Seit heute morgen singen die Nachbarn im Nebenhaus dasselbe Mantra, wieder und wieder, hinein bis in die Abendstunden. Das nenne ich Durchhaltevermoegen! Ansonsten war unsere erste Nacht in Nepal ereignislos, der einsetzende Regen hatte seine Arbeit bis zum Aufstehen wieder eingestellt, und die Sonne lachte vom Himmel!
Also gingen wir ausgeschlafen zum Fruehstueck, wo es die ueblichen Backpackerkoestlichkeiten a la Banana Pancake oder Omelette mit Toast gab.
Kurz darauf traf auch schon wieder Ngima, unser "Trekkingbetreuer" ein, mit im Schlepptau hatte er denn auch nun unseren Sherpa porter (dessen Namen ich vergessen habe, aber ich habe ja nun ausgiebig Zeit, mir den einzupraegen), und wir besprachen den Ablauf unserer Trekkingtour. Ausserdem fotografierten man uns noch fix, damit sog. "Trekking Permits" angefertigt werden koennen, die im Annapurnagebiet dann kontrolliert werden und natuerlich Geld kosten. Danach wurden unsere Rucksaecke genauestens betrachtet, und die Odyssee auf der Suche nach einem Geldautomaten, der mehr als 300 Euro gleichzeitig ausspuckt, nahm ihren Lauf. So wurden wir durch ganz Kathmandu zu Fuss von Ngima und dem Sherpa begleitet, besuchten diverse Bankfilialen und mussten letzten Endes haeppchenweise das noetige "Kleingeld" fuer die knapp dreiwoechige Tour abheben, denn Geldautomaten gibts dort wohl nicht.
Vom Laufen durch die Stadt verfaerbt sich uebrigens das Taschentuch beim Schneuzen schwarz, so dreckig, staubig, voller Abgase und Rauch ist die Luft...
Nach den Strapazen folgte ein kleines Nickerchen, und schliesslich machten wir uns auf zum Durbar Square, dem Platz mitten im wilden Verkehrstreiben Kathmandus, auf dem unzaehlige Temple, ehemalige Palaeste stehen, umgeben von Verkaufsstaenden, Statuen, schlafenden Strassenhunden, lauernden Fahrradrikschafahrern. Das war herrlich, wir guckten uns stundenlang alles genau an (v.a. die erotischen Darstellung auf dem Tempel direkt neben der Hanuman-Statue), besichtigten noch das Koenigsmuseum (in dem so ungefaehr jedes benutzte Klopapier der letzten beiden nepalesischen Koenige ausgestellt war) und spazierten schliesslich zurueck zum Hostel. Etwas verwunderlich war allerdings, dass das Gesicht der Hanuman-Statue, also des Gottes, dem der ganze Platz gewidmet ist, von der Witterung und ueber die Jahrhunderte nur noch aussah wie ein Kuerbis, der als Fussball benutzt wurde; von einem Affenkopf war auf jeden Fall nichts mehr zu erkennen.
Dort machten wir uns dran, das Gepaeck umzupacken, alles, was morgen frueh um sechs mit zum Abmarsch Richtung Annapurna mitkommt, wurde in einen grossen geliehenen Rucksack verstaut, der Rest bleibt hier im Hostel, bis wir in etwa drei Wochen wiederkommen.
Beim Packen stellten wir fest, dass wir prima vorbereitet sind, aber keine Wasserflaschen mitgenommen haben. Also lief die "mission Sigg Flasche" an, erfolgreich und mit ein wenig Handeln konnten wir in einem der vielen, vielen Laeden mit Trekkingausruestung zwei Aluflaschen von Sigg (oder gut nachgemacht) fuer wenig Geld erstehen.
Abendessen in einem sehr leeren Lokal (es ist definitiv keine Saison in Nepal, im Hostel rennen zwar ein paar wenige andere Backpacker herum, aber ansonsten: tote Hose), und nun sitzen wir wieder im Hostel, werden gleich noch eine ausgiebige, letzte und vor allem warme Dusche geniessen, und das wars dann erstmal.
Morgen frueh um 6 Uhr werden wir abgeholt, dann gehts mit dem Bus in 6 Stunden nach Besisahar, und dann wird losgewandert - mit oder ohne Regen, mit oder ohne Blutegel!
3.8.11
2.8.11
Gestern noch in Muenchen, heute schon in Kathmandu!
Unglaublich, das ging nun doch alles ein wenig schnell - der erste Abend in Kathmandu: das erste Abendessen ist verspeist, das erste Bier ist getrunken. Und ich bin noch gar nicht ganz da.
Gestern noch, da wachte ich nach nur knapp 5 Stunden Schlaf leicht matschig zuhause in unserem Bettchen auf, noch ganz beseelt von der unglaublich schoenen "Tristan"-Vorstellung und der darauffolgenden Party. Und Norman und ich wurstelten uns durch den Montag, beschaeftigt mit Packen, Wohnung ordentlich hinterlassen, Waesche waschen, zur Reinigung gehen, zwischendurch eine TK-Pizza in den Ofen schieben, ein paar Mails schreiben und Telefonate mit der Familie fuehren... Puenktlich um 17 Uhr hatten wir alles geschafft und machten uns mit gefuehlt tonnenschweren Rucksacken mit der Tram und der S-Bahn auf zum Flughafen.
Die Warteschlange dort am Lufthansa CheckIn: ein mittelschwerer Schock, doch dannk Normans Senatorkarte konnten wir die feudal umgehen. Die Rucksaecke wogen dann aber doch 18 bzw. 16 Kilo, ganz schoen ordentlich, aber auch ganz schoen viel drin!
