Gesundheitlich immer noch ein wenig "angeschlagen (Schnupfen und - neu: Magenprobleme), verabschiedeten wir uns frueh morgens von Copacabana und fuhren mit dem Bus in mehr als drei Stunden - nur unterbrochen von der Faehrueberfahrt - nach La Paz.
Der Weg fuehrte ueber den hochgelegenen Stadtteil El Alto (der aber wohl mindestens genau so gross ist wie La Paz selbst) in die Stadt hinein, so dass man von oben einen beeindruckenden Blick sowohl ueber die gesamte, im Canyon gelegene Stadt hatte, deren Haeuser sich ueber saemtliche Haenge erstreckten, als auch auf den 6.400 m hohen "Hausberg" Illimani. La Paz selbst ruehmt sich, die hoechstgelegene Grosstadt der Welt zu sein (3.600 m), weshalb es in den hoeher gelegenen Stadtvierteln auch extrem kalt sein kann, waehrend es im Tal halbwegs angenehm ist (wenn auch immer noch ziemlich frisch).
Wir bezogen das Hotel Fuentes, machten eine kurze Siesta, und dann ging's auch schon los mit der Stadtbesichtigung: In der ganzen Stadt ist extrem viel los auf den Strassen und Gassen, am meisten wohl rund um die Plaza San Francisco, wo das Strasse-Ueberqueren durch die Unmengen an Minibussen ein echtes Abenteuer ist! Von dort gings steil bergauf (anstrengend!) auf die Plaza Murillo, wo sich der Regierungspalast befindet (obwohl - wie mir vorher gar nicht klar war, Bildungsluecke - La Paz NICHT die Hauptstadt Boliviens ist. Die ist naemlich Sucre).
Auch hier waren unheimlich viel Leute und Autos unterwegs, ein Wahnsinnsbetrieb. Zum Glueck machen die meisten Autos, waehrend sie im Stau / an der Ampel stehen, aus unerfindlichen Gruenden den Motor aus, sonst waer's in dem Talkessel wahrscheinlich ueberaupt nicht auszuhalten. Huebsch zu besichtigen war die Calle Jaén, die aelteste Gasse La Paz' mit sehr pittoresken Kolonialbauten.
Die Wirklichkeit holte uns dann auf dem Weg zum Busbahnhof ein, wo ein abartiger Verkehr herrschte. Drinnen waren saemtlichen Damen an den Verkaufsschaltern wie immer sehr hilfreich, und so konnten wir unsere Weiterfahrt nach Chile auch schon organisieren. Auch das Maedel an der dortigen Tourist-Info ueberschlug sich fast vor Freundlichkeit und guten Tipps - das ist wirklich sehr angenehm hier!
Wir stuerzten uns also gut geruestet mit Stadtplaenen wieder ins Getuemmel, diesmal durch die Maerkte - am beeindruckendsten hier der sog. "Hexenmarkt" rund um unser Hotel. Dort sitzen alte Indio-Weibchen an Staenden und verkaufen neben diversen Kraeutern auch getrocknete Lamafoeten (die sollen einem Haus Glueck bringen, wenn man sie beim Bau ins Mauerwerk einbaut), ausgestopfte Guerteltiere, Puelverchen gegen jedes erdenkliche Leiden und fuer jeden erdenklichen Wunsch, Gluecksbringer, Schlangenhaeute... Sehr seltsam, aber interessant.
Tag Zwei in La Paz nutzten wir fuer einen Tagesauflug nach Tiwanaku - mal wieder viele alte Steine also :-)
Allein schon die knapp 90 minuetige Fahrt wieder hinauf nach El Alto und durchs Altiplano war sehenswert, und dank der ausfuehrlichen Erklaerungen unseres Fuehrers war auch der Besuch bei den Ruinen wirklich hochinteressant. Mehr Infos zur Ruinenstaette siehe den Wikipedia-Artikel!
Auf den Fotos dort siehts zwar uebrigens ziemlich heiss aus, dem ist aber definitiv nicht so - ganz im Gegenteil muss man draussen eigentlich immer mindestens mit Jacke, wenn nicht sogar zusaetzlich mit Fleecepulli "bewaffnet" sein, weils wirklich v.a. im Schatten sehr kalt sein kann.
Nach einem Mittagessen fuhren wir mit dem Minibus dann wieder zurueck nach La Paz, und - da alle Insassen wie wild die Sicht auf La Paz City von oben photographierten - machten wir sogar noch einen Photostopp mitten auf der Schnellstrasse.
Da es so kalt ist und es kaum Niederschlag gibt, ist die Sicht hier wirklich unfassbar gut!
So, und nun habe ich die letzten Reisetage im Blog "aufgearbeitet", und gleich geht's zum Abendessen!
Morgen verabschieden wir uns dann auch schon in aller Herrgottfruehe aus Bolivien, um in 9 Stunden Busfahrt nach Arica in Chile zu gelangen.
Fortsetzung folgt!
4.6.09
Copacabana (01./02.06.09)
Die Strapazen der letzten Wochen und natuerlich die fiese Kaelte haben ihr erstes gesundheitliches Opfer gefordert, und Norman kaempft seit kurzem mit einem schweren Schnupfen. Deshalb waren wir auch gar nicht boese um einen Tag mehr am Titicacasee, den wir mit Ausschlafen, Lesen am Strand (zu kalt und schmutzig) etc. zum Ausruhen nutzen wollten - der erste richtig "ruhige" Tag seit einem Monat!
Um dem Schnupfen alles Noetige entgegenzusetzen, haben wir mittags auch flugs die Kirche in Copacabana mit der wundertaetigen Marienstatue (= wichtigster bolivianischer Wallfahrtsort) besucht, vielleicht hilft's ja?
Ansonsten waren wir sparsam mit unserem bisschen Bargeld, sassen stundenlang bei Saft und Tee lesend in einem Café-Garten und genossen die Sonne.
Nach einer Nachmittagssiesta erstiegen wir noch den Cerro Calvario, dem knapp 4.000 m hohen Hausberg Copacabanas, und genossen von dort oben einen huebschen Sonnenuntergang. Weils danach aber gleich wieder so richtig kalt wurde, stand wieder Abendessen im einzigen zur Auswahl stehenden Restaurant an, wo das ausgezeichnete Glas Weisswein gluecklicherweise nur umgerechnet 1 Euro kostete! :-)
Netterweise durften wir - mit dem Versprechen, zu bezahlen, sobald wir Bargeld bekommen haetten - am naechsten Tag eine Tour zur Isla del Sol unternehmen!
Bei der Abfahrt morgens um 8:30 Uhr am Hafen war's saukalt, das Wasser in den Pfuetzen war gefroren! Nach 2 Stunden Bootsfahrt erreichen wir die Nordseite der Insel, wo wir das Museo del Oro besuchten (aber nur ca. 5 Minuten lang, da nix zu sehen), und dann spazierten wir eine halbe Stunde lang zu den Inkaruinen Chincana. Die Inkas glaubten, dass der Sonnengott auf der Insel geboren sei, und bauten deshalb ein Heiligtum zur Anbetung dort.
