauen. Wenn er zu trocken wird, Wasser nachgießen.
    • Limette heiß waschen und die Schale dünn abschneiden und in feine Streifen schneiden. Koriander abbrausen, trockenschütteln und Blättchen fein hacken. Übrige Kokosraspel ohne Fett rösten. Reis mit der Limettenschale mischen, abschmecken und mit Koriander und Kokosraspeln bestreuen.
    So viel Zeit muss sein: 30 Minuten

  5. Firni (Reismilch-Dessert)

    Zutatenangaben (für 6 Portionen):

    3 EL Mandel(n), ganze, geschälte
    200 g Sahne
    100 g Zucker
    2,5 EL Mehl (Reismehl, leicht gehäufte EL; falls nicht vorhanden, geht auch normales Mehl)
    200 ml Milch
    gemahlener Kardamom
    1 EL Mandel(n), gehackte
    1 EL Pistazien, gehackte
    1/8 Liter Wasser

    Zubereitung:
    • In einem Topf 1/8 l Wasser zum Kochen bringen. Geschälte Mandeln dazugeben, den Topf vom Herd ziehen und beiseite stellen. Mindestens 15 Min. zugedeckt stehen lassen.
    • In einem schweren Topf bei mittlerer Hitze Sahne und Zucker aufkochen lassen, dabei ständig rühren. Die Hitze etwas reduzieren.
    • Die Mandeln mit dem Wasser in einen Mixer geben und fein pürieren, so dass eine dickflüssige Mandelmilch entsteht.
      --> Punkt 1 und 3 können weggelassen werden, wenn mal gleich gemahlene Mandeln mit 1/8 Liter Wasser aufkocht!
    • Reismehl zu der Mandelmilch geben, gut verrühren und beiseite stellen. Reismehl-Mandel-Mischung mit kalter Milch verrühren und dann zu der Sahne-Zucker-Mischung geben. Dabei mit einem Schneebesen ständig rühren, damit die Masse nicht klumpt. Alles einmal aufkochen lassen, nach etwa 1 Min. die Hitze reduzieren und die Masse bei schwacher Hitze etwas andicken lassen.
    • Gemahlenen Kardamom hinzufügen und gut verrühren. Zum Servieren in Dessertschälchen verteilen. Etwa 1 Std. kalt stellen. Vor dem Servieren mit gehackten Mandeln und Pistazien garnieren.

    Zubereitungszeit: 45 Minuten
    Schwierigkeitsgrad: simpel
    Link: http://www.chefkoch.de/rezepte/680081170493721/Firni.html

Guten Appetit!

8.3.07

Die Literatur- und Film-Kritikerin empfiehlt:


Weitere Bollywood-Filme:

  • Swades (2004), mit Shahrukh Khan, Gayatri Joshi: großartiger Film, der die Entwicklungsprobleme Indiens thematisiert; hier kommt der NRI Mohan Bhargava, ein NASA-Angestellter, zu Besuch in ein kleines Dorf in Indien und erkennt die Probleme der Dorfbewohner, des Landes Indien an sich, außerdem verliebt er sich natürlich noch in die Dorflehrerin, die sich aber weigert, ihre Leute zu verlassen und nach Amerika zu gehen.

  • Gandhi (1982), Lebensgeschichte von Mahatma Gandhi mit Ben Kingsley in der Titelrolle (8 Oscars). V.a. lang, 300 Minuten!



Weitere Bücher:
  • Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger (2003): beginnt in Pondicherry und erzählt das Leben des Sohnes des dortigen Zoodirektors. Als die Familie beim Umzug nach Kanada Schiffbruch erleidet, gelangt der Junge als einziger Überlebender auf ein Rettungsboot - auf den sich leider auch der Tiger Richard Parker retten konnte. 7 Monate verbringen die beiden auf hoher See... Tolle Geschichte, die sich wirklich so abgespielt haben könnte.