Ein bisserl Wartezeit vertroedelten wir noch mit Zeitung lesen, telefonieren und Wein trinken, und relativ puenktlich verliessen wir Muenchen in Richtung Delhi - gemeinsam mit viiiielen Indern an Bord, die lustige Turbane trugen, eine gute Einstimmung also. Das beste am Flug war der Baileys, der unaufgefordert nach dem Abendessen serviert wurde, gepaart mit einem netten Filmprogramm und tollen Plaetzen ohne laestige Vordermaenner.
Schwuppdiwupp waren wir morgens um 7 Uhr Ortszeit in Delhi, draussen hatte es bereits um die 28 Grad, und die Luft roch schon beim Aussteigen unverkennbar "indisch", ebenso das Innere des Flughafens. Nun hiess es: Zeit vertroedeln, denn wir hatten gut 6 Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Nepal.
Also erstmal: Einreisestempel und Rucksack vom Gepaeckband holen, raus aus der Ankunftshalle, moeglichst ohne Kontakt mit den hyzaenengleichen Taxifahrern, die unschuldige Touristen sofort umgarnen und in die Bezahlfalle locken wollen. Stattdessen gleich wieder zur naechsten Tuer rein in den Flughafen, gefolgt von mehrstuendigem Herumsitzen. Beim Kaffeeholen wurde ich sogleich Demut gelehrt, denn der indische Kaffeeverkaeufer spricht nicht mit jeder dahergelaufenen westlichen Frau - nach 10minuetigem Schlangestehen, in denen jeder nachfolgende Mann bedient wurde und ich ignoriert wurde, gab ich auf und versuchte mein Glueck woanders. Incredible India!
Exakt drei Stunden vor Abflug oeffnete dann auch der CheckInSchalter von SpiceJet, nicht, ohne dass die schnarchnasigen Angestellten fuenfmal die Warteschlangen-Staender umhergeraeumt haetten. Dabei konnte man die langsamsten Putzmaenner der Welt beobachten... Endlich gings in die Passkontrolle, auch dort wurden wir in Geduld gelehrt, mit dem Zack-Zack-Modus unserer letzten Wochen ists nun definitiv vorbei. Tausendmal von zig verschiedenen Menschen wurden wir sowie unser Handgepaeck, das daran befestigte Namensschild und vor allem unser Bordpass begutachtet, kontrolliert, bestempelt, weitergereicht, wieder bestempelt, dazwischen war immer Zeit fuer ein Schwaetzchen, dass es eine Freude war. Nur wenige Stunden am Delhier Flughafen, und die indische Mentalitaet hat einen eingeholt. Was hab ich das vermisst.
Animiert von den vielen Einheimischen, die sich die langen Wartezeiten kurzerhand mit einem Nickerchen, ausgefuehrt auf dem Fussboden, ausgestattet mit Schlafsaecken, vertreiben, legten wir uns auf die ueberall aufgestellten Liegen und verpennten so die Zeit bis zum Abflug. Und nach nur gut 2 Stunden Flug durch dicke Wolken landeten wir in Kathmandu - sogar ein wenig Sicht auf die Berge war zu erhaschen. Das Land unter uns war tiefgruen, durchzogen von unzaehligen, mit braunem Wasser vollgefuellten Fluessen durchzogen. So sieht wohl die Monsunsaison aus. Beim Aussteigen tropfelte es bei weit ueber 20 Grad noch ein wenig, doch der Regen liess augenblicklich nach, und es wurde richtig schoen dampfbad-aehnlich.
Einreisen durften wir, natuerlich wieder bestempelt und beaeugt, die Ankunftshalle war deutlich heruntergerockter als noch in Delhi, ebenso hatte das Flugzeug schon bessere Zeiten gesehen. Aber wenigstens klappte der Abholservice, den unser Hostel bereitstellte, tadellos! Ehe wir uns versahen, sassen wir im Taxi Richtung Hotel Ganesh Himal, und los ging die wilde Fahrt durch den Linksverkehrt (manchmal aber auch rechts), laut hupend durch Kathmandu. Links und recht am Strassenrand: Kuehe, Huehner, Muellberge, winzige Verkaufsstaende, Mopeds, Fahrraeder, Rikschas - welcome to Asia!
Das Hostel dagegen: eine positive Ueberraschung, versorgt mit Begruessungs-Chai bekamen wir ein huebsches Zimmer, dort weihten wir sofort die Dusche ein, und schon sah die Welt ganz anders aus... Ein wenig auspacken, und wir machten uns auf, den Touristenstadtteil Thamel zu erkunden, immer bedacht, moeglichst nicht ueberfahren oder durch die ganze Huperei der Fahrradrikschas mit selbstgebastelter Hupe taub zu werden. Im Getuemmel wurde von Pashimaschals, Trekkingkleidung, Souvenirs, Drogen und Tigerbalsam so ziemlich alles angeboten, was das Backpackerherz begehrt. Zur Staerkung goennten wir uns ein echt nepalesisches Abendessen mit Momos (= mit Gemuese o.a. gefuellte Teigtaschen) und Nudelsuppe, und tasteten uns im Stockdunklen (um 20 Uhr!) zurueck ins Hostel. Dort erwartete uns schon Ngima, der uns unseren Traeger fuer die Trekkingtour vermittelt hat, um mit uns alles Weitere an Organisatorsichem zu besprechen. Netter Kerl, der mir erzaehlte, dass der Traeger, den er fuer uns ausgesucht haette, sehr erfahren sei, die Tour schon viele Male gemacht haette, da er ja auch schon etwas aelter sei - naemlich etwa 36/37!