Nach der Besichtigung wanderten wir knapp 3 Stunden lang einmal quer ueber die Insel - bergauf und bergab - immer mit einem herrlichen Blick ueber die Schneeberge am Festland, und bei wunderbarem Wetter. Allerdings war auch hier v.a. das Bergauflaufen recht anstrengend, da die hoechste Erhebung auch immerhin ueber 4.000 m betraegt.
Danach waren wir auf jeden Fall recht erledigt und genossen die ruhige Bootsfahrt zurueck nach Copacabana. Und dort konnten wir endlich (!) Bargeld in der einzigen Bankfiliale im Ort holen, unsere "Schulden" beim Tourveranstalter und im Hotel bezahlen und in ein Restaurant unserer Wahl zum Essen gehen!
Merke also: immer genuegend Bargeld im Geldbeutel haben, denn man weiss nie, wo der naechste Geldautomat zu finden ist!
Um dem Schnupfen alles Noetige entgegenzusetzen, haben wir mittags auch flugs die Kirche in Copacabana mit der wundertaetigen Marienstatue (= wichtigster bolivianischer Wallfahrtsort) besucht, vielleicht hilft's ja?
Ansonsten waren wir sparsam mit unserem bisschen Bargeld, sassen stundenlang bei Saft und Tee lesend in einem Café-Garten und genossen die Sonne.
Nach einer Nachmittagssiesta erstiegen wir noch den Cerro Calvario, dem knapp 4.000 m hohen Hausberg Copacabanas, und genossen von dort oben einen huebschen Sonnenuntergang. Weils danach aber gleich wieder so richtig kalt wurde, stand wieder Abendessen im einzigen zur Auswahl stehenden Restaurant an, wo das ausgezeichnete Glas Weisswein gluecklicherweise nur umgerechnet 1 Euro kostete! :-)
Netterweise durften wir - mit dem Versprechen, zu bezahlen, sobald wir Bargeld bekommen haetten - am naechsten Tag eine Tour zur Isla del Sol unternehmen!
Bei der Abfahrt morgens um 8:30 Uhr am Hafen war's saukalt, das Wasser in den Pfuetzen war gefroren! Nach 2 Stunden Bootsfahrt erreichen wir die Nordseite der Insel, wo wir das Museo del Oro besuchten (aber nur ca. 5 Minuten lang, da nix zu sehen), und dann spazierten wir eine halbe Stunde lang zu den Inkaruinen Chincana. Die Inkas glaubten, dass der Sonnengott auf der Insel geboren sei, und bauten deshalb ein Heiligtum zur Anbetung dort.
Nach der Besichtigung wanderten wir knapp 3 Stunden lang einmal quer ueber die Insel - bergauf und bergab - immer mit einem herrlichen Blick ueber die Schneeberge am Festland, und bei wunderbarem Wetter. Allerdings war auch hier v.a. das Bergauflaufen recht anstrengend, da die hoechste Erhebung auch immerhin ueber 4.000 m betraegt.
Danach waren wir auf jeden Fall recht erledigt und genossen die ruhige Bootsfahrt zurueck nach Copacabana. Und dort konnten wir endlich (!) Bargeld in der einzigen Bankfiliale im Ort holen, unsere "Schulden" beim Tourveranstalter und im Hotel bezahlen und in ein Restaurant unserer Wahl zum Essen gehen!
Merke also: immer genuegend Bargeld im Geldbeutel haben, denn man weiss nie, wo der naechste Geldautomat zu finden ist!
Puno / Copacabana (31.05.09)
Wach nach einer eiskalten Dusche (wie so oft in den letzten Wochen) und einem eher rudimentaeren Fruehstueck (dito) waren wir puenktlich um 8 Uhr fertig und wurden zu einer Besichtigung der "Floating Islands" auf dem Titicacasee abgeholt.
Dafuer ging's mit dem Boot (auf dem natuerlich wieder unaufgefordert ein "echt indianischer" Musiker "El cóndor pasa" floetete) auf eine der ca. 42 Inseln der Uros, die komplett aus Tortora-Schilf geflochten ist, und auch saemtliche Boote / Huetten etc. aus dem gleichen Material hergestellt sind. Unser Guide erklaerte uns mit Hilfe des Inselchefs die Herstellung solcher schwimmenden Inseln erklaerte und uns auch demonstierte, dass man mit dem Schilf nicht nur bauen und kochen, sondern die weissen Teile geschaelt auch essen kann.
Die lustigen Touristen wurden dann auch flugs auf die umtriebigen Uros-Damen (die riesige Stoff-Troddel unten an ihren langen Zoepfen haengen haben) verteilt, die sich jeweils ein Paerchen schnappten und diesem ihre Huette von innen zeigte. Dort war sogar das Bett aus Schilf, und dank Solarzellen gabs sogar einen kleinen Fernseher.
Danach war natuerlich "Shopping" angesagt, und auch wir investierten unsere paar letzten Soles in einen Kissenbezug aus Alpakawolle :-)
Wieder an Land, fuhren wir mit einer Rikscha zum Busbahnhof und von dort aus mit dem Bus ca. 2 1/2 Stunden lang nach Yunguyo, dem Grenzort zu Bolivien.
Ein umtriebiger Fahrradrikschafahrer bemaechtigte sich gleich unser und bot sich an, uns zur Grenze zu bringen; nicht bedenkend, dass diese leider ein ganzes Stueck hoeher liegt, so dass er schlussendlich sein Fahrrad mit unserem Gepaeck schob, waehrend wir abwechselnd nebenher liefen.
Der Grenzuebergang selbst war sehr unspektakulaer - kein Mensch ausser uns weit und breit, so dass die Grenzbeamten auf beiden Seiten sehr zu einem Schwaetzchen aufgelegt waren, waehrend sie uns weitere Stempel in die Paesse verabreichten.
In Bolivien tauschten wir unsere letzten 20 $ in ein paar mickrige Bolivianos um und fuhren mit einem Collectivo (ein Taxi, das erst dann losfaehrt, wenn's voll ist) nach Copacabana.
Das Staedtchen Copacabana heisst zwar so wie der beruehmte Strand in Brasilien, dort laedt der Titicacasee aber aufgrund der Aussen- und Wassertemperaturen (nachts hat's Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, und der See hat wohl um die 9 Grad) und der Infrastruktur nicht ganz so sehr zum Baden ein. Auch die Wasserqualitaet ist (auch durch die auf den Inseln lebenden Staemme, die natuerlich keine Klaeranlage haben) eher maessig...
In Copacabana bezogen wir das Hotel Utama, wo man uns erst einmal mitteilte, dass man dort nicht mit Kreditkarte bezahlen koenne und auch sonst kein einziger Geldautomat in der Stadt zu finden sei. Auch die einzige Bank, die Barauszahlungen auf Kreditkarten vornimmt, habe heute und am morgigen Tag (Achtung, Pfingsten!) leider geschlossen. Tja, und unser Bargeldvorrat zeigte knapp 20 $ an. Also klapperten wir alle "besseren" Hotels ab in der Hoffnung, dass dort, wo man mit Kreditkarte bezahlen kann, man uns auch Bargeld auszahlen koenne. Leider falsch, also beschlossen wir, einen Tag laenger als geplant in Copacabana zu bleiben, um unser Hotel dann bezahlen zu koennen.