  • Chitra Banerjee Divakaruni: Die Prinzessin im Schlangenpalast (2001): "Vaterlos, aber unter den wachsamen Augen ihrer Mütter wachsen Anju und ihre Cousine Sudha in Kalkutta heran. Als die scheue Sudha eines Tages ihrem nicht kastengemäßen 'Märchenprinzen' begegnet, droht die Familienidylle im Hause Chatterjee zu zerbrechen. Da Sudha aber von einem schrecklichen Erbe ihres Vaters zu wissen glaubt, verzichtet sie auf ihre Liebe. Sie fügt sich einer arrangierten Ehe und beschließt, von nun an nur noch für das Glück ihrer geliebten Herzschwester zu leben, die ins ferne Amerika geht. Denn eine gute Tat kann eine schlechte aufwiegen...Divakaruni erzählt die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft in einer zauberhaften Welt von Mythen und Traditionen, in die unweigerlich die Moderne einbricht." (Inhaltszusammenfassung von Amazon).

  • Siddharth D. Shanghvi: Das Lied der Dämmerung (2004): Habe ich als Hörbuch "gelesen", fantastisch vorgelesen von Leslie Malton. Faszinierende Geschichte von Anuradha, die zu jeder Situation ein uraltes Lied singen kann, ihrem Mann Vardhmaan und die Tragödie ihrer Liebe. Außerdem treibt die Cousini Nandini die Glitzer- und Künstlerwelt Indiens in den Wahnsinn, und vieles ist mystisch/unerklärlich.

  • Rohinton Mistry: Das Gleichgewicht der Welt (1998): habe die stolzen 860 Seiten in wenigen Tagen durchgelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Eines der ergreifendsten, furchtbarsten, hoffnungsvollsten, buntesten, grauenhaftesten und fazettenreichsten Bücher, die ich gelesen habe. Absolut empfehlenswert auch für Nicht-Indien-Interessierte.

    "Man schreibt das Jahr 1975. Der Ort: Bombay. Hier treffen vier Menschen aufeinander: Dina Dalal, eine Frau, Anfang Vierzig und seit fast zwanzig Jahren verwitwet; Maneck Kohlah, ein Student aus dem Gebiet des Himalajas; Ishvar Darji, ein unglaublicher Optimist, und sein widerspenstiger junger Neffe Omprakash - zwei Schneider, die vor den unerträglichen Verhältnissen auf dem Land in die Stadt geflohen sind. Diese vier lernen sich kennen, achten und lieben und werden doch vom Schicksal wieder auseinandergerissen.
    Rohinton Mistry holt weit aus und erzählt von den Lebenswegen, die diese Menschen zu dem gemacht haben, was sie sind. Seine großen erzählerischen Bögen führen den Leser von den grünen Tälern des Himalaja bis in die Straßen von Bombay. Er erzählt von Rajaram, dem Haarsammler; dem geschäftstüchtigen Bettlermeister, Herr über eine Bettlerarmee; oder Mr. Valmik, einem Korrekturleser, der eine Allergie gegen Druckerschwärze entwickelt. Das Gleichgewicht der Welt läßt den indischen Subkontinent vor den Augen des Lesers entstehen - und es ist ein gewaltiges wie auch gewaltsames Bild einer Gesellschaft, die nur auf den ersten Blick fremd erscheint." (Inhaltszusammenfassung von Amazon)

7.3.07

Mehr Bücher und Filme

Puh, bin tatsächlich immer noch auf dem Indien-Trip und bekomme gar nicht genug von diesem Land. Werde nun endlich mal die schönsten Fotos in Postergröße nachbestellen und in meiner Wohnung aufhängen, da sind echte Traumbilder dabei.

Damit ich mich erinnern kann, was ich alles so über Indien gelesen und gesehen habe, werde ich hier in unregelmäßigen Abständen weiter die Bücher und Filme darüber festhalten.
Dank Anjalis und Johannes' beachtlicher Bollywood-DVD-Sammlung konnte ich mein Repertoire darin ziemlich erweitern - allerdings muss man bei Filmen in Hindi mit englischen Untertiteln tatsächlich jede Minute des Films auf den Bildschirm schauen; also nix mit Bügeln nebenher o.ä.