Wir fuehlten uns auf jeden Fall gut aufgehoben, und da der Jetlag sich so langsam bemerkbar macht, gabs noch ein kleines Bierchen im Hostelgarten (immer noch bei T-Shirt-Temperaturen) - und jetzt gehts ins Bett!
18.7.11
12.7.11
Kleines Update
Inzwischen haben wir alle ein Visum für Indien bekommen --> es hat mich nur noch zwei weitere Besuche bei der Konsulatsagentur gekostet, dann war's vollbracht. Wieder ein Häkchen auf der To-Do-Liste!
Gestern hab ich mir zur rein "mentalen" Vorbereitung "Dil bole hadippa" angeschaut. Wenn man keine Ahnung von Cricket hat, bleibt der Film über weite Strecken relativ sinnfrei. Aber ich mag Rani Mukherjee nun mal wirklich gern, allein dafür hat sich's gelohnt.
Und die wichtigste Aufgabe für Mumbai ist nun auch klar: einmal Statist in einem Bollywood-Film sein. Angeregt zu dieser Idee wurde ich durch einen Artikel in der "Zeit" - ich will da mitmachen!!!
Gestern hab ich mir zur rein "mentalen" Vorbereitung "Dil bole hadippa" angeschaut. Wenn man keine Ahnung von Cricket hat, bleibt der Film über weite Strecken relativ sinnfrei. Aber ich mag Rani Mukherjee nun mal wirklich gern, allein dafür hat sich's gelohnt.
Und die wichtigste Aufgabe für Mumbai ist nun auch klar: einmal Statist in einem Bollywood-Film sein. Angeregt zu dieser Idee wurde ich durch einen Artikel in der "Zeit" - ich will da mitmachen!!!
30.6.11
Die Inder...
...machen mich schon wahnsinnig, bevor wir überhaupt in Indien angekommen sind!!!
Vor ein paar Wochen hab ich meinen beiden Mitreisenden selbstlos angeboten, mich um die Visa für uns zu kümmern - schließlich befindet sich das Konsulat bzw. die Behörde, die die Visa-Abwicklung übernommen hat, 2 Fahrradminuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.
Vor ein paar Wochen hab ich meinen beiden Mitreisenden selbstlos angeboten, mich um die Visa für uns zu kümmern - schließlich befindet sich das Konsulat bzw. die Behörde, die die Visa-Abwicklung übernommen hat, 2 Fahrradminuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.
Nitschi und Norman haben daraufhin brav die von mir ausgedruckten Formulare ausgefüllt, mir Pässe, Vollmachten, Passbilder, Unterschriften übergeben, die entsprechenden Visagebühren überwiesen, mir die Überweisungsbelege geschickt etc.
Daraufhin habe ich mich frohgemuts zu "Cox and Kings" begeben, nur eine gute halbe Stunde gewartet, um dann zu erfahren, dass das Geld unserer Überweisungen noch nicht auf deren Konto angekommen und damit die Bearbeitung auf gar keinen Fall möglich ist. Die Überweisungsbelege allein wurden nicht akzeptiert. Okay, dachte ich mir, kann ich ja verstehen, dass die da pingelig sind, geh ich eben eine Woche später nochmal hin, dann müsste das Geld auf jeden Fall da sein und schwuppdiwupp bekommen wir unsere Touristenvisa.
Doch weit gefehlt: am Montag vormittag nutzte ich eine ruhige halbe Stunde im Büro, radelte fix wieder zu besagter Agentur, hurra, kein Mensch vor mir, direkt zum Schalter - und dort erfuhr ich, dass es doch tatsächlich seit letztem Montag (!) neue Visum-Formulare gibt, und die alten sind damit nicht mehr gültig sind. Aaaah!!!
Also: nochmal von vorne! Nun müssen wir alle wieder diese dämlichen Formulare ausfüllen (warum zum Henker wollen die Inder bloß wissen, in welchem Ort meine Eltern geboren sind?), zumindest in Nitschis Fall an mich schicken, und ich versuche mein Glück einfach nächste Woche noch einmal. Irgendwann wird das hoffentlich klappen... Ich versuche, geduldig zu bleiben, das ist gut für's Karma und schult mich für die Abenteuer und Späßchen, die in Indien auf uns warten... Om shanti om!
23.6.11
Nur das Nötigste...
Aktuell zeigt der Countdown noch 39 Tage bis zum Abflug an - und so langsam mache ich mir Gedanken darüber, was alles mitgenommen werden muss.
Die Packliste wächst täglich, inzwischen ist alles an Sportequipment eingekauft, und ich fürchte, dass wir diesmal wirklich "nur das Nötigste" mitnehmen können. Auf der einen Seite steht nämlich der Trekkingurlaub, für den man natürlich von Bergschuhen, Funktionskleidung, Schlafsack, Wanderstöcken über Blasenpflaster, Trinkflaschen, Gamaschen bis hin zu Stirnlampe, Skiunterwäsche, biologisch abbaubares Duschgel und Energyriegel alles mögliche einpacken muss. Schließlich kanns auf gut 5.000 m nachts doch recht kalt werden. Auf der anderen Seite folgt anschließend die Reise durch ein wahrscheinlich noch sehr hochsommerliches Indien, für das man den Seidenschlafsack ebenso braucht wie einigermaßen angemessene Kleidung (d.h. keine Trekkinghosen und auch keine Bergschuhe). Dazu kommt natürlich der nötige Lesestoff, die Medikamente, Fotoausrüstung,...