Gluecklicherweise gab es ein einziges Restaurant mit Kartenzahlung in dem ganzen Ort!!!
Dafuer ging's mit dem Boot (auf dem natuerlich wieder unaufgefordert ein "echt indianischer" Musiker "El cóndor pasa" floetete) auf eine der ca. 42 Inseln der Uros, die komplett aus Tortora-Schilf geflochten ist, und auch saemtliche Boote / Huetten etc. aus dem gleichen Material hergestellt sind. Unser Guide erklaerte uns mit Hilfe des Inselchefs die Herstellung solcher schwimmenden Inseln erklaerte und uns auch demonstierte, dass man mit dem Schilf nicht nur bauen und kochen, sondern die weissen Teile geschaelt auch essen kann.
Die lustigen Touristen wurden dann auch flugs auf die umtriebigen Uros-Damen (die riesige Stoff-Troddel unten an ihren langen Zoepfen haengen haben) verteilt, die sich jeweils ein Paerchen schnappten und diesem ihre Huette von innen zeigte. Dort war sogar das Bett aus Schilf, und dank Solarzellen gabs sogar einen kleinen Fernseher.
Danach war natuerlich "Shopping" angesagt, und auch wir investierten unsere paar letzten Soles in einen Kissenbezug aus Alpakawolle :-)
Wieder an Land, fuhren wir mit einer Rikscha zum Busbahnhof und von dort aus mit dem Bus ca. 2 1/2 Stunden lang nach Yunguyo, dem Grenzort zu Bolivien.
Ein umtriebiger Fahrradrikschafahrer bemaechtigte sich gleich unser und bot sich an, uns zur Grenze zu bringen; nicht bedenkend, dass diese leider ein ganzes Stueck hoeher liegt, so dass er schlussendlich sein Fahrrad mit unserem Gepaeck schob, waehrend wir abwechselnd nebenher liefen.
Der Grenzuebergang selbst war sehr unspektakulaer - kein Mensch ausser uns weit und breit, so dass die Grenzbeamten auf beiden Seiten sehr zu einem Schwaetzchen aufgelegt waren, waehrend sie uns weitere Stempel in die Paesse verabreichten.
In Bolivien tauschten wir unsere letzten 20 $ in ein paar mickrige Bolivianos um und fuhren mit einem Collectivo (ein Taxi, das erst dann losfaehrt, wenn's voll ist) nach Copacabana.
Das Staedtchen Copacabana heisst zwar so wie der beruehmte Strand in Brasilien, dort laedt der Titicacasee aber aufgrund der Aussen- und Wassertemperaturen (nachts hat's Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, und der See hat wohl um die 9 Grad) und der Infrastruktur nicht ganz so sehr zum Baden ein. Auch die Wasserqualitaet ist (auch durch die auf den Inseln lebenden Staemme, die natuerlich keine Klaeranlage haben) eher maessig...
In Copacabana bezogen wir das Hotel Utama, wo man uns erst einmal mitteilte, dass man dort nicht mit Kreditkarte bezahlen koenne und auch sonst kein einziger Geldautomat in der Stadt zu finden sei. Auch die einzige Bank, die Barauszahlungen auf Kreditkarten vornimmt, habe heute und am morgigen Tag (Achtung, Pfingsten!) leider geschlossen. Tja, und unser Bargeldvorrat zeigte knapp 20 $ an. Also klapperten wir alle "besseren" Hotels ab in der Hoffnung, dass dort, wo man mit Kreditkarte bezahlen kann, man uns auch Bargeld auszahlen koenne. Leider falsch, also beschlossen wir, einen Tag laenger als geplant in Copacabana zu bleiben, um unser Hotel dann bezahlen zu koennen.
Gluecklicherweise gab es ein einziges Restaurant mit Kartenzahlung in dem ganzen Ort!!!
Puno (30.05.09)
Genug von Touristenmassen und Inkasteinen! Daher setzten wir uns, immer weiter unserer geplanten Reiseroute folgend, morgens - wieder tatkraeftig unterstuetzt von Mitarbeitern der diversen Busunternehmen - flugs in den Bus nach Puno (Titicacasee).
Das hiess: mehr als 7 Stunden Busfahrt durchs peruanische Altiplano; d.h. Steppenlandschaft, Lamaherden, und darueber thronend die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real. Beeindruckend, so dass die Fahrt nicht langweilig wurde. Dafuer sorgten auch die diversen Indio-Damen, die waehrend der Tour Essen im Bus verkauften - etwas verstoert waren wir aber doch, als eine Indigena einstieg, und mitten im Bus anfing, mit einem Hackebeil ein ganzes gebratenes Schwein/Lamm (?) zu zerteilen und mitsamt gekochter Kartoffel an die hungrigen Passagiere zu verschachern.
Nachmittags gegen 16 Uhr waren wir nach ein paar Blicken auf den Titicacasee dann endlich in Puno, liessen uns mit dem Taxi zum Hostal Don Victor (mit Muffelzimmer, aber naja, war ja nur fuer eine Nacht) bringen und machten uns auf zur "Stadtbesichtigung", die in Puno eher mager ausfiel.
Stattdessen buchten wir fix eine Besichtigungstour fuer den naechsten Tag und gingen ausgiebig zum Abendessen, wo wir auch noch die letzten Postkarten fabrizierten, da wir dringend unsere peruanischen Briefmarken loswerden mussten, bevor's am naechsten Tag nach Bolivien weitergehen sollte. Netterweise schloss uns auch der nette Wachmann an der Post trotz der spaeten Stunde extra noch einmal auf, so dass wir die Karten auch noch auf den Weg bringen konnten.
Fatalerweise konnte man uebrigens in dem auserwaehlten Restaurant mit Kreditkarte bezahlen, so dass wir uns dagegen entschieden, noch einmal peruanische Soles am Geldautomaten zu holen - wie sich zeigen sollte, eine bloede Idee...
Das hiess: mehr als 7 Stunden Busfahrt durchs peruanische Altiplano; d.h. Steppenlandschaft, Lamaherden, und darueber thronend die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real. Beeindruckend, so dass die Fahrt nicht langweilig wurde. Dafuer sorgten auch die diversen Indio-Damen, die waehrend der Tour Essen im Bus verkauften - etwas verstoert waren wir aber doch, als eine Indigena einstieg, und mitten im Bus anfing, mit einem Hackebeil ein ganzes gebratenes Schwein/Lamm (?) zu zerteilen und mitsamt gekochter Kartoffel an die hungrigen Passagiere zu verschachern.
Nachmittags gegen 16 Uhr waren wir nach ein paar Blicken auf den Titicacasee dann endlich in Puno, liessen uns mit dem Taxi zum Hostal Don Victor (mit Muffelzimmer, aber naja, war ja nur fuer eine Nacht) bringen und machten uns auf zur "Stadtbesichtigung", die in Puno eher mager ausfiel.
Stattdessen buchten wir fix eine Besichtigungstour fuer den naechsten Tag und gingen ausgiebig zum Abendessen, wo wir auch noch die letzten Postkarten fabrizierten, da wir dringend unsere peruanischen Briefmarken loswerden mussten, bevor's am naechsten Tag nach Bolivien weitergehen sollte. Netterweise schloss uns auch der nette Wachmann an der Post trotz der spaeten Stunde extra noch einmal auf, so dass wir die Karten auch noch auf den Weg bringen konnten.