Bücher:
  • Kiran Desai: "Erbin des verlorenen Landes" (2006): Wollten mir die Buchhändler in Indien immerzu andrehen, zum Glück hab ich aber nicht versucht, das Buch auf Englisch zu lesen, das hätte wohl nicht funktioniert. Der Roman war der Renner auf der Frankfurter Buchmesse 2006, allerdings bin ich unsicher, wie ich ihn finden soll. In dem Buch ist keiner der Personen glücklich, alle hadern mit ihrem jeweiligen Schicksal, aber die indische Berglandschaft um Dehra Dun ist toll beschrieben, überhaupt macht die Sprache alle Unschönheiten der Handlung wieder wett.
  • Chitra Banerjee Divakaruni: "Die Hüterin der Gewürze" (1997): Hat mich inhaltlich sehr an "Chocolat" erinnert; es geht um die Inderin Tilo, die einen Gewürzladen in Amerika betreibt und den Menschen ins Herz sehen kann, d.h. alle ihre Probleme erkennt und diese mit Hilfe der Gewürze zu beheben versucht. Der Roman schwankt immer zwischen Realität und Magie/Fantasy, ein sehr schönes Buch.
  • Viramma, Josiane & Jean-Luc Racine: "Eine Unberührbare erzählt. Ein Leben am Rande des indischen Kastensystems" (2001): Die Wissenschaftler Josiane und Jean-Luc Racine haben hier ihre langjährigen Gespräche mit Viramma, einer Paria aus der Nähe Pondicherry, veröffentlicht. Ein faszinierendes Buch!
    Inhaltszusammenfassung aus Amazon: Leid und Gewalt durchzogen in der Tat Virammas Leben wie ein roter Faden. Gewalt in Form von Hunger und Krankheit (allein neun ihrer zwölf Kinder starben im zartesten Alter), die tägliche Gewalt der Grundbesitzer, in deren Frondienst Viramma ein Leben lang schuftete, sexuelle Gewalt und ganz allgemein die Gewalt einer jahrhundertealten Tradition, die die Paria mit Verachtung straft. Wer indes die Vitalität der alten Frau erlebt, die ohne Spur von Bitterkeit und in kindlicher Naivität ihr Leben vor Josiane ausbreitet, erhält eine Ahnung von der Würde und universellen Menschlichkeit, die Gandhi meinte, als er die Unberührbaren einst als Kinder Gottes bezeichnete.
  • Arundhati Roy: "Der Gott der kleinen Dinge" (1999): Geschichte einer indischen Großfamilie in Kerala, in der nach und nach die dunklen Punkte in der Vergangenheit aufgedeckt werden. Habe ich als Hörbuch gehört, gelesen von Barbara Auer (Brigitte - Starke Stimmen-Edition). Beklemmende Geschichte, die mich danach sehr lange zum Nachdenken angeregt hat.
Filme:
  • Hum Tum (2004), mit Rani Mukerji und Saif Ali Khan. Hat mir gut gefallen, auch wenn die Musik eher unspektakulär war.




  • Dilwale Dulhania Le Jayenge (1995), erster Film mit Shahrukh Khan, Kajol und Amrish Puri in den Hauptrollen. Absoluter Kassenschlager, lief wohl über 10 Jahre in den Kinos. Fand ihn ganz großartig, v.a. weil dort Schweiz als Drehort diente, wo ein großer Teil der Geschichte und der Tanzszenen stattfanden; etwas, das viele späteren Filme inspirierte.
  • Kal Ho Naa Ho (2003), mit Shah Rukh Khan, Saif Ali Khan, Jaya Bachchan, Preity Zinta. Verzwickte Liebesgeschichte mit großem tragischen Ende (Taschentücher!!!). Spielt in New York, sehr modern gemacht. Lustig ist die indische Song-Version von "Pretty Woman".
  • Kuch Kuch Hota Hai (1998), mit Shah Rukh Khan, Kajol und Rani Mukerji. Sehr erfolgreicher Film über eine Liebes-Dreiecksgeschichte und mit einem süßen kleinen Mädchen. Ziemlich romantisch und mit viel Tränen.
Dank Anne Schumann bin ich weiterhin gut mit Lesetipps versorgt, und auch die Filme gehen nicht aus (v.a. in Anbetracht der Länge der Filme - keiner unter 180 Minuten!).
Werde hier weiter davon berichten.

Noch ein Tipp zum Schluss: im Casino-Kino in München, Odeonsplatz 8, läuft am kommenden Samstag (10.3.) um 23 Uhr "Nehlle Pe Dehlla", der in Indien erst kürzlich Premiere hatte. Mal schauen, ob ich nach dem Serfaus-Skitag noch Lust auf den Film habe.