Die Packliste wird online geführt und täglich ergänzt, sobald mir wieder mal einfällt. Zum Glück habe ich mir letzte Woche einen neuen Rucksack gegönnt, der 60 l Fassungsvermögen hat. Ich bin sehr gespannt, ob alles o.g. reinpasst.
Nun ist auch unsere Unterkunft für die ersten Nächte gesichert, dank Internet und E-Mail kann man heute sogar problemlos online ein Hostel in Kathmandu reservieren - und bekommt eine herzige Antwort zurück: "Looking forward to seeing you", inkl. Abholservice vom Flughafen und "toilet paper" auf dem Zimmer. Ganz großes Kino.
Über die Empfehlung einer Kollegin habe ich auch Kontakt mit einem Trekking-Unternehmen in Kathmandu aufgenommen, ebenfalls problemlos per Mail. Der freundliche Mensch dort hat uns ein gutes Angebot für einen sog. "sherpa porter" unterbreitet, der uns die knapp 3 Wochen lang begleiten und v.a. unser Gepäck tragen wird. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, dass ein einzelner Mann unsere beiden großen Rucksäcke tragen soll, während wir "nur" kleine Eintages-Rucksäcke mitnehmen werden. Andererseits sehe ich die Sache ein wenig anders, wenn wir oberhalb von 3.000 m sind und der Sauerstoff immer weniger wird...
Ich bin übrigens hellauf begeistert, dass man inzwischen in Indien Züge online buchen kann - das ging vor 5 Jahren noch nicht, damals haben wir selbst in zwei Monaten nie ganz verstanden, wie das Zugbuchungssystem an den Bahnhöfen funktioniert, und haben oft Stunden damit zugebracht, vor dem Ticketschalter Schlange zu stehen. Man konnte auch immer nur ein Zugticket für den nächsten Tag (niemals für eine Fahrt am selben Tag) kaufen, wenn ich mich richtig erinnere. Nun geht man auf www.cleartrip.com, legt einen Account an, sucht sich die Zugfahrt aus, bezahlt per Kreditkarte, und bekommt Sekunden später eine Bestäigungsmail mit Sitzplatznummer. Bin gespannt, ob das vor Ort dann auch so gut klappt mit den Reservierungen. Auf jeden Fall haben Nitschi und ich so schon mal die ersten Etappen fix gemacht, bei einem Fahrtpreis von etwa 2 Euro / Person für eine 7stündige Zugfahrt kann man nicht allzu viel falsch machen...
Die Packliste wächst täglich, inzwischen ist alles an Sportequipment eingekauft, und ich fürchte, dass wir diesmal wirklich "nur das Nötigste" mitnehmen können. Auf der einen Seite steht nämlich der Trekkingurlaub, für den man natürlich von Bergschuhen, Funktionskleidung, Schlafsack, Wanderstöcken über Blasenpflaster, Trinkflaschen, Gamaschen bis hin zu Stirnlampe, Skiunterwäsche, biologisch abbaubares Duschgel und Energyriegel alles mögliche einpacken muss. Schließlich kanns auf gut 5.000 m nachts doch recht kalt werden. Auf der anderen Seite folgt anschließend die Reise durch ein wahrscheinlich noch sehr hochsommerliches Indien, für das man den Seidenschlafsack ebenso braucht wie einigermaßen angemessene Kleidung (d.h. keine Trekkinghosen und auch keine Bergschuhe). Dazu kommt natürlich der nötige Lesestoff, die Medikamente, Fotoausrüstung,...
Die Packliste wird online geführt und täglich ergänzt, sobald mir wieder mal einfällt. Zum Glück habe ich mir letzte Woche einen neuen Rucksack gegönnt, der 60 l Fassungsvermögen hat. Ich bin sehr gespannt, ob alles o.g. reinpasst.
Nun ist auch unsere Unterkunft für die ersten Nächte gesichert, dank Internet und E-Mail kann man heute sogar problemlos online ein Hostel in Kathmandu reservieren - und bekommt eine herzige Antwort zurück: "Looking forward to seeing you", inkl. Abholservice vom Flughafen und "toilet paper" auf dem Zimmer. Ganz großes Kino.
Über die Empfehlung einer Kollegin habe ich auch Kontakt mit einem Trekking-Unternehmen in Kathmandu aufgenommen, ebenfalls problemlos per Mail. Der freundliche Mensch dort hat uns ein gutes Angebot für einen sog. "sherpa porter" unterbreitet, der uns die knapp 3 Wochen lang begleiten und v.a. unser Gepäck tragen wird. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, dass ein einzelner Mann unsere beiden großen Rucksäcke tragen soll, während wir "nur" kleine Eintages-Rucksäcke mitnehmen werden. Andererseits sehe ich die Sache ein wenig anders, wenn wir oberhalb von 3.000 m sind und der Sauerstoff immer weniger wird...