Fatalerweise konnte man uebrigens in dem auserwaehlten Restaurant mit Kreditkarte bezahlen, so dass wir uns dagegen entschieden, noch einmal peruanische Soles am Geldautomaten zu holen - wie sich zeigen sollte, eine bloede Idee...
29.5.09
Machu Picchu (29.05.09)
Die Nacht im Hostel in Aguas Calientes war eher kurz - um vier Uhr morgens wurden lautstark die meisten Gaeste geweckt, denn irgendjemand hat wohl irgendwann einmal behauptet, dass man unbedingt bereits zum Sonnenaufgang in Machu Picchu sein muesste. Wir haben uns davon aber nicht stoeren lassen und sind gemuetlich (naja) "erst" um 6 Uhr aufgestanden und mit Sack und Pack zur Bushaltestelle spaziert.
Dort die erste grossen Ueberraschung: eine Warteschlange mit mindestens 100 Leuten! Zum Glueck fahren die Busse nach Machu Picchu tatsaechlich im 5 Minuten-Takt (das darf man bei stolzen 7 $ Fahrpreis pro Person aber auch erwarten), und so kamen wir um kurz vor 7 Uhr nach steiler Fahrt bergauf bei der wohl bekanntesten Inkastaette der Welt an. Wider Erwarten gings beim Kartenverkauf recht ruhig zu (unfassbare 30 Euro bzw. mit Studentenausweis 15 Euro Eintritt!), und da wir uns mehr als gut geruestet dank des Buechleins "Machu Picchu" aus der Reihe C.H.Beck Wissen fuehlten, verzichteten wir auch auf einen Guide und machten uns auf eigene Faust auf zur Ruinenbesichtigung.
Und tatsaechlich: bereits der erste Blick auf die Stadt vom hoeher gelegenen "Waechterhaus" aus war extrem beeindruckend, v.a. weil gerade die Wolken ueber den Waynapicchu waberten, so wie man das von unzaehligen Bildern kennt.
Nach einem derartigen Einstieg waren wir hochmotiviert und guckten uns in den folgenden 4-5 Stunden tatsaechlich so ziemlich jeden verfuegbaren Stein in dieser Stadt an - immer begleitet von Normans hochqualifizierten Referaten :-)
Die Besucheranzahl hielt sich auch zumindest am Vormittag relativ in Grenzen (bzw. verteilte sich auf dem riesigen Gelaende wohl ganz gut), so dass wir wirklich einen tollen und interessanten Vormittag verbrachten. Besonders huebsch anzuschauen war, natuerlich neben der umwerfenden Bergkulisse, dass ueberall auf den Gruenflaechen Lamas und Alpakas grasten.
Norman musste allerdings die geplante Besteigung des Waynapicchu ausfallen lassen, da man sich dafuer ca. eine halbe Stunde lang anstellen musste, weil bereits zuviele Bergsteiger unterwegs waren.
Um 12 Uhr hatten wir dann endlich genug gesehen, fuhren mit dem Bus wieder zurueck nach Aguas Calientes, assen zu Mittag und vertreiben uns nun die Zeit bis zur Zug-Abfahrt Richtung Cusco mit Postkartenschreiben etc. im Internetcafé...
Noch ein Tipp uebrigens: unfassbar lustige Lama- und Alpakafotos findet man hier!
Nachtrag: Auch der Hoppla-Hopp-Pisco-Sour kurz vor der Abfahrt des Backpacker-Zugs schaffte es nicht, uns die mehr als dreistuendige Zugfahrt zu versuessen, die leider nach Einbruch der Dunkelheit extrem langweilig war, weil man draussen nix mehr gesehen hat, das Licht drinnen zu schummrig zum Lesen war und der Zug so wahnsinnig langsam gefahren ist...
Dort die erste grossen Ueberraschung: eine Warteschlange mit mindestens 100 Leuten! Zum Glueck fahren die Busse nach Machu Picchu tatsaechlich im 5 Minuten-Takt (das darf man bei stolzen 7 $ Fahrpreis pro Person aber auch erwarten), und so kamen wir um kurz vor 7 Uhr nach steiler Fahrt bergauf bei der wohl bekanntesten Inkastaette der Welt an. Wider Erwarten gings beim Kartenverkauf recht ruhig zu (unfassbare 30 Euro bzw. mit Studentenausweis 15 Euro Eintritt!), und da wir uns mehr als gut geruestet dank des Buechleins "Machu Picchu" aus der Reihe C.H.Beck Wissen fuehlten, verzichteten wir auch auf einen Guide und machten uns auf eigene Faust auf zur Ruinenbesichtigung.
Und tatsaechlich: bereits der erste Blick auf die Stadt vom hoeher gelegenen "Waechterhaus" aus war extrem beeindruckend, v.a. weil gerade die Wolken ueber den Waynapicchu waberten, so wie man das von unzaehligen Bildern kennt.
Nach einem derartigen Einstieg waren wir hochmotiviert und guckten uns in den folgenden 4-5 Stunden tatsaechlich so ziemlich jeden verfuegbaren Stein in dieser Stadt an - immer begleitet von Normans hochqualifizierten Referaten :-)
Die Besucheranzahl hielt sich auch zumindest am Vormittag relativ in Grenzen (bzw. verteilte sich auf dem riesigen Gelaende wohl ganz gut), so dass wir wirklich einen tollen und interessanten Vormittag verbrachten. Besonders huebsch anzuschauen war, natuerlich neben der umwerfenden Bergkulisse, dass ueberall auf den Gruenflaechen Lamas und Alpakas grasten.
Norman musste allerdings die geplante Besteigung des Waynapicchu ausfallen lassen, da man sich dafuer ca. eine halbe Stunde lang anstellen musste, weil bereits zuviele Bergsteiger unterwegs waren.
Um 12 Uhr hatten wir dann endlich genug gesehen, fuhren mit dem Bus wieder zurueck nach Aguas Calientes, assen zu Mittag und vertreiben uns nun die Zeit bis zur Zug-Abfahrt Richtung Cusco mit Postkartenschreiben etc. im Internetcafé...
Noch ein Tipp uebrigens: unfassbar lustige Lama- und Alpakafotos findet man hier!
Nachtrag: Auch der Hoppla-Hopp-Pisco-Sour kurz vor der Abfahrt des Backpacker-Zugs schaffte es nicht, uns die mehr als dreistuendige Zugfahrt zu versuessen, die leider nach Einbruch der Dunkelheit extrem langweilig war, weil man draussen nix mehr gesehen hat, das Licht drinnen zu schummrig zum Lesen war und der Zug so wahnsinnig langsam gefahren ist...
Pisaq - Ollantaytambo - Aguas Calientes (28.05.09)
Netterweise durften wir unsere grossen Rucksaecke in unserem Hostel in Cusco lassen, so dass wir unseren zweitaegigen Ausflug auf den Spuren der Inkas nur mit "leichtem Gepaeck" antreten konnten. Und so duesten wir nach dem Fruehstueck mit dem Taxi zum Busbahnhof, wo wir wieder eine Punktlandung hinlegten und innerhalb von Sekunden im abfahrenden Bus Richtung Pisaq sassen.