13.2.07

Film-Tipp


Achtung, im Mathäser München läuft momentan täglich um 10 Uhr (ja, vormittags!) der brandneue Bollywood-Film "Salaam-e-ishq". Starttermin in Indien war am 26.1., in Mumbai haben wir überall die Filmplakate gesehen, deshalb war ich sehr erstaunt, dass der hier im Original mit deutschen Untertiteln tatsächlich schon lief.
Ich saß 4 Stunden lang letzten Freitag ganz allein in einem riesigen Kinosaal und war begeistert!
Die Story ist so ähnlich wie bei "Tatsächlich...Liebe", d.h. es geht um 6 Paare und deren Beziehungen, die alle untereinander auch irgendwie verknüpft sind. Super Musik (habe mir sofort den Soundtrack bei iTunes heruntergeladen) und tolle Schauspieler (mein Favorit: John Abraham, außerdem Salman Khan, Priyanka Chopra, Govinda, Anil Kapoor, Juhi Chawla, Akshaye Khanna, Ayesha Takia...)!
Außerdem spielt die Story in Mumbai, Delhi, Agra, Udaipur (und London), und es ist sooo toll, wenn man Straßen sieht, durch die man selbst erst wenige Wochen zuvor gegangen ist.
Fazit: Absolut empfehlenswert und hochromantisch natürlich, es wird viel geweint, aber das gehört ja dazu :-)

Mehr Infos unter: http://salaam-e-ishq.com/

7.2.07

Videos

Nach den Fotos werden so nach und nach endlich auch ein paar Videos für das interessierte Publikum zugänglich :-)
Bei MyVideo.de gibt's einen Eindruck davon, wie es ist, einen Elefanten zu waschen. Und hier kann man feststellen, dass Bollywood-Filme, in denen ja immer aus heiterem Himmel getanzt wird, gar nicht soooo an den Haaren herbeigezogen sind... Viel Spaß!



5.2.07

Erste Fotos und Lesetipps


Wir haben nun endlich unsere insgesamt 1500 Fotos gesichtet und ein wenig sortiert und in einer netten Runde unseren Eltern eine Auswahl davon schon vorgeführt - incl. indischem Essen (dass erstaunlicherweise sehr lecker geschmeckt hat) und passender Musik.
Demnächst werden wir die Bilder auch einem ausgewählten Publikum in München vorführen.

Einen winzigen Teil der Bilder (das "Intro" des Fotovortrags) lade ich gerade bei http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/nadinedietl/my_photos hoch, dort könnt Ihr ja mal einen Blick reinwerfen.

Nachtragen wollte ich noch ein paar Lesetipps zu Indien bzw. eine Info, welche (thematisch passenden) Bücher ich im Urlaub verschlungen habe:

  1. Shobhaa Dée: "Glitzernacht" (2006): Roman über das angeblich unglaublich verruchte Leben der Bollywood-Stars und über die Mauschelei innerhalb der indischen Filmbranche. Ganz okay, hatte mir aber nach den Lobeshymen auf die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse 2006 mehr erwartet.

  2. Sharon Maas: "Der Zaubergarten" (2001): Wunderbarer Roman, der in Chennai, Britisch-Guyana und London spielt und die Gesellschaft um 1900 in Indien (Engländer/Inder) gut darstellt. Sehr empfehlenswert!


  3. Sarah McDonald: "Holy Cow" (2002, noch nicht auf Deutsch erschienen): Sehr lustiges Buch einer Australierin, die für 2 Jahre nach Delhi zieht und absolut anschaulich den täglichen indischen Wahnsinn und die Schönheiten des Landes beschreibt. Wir haben uns köstlich über die Erlebnisse der Autorin amüsiert.

  4. Rebecca Ryman: "Wer Liebe verspricht" (vor 1990): Absolut schnulziger Roman über die Liebe zwischen einer Engländerin und einem Halbinder, spielend in Kalkutta um 1850. Naja.



  5. Shobhaa Dée: "Sisters" (1992, auf Deutsch unter "Die Halbschwestern" erhältlich): Gefiel mir viel besser als das aktuelle Buch von Shobhaa Dée (siehe 1.), sehr bissiger Roman über zwei Halbschwestern, die sich in der korrupten Businesswelt von Bombay durchsetzen müssen.