Ich bin übrigens hellauf begeistert, dass man inzwischen in Indien Züge online buchen kann - das ging vor 5 Jahren noch nicht, damals haben wir selbst in zwei Monaten nie ganz verstanden, wie das Zugbuchungssystem an den Bahnhöfen funktioniert, und haben oft Stunden damit zugebracht, vor dem Ticketschalter Schlange zu stehen. Man konnte auch immer nur ein Zugticket für den nächsten Tag (niemals für eine Fahrt am selben Tag) kaufen, wenn ich mich richtig erinnere. Nun geht man auf www.cleartrip.com, legt einen Account an, sucht sich die Zugfahrt aus, bezahlt per Kreditkarte, und bekommt Sekunden später eine Bestäigungsmail mit Sitzplatznummer. Bin gespannt, ob das vor Ort dann auch so gut klappt mit den Reservierungen. Auf jeden Fall haben Nitschi und ich so schon mal die ersten Etappen fix gemacht, bei einem Fahrtpreis von etwa 2 Euro / Person für eine 7stündige Zugfahrt kann man nicht allzu viel falsch machen...
26.5.11
Nepal und Indien
Unfassbar, aber wahr: in 66 Tagen bringt uns die Lufthansa doch tatsächlich nach Kathmandu. Ein lang gehegter Traum wird damit Wirklichkeit: Norman und ich fliegen nach Nepal und werden den Himalaya bereisen!Geplant ist folgendes:
- am 01.08. Abflug, anschließend ein paar Tage lang Kathmandu zur "kulturellen Akklimatisierung", Organisation
- dann gehts etwa drei Wochen zu Fuß lang rund um den Annapurna, auf dem berühmten "Annapurna Circuit". Der höchste Punkt dabei ist der Tharong La Pass auf 5.416 m.- Rückkehr nach Kathmandu, von dort am 28.08. Flug nach Delhi
- dort treffen wir die Nitschi und verbringen noch 2-3 Tage in Delhi gemeinsam
- weiter gehts als Mädels-Duo für drei Wochen quer durch (Nord-)Indien - noch so ein großer Traum, noch einmal durch dieses faszinierende Land zu reisen.
Die ungefähre und bisher geplante Reiseroute gibts auf der Karte rechts zu sehen, die wird vor Ort dann immer wieder aktualisiert werden - sofern wir an einen Computer rankommen und ein funktionierendes Internet zur Verfügung haben...
Das Visum für Nepal bekam ich beim nepalesischen Konsulat; dort habe ich kürzlich ein nettes Kaffee-Stündchen mit dem nepalesischen Konsul verbracht, der noch einige Reisegeschichten auf Lager hatte und mich großzügig mit Kartenmaterial und Tipps zum Thema "Wie schütze ich mich vor Blutegeln" versorgte. Außerdem konnte er meine Sorgen zerstreuen, die ich hinsichtlich der Regenzeit hatte, indem er mir versicherte, dass der August seiner Meinung nach der schönste Monat überhaupt sei, was er mit vielen Fotos sogleich unterstrich. Mal schauen, wie's beim indischen Konsulat so zugeht, da muss ich auch noch hin.
Bis dahin muss trainiert werden, und wir versuchen daher, jeden möglichen freien Tag in den Bergen zu verbringen - aber das macht ja eh Spaß!
15.9.10
Australien und Fiji 2010 - Zusammenfassung und Schluss
Nach 42 Tagen Reise hier nun wieder einmal - ganz journalistisch und natürlich objektiv - die harten Fakten:
- bereiste Länder: 3 (Australien / Fiji / Vereinigte Arabische Emirate)
- Zeitumstellung: 7,5 Stunden (Darwin) - 8 Stunden (Ostküste) - 10 Stunden (Fiji) - 2 Stunden (Dubai)
- neue Stempel im Pass: 8
- gelesene Bücher: 14 (Nadine) + 2 Reiseführer + 1 Tauchbuch (Theorie)
- Kilometer Luftlinie, die wir in 6 Wochen zurückgelegt haben: 17.000 (Australien / Fiji)
- unterschiedliche Betten: 20 sowie 3 Nächte im Freien, 1 Nacht im Bus und 2 Nächte auf dem Segelboot
- Gewicht des Rucksacks beim Hin- und Rückflug: 11 bzw. 12 kg (Nadine) / 12 bzw. 13 kg (Norman)
- bestes Hostel: Backpackers by the bay in Airlie Beach und unsere Bure auf Manta Ray Island (außer Konkurrenz natürlich die Hotels in Port Douglas und Sydney)
- schlimmstes Hostel: Froghollow's in Darwin
- bestes Essen: die selbstgekochten Scampi in Hervey Bay, das Abendessen im Nadi Bay Resort sowie das Frühstück im Bill's in Sydney
- schlimmstes Essen: wo soll ich da anfangen - Australien ist ja nicht gerade bekannt für seine kulinarischen Höhepunkte... So richtig schlimm war's nie, aber auch nicht gerade herausragend.
- Wetter: von kühl (Brisbane) über tropisch (Darwin) und extrem heiß (Fiji, Outback), regnerisch (Alice Springs), stürmisch (Fiji) war wohl alles dabei
- am häufigsten gehörte Wörter: heaps / to reckon / no worries
- wichtiges Gepäckstück: Sonnencreme LSF 50, Ohrstöpsel
- Verluste: 1 T-Shirt (nach dem Waschen in Airlie Beach verschwunden)
- Zugewinne: 1 Schnabeltier-Schlüsselanhänger, Vegemite, Muschelketten, Open Water Tauchschein
- Anzahl Fotos: knapp 1.300 (keine Angst, die werden noch aussortiert)
- lustigste Tiere: Possums, Clownfische, scheue Tintenfische, Wallabies
- netteste Bekanntschaften: bei allen Touren haben wir tolle Leute aus aller Herren Länder kennengelernt, Freundschaften geschlossen, nette Gespräche geführt und viel gelernt, auch die Aussies sind unheimlich kontaktfreudig und immer für ein Schwätzchen zu haben
- Ich bezweifle stark, dass Känguruhs in Australien fast eine Plage sind - wir haben leider kein einziges lebendiges Känguruh, dafür hunderte tote am Straßenrand im Outback gesehen. Und Cassowaries sind mit Sicherheit schon seit Ewigkeiten ausgestorben, solche komischen Tiere gibts doch überhaupt nicht.