Auf dem Weg dorthin fuhren wir an saemtlichen Inka-Ruinen ausserhalb Cuscos vorbei, und kamen nach einer knappen Stunde in Pisaq an. Dort leisteten wir uns ein Taxi zum Plateau oberhalb des Dorfes, wo die Inka eine Bergfestung sowie Terrassen am Steilhang errichtet hatten. Dort spazierten wir - leicht verstoert von den Massen an Touristen in Reisebussen und dem recht teuren Eintrittspreis - ein wenig herum, konnten aber ohne Fuehrer nicht allzu viel Spannendes entdecken. Also gings wieder bergab ins Dorf, wo ein beruehmter Indio-Markt zu finden ist.
Dort gab es aber m.E. nur ziemlichen Unfug zu kaufen, was die ganzen Reisegruppen aber natuerlich nicht abhielt, wie wild zu shoppen. Wir guckten nur, goennten uns ein echt peruanisches Mittagessen und sassen genauso ruckzuck wie vorher wieder im Bus, diesmal Richtung Urubamba. Dort mussten wir umsteigen, um nach Ollantaytambo zu kommen, und ehe wir uns versahen, teilten wir uns auch schon mit zwei resoluten spanischen Damen ein Taxi in die Inka-Stadt.
In Ollantaytambo fand gerade der oertliche Spinn- und Webwettbewerb statt, denn ueberall auf dem Dorfplatz sassen Indio-Omas in Tracht und handwerkten wie wild. Das Wetter (ein kurzer Nieselregen) zwang uns zu einer kurzen Pause, aber dann machten wir uns auf, die riesige Inka-Festung am Berg (bzw. deren Ueberreste) zu besichtigen. Da gings zu wie im Petersdom (Zitat Norman) - Busse voller Touristen, Reisegruppen mit Fuehrern aller Nationalitaeten, ...
Auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Anlage, und dank des leichten Regens spannte sich schliesslich noch ein riesiger Regenbogen quer darueber; das war wirklich beeindruckend!
Nun vertrieben wir uns, kraeftig unterstuetzt durch Pisco Sour, noch die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges und kamen so gegen halb neun in Aguas Calientes an. Da wir angesichts der Heerscharen an Touristen im Zug befuerchteten, kein Hotelzimmer mehr zu bekommen, spurteten wir recht fix aus dem Zug und ins gewaehlte Unterkunft, das war aber angesichts der Hoteldichte gar nicht noetig, wie uns schnellstens aufging. In Aguas Calientes steppte auf jeden Fall der Baer, weshalb wir nochmal "auf die Piste" gingen.
Auf dem Weg dorthin fuhren wir an saemtlichen Inka-Ruinen ausserhalb Cuscos vorbei, und kamen nach einer knappen Stunde in Pisaq an. Dort leisteten wir uns ein Taxi zum Plateau oberhalb des Dorfes, wo die Inka eine Bergfestung sowie Terrassen am Steilhang errichtet hatten. Dort spazierten wir - leicht verstoert von den Massen an Touristen in Reisebussen und dem recht teuren Eintrittspreis - ein wenig herum, konnten aber ohne Fuehrer nicht allzu viel Spannendes entdecken. Also gings wieder bergab ins Dorf, wo ein beruehmter Indio-Markt zu finden ist.
Dort gab es aber m.E. nur ziemlichen Unfug zu kaufen, was die ganzen Reisegruppen aber natuerlich nicht abhielt, wie wild zu shoppen. Wir guckten nur, goennten uns ein echt peruanisches Mittagessen und sassen genauso ruckzuck wie vorher wieder im Bus, diesmal Richtung Urubamba. Dort mussten wir umsteigen, um nach Ollantaytambo zu kommen, und ehe wir uns versahen, teilten wir uns auch schon mit zwei resoluten spanischen Damen ein Taxi in die Inka-Stadt.
In Ollantaytambo fand gerade der oertliche Spinn- und Webwettbewerb statt, denn ueberall auf dem Dorfplatz sassen Indio-Omas in Tracht und handwerkten wie wild. Das Wetter (ein kurzer Nieselregen) zwang uns zu einer kurzen Pause, aber dann machten wir uns auf, die riesige Inka-Festung am Berg (bzw. deren Ueberreste) zu besichtigen. Da gings zu wie im Petersdom (Zitat Norman) - Busse voller Touristen, Reisegruppen mit Fuehrern aller Nationalitaeten, ...
Auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Anlage, und dank des leichten Regens spannte sich schliesslich noch ein riesiger Regenbogen quer darueber; das war wirklich beeindruckend!
Nun vertrieben wir uns, kraeftig unterstuetzt durch Pisco Sour, noch die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges und kamen so gegen halb neun in Aguas Calientes an. Da wir angesichts der Heerscharen an Touristen im Zug befuerchteten, kein Hotelzimmer mehr zu bekommen, spurteten wir recht fix aus dem Zug und ins gewaehlte Unterkunft, das war aber angesichts der Hoteldichte gar nicht noetig, wie uns schnellstens aufging. In Aguas Calientes steppte auf jeden Fall der Baer, weshalb wir nochmal "auf die Piste" gingen.
Cusco (27.05.09)
Wie ja schon im letzten Post angekuendigt, haben wir unser Hotel in Lima tatsaechlich erfolgreich morgens um 4 Uhr (!) verlassen und sind durch absolut menschenleere Strassen mit dem Taxi (in dem der Fahrer in einem Metallkaefig sass) zum Flughafen geduest. Dank perfektem Zeitmanagement flogen wir dann auch ohne grosse Wartezeit um 5.40 Uhr nach Cusco. Cusco war die damalige Hauptstadt der Inka, liegt auf 3.400 m Hoehe in den Anden und ist der Ausgangspunkt fuer Machu Picchu-Touren.
Der Flug war kurzweilig, da die Pilotin zumindest zu Beginn ziemlich dicht ueber den Berggipfeln der Anden entlangflog.
Am Cusco'er Flughafen war dann mal richtiger Touristentrubel, und am Gepaeckband stand sogar morgens um 7 eine Indioband und spielte lustige Panfloetenmusik. Puh, das war dann doch ein bisschen viel.
Natuerlich ging's wie immer zuerst ins Hostel (Pakscha Real - sehr huebsch im Stadtteil San Blas in einer engen Gasse oberhalb vom Zentrum gelegen), und nach einem Fruehstueck und einem ersten Tourangebot nach Machu Picchu gingen wir selber die Tagesplanung an.
Cusco selbst war ziemlich ausgestorben, da an diesem Tag wohl saemtliche Angestellte der Stadt und somit auch alle Busfahrer etc. streikten, auch war die gesamte Innenstadt wegen diverser Demos fuer Autos gesperrt. Das war einerseits schoen, machte es aber andererseits auch etwas schwer, ein Taxi zu finden. Dennoch schafften wir es zum Bahnhof und damit verbunden zum Ticketoffice und hofften bang, dass wir fuer einen der naechsten Tage noch ein Sitzplaetzchen im Zug nach Aguas Calientes bekommen - angeblich sind naemlich die Zuege immer schon Wochen im Voraus ausgebucht. Das Ganze war aber ueberhaupt kein Problem, sogar schon fuer den naechsten Abend bekamen wir halbwegs bezahlbare Tickets!