Momentan lese ich von Yves Aubin "Der Sandelholzpalast", der in Pondicherry um 1750 spielt und ähnlich übertrieben schnulzig ist wie Nummer 4. Werde mich demnächst weiter durch die belletristische Indien-Literatur kämpfen und hoffentlich auch endlich mal "Gandhi" anschauen, den Film habe ich bisher noch nicht gesehen.
Weitere Filmtipps zu Indien?

27.1.07

Indien und Rückreise, Tag 55-56 (Mumbai - Senden)

Hallo Ihr lieben, fleissigen Blog-Leser!
Nun ist es passiert und wir sind wieder in Deutschland - mensch, das mit dem Wetter hatte ich aber anders bestellt - ICH ERFRIERE! Dafür ist jeder neidisch auf unsere Sonnenbräune (burra, endlich wieder Umlaute auf der Tastatur!), und dank dem exzellenten indischen Essen habe ich auch ganze 5 kg weniger auf den Rippen. Und ich glaube, wenn Goa nicht gewesen wäre, wär's noch weniger gewesen... Normalerweise ist das ja nach dem Urlaub immer eher andersherum.

Der Vollständigkeit halber (schliesslich fehlt ja noch der Rest von unserem Mumbai-Aufenthalt):
An unserem vorletzten Tag hatten wir eigentlich ein straffes Programm geplant, denn wir wollten alles einkaufen gehen, was wir bis dahin noch nicht gefunden hatten. Also ging's zuerst zum Crawford Market, einer riesigen Markthalle aus der Kolonialzeit, wo wir aber nur Obst und Gemüse vorfanden und endlich, endlich leckere Mangos probieren und kaufen konnten (vergesst die Dinger, die man bei uns kaufen kann! Eigentlich ist momentan gar keine Mango-Saison in Indien, was uns schon in schwere Depressionen gestürzt hatte), außerdem wieder von zig verkaufswilden Indern belagert wurden, so dass wir recht flott in Richtung des nächstgelegenen Bahnhofs flüchteten. Dort waren wir ganz mutig und haben die öffentlichen Nahverkehrszüge ausprobiert, wo man für 4 Rupien pro Person (8 Cent oder so)in ganz Mumbai umherfahren kann. Diese Züge sind nun wirklich nicht besonders schön und sie halten tatsächlich nur Sekunden am Bahnsteig, so dass man zackig rein- und auch wieder raushüpfen muss.
Wir kamen zur gewünschten Station, in deren Nähe laut Reiseführer ein riesiges Einkaufszentrum sein sollte, zu dem uns ein Taxifahrer auch hinkutschierte, dass aber gerade renoviert wird und deshalb alle Geschäfte (bis auf den McDonald's) geschlossen hatten. Mist, dafür sind wir 1 Stunde umsonst in der Gegend herumgefahren. Also ging's genau in die Gegenrichtung wieder zurück und in der Nähe des Churchgate Bahnhofs sind wir erst einmal in eine Café-Bar gesessen. Dort lungerten Horden von mega-hippen indischen Schülern herum, die ohne mit der Wimper zu zucken die (vergleichsweise) horrenden Preise für italienischen Kaffee, riesige Schoko-Nachspeisen und abartige Milchshakes bezahlten. Der erste richtige Caffe latte nach 8 Wochen schmeckte himmlisch!

Danach erfüllten wir uns meinen ganz großen Wunsch: einen Bollywood-Film in einem indischen Kino! Für ca. 1 Euro pro Person gingen wir also in die Nachmittagsvorstellung in einem riesigen Kino, dessen Saal doch zu zwei Dritteln gefüllt war, und schauten uns "Guru" (mit Aishwarya Rai, die eigentlich nur fantastisch gut aussieht, und ihrem Verlobten Abhishek Bachchan) an. Das ganze war natürlich auf Hindi, aber das machte gar nichts aus, denn irgendwie versteht man doch zumindest grob, um was es geht. Es war also überhaupt nicht langweilig, obwohl der Film knapp 3 Stunden dauerte. Allerdings wurde fast zu wenig getanzt und gesungen, dafür haben die Inder im Kino durch Pfeifen, Klatschen und Zwischenrufe immer sehr klar ihre Sympathien für die jeweilige Filmfigur kundgetan.