- Outback: das ist das Australien, wie ich es mir vorgestellt habe - endlose Weite, Roadtrips, Pubs mitten im Nirgendwo, Lagerfeuer, Dosenbier, Aboriginal People, die Highways entlangdonnernde Roadtrains, Sonnenuntergänge, rote Erde
- Sydney: Großstadt ganz nach meinem Geschmack! Allerdings hat die Stadt definitiv ein Ampelproblem - so schlechte und unsinnige Ampelschaltungen für Fußgänger habe ich noch nie erlebt, das ist verschenkte Lebenszeit! Und Sydney hat sehr lustige Stadtteile - u.a. "Ultimo" und "Woolloomoolo" (sic!)
- Darwin: ein Lichtblick nach dem ganzen Ostküsten-Weichspüler. Kernige Stadt mit kernigen Typen (mehr bärtige Männer gibts wohl nirgenwo)
- in Australien herrscht auch auf den Rolltreppen Linksverkehr (links stehen, rechts gehen)
- die Ampeln in Australien machen ein dermaßen nervtötendes Geräusch, dass man natürlich automatisch losläuft, sobald es ertönt, nur damit man seine Ruhe hat.
- die Aussies gehören definitiv zu den dicksten Menschen, kein Wunder, bei den ganzen Fastfood-Läden in den Ortschaften und der Unwilligkeit, sich zu bewegen. Nur in Sydney sahen die Leute deutlich schlanker und sportlicher aus als auf dem Land - das ist wohl ein internationales Großstadt-Phänomen.
- die Australier (zumindest außerhalb der Großstädte) haben definitiv ein Kaffeeproblem - überall (!) gibt es nur ekligen Krümelkaffee!!!
- Alkohol gibts immer nur in Bottle Shops, und dort gibt es Bierdosen im 30er-Karton und sog. Goons - das ist Billigwein in 2-Liter-Beutel...
- die Fijianer singen den lieben langen Tag - und "Bula" ist das mit Sicherheit wichtigste Wort!
- es gibt keine passende deutsche Übersetzung für die Wörter "surge" und "surf"
- Abends auf dem Segelschiff Wein trinken und Sterne gucken
- Schnorcheln im Great Barrier Reef
- Regenwald rund um Cape Tribulation
- Joggen am Strand in Port Douglas
- Krokodilfüttern auf dem Adelaide River
- Outback-Roadtrip - Tausende Kilometer Busfahrt
- Schlafen im Swag unterm Sternenhimmel
- Tauchen im Korallenriff
- der Blick aus dem Hotelzimmer in Sydney
- ...würden wir die Ostküste (viel zu touristisch und nicht wirklich viel "Einzigartiges") auslassen, dafür viel mehr Zeit im Outback verbringen und vielleicht einige Zeit mit einem Campervan herumdüsen. Grundsätzlich finde ich aber Australien eh viel zu teuer, so dass es sicher erstmal kein "nächstes Mal" gibt - es gibt ja noch soviel anderes zu sehen auf dieser Welt!
14.9.10
Dubai (11.09.2010)
Gut 14 Stunden Flug und wenig Schlaf später: Landung um 6 Uhr morgens in Dubai, Außentemperatur: 31 Grad! Die Passkontrolle zog sich ein wenig dahin, die Scheichs hatten es wohl nicht allzu eilig. Stempel in den Pass, und mit der klimatisierten Metro zur Dubai Mall. Dort mussten wir ca. 10 Minuten zu Fuß von der Haltestelle ins Einkaufszentrum laufen, bei Bruthitze und direkt am Fuße des Burj Kalif, des höchsten Bauwerks der Welt (828 m). Wenn man sich die umstehenden Hochhäuser auf dem Bild anschaut, bekommt man einen Eindruck, wie hoch dieser Turm ist.
In der Mall waren leider die Geschäfte noch nicht geöffnet, aber immerhin gabs schon einen Kaffee, und so warteten wir bis 9:30 Uhr und bummelten dann in diesem hochexklusiven Shopping-Zentrum herum. Besonders beeindruckend: die Kunsteisbahn mittendrin und vor allem das riesige Aquarium (11 m hoch, 50 m breit und mit tausenden von Fischen, u.a. Haie und Rochen.
Durch die unglaublich Hitze (inzwischen hatte es sicherlich bereits um die 40 Grad) liefen wir zurück zu Metro, und fuhren entlang einiger Wolkenkratzer zur nächsten, diesmal in die nicht ganz so exklusiven, aber wenigstens klimatisierten Deira City Centre. Dort beschlossen wir, auf die anvisierte Stadtrundfahrt zu verzichten, den 90 Euro für 2 Personen für eine zweistündige Busrundfahrt war uns dann doch deutlich zu teuer. Vor allem, weil es wohl auch nicht soooo viel zu sehen gibt in Dubai außer Hochhäusern (die man aber wegen des Wüstensands in der Luft nicht besonders gut sehen konnte) und Einkaufszentren.
Also gut, dann taten wir halt das, was man in Dubai besonders gut kann: shoppen.