Nun konnten wir mal wieder die Sightseeing-Tour starten: wir besichtigten die grosse Inkamauer mit dem 12eckigen Stein (Calle Hatunrumiyoc), die Plaza del Arma sowie natuerlich die grosse Kathedrale. Dort findet man ein Gemaelde des letzten Abendmahles, und in der Mitte des Tisches liegt auf einem Tablett ein gebratenes Meerschweinchen! Das ist wohl ein Beispiel dafuer, wie die christliche Kunst mit den einheimischen Motiven vermischt wurde, um eine groessere Akzeptanz dieser Religion zu erwirken.
Alle weiteren Besichtigungen mussten dann leider ausfallen, da wegen des o.g. Streiks auch die meisten Museen / Kirchen etc. geschlossen hatten, so dass wir nur Qoricancha von aussen anschauen konnten. Das ist der Ueberrest des wichtigsten Inkatempels, auf dessen Mauerresten die Spanier eine Kirche gebaut haben. Schliesslich spazierten wir noch ein bisschen durchs malerische San Blas-Viertel mit seinen engen Gaesschen und machten - ganz suedamerikanisch - eine Siesta.
Am Abend konnten wir erfolgreich die Duschgel-Suche abschliessen und ins wirklich sehr umtriebige Cusco'er Nachtleben starten, mit leckerem Essen (Avocado-Salat!), natuerlich mit obligatorischer Indio-Band im Restaurant.
Der Flug war kurzweilig, da die Pilotin zumindest zu Beginn ziemlich dicht ueber den Berggipfeln der Anden entlangflog.
Am Cusco'er Flughafen war dann mal richtiger Touristentrubel, und am Gepaeckband stand sogar morgens um 7 eine Indioband und spielte lustige Panfloetenmusik. Puh, das war dann doch ein bisschen viel.
Natuerlich ging's wie immer zuerst ins Hostel (Pakscha Real - sehr huebsch im Stadtteil San Blas in einer engen Gasse oberhalb vom Zentrum gelegen), und nach einem Fruehstueck und einem ersten Tourangebot nach Machu Picchu gingen wir selber die Tagesplanung an.
Cusco selbst war ziemlich ausgestorben, da an diesem Tag wohl saemtliche Angestellte der Stadt und somit auch alle Busfahrer etc. streikten, auch war die gesamte Innenstadt wegen diverser Demos fuer Autos gesperrt. Das war einerseits schoen, machte es aber andererseits auch etwas schwer, ein Taxi zu finden. Dennoch schafften wir es zum Bahnhof und damit verbunden zum Ticketoffice und hofften bang, dass wir fuer einen der naechsten Tage noch ein Sitzplaetzchen im Zug nach Aguas Calientes bekommen - angeblich sind naemlich die Zuege immer schon Wochen im Voraus ausgebucht. Das Ganze war aber ueberhaupt kein Problem, sogar schon fuer den naechsten Abend bekamen wir halbwegs bezahlbare Tickets!
Nun konnten wir mal wieder die Sightseeing-Tour starten: wir besichtigten die grosse Inkamauer mit dem 12eckigen Stein (Calle Hatunrumiyoc), die Plaza del Arma sowie natuerlich die grosse Kathedrale. Dort findet man ein Gemaelde des letzten Abendmahles, und in der Mitte des Tisches liegt auf einem Tablett ein gebratenes Meerschweinchen! Das ist wohl ein Beispiel dafuer, wie die christliche Kunst mit den einheimischen Motiven vermischt wurde, um eine groessere Akzeptanz dieser Religion zu erwirken.
Alle weiteren Besichtigungen mussten dann leider ausfallen, da wegen des o.g. Streiks auch die meisten Museen / Kirchen etc. geschlossen hatten, so dass wir nur Qoricancha von aussen anschauen konnten. Das ist der Ueberrest des wichtigsten Inkatempels, auf dessen Mauerresten die Spanier eine Kirche gebaut haben. Schliesslich spazierten wir noch ein bisschen durchs malerische San Blas-Viertel mit seinen engen Gaesschen und machten - ganz suedamerikanisch - eine Siesta.
Am Abend konnten wir erfolgreich die Duschgel-Suche abschliessen und ins wirklich sehr umtriebige Cusco'er Nachtleben starten, mit leckerem Essen (Avocado-Salat!), natuerlich mit obligatorischer Indio-Band im Restaurant.
28.5.09
Lima (26.05.09)
Die Nachtbus-Fahrt nach Lima im Super-Luxus-Schlafbus war sehr angenehm, was auch daran lag, dass wir nach drei Naechten im Zelt und vier langen Wandertagen einfach total muede waren.
Weil unser Busfahrer so gerast ist, waren wir schon um kurz nach 6 Uhr morgens in Lima - zu frueh fuer jegliche Hotels, und so sassen wir noch ein bisserl im Busterminal rum.
Schlussendlich durfte uns dann ein sehr besorgter Taxifahrer, der uns die ganze Fahrt erzaehlte, wie ueberaus gefaehrlich die Gegend sei, in der wir uns ein Hotel ausgesucht hatten, doch sei, doch wir blieben standhaft - schliesslich wollten wir unbedingt direkt in Limas Altstadt.
Im Hotel angekommen, mussten wir natuerlich erst einmal noch ein Schlaefchen halten :-)
Nach Fruehstueck und einem Abstecher zur Touristinfo machten wir uns erst einmal auf die Suche nach einem Reisebuero, das wir auch in Form einer kleinen Klitsche fanden. Dort beschaeftigten wir ca. 1 Stunde lang drei Jungs mit der Buchung von Fluegen nach Cusco - alles nicht so einfach hier, aber schlussendlich erfolgreich...
Und dann gings los zur grossen Stadtbesichtigung:
Der Hauptplatz, Plaza Mayor, ist sehr huebsch, die Kathedrale, in der angeblich die Ueberreste von Francisco Pizarro liegen, auch recht beeindruckend. Punkt 12 Uhr mittags kamen wir ausserdem puenktlich zum pompoesen Wachwechsel vor dem Regierungspalast, bei dem die Militaerkapelle nahtlos von Orffs "O Fortuna" zu "El condor pasa" ueberwechselte.
Anschliessend bestaunten wir die raffinierten Balkone der Altstadt und besuchten die Kirche "San Francisco". Dort bekamen wir die wohl zackigste Fuehrung der Welt durch die Katakomben, in denen die Knochen von 25.000 Toten herumliegen. Wie sagte der kleine Junge, der auch an der Fuehrung teilnahm: "Freaky!".
Weil mal wieder ueberall Siesta war, goennten wir uns einen Jugo und besuchten dann noch die Markthalle, die aber nicht wirklich interessant war, nachdem wir beim Markt von Huaraz schon so ziemlich alles gesehen haben, was man in einer Markthalle finden kann (z.B. Hunderte von toten Meerschweinchen!!!).
Dann schauten wir uns noch das "Inquisitionsmuseum" an, das aber zum einen bevoelkert war von peruanischen Schulklassen, und zum anderen waren nicht wirklich viele Exponate, dafuer aber um so mehr Infotafeln nur auf Spanisch ausgestellt, so dass wir das auch ziemlich schnell "abhakten".