Derart selig versuchten wir dann noch kurz vor Ladenschluss im Schnelldurchmarsch Saris, Armreifen und Lebensmittel einzukaufen (leider nicht mehr soviel, wie ich gerne gehabt hätte, mist!) und versuchten uns an einem letzten, "richtig indischen" Abendessen. Mir war das Chicken Curry schon nach zwei Bissen zuviel - sehr irritierend war, dass beim Servieren die Schüssel mit silberner Folie abgedeckt war, die der Kellner beim Auflegen dann einfach mit unter die Portion mischte. Wir riefen also den Oberkellner und sagten, dass wir irgendwie doch keine Alufolie im Essen haben möchten, er klärte uns dann aber auf, dass das essbare Silberfolie sei, die Dekozwecken dient. Aha.

Um das letzte indische Bargeld zu verprassen, gingen wir noch in eine vollkommen überfüllte Bar, in der gerade irgendein wichtiges Cricketspiel übertragen wurde, von den Indern natürlich lautstark kommentiert. Dort gab's ein endgültiges Kingfisher Bier, während um uns herum die Inder feierten, als ob's kein Morgen gäbe.

Und am nächsten Morgen klingelte um 7 Uhr der Wecker, eine letzte kalte Dusche mit Flipflops an den Füßen, ein letztes Mal Zähneputzen mit der Mineralwasserflasche und dann: Packen! Aber auch das ging wieder prima, wir stopften die Rucksäcke ordentlich voll und hängten noch einiges außen daran. Nach Kaffee ging's mit dem vorbestellten Taxi (und bereits fest ausgehandeltem Preis) in einer 1,5stündigen Fahrt zum Mumbai Airport. Diese Stadt ist so riesig, dass man wirklich die ganze Zeit an gigantischen Hochhäusern und Menschen, Menschen, Menschen vorbeifuhr, während der Taxifahrer auch mal wieder zwischendrin für 15 Minuten anhielt und verschwand, weil er auf der anderen Straßenseite einen Kumpel gesichtet hatte, mit dem erst mal wieder geschwätzt werden musste.

Die Slums von Mumbai liegen alle direkt am Flughafen, so dass, während man im Flugzeug sitzt und auf die Startbahn rollt, direkt neben der Rollbahn die Leute aus dem Fenster bei ihren täglichen Verrichtungen sehen kann, dahinter türmen sich Wellblechhütten soweit das Auge reicht.

Unser Gepäck wog zusammen tatsächlich NUR 35 kg (da hätten wirklich noch ein paar Saris mehr reingepasst!), schließlich ging's in 9 Stunden Flug nach London und von dort aus nach München, wo wir um 23.30 Uhr Ortszeit landeten und von meinen Eltern mit einer Flasche Rotwein und Semmeln herzlich empfangen wurden; die Flasche wurde natürlich direkt am Flughafen gleich geleert.

Tja, und nun sind wir wieder hier, die Waschmaschine läuft auf Hochtouren und wir werden von unseren Eltern fleissigst gemästet, das ist ganz toll! Außer den "normalen" Mitbringsel hatte ich tatsächlich auch eine lebende Kakerlake im Koffer, die gestern durch's Zimmer krabbelte und die von meiner Mama dann auch gleich todesmutig auf dem Balkon im Schnee gewaltsam erfroren wurde. Der Rucksack wurde deshalb auch gleich mal eine Nacht auf dem Balkon "schockgefrostet" und landet danach auch in der Waschmaschine. Gut übrigens, dass ich mir nicht den ultrateuren Tatonka-Rucksack gekauft habe, mit dem ich geliebäugelt hatte, sondern mir einen 30 Euro teuren bei Ebay ersteigert habe. Denn der Rucksack sieht aus, als hätte ich ihn 8 Wochen lang durch den Schlamm gezogen - danke an die indischen Bus-Gepäckklappen!

Eine Foto-Show mit indischem Essen und Musik folgt am kommenden Freitag in Senden (wer Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen - einfach bei mir melden!) und bald auch in München. Ich darf noch ein paar Tage länger Urlaub machen (danke an's Büro!) und werde ab nächstem Samstag wieder in meine Lieblingsstadt ziehen.

Zuerst muss ich aber noch die Untersuchungsergebnisse abwarten, ich war vorbildlicherweise gestern gleich mal beim Arzt, da ich so einen leisen Verdacht auf "Mitbringsel" habe, und bin nun gespannt.

Bis bald also und danke für's Lesen und alle lieben Mails!