Danach düsten wir mit der Metro zurück zum Flughafen, holten unseren Ausreisestempel ab und shoppten auch hier - denn die Duty Free Preise waren wirklich unschlagbar.
Am Nachmittag stand dann die letzte Etappe an: knapp 7 Stunden Flug, bis wir um 21 Uhr pünktlich wieder in München landeten.
In der Mall waren leider die Geschäfte noch nicht geöffnet, aber immerhin gabs schon einen Kaffee, und so warteten wir bis 9:30 Uhr und bummelten dann in diesem hochexklusiven Shopping-Zentrum herum. Besonders beeindruckend: die Kunsteisbahn mittendrin und vor allem das riesige Aquarium (11 m hoch, 50 m breit und mit tausenden von Fischen, u.a. Haie und Rochen.
Durch die unglaublich Hitze (inzwischen hatte es sicherlich bereits um die 40 Grad) liefen wir zurück zu Metro, und fuhren entlang einiger Wolkenkratzer zur nächsten, diesmal in die nicht ganz so exklusiven, aber wenigstens klimatisierten Deira City Centre. Dort beschlossen wir, auf die anvisierte Stadtrundfahrt zu verzichten, den 90 Euro für 2 Personen für eine zweistündige Busrundfahrt war uns dann doch deutlich zu teuer. Vor allem, weil es wohl auch nicht soooo viel zu sehen gibt in Dubai außer Hochhäusern (die man aber wegen des Wüstensands in der Luft nicht besonders gut sehen konnte) und Einkaufszentren.
Also gut, dann taten wir halt das, was man in Dubai besonders gut kann: shoppen.
Danach düsten wir mit der Metro zurück zum Flughafen, holten unseren Ausreisestempel ab und shoppten auch hier - denn die Duty Free Preise waren wirklich unschlagbar.
Am Nachmittag stand dann die letzte Etappe an: knapp 7 Stunden Flug, bis wir um 21 Uhr pünktlich wieder in München landeten.
Sydney (08.-10.09.2010)
Ein fünfstündiger Flug nach Sydney, und schon waren wir wieder mittem in australischen Winter - 17 Grad bei der Ankunft, so dass wir recht früh über Jeans und feste Schuhe waren. So schnell war ich noch nie aus einem Flughafen draußen, die Passkontrolle war rekordverdächtig, die Rucksäcke kamen praktisch sofort, und auch die Fahrt in die Innenstadt mit der Bahn dauerte keine 20 Minuten.
So erreichten wir schnell das Sheraton Hotel und bezogen ein Zimmer im 15. Stock mit einer riesigen Fensterfront mit Blick direkt auf den Darling Harbour. Traumhaft! Ebenso toll war die bereitgestellte Flasche Weißwein, die wir natürlich sofort köpften. Zum Abendessen spazierten wir wieder in die Chinatown und beschlossen den Abend mit Wein und Büchern im Hotelzimmer.
Am nächsten Tag: Sightseeing! Zum Frühstück gabs einen Coffee to go (richtiger Kaffee!!!) und ein Banana Bread, und gestärkt guckten wir uns zuallererst das Queen Victoria Building, ein Shopping Centre aus dem 19. Jahrhundert, an. Weiter gings in den Hyde Park, durch den Botanischen Garten und endlich hin zum Opernhaus. Eine Führung war uns auf jeden Fall zu teuer, aber im Prinzip reichte uns der Blick von außen auch schon aus. Vor dem Opernhaus kamen wir gerade pünktlich zu einer Tanzvorführung - eine seltsame Performance für "Tänzer und Bagger". Zu Fuß gings weiter zum Circular Quai, von dort aus mit der Fähre zum Luna Park. Dieser Vergnügungspark war zwar leider geschlossen, wir konnten trotzdem drumherum spazieren und hatten immer wieder einen schönen Blick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge.
Über die beeidruckend hohe Harbour Bridge spazierten wir zurück und erkundeten das Viertel "The Rocks". In diesem ältesten Viertel der Stadt gabs viele hübsche Häuschen sowie ein recht informatives Museum zur Geschichte des Stadtteils.
Wieder auf dem Weg Richtung Innenstadt, landeten wir in einem Rugby. Jawohl, direkt am Hafen stand ein riesiger Rugby, mit dem Neuseeland Werbung für die Rugby-Meisterschaft 2011 machte. In diesem Rugby fand eine kostenlose Filmvorführung statt, die zukünftigen Touristen das Land schmackhaft machen sollte. Das war technisch extrem gut gemacht und eine nette Unterhaltung.
Durchs Business District und einem Abstecher in den Supermarkt, in dem wir wichtige Dinge wie Vegemite, Porridge und Beef Jerky für zuhause erstanden, gingen wir zum Paddy's Market und von dort wieder Richtung Darling Harbour.
Nach 8 Stunden Stadtrundgang war es nun Zeit für eine kurze Pause im Hotelzimmer!
Zum Abendessen kehrten wir zurück ins Queen Victoria Building und aßen dort eine fantastische Pizza im Vanto, einem italienischen Lokal, in dem Katrin während ihres Aufenthalts in Sydney gejobbt hatte. Der Chef war sofort begeistert, dass wir seine ehemalige Mitarbeiterin kannten, und gab uns eine Runde Limoncello aus. Allein das Gebäude ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Endlich wieder in einer Großstadt, also gabs diesmal ein "richtiges" Abendprogramm, und zwar ein Besuch im IMAX-Kino. Dort schauten wir uns "The wildest dream" an, ein Film über den möglichen Erstbesteiger des Mount Everest, George Mallory. Wirklich beeindruckend, mit welcher Ausrüstung die Menschen um 1920 versuchten, einen 8.000er zu besteigen!
Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Abstecher im Bottle Shop und erstanden eine Flasche Wein - zum Glück haben solche Geschäfte auch nachts noch geöffnet!
Im Hotelzimmer tranken wir also ein paar Gläser Wein, lasen und guckten mal wieder australische Musikvideos im Fernsehen.
An unserem letzten Tag waren wir noch einmal fleißig: ein letztes Mal den Rucksack packen und auschecken, und dann machten wir uns auf den Weg in den Stadtteil Darlinghurst, um im Café Bill's zu frühstücken (danke an Daniel für die Empfehlung - die Ricotta-Pancakes waren unglaublich lecker!). Nach so einem guten Start in den Tag fuhren wir mit der Bahn zurück in die City und verbrachten 3 Stunden im Powerhouse Museum, u.a. in Sonderausstellungen wie "AC/DC" und "The 80s are back" - sehr interessant und die Zeit ging wirklich schnell vorbei. Nachdem wir noch einen heftigen Platzregen abgewartet hatten, liefen wir zurück zum Darling Harbour und spazierten dort noch ein wenig entlang, schauten den Möwen beim Baden zu und besichtigten die Schiffe des Maritime Museums. So langsam nahte der Abschied - Rucksäcke im Hotel abholen, mit der Bahn zum Flughafen, Gepäck aufgeben, Ausreisestempel in den Pass - und mit dem A380 (mit an Bord: unzählige kreischende Kinder) gings dann in gut 14 Stunden nach Dubai!
So erreichten wir schnell das Sheraton Hotel und bezogen ein Zimmer im 15. Stock mit einer riesigen Fensterfront mit Blick direkt auf den Darling Harbour. Traumhaft! Ebenso toll war die bereitgestellte Flasche Weißwein, die wir natürlich sofort köpften. Zum Abendessen spazierten wir wieder in die Chinatown und beschlossen den Abend mit Wein und Büchern im Hotelzimmer.
Über die beeidruckend hohe Harbour Bridge spazierten wir zurück und erkundeten das Viertel "The Rocks". In diesem ältesten Viertel der Stadt gabs viele hübsche Häuschen sowie ein recht informatives Museum zur Geschichte des Stadtteils.
Wieder auf dem Weg Richtung Innenstadt, landeten wir in einem Rugby. Jawohl, direkt am Hafen stand ein riesiger Rugby, mit dem Neuseeland Werbung für die Rugby-Meisterschaft 2011 machte. In diesem Rugby fand eine kostenlose Filmvorführung statt, die zukünftigen Touristen das Land schmackhaft machen sollte. Das war technisch extrem gut gemacht und eine nette Unterhaltung.
Durchs Business District und einem Abstecher in den Supermarkt, in dem wir wichtige Dinge wie Vegemite, Porridge und Beef Jerky für zuhause erstanden, gingen wir zum Paddy's Market und von dort wieder Richtung Darling Harbour.
Nach 8 Stunden Stadtrundgang war es nun Zeit für eine kurze Pause im Hotelzimmer!
Zum Abendessen kehrten wir zurück ins Queen Victoria Building und aßen dort eine fantastische Pizza im Vanto, einem italienischen Lokal, in dem Katrin während ihres Aufenthalts in Sydney gejobbt hatte. Der Chef war sofort begeistert, dass wir seine ehemalige Mitarbeiterin kannten, und gab uns eine Runde Limoncello aus. Allein das Gebäude ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Endlich wieder in einer Großstadt, also gabs diesmal ein "richtiges" Abendprogramm, und zwar ein Besuch im IMAX-Kino. Dort schauten wir uns "The wildest dream" an, ein Film über den möglichen Erstbesteiger des Mount Everest, George Mallory. Wirklich beeindruckend, mit welcher Ausrüstung die Menschen um 1920 versuchten, einen 8.000er zu besteigen!
Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Abstecher im Bottle Shop und erstanden eine Flasche Wein - zum Glück haben solche Geschäfte auch nachts noch geöffnet!
Im Hotelzimmer tranken wir also ein paar Gläser Wein, lasen und guckten mal wieder australische Musikvideos im Fernsehen.
An unserem letzten Tag waren wir noch einmal fleißig: ein letztes Mal den Rucksack packen und auschecken, und dann machten wir uns auf den Weg in den Stadtteil Darlinghurst, um im Café Bill's zu frühstücken (danke an Daniel für die Empfehlung - die Ricotta-Pancakes waren unglaublich lecker!). Nach so einem guten Start in den Tag fuhren wir mit der Bahn zurück in die City und verbrachten 3 Stunden im Powerhouse Museum, u.a. in Sonderausstellungen wie "AC/DC" und "The 80s are back" - sehr interessant und die Zeit ging wirklich schnell vorbei. Nachdem wir noch einen heftigen Platzregen abgewartet hatten, liefen wir zurück zum Darling Harbour und spazierten dort noch ein wenig entlang, schauten den Möwen beim Baden zu und besichtigten die Schiffe des Maritime Museums. So langsam nahte der Abschied - Rucksäcke im Hotel abholen, mit der Bahn zum Flughafen, Gepäck aufgeben, Ausreisestempel in den Pass - und mit dem A380 (mit an Bord: unzählige kreischende Kinder) gings dann in gut 14 Stunden nach Dubai!
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