Immer noch muede goennten also auch wir uns einen ausgiebige "Siesta", bevor wir zum Abendessen noch einmal Richtung Plaza Mayor spazierten, ausgezeichneten Fisch und Meeresfruechte assen (Ceviche - lecker!!!), und schliesslich ganz brav ein Taxi zurueck ins 5 Minuten entfernte Hotel nahmen, obwohl mir die ganze Innenstadt noch einen recht belebten Eindruck machte.
Im Hotel wartete mal wieder eine kurze Nacht auf uns, denn bereits um 5.40 Uhr am naechsten Morgen sollte es per Flugzeug weitergehen nach Cusco!
Uebrigens sind wir seit Tagen auf der Suche nach Duschgel und haben damit schon einige Drogerieverkaeufer in tiefste Verwirrung gestuerzt, denn augenscheinlich benuetzt der gemeine Peruaner einfach Seife zum Duschen... Egal, wir geben nicht auf! :-)
Weil unser Busfahrer so gerast ist, waren wir schon um kurz nach 6 Uhr morgens in Lima - zu frueh fuer jegliche Hotels, und so sassen wir noch ein bisserl im Busterminal rum.
Schlussendlich durfte uns dann ein sehr besorgter Taxifahrer, der uns die ganze Fahrt erzaehlte, wie ueberaus gefaehrlich die Gegend sei, in der wir uns ein Hotel ausgesucht hatten, doch sei, doch wir blieben standhaft - schliesslich wollten wir unbedingt direkt in Limas Altstadt.
Im Hotel angekommen, mussten wir natuerlich erst einmal noch ein Schlaefchen halten :-)
Nach Fruehstueck und einem Abstecher zur Touristinfo machten wir uns erst einmal auf die Suche nach einem Reisebuero, das wir auch in Form einer kleinen Klitsche fanden. Dort beschaeftigten wir ca. 1 Stunde lang drei Jungs mit der Buchung von Fluegen nach Cusco - alles nicht so einfach hier, aber schlussendlich erfolgreich...
Und dann gings los zur grossen Stadtbesichtigung:
Der Hauptplatz, Plaza Mayor, ist sehr huebsch, die Kathedrale, in der angeblich die Ueberreste von Francisco Pizarro liegen, auch recht beeindruckend. Punkt 12 Uhr mittags kamen wir ausserdem puenktlich zum pompoesen Wachwechsel vor dem Regierungspalast, bei dem die Militaerkapelle nahtlos von Orffs "O Fortuna" zu "El condor pasa" ueberwechselte.
Anschliessend bestaunten wir die raffinierten Balkone der Altstadt und besuchten die Kirche "San Francisco". Dort bekamen wir die wohl zackigste Fuehrung der Welt durch die Katakomben, in denen die Knochen von 25.000 Toten herumliegen. Wie sagte der kleine Junge, der auch an der Fuehrung teilnahm: "Freaky!".
Weil mal wieder ueberall Siesta war, goennten wir uns einen Jugo und besuchten dann noch die Markthalle, die aber nicht wirklich interessant war, nachdem wir beim Markt von Huaraz schon so ziemlich alles gesehen haben, was man in einer Markthalle finden kann (z.B. Hunderte von toten Meerschweinchen!!!).
Dann schauten wir uns noch das "Inquisitionsmuseum" an, das aber zum einen bevoelkert war von peruanischen Schulklassen, und zum anderen waren nicht wirklich viele Exponate, dafuer aber um so mehr Infotafeln nur auf Spanisch ausgestellt, so dass wir das auch ziemlich schnell "abhakten".
Immer noch muede goennten also auch wir uns einen ausgiebige "Siesta", bevor wir zum Abendessen noch einmal Richtung Plaza Mayor spazierten, ausgezeichneten Fisch und Meeresfruechte assen (Ceviche - lecker!!!), und schliesslich ganz brav ein Taxi zurueck ins 5 Minuten entfernte Hotel nahmen, obwohl mir die ganze Innenstadt noch einen recht belebten Eindruck machte.
Im Hotel wartete mal wieder eine kurze Nacht auf uns, denn bereits um 5.40 Uhr am naechsten Morgen sollte es per Flugzeug weitergehen nach Cusco!
Uebrigens sind wir seit Tagen auf der Suche nach Duschgel und haben damit schon einige Drogerieverkaeufer in tiefste Verwirrung gestuerzt, denn augenscheinlich benuetzt der gemeine Peruaner einfach Seife zum Duschen... Egal, wir geben nicht auf! :-)
26.5.09
Santa Cruz Trek (22.-25.05.09)
Nadine meinte, der alpine (eher der "andische") Teil der Reise, muesste nun von Norman gebloggt werden:
Unser archaischer Ausflug in die Natur - der Santa Cruz Trek - begann zunaechst mit dem technischen Ausfall unseres Handy-Weckers, so dass wir erst den Microbus um 6:00h (und nicht wie geplant um 5:00h) morgens von Huaraz nach Caraz erreichten. Dabei hatten wir unsere grossen Rucksaecke mit Zelt, Schlafsack, Kocher, Essen etc. Nach ca. 2h abenteuerlicher Fahrt sind wir dann in Caraz in ein Collectivo umgestiegen. Das ist eine Art Sammeltaxi das faehrt, sobald es voll ist. Leider kam auch nach laengerer Zeit kein weiterer Fahrgast, so dass es kurzerhand zu erhoehtem Preis in ein regulaeres Taxi umgewandelt wurde. Der Fahrer nahm sich noch genuegend Zeit fuer einige Einkaeufe auf dem Markt, brachte uns dann aber doch sicher ueber eine Schotterpiste nach ca. 1h in das 2.900m hohe Cashapampa. Dort folgten harte Verhandlungen mit einem Arriero, der in den folgenden Tagen mit einem Esel (schlussendlich war es ein Pferd) unser Gepaeck auf dem Trek befoerdern sollte. Wir konnten uns am Ende einigen und so ging es dann gegen 11h endlich mit unserem Trekking los!
Die erste Etappe war auf ca. 4h veranschlagt, wir wollten den Zeltplatz Llamacorral auf 3.820 Hoehenmeter erreichen. In der sengenden Mittagshitze ging es in einem engen Tal ueber Geroell zunaechst steil bergan - recht schweisstreibend. Auch hier haben wir bereits die Hoehe beim Schnaufen bemerkt. Nach ca. 2/3 der Strecke weitete sich das Tal dann langsam und entlang eines huebsch maeandernden Gebirgsbachs ging es nur noch maessig bergan. Rechts und links weideten die Esel, Kuehe und so und die ersten schneebedeckten Gipfel schauten bereits gelegentlich am Horizont empor. Endlich erreichten wir den ersten Zeltplatz.
Die Nacht im Zelt mit 2 grossen Rucksaecken, Kochgeschirr, etc. war recht eng, aber im dicken Schlafsack angenehm. So konnten wir am zweiten Tag morgens um 8h die naechste Etappe beginnen. Fuer den zweiten Tag waren ca. 5h geplant bis zum Zeltplatz Taullipampa auf 4.250m. Zunaechst ging es 2h im Talgrund entlang, kaum ansteigend, mit fantastischem Blick auf die gletscherbedeckten Gipfel der 5 und 6.000er in der Umgebung. Nach einer kurzen Pause sind wir dann recht steil zunaechst den Weg Richtung Alpamayo eingeschlagen, jedoch dann nur bis zum Mirador, also einem Aussichtspunkt auf den spektakulaeren Gipfel. Nach einer weiteren knappen Stunde erreichten wir dann den naechsten Zeltplatz am Talende bereits gegen 14:00h. So war genuegend Zeit fuer Waschen im kalten Gebirgsbach, Teekochen (dauerte ewig!) und Essenkochen, sowie ein wenig Ausruhen mit fantastischem Panorama.
Die zweite Nacht im Zelt war deutlich kuehler - allerdings auch kuerzer. Bereits um 7:00h sind wir am dritten Tag zur laengsten Etappe gestartet. Ca. 8h waren vorgesehen bis zum Zeltplatz Quebrada Huaripampa auf 3.750m. Zunaechst stand jedoch ein steiler Aufstieg zum Hoehepunkt des Treks an, dem 4.750m hohen Punta Union. Nach ca. 2 1/2 Stunden erreichten wir diese Passhoehe und konnten einen grandiosen Rundumblick auf die schneebedeckten 6.000er geniessen. Danach folgte ein langer, zaeher Abstieg. Zunaechst ueber grosse Felsplatten, bevor es dann den Grossteil der Strecke sehr schlammig wurde: in der Nacht hatte es etwas geregnet, viele Baeche kreuzen den Weg und Herden von Eseln werden fuer die Touristen ueber die Strecke getrieben, so dass es eine ziemliche Schlammschlacht wurde. Um 15:15h erreichten wir endlich den letzten Zeltplatz, wo bereits einige Alpakas grasten.
Der 4. Tag begann wieder recht frueh. Um 7h gings wieder los, allerdings war die zu bewaeltigende Strecke recht kurz. Zunaechst eine Stunde das Tal weiter, wo bereits Schulkinder von den einzelnen Almen uns begleiteten. Dann noch ein knackiger Schlussanstieg ueber eine Stunde bis Vaqueria. Das ist ein kleiner Ort (3 Haeuser), wo gelegentlich ein Bus vorbeikommt.
Ein Bus kam auch bereits nach 1 Stunde, so dass wir eine extrem abenteuerliche Rueckfahrt ueber eine Schotterpiste und wilde Bergpaesse nach Huaraz antreten konnenten. Die Fahrt dauerte dann auch gute 4 Stunden (fuer ca. 100 km!).
In Huaraz angekommen freuten wir uns dann nach 4 Tagen auf eine heisse Dusche. Wir besorgten noch Bustickets nach Lima, brachten dringend die Waesche zum Waschen und genehmigten uns nach 4 Tagen Campingkocher ein leckeres Abendessen. Um 23:00h fuhr dann unser Super-Cama-Bus (ein Schlaf-Bus) Richtung Lima ab...
21.5.09
Huaraz (20./21.05.09)
Um 7 Uhr morgens, nach knapp 10 Stunden Busfahrt, kamen wir nun in Huaraz an, das auf 3.090 m und umgeben von schneebedeckten Gipfeln liegt. Erst einmal mussten wir allerdings im Hostal "Schatzi" (!) einchecken und eine Runde schlafen, die Nachtbusfahrten sind nicht wirklich erholsam.
Nach einem Fruehstueck zogen wir dann los, um uns das Equipment bei verschiedenen Anbietern anzuschauen, das wir uns fuer den geplanten, viertaegigen "Santa Cruz Trek" in der Cordillera Blanca ausleihen wollten. Ausserdem gabs mal wieder Waesche zu waschen, Hoehenanpassung vorzunehmen (unterstuetzt von Coca-Tee), Lebensmittel fuer die Trekkingtour einzukaufen, Eintrittskarten fuer den Nationalpark Huarascán im Vorfeld zu besorgen, bei der Touristinfo die wichtigsten Infos einzuholen, Briefmarken zu kaufen, Traveller Cheques einzuloesen,... Ganz schoen anstregend, so ein Urlaub! :-)
Das Highlight des Abends war das Meerschweinchen(= Cuy)-Essen, das aber eher unspektakulaer war und nicht unbedingt wiederholt werden muss.
Heute haben wir erst einmal ausgiebig und vor allem mit einem atemberaubenden Blick auf den Huarascán gefruehstueckt, und haben nun wirklich unsere Ausruestung ausgeliehen (Zelt, Schlafsaecke, Isomatten, Kocher und Geschirr), haben die letzten Lebensmittel besorgt, und werden uns dann morgen vor Ort in Cashapampa noch einen Esel mitsamt Treiber "ausleihen". Denn morgen frueh um 5 Uhr gehts los zum Trekking - bin sehr gespannt!!!
Achso, uebrigens sind auch Peruaner, genau wie die Ecuadorianer, ueberaus hilfreich und sehr, sehr freundlich, auch wenn wir nicht immer alles verstehen, was sie auf uns einreden. Allerdings sind die Peruner nicht ganz so beleibt, schleppen aber auch ueberall unzaehlige kleine Kinder mit - ich habe in den letzten drei Wochen nicht einen einzigen Kinderwagen, aber auch kein einziges quaengelndes Kind im Bus erlebt! :-))))
Nach einem Fruehstueck zogen wir dann los, um uns das Equipment bei verschiedenen Anbietern anzuschauen, das wir uns fuer den geplanten, viertaegigen "Santa Cruz Trek" in der Cordillera Blanca ausleihen wollten. Ausserdem gabs mal wieder Waesche zu waschen, Hoehenanpassung vorzunehmen (unterstuetzt von Coca-Tee), Lebensmittel fuer die Trekkingtour einzukaufen, Eintrittskarten fuer den Nationalpark Huarascán im Vorfeld zu besorgen, bei der Touristinfo die wichtigsten Infos einzuholen, Briefmarken zu kaufen, Traveller Cheques einzuloesen,... Ganz schoen anstregend, so ein Urlaub! :-)
Das Highlight des Abends war das Meerschweinchen(= Cuy)-Essen, das aber eher unspektakulaer war und nicht unbedingt wiederholt werden muss.
Heute haben wir erst einmal ausgiebig und vor allem mit einem atemberaubenden Blick auf den Huarascán gefruehstueckt, und haben nun wirklich unsere Ausruestung ausgeliehen (Zelt, Schlafsaecke, Isomatten, Kocher und Geschirr), haben die letzten Lebensmittel besorgt, und werden uns dann morgen vor Ort in Cashapampa noch einen Esel mitsamt Treiber "ausleihen". Denn morgen frueh um 5 Uhr gehts los zum Trekking - bin sehr gespannt!!!
Achso, uebrigens sind auch Peruaner, genau wie die Ecuadorianer, ueberaus hilfreich und sehr, sehr freundlich, auch wenn wir nicht immer alles verstehen, was sie auf uns einreden. Allerdings sind die Peruner nicht ganz so beleibt, schleppen aber auch ueberall unzaehlige kleine Kinder mit - ich habe in den letzten drei Wochen nicht einen einzigen Kinderwagen, aber auch kein einziges quaengelndes Kind im Bus erlebt! :-))))
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